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Volljähriger Schüler, Freiberufler(?), bei Elster anmelden?

  • Ersteller mixolydian
  • Erstellt am
Bei meinem Steuerberater, ich hab mal nachgefragt, weil ich sowieso hin mußte, ist eine Erstberatung zu so einem Thema kostenlos.
Das ist eine super Info, danke.
Und selbst spätere Beratungen, die nach Stundensatz abgerechnet werden, kosten tatsächlich auch nur "kleines Geld"
Einfach nachfragen. So um die 100 bis 150 pro Stunde werden es schon sein. Aber der Fall wird sicher keine komplette Stunde in Anspruch nehmen.

Ich kenne allerdings auch einen Fall (nicht aus der Musikerbranche) wo für eine Erstberatung für weniger als eine Stunde mehrere hundert Euro in Rechnung gestellt wurden. :eek2: Also vorher klären.
 
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das ist sogar extrem verschieden von Finanzamt zu Finanzamt - ich bin mehrfach umgezogen als Selbständiger, bei zwei Finanzämtern war es, auch mit guten Worten, nicht möglich, meinen LandCruiser als LKW umzubauen, beim jetzigen FA kam der Sachbearbeiter von sich aus auf mich zu und hat gefragt, ob das keine Option für mich wäre!

Natürlich gerne, das sind für mich gute 700.- Steurersparnis pro Jahr.
(Im Landratsamt hab ich dann auch erfahren warum der Sachbearbeiter da gerne behilflich war... - im FA ist Rauchverbot, das FA liegt in der Fußgängerzone, die Empfehlung war auf dem Verkehrserziehungsplatz der Polizei zu parken, er kam dann auf Abruf zu Fuß zur Begutachtung. Einmal vor dem Umbau, einmal danach zur Abnahme. Das hat für ihn geheißen: drei Zigaretten auf dem Hinweg, eine Zigarette bei der Begutachtung, drei Zigaretten auf dem Rückweg:))

Ansonsten kann ich mich nicht beschweren, u.a. drei Buchprüfungen sind auch bei mir seeehr fair gelaufen.
 
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bei zwei Finanzämtern war es, auch mit guten Worten, nicht möglich, meinen LandCruiser als LKW umzubauen,
Ähnlich, wenn ich mich richtig erinnere, liegt das nicht im Ermessen des Finanzamtes, sondern die Länge der Ladefläche ab Hinterkante Rücksitz ist entscheidend. Oder bin ich grade auf dem falschen Dampfer.
Und jetzt OT Off.
 
wie es aktuell ist weiß ich nicht, ich mußte den Federsatz ändern (auflasten=zulässiges Gesamtgewicht erhöhen), die hinteren Fenster ausbauen + irreversibel verschließen und die Gewinde verschweißen, so daß sie Rückbänke nicht mehr eingebaut werden konnten.

Die ganzen Maßnahmen incl. TÜV hatte ich durch die Steuerersparnis in eineinhalb Jahren raus - ich fahre den LC jetzt über 31 Jahre, es hat sich gelohnt.
 
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Vielen Dank, liebe Leute, für die vielen hilfreichen Beiträge.

Ohne Beistand wird es offensichtlich nicht weitergehen, es sind zu viele parallele Themen, es war gut euch um Rat gebeten zu haben. Wir haben deshalb im Freundeskreis bei jemanden mit Erfahrung im Musikbusiness/Liveeventmanagement angefragt, ob die uns helfen und einen Kontakt herstellen können. Wir warten, was sich daraus über die nächsten Tage hinweg ergibt (und ich informiere mich derweil über das was in diesem Thread geschrieben und verlinkt wurde).

Den Jungs wurden zwischenzeitlich wohl von zwei Firmen Verträge für die vorhandenen Songs angeboten. Insofern sie daran interessiert sind, sollte ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden die Vertragsbedingungen zu prüfen/bewerten.
 
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Wir haben deshalb im Freundeskreis bei jemanden mit Erfahrung im Musikbusiness/Liveeventmanagement angefragt, ob die uns helfen und einen Kontakt herstellen können.
Die Empfehlung war eigentlich Finanzamt und Steuerberater ... da muss man keine Berührungsängste haben ... aber macht mal. ;)

Den Jungs wurden zwischenzeitlich wohl von zwei Firmen Verträge für die vorhandenen Songs angeboten.
Na nicht schlecht. Dann wünsche ich Euch viel Erfolg.
Gibts die Songs irgendwo zum Anhören? Ich frage für einen Freund...
 
