Voltage-Doubler, Spannungs-Doppler

Kond
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Hallo Elektro Spezialisten!
Ich benutze auf meinem FX-Gitarrenboard einen Spannungs-Doppler in Form eines Adapterkabels um die Spannungsabgabe von 2 Ausgängen am Netzteil zu verbinden.
Meine Frage geht dahin ob das Prinzip problemlos erweiterbar ist, d.h. ob sich z.B. auch mehr als zwei gleiche Ausgänge eines MultiNetzteils auf diese Art zur Spannungserhöhung zusammen fassen lassen? Also, z.B. anstatt z.B. 2 x 9V zu 18V auch z.B. 3 x 9V zu 27V, usw. ?
Und wenn ja, geht es auch, wenn die Ausgänge unterschiedliche Spannungen liefern? Z.B. 1 x 9V mit 1 x 12V zu 21V?
Gruss und danke für Infos.
Kond
 
LoboMix
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Netzteile lassen sich immer dann kaskadieren, wenn sie galvanisch entkoppelt sind. D.h., dass die "Minus"(-)-Seiten der einzelnen Ausgänge nicht miteinander verbunden sind. Bei separaten Netzteilen wie z.B. den üblichen Steckernetzteilen ist diese Bedingung normalerweise erfüllt. Die kann man daher hintereinander schalten, wobei die einzelnen Spannungen dabei egal sind. Die Kopplung geschieht so, dass der "Plus" des ersten mit dem "Minus" des zweiten verbunden wird u.s.w.
Bei Netzteilen mit mehreren einzelnen Ausgängen muss man prüfen, ob die "Minus"-Anschlüsse zusammen geschaltet sind (wird meistens so sein) oder nicht (dann sind sie galvanisch entkoppelt und bieten oft sogar direkt die Möglichkeit an, die Ausgänge einfach per Schalter zu kaskadieren - das ist z.B. bei den sog. Labor-Doppelnetzteilen der Fall).

Die Strombelastbarkeit der summierten Ausgangsspannung wird vom schwächsten Netzteil in der Kette bestimmt. Wenn eines z.B. 500 mA liefern kann, ein zweites aber nur 200 mA, dann wird der maximale Strom der Kette auch nur 200 mA sein.
 
mikroguenni
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Ich würde sagen wer solche Frage stellt sollte die Finger davon lassen.
 
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Kond
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Hallo LoboMix!

Thank you for your helpful & friendly support. :)

Das hilft schon mal weiter. (y)

Ich würde sagen wer solche Frage stellt sollte die Finger davon lassen.
Was man davon leider nicht behaupten kann! (thumbsDown)

Gruss
Kond
 
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Mag sein, aber @mikroguenni hat trotzdem recht...
Ein wenig Grundlagen-Wissen sollte vorhanden sein und das ergibt sich nicht aus der Beantwortung 1 Frage ;)
 
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@Kond, habe gerade erst gelesen, dass du von einem "MultiNetzteil" schreibst. Ich nehme an, dass das Adapterkabel für die Kaskadierung im Lieferumfang war? In jedem Fall ist dieses Netzteil offensichtlich dafür geeignet. Ob aber nur zwei bestimmte oder alle Ausgänge dazu geeignet sind, musst du in der Anleitung nachlesen.

Solange du keines der Netzteile öffnest, passende Adapterkabel für die Kaskadierung nimmst, und beim Zusammenschalten keine Maximalspannung von 45-50 Volt überschreitest, wo es beginnt, gefährlich zu werden, solange kann eigentlich nichts passieren. Auch einfache Messungen mit einem Multimeter an Niedervolt halte ich für unproblematisch, Durchgangs-/Widerstandsmessungen an spannungslosen Bauteilen sowieso.

Alles weitere wie selber Adapter löten oder gar, Netzteile aufschrauben bitte wirklich nicht ohne das entsprechende KnowHow unternehmen!
 
Kond
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@Kond, habe gerade erst gelesen, dass du von einem "MultiNetzteil" schreibst. Ich nehme an, dass das Adapterkabel für die Kaskadierung im Lieferumfang war? In jedem Fall ist dieses Netzteil offensichtlich dafür geeignet. Ob aber nur zwei bestimmte oder alle Ausgänge dazu geeignet sind, musst du in der Anleitung nachlesen.

