Victory BD1 klingt etwas dumpf

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Werwolf
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Hallo zusammen,
ich habe mir oben genannten Amp gekauft und finde ihn soweit nicht schlecht. Allerdings fehlt mir eindeutig der Biss in den Höhen. Ich habe mit verschiedenen Boxen, Gitarren und auch Röhren (Vorstufe) getestet, aber es klingt immer ein wenig als wäre das Tonepoti an der Gitarre zugedreht.
Der Brightswitch setzt im Grunde an der richtigen Frequenz an, aber der Effekt müsste einfach deutlich stärker sein. Der Deepswitch lässt allerdings einfach nur alles wummern.
Nun meine Frage: Könnte man dem Kleinen ohne viel Aufwand mit einer kleinen Modifikation auf die Sprünge helfen?

Noch eine Frage: Wenn man das Poti des Effektweges hinten verstelle, ergeben sich Unterschiede in der Lautstärke, auch wenn nichts eingesteckt ist. Das Poti steht allerdings etwas schief und kratzt auch (hat wahrscheinlich mal einen Schlag abbekommen). Kann auch das einen Klangunterschied machen?

Danke im Voraus und beste Grüße!
 
pat875a5
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Hallo @Werwolf

Hast du das Ganze auf "Full Power (28W)" und ordentlicher Lautstärke (mindestens halb aufgedreht) probiert? Den Victory "kenne" ich nicht persönlich, kenne das aber von anderen Amps, dass diese erst "aufgeheizt" zum Leben kommen (Biss, Bass, Sag etc.).

Wenn du das alles so probiert hast und der Sound passt dir nicht, würde ich zwei Optionen vorschlagen:
  • Einen Equalizer im Loop (oder pre Amp)
  • Einen anderen Amp.
(Ich gehe davon aus, dass deine Gitarre sonst an anderen Verstärkern so klingt, wie du es erwartest, also dass es nicht an der Gitarre oder sonst was liegt).

Gruß
P.

mit einer kleinen Modifikation
Oder wolltest du löten? Persönlich, wäre mir das zu aufwändig bzw. wirtschaftlich nicht sinnvoll...
 
Werwolf
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Dass das wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ist sicher richtig. Darum geht es aber nicht unbedingt. Mit gefällt das einfache und reduzierte Konzept des Amps, das war mein Kaufgrund. Wenn der Sound durch ein wenig Finetuning in die richtige Richtung gebracht werden kann, wäre das eine Überlegung wert.
Dass er ab ca. 11 Uhr Master mehr auflebt, trifft zu. Aber auch das ist noch nicht ganz befriedigend.
Ein Gerät davor oder in den Loop zu hängen, ist auch nicht das, was ich möchte. Ich möchte ja ein möglichst minimalistisches Besteck haben.
 
bagotrix
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Hi,

der Amp klingt einfach so, beim Antesten habe ich das auch so empfunden. Ich denke, das ist durchaus Absicht und kein Trademark-Sound der Firma, andere Victory-Amps sind um einiges fetziger und höhenreicher. Auch viele User beschreiben den BD1 als "dark", und in den diversen Videos kann man das ebenfalls gut heraushören.

Ich vermute die Ursache in einer absichtlichen Höhendämpfung, wie man sie bei vielen Amps in HiGain-Kanälen findet, wo sie nicht zuletzt Nebengeräusche nach den Gainstufen herausfiltern, aber auch einen zu kratzigen Sound vermeiden sollen, weil die übersteuerten Röhren so viele Obertöne produzieren. An anderen Stellen gibt es oft sog. Snubber Caps, die eingesetzt werden, um Selbstoszillation zu verhindern - auch da kann man es übertreiben. Bei einem Einkanaler mit sehr weitem Gainbereich und simpler Klangregelung muss sich der Designer an einigen Punkten entscheiden, ob er ihn für Clean, Crunch oder HiGain optimiert, und ich denke, beim BD1 hatte letzteres Priorität.

Bei meinem Rocktron/Egnater ie4-Preamp hatte es der Konstrukteur dabei für meinen Geschmack auch übertrieben, und deshalb habe ich da ein bisschen nachgeholfen. Zunächst hatte ich am Gainpoti einen Bright-Cap á la Marshall eingesetzt, wo ihn ja viele abknipsen, weil er ihnen zu schrill ist. Das alleine hat schon mal mehr Höhen gebracht, aber trotzdem hat mir obenrum eine gewisse Offenheit gefehlt . Also habe ich dann noch zwei, drei entsprechende Kondensatoren weiter hinten im Signalweg entfernt bzw. durch andere Werte ersetzt. Seither klingt vor allem der dritte, Marshall-orientierte Kanal offener und brillanter, wie ich mir das gewünscht hatte. Die Werte sind da nicht ganz so einfach festzulegen, so kann ein falsch dimensionierter Bright Cap auch noch etliche Mitten am Potiwiderstand vorbeilassen und es klingt eher mittiger statt brillanter.

Wenn es an solchen Ursachen liegt, sollte das ein Amp Tech bei der simplen Schaltung des BD1 jedenfalls für einen vertretbaren Betrag ändern können, wenn es Dir das wert ist. Wenn nur der Bright-Schalter nicht genug Wirkung hat, hilft eventuell schon ein Ersetzen des dortigen Kondensators, aber dieses "oben abgeschnittene" deutet mMn auf weiter hinten liegende Teile. Man kann natürlich auch weiter mit den Röhren experimentieren, aber zuallererst wird der Sound auch bei einem Röhrenamp von der Schaltungsumgebung geprägt, in der die Teile arbeiten. Die brillantesten Röhren, die ich in den letzten Jahren hatte, waren übrigens Tung-Sol, falls Du es damit noch mal probieren willst.

Der Effekt von Bright-Schalter und anderen Vorstufenröhren wird halt stark verringert, wenn irgendwo danach ein Cap sitzt, der die hohen Frequenzen zunehmend an Masse ableitet.

Gruß, bagotrix
 
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Danke für den Beitrag, Bagotrix!
Ich dachte mir eigentlich, dass es irgendwie gehen müsste, aber habe online keine Schaltpläne oder Berichte von beliebten Mods gefunden. Generell findet man nicht sehr viel zu dem Amp. Dann wird es wahrscheinlich eher auf trial & error hinauslaufen - ob ich darauf Lust habe...? Ich dachte mir auch schon, dass es womöglich eine Notwendigkeit war, den Amp in den hohen Frequenzen so zu beschneiden. Womöglich zerren die sonst ganz hässlich. Mein Fokus liegt tatsächlich auch auf dem High-Gain-Bereich.
 
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Schreibe doch einfach mal dem Support. Mein V30 mk1 hatte mir auch im Crunch Kanal zu viel Bass, weswegen ich mich dort erkundigt habe wie der richtung mk2 modbar wäre. Unter der bitte die Information geheim zu halten, habe sie mir gesagt an welchen Stellen ich drehen könnte. Jetzt ist Crunch und Clean mit gleichem EQ gemeinsam nutzbar - vorher war der Unterscheid zu groß.
 
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Werwolf
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Danke, das werde ich mal versuchen.
 
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Ich habe eine Antwort von Victory bekommen. Leider nicht wirklich wie erhofft:

"Thank you for your email.

As we were closed over the holiday period my replies may be slightly delayed, so I thank you for your patience.
Unfortunately we do not recommend any modifications to our amplifiers, as we spend a lot of time and money on our research and development of our amplifiers. We like to get them how we want them to sound straight out of the box!
Modifiying your amplifier will also void any warranty remaining on the amplifier.
If you're looking to get more from the EQ section, I would recommend trying an EX pedal in the loop to help sculpt the preamp sound a little better to your liking."


Sehr schade. Ich habe viel mit dem Amp rumgespielt und er würde mir wirklich gut gefallen, wenn er nur eine Prise Höhen mehr hätte! Ich habe gehofft, man könnte ein oder zwei Kondensatoren austauschen und das so rausholen.
 
Domeni0
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Hast du es schon mit einem EQ-Pedal versucht? Wieso fragst du nicht einfach mal bei einem Techniker an, ob der sich das Ding nicht mal anschaut?
 
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Ich habe nochmal geschrieben und mein Anliegen etwas genauer erklärt. Mal sehen ob sie sich erweichen lassen.
Ich habe noch viel rumprobiert und ich glaube es würde mir reichen, wenn der Bright-Schalter einfach eine stärkere Wirkung zeigt. Ich glaube damit wäre ich schon glücklich.
 
OldRocker
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Hey,

...hab das nun mal etwas beobachtet. Ich hatte mal nen Victory "The Kraken" in meinem Laden zum Gitarren vorführen.
Eigentlich klang er schon gut, aber mit der Zeit fehlte mir auch bei dem etwas "Lebendigkeit" im Klang. Wenn ich Höhen reindrehte hatte er zu viele höhen...und trotzdem hat obenrum irgendwie nix gezischt!

Wenn ich auf der Victory Homepage die Produktvideos durchgehe höre ich diesen Sound in der Grundtendenz immer wieder...
Diese Abstimmung scheint deren Geschmack zu sein, es klingt oben rum immer etwas abgeschnitten. Das ist im Prinzip Geschmacksache, wenn man aber eher "Obertonhörer" ist, dh. das Klangempfinden auch bei Gitarrenklängen an den Schwebungen der Obertöne festmacht, dann wird so ein Klang als nicht lebendig empfunden. Selbst bei dunklen Klängen (fette Hals-PU Leads) ist das wichtig.

Victory hat sicherlich technisch mit ein paar Kniffen diese Richtung vorgegeben...die wahrscheinlich von einem Techniker (oder jemand der sich auskennt) recht leicht verändert werden können - siehe Bagotrix Vorschlag mit dem "Bright-Cap".

Dennoch könnte auch dieses wohl angeschlagene Poti des Effektweges (über das wohl das ganze Vorstufensignal läuft) noch dazu negativ ins Gewicht fallen-hast du den Effekt Loop schon mal mit nem kleinen Kabel überbrückt?
Auch negativ wäre, wenn der Amp an ner eher dunkel klingenden Box läuft.

Gruß,
Bernie
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich habe gehofft, man könnte ein oder zwei Kondensatoren austauschen und das so rausholen.
...geht also sicherlich - einziger Wermutstropfen ist dann eben die Sache mit der wegfallenden Garantie!
 
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gutmann
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Speaker dachte ich auch schon, was nutzt du denn im Moment? Ggf. lassen sich damit eventuell einfach mehr hohe Frequenzanteile gewinnen..
 
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Hallo,
@OldRocker:
Du spielst ja auch ENGL-Amps, wenn ich mich recht erinnere. Das ist normalerweise auch eher meine Welt und dort hat man eben die - wie ich sie nenne - Hi-Fi-Höhen, die obenrum einfach für Biss, Klarheit und Präsenz sorgen. Das vermisse ich eben beim Victory BD1. Bei den anderen Victory Amps ist das auch ein Stück weit so, beim BD1 ist es wohl noch extremer. Ich gehe heute in einen Laden und probiere auch mal ein paar andere Victory Amps aus um ein besseres Gefühl zu bekommen.

Mit dem Effektweg habe ich auch rumprobiert: Poti zu klingt noch etwas dumpfer und leiser (vielleicht auch nur leiser) als Poti offen und wenn ich es per Kabel überbrücke klingt es aucn nicht anders.

An Boxen habe ich folgende probiert: Engl 2x12 mit V30, Engl 4x12 mit V30 und eine Thiele mit EVM12L. Am V30 fühlt sich der Amp merklich wohler, weil der durch die herausgestellten Hochmitten schon von sich aus deutlich mehr Präsenz bringt, als der eher neutral klingende EVM12L. Ich denke schon, dass man mit einer anderen Box/einem anderen Lautsprecher noch etwas mehr in die richtige Richtung kommt, aber der Amp liefert von sich aus einfach so wenig obenrum, dass das meiner Meinung nach imemr fehlen würde.
Ich habe auch mit Boostern experimentiert und auch da: Man kann ihn schon ein wenig in die richtige Richtung schieben, aber es fehlt einfach noch immer was. Als wären da wirklich die Höhen ab einer bestimmten Frequenz komplett abgeschnitten.
 
OldRocker
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Hey,
Du hast Recht...manchmal hab ich das Gefühl dass mir die Höhen meines Blackmore (ist modifiziert, hat etwas weniger Gain und klingt n Stück "erdiger") trotz Beamblocker vor den Eminence Swamp Thangs immer noch zu sehr zischeln...da erscheint dieses cremige Klangbild der Victory Amps erst mal verlockend weil es selbst bei helleren Einstellungen niemals zischelt.
Als wären da wirklich die Höhen ab einer bestimmten Frequenz komplett abgeschnitten.
Genau das ist es, da nützt dann auch kein EQ und keine Klangregelung mehr, sondern nur Modifikation der Bauteile/des Bauteils das genau diesen Cut macht...wenn der Amp selbst an V30 bestückten Boxen zu dumpf klingt führt wohl (wenn du ihn benutzen willst) kein weg am Tech vorbei.

Falls du modden (lassen) willst wäre es vielleicht als Info für den Tech noch interessant wie stark die Endstufe diesen Klang (mit) formt.
Falls du ne Externe Vorstufe hast, oder n Topteil/Combo mit Preamp out oder nen Vorstufen ähnlichen Zerrer (ala Marshall Guvnor/Jackhammer oä) könntest du mal über den Effect Return auf die Endstufe des Victory gehen um zu gucken wie die übertägt...
 
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Die Antwort, die ich bekommen habe, war definitiv anders. Das ist aber auch schon so lange her, seitdem es den Countess mk2 gibt. Da hat Victory wohl selbst gemerkt, dass die Abstimmung unter den Kanälen nicht passt.
 
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Vielen Dank für den Tipp mit der Vorstufe! Ich habe noch einen H&K Tubeman hier liegen (3-Kanal Fußtreter-Vorstufe), den ich an die Endstufe des Victory und meines Engl Screamer gehängt habe.

Man hat gleich gemerkt, dass am Victory die Höhen fehlen. Um das zu kompensieren hat eine Viertel-Umdrehung am Treble-Poti des Tubeman gereicht.

Bei der Gelegenheit habe ich auch herausgefunden, dass der Bright-Schalter des Victory auf die Vorstufe wirkt und der Deep-Schalter auf die Endstufe.

Wichtige Erkenntnisse!

Weil der Victory mir vom Spielgefühl sehr gut gefällt und er nach wie vor sehr gut zu dem passt was ich will, habe ich beschlossen ihn tatsächlich modden zu lassen. Schließlich ist alles was zu meinem Glück fehlt eine Prise Höhen.

Der Victory-Support hat auf meine zweite Mail nicht mehr geantwortet, was ich sehr schade finde. Dann wird der Tech leider selbst herausfinden müssen, wo er löten muss.

Ich werde berichten, wenn es was neues gibt.
 
bagotrix
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Ich drück mal die Daumen. Denke aber auch, dass ein Tech auch da ohne Schaltplan den richtigen Punkt finden wird, der Amp ist ja doch sehr straight aufgebaut.
 
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Werwolf
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Hallo zusammen,
der Victory-Support hat sich nun doch bei mir gemeldet und mir Tipps gegeben. Das freut mich sehr, denn so bleibt mir die Firma (und somit auch der Amp) sympathisch und bekommt keinen bitteren Geschmack. :sneaky:
Der Kollege schreibt, dass parallel zum Contour-Regler ein Kondensator mit 22nF liegt, bei dem er Anfangen würde mit dem Wert zu spielen.
Der Bright-Schalter schaltet einen 83kOhm-Widerstand aus dem- und in den Signalweg.

Meine Frage ist nun: Mit welchen Werten würdet ihr anfangen zu experimentieren? Außerdem: Gibt es Grenzen (nach oben und unten) die man besser nicht überschreiten sollte, weil man etwas zwestören könnte?
Ich würde eigentlich lieber beim Widerstand für den Bright-Schalter anfangen, weil mir das sympathischer scheint die Wirkstärke des Bright-Schalters zu intensivieren, denn mit dem Contour-regler bin ich eigentlich ganz zufrieden.
 
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Aus eigener Erfahrung würde ich Dir raten den Amp in Ruhe zu lassen. Leicht wird daraus eine Verschlimmbesserung und ein Fass ohne Boden, welches man später mit Verlust verkauft, nur um es los zu werden.
 

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