Violet Audio bringt ein neues Digitalpult auf den Markt: dMix128

Mfk0815
Mfk0815
PA-Mod & HCA Digitalpulte
Moderator
HCA
Zuletzt hier
15.01.26
Registriert
23.01.13
Beiträge
12.766
Kekse
78.869
Ort
Gratkorn
Mit dem dMix 128 versucht Violet Audio sich einen Platz in der Kategorie digitaler Mischpulte zu schaffen. Das ganze entsteht zusammen mit Danny Olesh, der schon mit den UI Mixern, noch bei SM Pro Audio entwickelt, jetzt bei Soundcraft angesiedelt, ein paar tolle Ideen gehabt hat.

Noch ist nicht viel bekannt, aber die bisherigen Eckdaten klingen recht brauchbar. Hier ein Auszug
  • 128 Kanäle
  • 88 Busse
  • 12x8 Matrix
  • 12 Gruppen
  • 16 DCAs
  • 8 FX???
  • 128 DynEQs
  • 24 Multiband Kompressoren
  • 18 GEQs
  • 32 Eingänge und 24 analoge Ausgänge
  • 2x AES/EBU In und Out
  • MADI, Erweiterungs Port, AES67 Ports

Das Teil hat das Processing in der Stagebox, dazu soll es ein Mix Surface (dMix Control) und Stageboxen geben.

Preis, was ich bisher gefunden habe, soll um die 3-5 Tausend Dollar sein, was schon auch eine Ansage ist.
Verfügbarkeit im 1. Quartal 2026, also wohl so ab April wenn alles gut läuft.

Bin schon gespannt darauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
  • Interessant
  • Wow
Reaktionen: 6 Benutzer
Ich nehme mal an, das ist für den Life-Betrieb gedacht, oder nicht?

Helft mir mal, bin nicht wirklich drin im Life-Betrieb: Machen 128 Kanäle und 88 Busse soviel Sinn, wenn das Ding dann doch "nur" 32 Eingänge hat?
 
Ja, für InEar Monitoring machen die vielen Busse schon Sinn. Und wenn man auf mehr als 32 Inputs erweitern kann, natürlich auch die vielen Kanäle.
 
Machen 128 Kanäle und 88 Busse soviel Sinn, wenn das Ding dann doch "nur" 32 Eingänge hat?
Ja sicher. Meine dLive (CDM32) hat auch 128 Processing Kanäle und 64 Busse, obwohl die Stagebox in meinem Fall physikalisch nur 32 Eingänge und 16 Ausgänge hat. Da ist nichts neues, ein M32C hat an sich keinen Eingang und Ausgang. Nur Anschlüsse für digitale Stageboxen. Das ist nicht neues und macht auch Sinn.
Zum einen kann man ja Ein- und Ausgänge eben z.B per Stageboxen erweitern, aber auch z.B von einem Rechner Live Backing Tracks einspielen. Zum anderen kann man das Pult dann in einem Splitbetrieb benutzen, z.B die ersten 64 Kanäle für FOH und die zweiten 64 Kanäle für Monitoring.
Und 128 Kanäle sind dann bald gar nicht mal soo viel. Das kann auch deutlich mehr sein.
 
Die 128 Kanäle machen Sinn, wenn man mit mehr Stage Boxen arbeitet.
Interessant finde ich die 4/4 Geschichte (was ich mir eigentlich von Behringer bie Stage Connect gewünscht hätte).

Edit:
(Wow 4 Beiträge, während ich kurz dort rein geschaut habe und 2 Zeilen getippt habe)
 
Zuletzt bearbeitet:
Yes, die IO44
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Also cool finde ich es allemal, dass sich wieder etwas rührt auf dem Sektor. Tatsächlich waren wie oben erwähnt die SM-Pro Audio Teile die Paten für die immer noch erfolgreichen Soundcraft UI (weggekauft), was zeigt, dass das Know How vorhanden sein könnte.
Bin gespannt.
 
Auf alle Fälle eine interessante Sache. Die "potentielle Verwandtschaft" (in welchem Umfang, ist natürlich völlig unklar) zum uMix (aka mittlerweile Ui12/U16) löst jetzt aufgrund meiner (!) Erfahrungen mit letzterer Zuverlässigkeit nicht unbedingt Begeisterungsstürme aus; das ist schon wieder was, das ich lieber nicht hätte wissen wollen ( :D ), aber wie immer muss natürlich nichts mit nichts zu tun haben.