Das Adapterkabel habe ich separat als Dopplerkabel gekauft und die Funktion mit meinem Multinetzteil ist auch für 2 Anschlüsse (Ausgänge) unproblematisch. Das war auch insofern zu erwarten, als die einzelnen Ausgänge isoliert sind. Natürlich habe ich auch Messungen mit einem Multimeter durchgeführt bevor ich meine Geräte angeschlossen habe.
Meine Frage bezog sich deshalb ausschließlich darauf inwieweit ich das ganze erweitern kann auf mehr als 2 Ausgänge des Netzteils. Ich hatte auch noch kein entsprechendes Adapterkabel um es zu prüfen. Und in der Betriebsanleitung wird das Thema nicht erwähnt, da diese Lösung offenbar in der Praxis nicht oder nur selten praktiziert wird . Deshalb habe ich ja hier gefragt. ;)
Da wir gerade dabei sind noch eine kleine Ergänzungsfrage:
Das Gerät, das ich versorgen will braucht 24 V Spannung. Nach Ausprobieren läuft es aber auch mit der o.g. Dopplung, also mit nur 2x9 = 18V, bei geringer Leistungsabgabe zumindest.
Soweit so gut. Wenn ich 3 x 9 V anlegen würde, bekäme ich also 27 V und läge damit 3 Volt, also ca. 10% über der vorgeschriebenen Spannung von 24V. Wäre das schon problematisch, oder noch im tolerierbaren Bereich?


Mag sein, aber @mikroguenni hat trotzdem recht...
Ein wenig Grundlagen-Wissen sollte vorhanden sein und das ergibt sich nicht aus der Beantwortung 1 Frage ;)

Offenbar übersehen hier einige, dass ich gerade dabei bin mein Grundlagen-Wissen mit der hier gestellten Frage zu erweitern. :facepalm1:
Aber wenn die Reaktion schon auf die erste Frage so, sagen wir mal, seltsam ist, warum sollte man dann hier überhaupt noch weitere Frage stellen?!
Gruss, Kond
 
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Offenbar übersehen hier einige, dass ich gerade dabei bin mein Grundlagen-Wissen mit der hier gestellten Frage zu erweitern...
Wenn du ein (nur ganz geringes) Grundlagen Wissen über Stromversorgung hättest, würdest du die Fragen in der Form gar nicht stellen.
Das riecht förmlich nach Kabelbrand... ;)
Insofern war der erste Satz, über den du dich aufregst genau auf dem Punkt.
(vielleicht etwas zu british humoresk formuliert...) :D

Ohne die Schaltung der Netzteile zu kennen, sind soche Modifikationen ein Glücksspiel und technisch vermutlich nicht zielführend.
Eine 24V Regelung ist wirklich kein Hexenwerk und kann (in diversen Varianten) heute sehr einfach aufgebaut sein.
 
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So sehr jegliche Warnung vor unbedarftem Arbeiten an und mit netzbetriebenen Gerätschaften aller Art in der Regel angebracht sind, so sehe ich doch hier keinen Anlass, diese Warnung sehr dezidiert auszusprechen.
Es geht nur um die Ausgangs-seitigen Niederspannungen, es wird kein Gerät geöffnet, es kommt ein fertig konfektioniertes Adapterkabel zum Einsatz - noch ungefährlicher kann man eigentlich nur mit Batterie-/Akku-versorgten Geräten arbeiten (aber natürlich nicht an E-Autos ;)).

Als ich seinerzeit im Teeniealter mit der Elektronik-Bastelei begann, war das Internet noch nicht mal in Aussicht, von Foren, in denen man Fragen stellen konnte ganz zu schweigen. Die ´Weisheit´ musste aus Büchern zusammen getragen werden, die erst mal aufgetrieben sein wollten. Immerhin gab es einen fachkundigen Bekannten, der sich mit Elektronik-Basteln gut auskannte und mein Patenonkel war Elektriker (aber kein Rundfunk- und Fernsehtechniker). Erfahrung wurde reichlich durch "Learning by Doing" gesammelt - die grundlegenden Vorsichtsregeln beim Umgang mit Netzstrom waren mir immerhin von Anfang an bekannt.
Da ist es doch gut, wenn hier Fragen gestellt werden können, wenn sich abzeichnet, dass sich jemand fahrlässig verhält oder ein Ratgeber fahrlässigen Rat erteilt, grätscht hier immer jemand zuverlässig dazwischen.
Aber wie gesagt, kann ich hier keine Fahrlässigkeit erkennen.