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Den Jungs wurden zwischenzeitlich wohl von zwei Firmen Verträge für die vorhandenen Songs angeboten.
Also Klar KÜNSTLER: Kernaussage - Wir sind Musiker und wollen Geld damit verdienen
1. GEMA Mitglied werden
2. Mit "Plattenfirma" vernünftigen Vetrag aushandeln.
3. Intern Vertrag, wer hat was geschrieben, wie werden die Tantiemen verteilt, wer hat VORHER was bezahlt an Equipment, etc.
4. Sich weder vom Steuerberater noch vom Finanzamt zum "Gewerbetreibenden" machen lassen, dann wird man Zwangsmitglied der IHK (kostet Geld) zahlt zusätzlich Gewerbesteuer, da gibt es einen Freibetrag und muß wahrscheinlich eine GbR gründen. Das ist nochmals Aufwand, den ich für mein Stromdach zwangsweise nur mittels Steuerberater geschafft habe.
Wohne auf dem tiefen Land. Das hiesige Finanzamt kann nur Bauern, da ist das schwierig als Künstler...
 
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Apropos: Finanzamt/Steuerberatung. Bei einer Prüfung bei mir fand der Betriebsprüfer zwei Rechnungen, die der Steuerberater nicht in die Umsätze eingerechnet hatte, obgleich ich sie seinem Büro übermittelt hatte. Dem Prüfer gegenüber berief ich mich auf den Fehler des Steuerberaters.

Der Prüfer klärte mich jedoch auf: Nicht der Steuerberater ist der Steuerpflichtige, sondern sie. Sie stehen in der Haftung. Sie müssen die Arbeit des Steuerberaters kontrollieren. Ausnahme: der Steuerberater hat die Steuererklärung unterschrieben, was aber kaum einer macht. Ich kam da mit einer Verwarnung raus, weil der Betrag nicht so hoch war.

Was ich sagen will, als Freiberufler/Selbstständiger muß man immer auf der Hut sein und die Finanzen im Auge behalten und korrekt anmelden. Schlimm für jemand, der sich eigentlich seiner kreativen Arbeit widmen möchte.
 
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Und Schwupps, ist der Freiberufler Geschäftsmann. Das gilt, leider, für alle Freiberufler - egal in welchem Bereich.
Mit diesem Gedankensollte man sich frühzeitig anfreunden/abfinden, sonst läuft man nicht nur Gefahr aus Unwissenheitfür irgendetwas haftbar gemacht zu werden, sondern auch von allen möglichen Leuten übervorteilt, belogen und betrogen zu werden. Eine Erfahrung, auf die man als Freiberufler, der einfach nur das, was er gerne macht, zum Beruf gemacht hat, gerne verzichten kann.
Dazu gehört leider auch, solche Information nicht über eigentlich wohlgesonnene Bekannte, Verwandte, Foren etc. zu beziehen, sondern sich frühzeitig mit Fachleuten in den jeweiligen Bereichen zusammenzusetzen. Steuerberater, Anwälte für Vertragsrecht etc. , alle Anderen glänzen in der Regel nur mit gefährlichem Halbwissen.
Ich wünsche den Beiden viel Erfolg.
 
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...Apropos: Finanzamt/Steuerberatung. Bei einer Prüfung bei mir fand der Betriebsprüfer zwei Rechnungen, die der Steuerberater nicht in die Umsätze eingerechnet hatte, obgleich ich sie seinem Büro übermittelt hatte. Dem Prüfer gegenüber berief ich mich auf den Fehler des Steuerberaters...
das gibts auch umgekehrt...
bei meiner letzten Buchprüfung hat die Prüferin zwei Belege beanstandet, daß die doppelt aufgeführt worden wären und hat einen davon gestrichen zu meinen Gunsten.

Es war der Dame nicht zu erklären, daß mein Kunde im Abstand von knapp 4 Wochen zweimal das gleiche gekauft, bekommen und bezahlt hat, der Wortlaut der Rechnung war fast identisch, nur Rechnungsnummer und Datum waren unterschiedlich - wer nicht will, der hat schon.
 