Aber kann es sein, dass die sich selber noch nicht ganz einig sind, was "drin" ist? :geek:
Du @Mfk0815 hattest noch "32 Eingänge und 16 analoge Ausgänge" zitiert, es sind aber laut Foto definitiv 24 analoge Ausänge (+ erfreulicherweise 2 AES-Out) und so steht es (jetzt?) auch in den Specs.
Interessant ist auch, dass bei dem Foto mit den "Punkten außen rum", wo beim Drüberfahren dann ein Text erscheint, der Videoausgang mit HDMI betitelt wird und ich mir doch recht sicher bin, dass das ein Displayport ist. ;)
Generell würde ich sagen, könnte das Foto durchaus das fertige Produkt oder zumindest ein Prototyp dessen sein, wobei natürlich die KI jeden Tag zeigt, was man heute schon alles rendern kann. Gut, der auf dem "Foto" vom DX08B völlig willkürliche Mix aus XLR-Female und Kombibuchsen ist schon wild (zu sehen unter der Übersicht "Products" - die konkrete Unterseite führt Stand jetzt zu "Under Construction")...

Aber wie gesagt, das sind Details. Oft genug schlägt ja die R&D die Hände über dem Kopf zusammen, dass das Marketing schon wieder "einen rausgehauen" hat, und dann mitunter einen neuen Sportwagen bewirbt, obwohl es in Wirklichkeit ein Quad wird ("Jo mei, ihr habt beim Mittagessen zumindest irgendwas von vier Reifen gesagt - sooo falsch waren wir ja gar nicht...").

Bin mal gespannt, wie das ganze "Ökosystem" dann final ausschaut und wo damit einhergehend die Spanne "von - bis" liegt. Sprich, was muss ich ausgeben damit Töne rauskommen, und wie viel mehr, damit's auch Spaß macht (Surface, abgesetzte I/Os). Auch bin ich auf die dNet-Spec gespannt (vielleicht gibts auch schon was - es ist spät und ich zieh mir das heute nicht mehr in allen Details rein), insbesondere, ob das endlich mal wieder was ist, was zumindest auf was so weit Ethernet-ähnlichem fußt, dass man es mit Standardmitteln auf Glas konvertieren kann.

Apropos - geht's eigentlich nur mir so, oder sieht noch wer starke Parallelen zu Allen & Heath? Farbgebung, Bezeichnungen wie "dNet" (vgl. "dSnake") und DX16B (vs. DX168), Processing in der Stagebox wie damals bei der iLive,... :gruebel:
 

Anhänge

  • DX08B.jpg
    DX08B.jpg
    7,2 KB · Aufrufe: 13
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
hattest noch "32 Eingänge und 16 analoge Ausgänge" zitiert, es sind aber laut Foto definitiv 24 analoge Ausänge (+ erfreulicherweise 2 AES-Out)
Du hast recht, hätte ich auch sehen sollen. Danke für die Berichtigung, ich habe das auch im Eingangsposting korrigiert.
 
Interessant finde ich die 4/4 Geschichte

Sowas würde ich mir von A&H wünschen, sodass man 4-6 davon in cascade an einen DX Port hängen kann. 4/4, 2/6, 6/2, 0/8, 8/0. Mit mehreren solcher Boxen einmal im Kreis auf der Bühne und man hätte flexibel bei Instrumentalisten kleine DX Ausleger.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Da ist das DX-Protokoll von A&H wohl etwas zu unflexibel. So wie ich das sehe ist da pro Stagebox eine feste Zuordnung von 16 In und 16 Out vorgesehen und mehr als zwei Stageboxen kann man da nicht hintereinander hängen. So zumindest ist der aktuelle Stand der Dinge.
Da sehe ich eher noch eine Chance bei dem Musikstamm, dass die so etwas umsetzen, wobei 8x8 für deren kleineren Stageboxen (SD8 und DL8) ja an sich schon recht handlich ist.
Besser wäre natürlich noch wenn die Stageboxen endlich PoE beherrschen würden. So wie das Bild von der IO44 suggeriert könnten die von Violet Audio das sogar so gemacht haben.
 
Behringer könnte da mit StageConnect was anbieten, denn genau für solche Anwendungen gibt es Chips (die nutzen ja ein Automotive Protokoll), die genau das unterstützen würden. Und das Protokoll unterstützt das auch.
 
Ich nehme mal an, das ist für den Life-Betrieb gedacht, oder nicht?

Helft mir mal, bin nicht wirklich drin im Life-Betrieb: Machen 128 Kanäle und 88 Busse soviel Sinn, wenn das Ding dann doch "nur" 32 Eingänge hat?

Das ist bei Allen & Heath und deren neuen SQ-Pulten so ähnlich - 16, 24 oder 32 Inputs, kann aber 48 Kanäle verarbeiten (40 plus 4 Stereokanäle, IIRC). Um die alle nutzen zu können, müsste man zwei 24er Stageboxen anflanschen. Geht aber.

3 bis 5k - selbst der höhere Preis wäre für ein Komplettsystem dieser Größenordnung spottbillig. Okay, da kommen nochmal 1000 EUR für Cases und das MuCo dazu, aber trotzdem.

Okay, die Control-Unit ist schon arg klein mit 10 Fadern. Interessant finde ich es so ab 16 oder mehr.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben