Vollmassive Westerngitarre für kleineres Budget (500 €)

von slashdot42, 07.03.12.

  1. slashdot42

    slashdot42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.12   #1
    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach den günstigen, aber guten vollmassiven Westerngitarren, die es angeblich gibt. Hoffe, ihr könnt mir ein paar Empfehlungen geben :)

    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?

    um 500 € (reicht das?)



    (2) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein? Also eher Anfänger, Fortgeschrittener, erfahrener Gitarrist oder sogar Profi (Berufsmusiker)?

    Hobby



    (3) Suchst Du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ? (z.B. Fingerpicking, Schlagbegleitung (Strumming), überwiegend Plektrum)

    viel Fingerpicking



    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...)

    zu Hause



    (5) Soll es eine Westerngitarre, Klassische (Nylon) Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein?

    6-string Western



    (6) Welche Griffbrettbreite würdest du bevorzugen? (42-43mm entsprechen am ehesten einem E-Gitarrengriffbrett, 43-45mm sind die Standardbreiten bei Stahlsaitengitarren, 46mm ist ein nicht so häufiges breites Stahlsaitengriffbrett. ab 48-52mm beginnen Griffbretter von klassischen Gitarren.)

    Standard



    (7) Eher einen dicken Hals oder einen schlanken? (hier geht es nicht um die Breite sondern das Volumen des Halses)

    eher schlank



    (8) Hast Du schon eine Vorstellung, wie Deine Gitarre klingen soll? (silbrig, knackig, percussiv, weich, hell, dunkel, verschwommen, definiert)

    schön :)



    (9) Bei Steelstrings oder auch "Western"gitarren: welche Korpustypen kommen für dich in Frage?

    Dreadnough



    (10) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [x] Massive Decke
    [x] Massiver Boden
    [x] Massive Zarge
    [ ] hochwertige Mechaniken
    [ ] Cut-Away (um bei Soli die Lagen jenseits des 15.(!) Bundes greifen zu können. Beispiel ohne / Beispiel mit)
    [ ] Pickup/Preamp System (also ein Tonabnehmersystem für das optionale Spielen über einen Verstärker)
    [ ] sonstiges: ___________________________________ _____

    (11) Hast Du Wünsche bezüglich der Holzsorten??

    keine


    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik?

    Natur



    (13) Sonst noch was? Extrawünsche?

    Cutaway egal, Pickguard wäre vllt ganz gut


    Danke und viele Grüße

    Felix
     
  2. rancid

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    Erstellt: 07.03.12   #2
    Ich würde in dieser Preisklasse nicht so viel Wert auf vollmassiv legen.

    Es ist kein Garant für einen besseren Klang (eigentlich in keiner Preisklasse, es wird nur ab einem gewissen Wert erwartet). Zu diesem Preis kann noch garnicht so viel Handarbeit einfließen, wie es nötig wäre, um aus den massiven Hälzern wirklich auch mehr Potential rauszuholen.

    Es gibt zwar schon einige vollmassive zu diesem Preis, aber noch ungleich mehr teilmassive, die nicht schlechter sind.
     
  3. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.12   #3
    In der unteren Preisklasse würde ich eher Wert auf eine gute Decke, guten Klang und gute Bespielbarkeit legen als auf vollmassive Bauweise. Die in dieser Preisklasse hauptsächliche maschinelle (CNC) Fließbandarbeit funktioniert am besten mit homogenem Material, also mit Laminaten. Holz an sich ist ein so variabler Werkstoff, daß Vorteile durch vollmassive Bauweise hier nicht zu erwarten sind. Also lieber das Geld in die Decke stecken als in Zargen und Boden...
     
  4. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.03.12   #4
    Von Recording King gibt es einiges, was in dein beuteschema passen könnte.

    Fichte auf mahagoni:

    Fichte auf palisander:

    Es müsste auch von Ibanez und Takamine die eine oder andere geben, da weiss ich aber zu wenig bescheid.
    Ansonsten geht vollmassiv schon eher bei 700 bis 800 Euro los, die LL16 oder A3-serie von Yamaha z.b, aber auch viele andere.

    Gruss, Ben
     
  5. *flo*

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    Erstellt: 08.03.12   #5
    Hi

    es gibt schon richtig gute Vollmassive für ca 500-550€

    Tanglewood TW 15 NS
    Baton Rouge ZD
    Zu denen gibts hier auch Beitrage im Userforum

    *flo*
     
  6. zwetsche

    zwetsche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.12   #6
    Ich werfe mal die ins Rennen:

    Cort parkwood pw 320, klingt nicht so fett, aber schön differenziert.

    http://www.promusicmannheim.de/gita...cort-pw-320-m-parkwood-mit-tasche?sPartner=12

    Es gibt übrigens einen Testbericht dazu bei Thomann:

    http://www.google.de/imgres?imgurl=...age=1&ndsp=36&ved=1t:429,r:17,s:0&tx=47&ty=83

    Und hier ein Video (der Auftritt ist aber sehr kurz):




    Ich würde mich auch nicht durch das Attribut "vollmassiv" kirre machen lassen, es gibt in der Tat manche teilmassive Gitarre, die genausogut oder besser klingt als manche vollmassive. Außerdem muß eine vollmassive Gitarre entsprechend gut gebaut sein, um die Vorteile auszunutzen. Aber es gibt auch gute vollmassive in dem Preissegment aufwärts. Und wenn es für Dich eine große Rolle spielt, zu wissen, dass die Gitarre vollständig aus massiven Hölzern gebaut ist, warum nicht. Ausprobieren.
     
  7. *flo*

    *flo* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.12   #7
  8. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.12   #8
    ... auch wenn ich die "Vollmassiv-Ideologie" für nicht stichhaltig halte (mittlerweile, auch ich musste lernen...), kann ich noch die China-Guilds all-Mahagoni-Instrumente ins Rennen werfen, auch unter 500 EUR. Für knapp 600 auch mit Fichtendecke.
     
  9. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.12   #9
    Vollmassiv wird i.d.R. ueberbewertet.
    Erstmal muss die Qualitaet der Werkstoffe passen, dann muss die Konstruktion passen und genau da haben die maschinellen Massenproduzenten ihre Schwierigkeiten.
    Die Massenproduzenten koennen halt nicht jedes einzelne Bauteil individuell voicen, da wird nach "Schema F" gearbeitet und fuer "Schema F" ist Laminat die eindeutig bessere Alternative, denn Laminat ist kontrolliert homogen, was Massivholz halt genau nicht ist.
    Eine Kette ist so stark wie ihr schwaechstes Glied. Wenn da im Gitarrenbauprozess ein Glied ausreisst, dann taugt das Endergebnis nichts. Wenn ich Massivholz-Gitarren in Massen fertigen will, dann muss ich Kompromisse machen. Entweder im Bauaufwand - was sich dann im Preis niederschlaegt, oder im Konstruktionsaufwand, was bedeutet, dass ich mit allen Parametern auf der "sicheren Seite" bleibe und damit aber auch den Vorteil des "besseren" Materials aufgebe... wodurch dann "vollmassiv" nur noch zum Marketing-Sticker in der Werbung verkommt, ohne dass der Endkunde da etwas von hat. Ausser einem hoeheren Preis, versteht sich.
    Gerade fuer Zargen und Boeden hat Laminat eindeutig strukturelle Vorteile und gutes Laminat klingt hier sogar besser als Vollholz. Nur ist dann der Preis- und Arbeitsaufwand so hoch (siehe Westerly Guild D60), dass der Endkunde in Snobismus und "Cork-sniffery" verfaellt und ueber Laminatboeden die Nase ruempft.
     
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