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Sie stehen in der Haftung. Sie müssen die Arbeit des Steuerberaters kontrollieren.
Gegenüber dem Finanzamt, ja. Sollte Dir aber durch die falsche Arbeit des Steuerberaters ein Schaden entstehen, kannst Du ihn dann wieder haftbar machen.
Viel Spaß.

Meine Rechnungen stelle ich immer selbst zusammen, einschließlich Fahrtkosten, Ausgaben usw. Dazu brauche ich keinen Berater.
 
Es war der Dame nicht zu erklären
Manchmal geht es eben nicht ;)

Mir haben sie mal eine Dame nach Hause geschickt, die sich mein häusliches Arbeitszimmer ansehen sollte.
Sie sollte die Fläche des Zimmers prüfen, kriegte es aber nicht hin, einen Grundriss des Zimmers zu zeichnen, und hatte nicht mal einen Zollstock mit.

Ich habe ihr das dann aufgemalt und die Maße drangeschrieben. Sogar die korrekten! ;)
Wenigstens war sie ganz nett ;)
 
Bei mir wollte vor vielen Jahren auch mal jemand vom FA kommen, um das Arbeitszimmer zu sehen. Ich hatte 4 Jalousien als Kosten angesetzt. Der Beamte meinte am Telefon, ein Arbeitszimmer mit 4 Fenster würde es nicht geben, dann müßte ich ja in einem Turm sitzen. Ich bot ihm an, er müsse ja nicht umständlich kommen, ich würde ihm Fotos schicken. Damit war das Thema vom Tisch. ;)
 
Hast Du ihm das selbe Fenster 4x fotografiert und geschickt?😉
 
Will ja niemandem hier den Spaß verderben, aber nur mal so am Rande: das sind dann unser aller Steuergelder, die dabei drauf gehen bzw. nicht gezahlt werden.
Wenn man sich gegen Ungerechtigkeiten wehren will, gibt es in einer Demokratie auch andere Wege.
 
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das sind dann unser aller Steuergelder, die dabei drauf gehen bzw. nicht gezahlt werden.
Da verstehst Du was falsch. Ich habe alles korrekt angegeben - die Steuergelder werden eher verschwendet, wenn solche Ahnungslosen dafür bezahlt werden, sich von mir den Grundriss meines Arbeitszimmers aufmalen zu lassen.

Und ich nehme auch an, Coyote hat vier Fenster im Zimmer.
 
Da verstehst Du was falsch. Ich habe alles korrekt angegeben - die Steuergelder werden eher verschwendet, wenn solche Ahnungslosen dafür bezahlt werden, sich von mir den Grundriss meines Arbeitszimmers aufmalen zu lassen.
Alles klar. Dann habe ich es falsch verstanden.
 
Konkret ist noch nichts weiter unternommen worden. Wir sind dabei ein Schreiben zu verfassen, um die Situation gegenüber Steuerberater, Finanzamt und eventuell Rechtsanwalt möglichst kurz und treffend darzustellen.

Unsere Bekannten, die ich erwähnte, haben ihrerseits bei (Berufs-)Musikern angefragt. Diese haben einen Rechtsanwalt genannt (und ein Management empfohlen).

Wenn ich die genannten Schnittstellen (in diesem Thread und von unseren Bekannten) zusammenfasse, sind das soweit:
- Steuerberater
- Finanzamt
- Rechtsanwalt
- Management
- Gema
- Distributor und Label

In welcher Reihenfolge würdet ihr vorgehen?

Meine Idee ist im Moment, sich als erstes an einen (Musikbusiness-)Rechtsanwalt zu wenden, und dessen Rat und Empfehlungen einzuholen.

Das Finanzielle betreffend würden, wie ihr sagt, Finanzamt und Steuerberater ausreichen. Dann aber auch bei Gema anmelden.
Die Vertragsangebote sollte ein Rechtsanwalt vermutlich sowieso prüfen, oder sogar eventuelle Verhandlungen führen/mitführen?
 
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Es ist höchste Zeit keine Schreiben mehr aufzusetzen, sondern zum Telefon zu greifen und Termine zu machen. Steuerberater, Fachanwalt und dann vielleicht ein Management. Wenn ihr weiter so rumtrödelt oder um drei Ecken denkt und euch in Foren oder bei Bekannten Ratschläge holt, ist das Kind in den Brunnen gefallen bevor es richtig los geht.
 
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Warum drängt denn die Zeit? Und was soll "um drei Ecken denken" bedeuten?
 

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