Vintage Tremolo verstimmt sich in schräglage

von mike24, 29.05.08.

  1. mike24

    mike24 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #1
    Hi,

    spiele meine Strats jetzt seit einigen Jahren mit festgesetzten Vintagetremolo.
    Habe die Tage mal die Tremolos auf leichter schräglage gebracht , so das die Saitenraiter gerade stehen.
    Es mag einbildung von mir sein , aber ich finde das die Gitarren mit frei schwebenden Tremolo irgendwie besser klingen.
    Leider sind sie seitdem MEGASCHNELL verstimmt.
    Kann mir jemand was dazu sagen?
    Ich benutze keinen Tremoloarm , es verstimmt sich schon extrem bei normalen Bendings.
    Was kann man tuen?
    Es handelt sich um Gotoh Vintage Tremolos mit Blechreitern.
     
  2. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #2
    Ok, du benutzt den Hebel nicht, benutzt du es überhaupt? Wenn nein, kannst du das Tremolo einfach festmachen, mit Holzblöcken zum Beispiel. Oder du benutzt ein "Tremolno"

    Wenn du das Tremolo doch benutzt, wäre eine sogenannte "Blackbox" auch eine Lösung. Oder vielleicht bessere Mechaniken.
    Durchsuche das Board am besten nochmal mit der Suchfunktion;)

    https://www.musiker-board.de/vb/tec...-blockieren-eines-ibanez-sat-30-tremolos.html
     
  3. mike24

    mike24 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #3
    Ich glaube Du hast es dir nicht richtig durchgelesen.
    Ich hatte das Tremolo ja festgesetzt , möchte es jetzt aber leicht schwingen lassen , weil ich den Sound irgendwie besser finde.
    Die Klampfen haben alle Sperzel und einen vernünfig gekerbten Sattel.
    Ich spiele 010er Saiten in Flat tuning.
     
  4. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.05.08   #4
    Kann es sein, dass du keine Zeit hattest um zu lesen, was eigentlich gefragt ist? :rolleyes:

    Also wenn das Problem vorher nicht bestand, kann es jetzt eigentlich nur daran liegen, dass das Tremolo nicht frei beweglich ist. Beim Saitenziehen bewegt sich das ganze auch ein wenig und wenn es jetzt nicht ganz in Nullstellung zurückkehren kann, ist das natürlich schlecht.

    Ursache kann irgendein Hindernis sein, z.B. Lacknase in der Tremolokammer oder beim Vintage auch, dass die 6 Schrauben auf denen es reitet nicht gut eingestellt sind. Ich denke Workshops zu diesem Thema sollten hier irgendwo existieren.
     
  5. mike24

    mike24 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #5
    Bei Leuten wie z.b. Thomas Blug oder Steve Lukather beneide ich immer , das sie eine Gitarre über den ganzen Abend spielen und sie sehr selten oder gar nicht nachstimmen müssen.

    Hammer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
     
  6. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #6
    :o Ich bin heut irgendwie etwas durch den Wind... mein Post ist so natürlich totaler Müll.

    So vermute ich auch, dass das Tremolo bei Belastung nicht richtig bewegen kann und irgendwo klemmt...

    *edit*
    Ich hab eben noch was nettes gefunden, als kleine Wiedergutmachung:
    https://www.musiker-board.de/vb/tec...htiges-einstellen-eines-vintage-tremolos.html
    *edit*
     
  7. 493n7_or4n93

    493n7_or4n93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #7
    hi
    du könntest zunächst versuchen, die sattelkerben "auszuschleifen", dann rutschen die Saiten da besser durch, oder du kaufst dir gleich n graphitsattel oder sowas.

    Hab über die SuFu n Thread gefunden, der dich evtl. etwas weiterbringt:
    https://www.musiker-board.de/vb/technik-modifikationen-diy/247386-fossiler-elfenbeinsattel.html

    und die Page von Rockinger mit nem Workshop zum Sattelumbau:
    http://rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Sattel

    da haben die auch sättel aus unterschiedlichen materialien
     
  8. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #8
    Das einzige was man tun kann ist die Federn vom Tremolo fest zu ziehen so dass der Steg aufliegt. Da Dir der Sound dann aber schlechter gefällt (meiner Logik entgeht das völlig, aber naja :)), ist es für Dich keine Lösung. Anders gibt es kein stimmstabiles Vintage Tremolo, die ganzen Tricks mit Graphit etc. helfen nur begrenzt oder kurzzeitig.
     
  9. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #9
    Lukather spielt ja auch überwiegend mit Floyds, das ist dann ganz normal dass sie sich nicht verstimmen.
     
  10. Earplayer

    Earplayer Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.08   #10
    Luke spielt schon seit ner halben Ewigkeit nicht mehr mit Floyds - sondern mit 2pt.Vintage-Trems von Musicman... er muss schon hin und wieder nachstimmen bzw. wechselt seine Gitarren während eines Sets - kann aber bestätigen, dass die Vintage Trems SummaSummarum besser sind als Floyds... auch der Klang der neuen Luke gefällt mir persönlich besser (aber Geschmäcker sind verschieden).

    Thomas Blug hat im Prinzip eine stinknormale Vintage-Strat bei der er "lediglich" ein perfektes Setup hat! Und ich durfte seine Gitarre schon einmal in den Händen halten - magic sag ich nur! - Seine Gitarre ist aber nicht wirklich verstimmungsfrei - er kann durch seine Erfahrung und sein Gefühl sehr viel kompensieren sollte sich die Gitarre mal verstimmen.

    Ich würde auf Graph-Tech Sättel bzw. TremNuts und einem Saitenniederhalter aus Graph-Tech (die dunklen) setzen. Macht schon einen Unterschied bei oftmaligem tremolieren - das hat auch schon Hank Marvin gewusst ;)
     
  11. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.08   #11
    Das Tremolo auf der Luke ist aber auch ein gutes Stück vom Vintage Strat-Tremolo entfernt :)
    Dass der Klang besser ist als mit Floyd kann man sagen wenn man vom "stratigen" Sound als Referenz ausgeht, wenn man aber aus der Shred-Ecke schaut sieht es da auch anders aus, je nach Ohr eben.

    Und eben das mit Kompensieren ist eine Kunst, Yngwie macht das auch sowie Hendrix damals. Yngwie sagt im Interview (Guitar World letzten Monat) er hat sich gedacht "Wenn Hendrix und Blackmore es geschafft haben eine Strat in Stimmung zu halten, dann könnte ich das wohl auch. Dass die es auch nicht immer geschafft haben sah ich erst später, aber bis dahin hatte ich die Tricks schon raus".

    Er sagt auch noch was interessantes: "Die Kopfplatte ist der lauteste Teil der Gitarre, deswegen konnte ich mich nie mit locking Nuts anfreunden, weil sie die Vibrationen oben quasi abschneiden".
     
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