Eine Spannungsversorgung mit 24 Volt herzustellen, ist schon lange ein Kinderspiel mit grundlegenden Kenntnissen der Elektronik. Spannungsregler-IC´s wie dieses hier: L7824 benötigen nur eine sehr geringe Anzahl zusätzlicher Bauelemente um ein stabiles und für Audio gut geeignetes Linearnetzteil zu bauen. Aber wegen des Netzspannungs-seitigen Teils der Schaltung vor dem Trafo braucht es wiederum die nötige Sorgfalt beim Aufbau der Schaltung und Einbau in ein Gehäuse.

Früher habe ich oft solche Art Netzteile selber gebaut, aber diese werden mittlerweile so günstig angeboten, dass sich die Arbeit nicht mehr lohnt, sogar teurer wird der Selbstabau auch meistens.
Für rund 19,- € gibt es hier ein fertiges Steckernetzteil mit 24V/1,5A: Meanwell

Das Gerät, das ich versorgen will braucht 24 V Spannung. Nach Ausprobieren läuft es aber auch mit der o.g. Dopplung, also mit nur 2x9 = 18V, bei geringer Leistungsabgabe zumindest.
Soweit so gut. Wenn ich 3 x 9 V anlegen würde, bekäme ich also 27 V und läge damit 3 Volt, also ca. 10% über der vorgeschriebenen Spannung von 24V. Wäre das schon problematisch, oder noch im tolerierbaren Bereich?
Bei 18V sinkt z.B. bei Mixern/Preamps usw. der Headroom, funktionieren werden die meisten Geräte prinzipiell aber schon.
Die 27V sollten den meisten Geräten ebenfalls nichts ausmachen, 10% Toleranz sind meistens drin. Aber ohne die Schaltung genau zu kennen und die Konstruktion genau einschätzen zu können, kann es leider doch riskant werden. Wenn es z.B. intern Spannungsregler-IC´s gibt, die thermisch an der Grenze arbeiten bei 24V - was bei billigen Geräten eher die Regel als die Ausnahme ist - dann können diese 10% mehr ihren baldigen Hitzetod bedeuten. Auch die Spannungsversorgung von IC´s aller Art kann sehr kritisch sein, dazu müsste man im Falle des Falles in den betreffenden Datenblättern recherchieren.
Mit so einem Spannungsregler-IC wie dem oben verlinkten L7824 lassen sich die 27V einfach und mit einer minimalen Schaltung auf 24V begrenzen (gibt es auch mit 5A bei Bedarf). Das wäre schnell gemacht und durch den Wegfall des Netzspannungs-Teils bei so einer Schaltung gibt es auch kein Sicherheits-Problem.

Ob sich aber selbst dieser geringe Aufwand lohnt bei den Preisen für fertige Netzteile? Muss jeder selber entscheiden. Manchmal geht es auch um den Spaß am Basteln und die Freude, wenn es zuverlässig funktioniert.
 
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Man muss nicht ein komplettes Netzteil samt Trafo selbst stricken...
Es gibt heute DC/DC Wandler in zig Varianten, die mit wenigen Bauteilen an einer vorhandenen Niederspannung betrieben werden.
Nebenbei: das ist auch der übliche Weg der Spannungsverdopplung, nicht das Zusammenschalten obskurer Elemente.
(als Anwender hat man keinen Schaltplan und kann idR das Innenleben der Geräte nicht sehen. Die meisten sind auch gar nicht zu öffnen.)
 
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mir stellt sich die Frage ob es sich um Wechsel oder Gleichspannung handelt!
eine Wechselspannung läst sich sehr gut zu Gleichspannung kaskadieren, man braucht aber ( bei mehr als 2mal U wechselspannung)Teuere bipolare Elkos!

Wechsel und Gleichspannung lassen sich nicht so gut mischen! bei gleichnamigen Spannungen gibts ,wenn man auf die Polung/Phasengleichlauf achtet und der Stromfluss nicht überlastet, kein Problem und lässt sich beliebig stapeln!
wenn der Leie das Netzteil nicht öffnet, reicht ein Pulverlöscher und FI zur Sicherheit! (also nicht mit Wasser löschen solang das Licht noch brennt)
ne Gasmaske kann dabei von Vorteil sein:evil:
währe es nicht besser ein passendes Netzteil zu kaufen?
ich mein klar zum rumprobieren , lernen und Bastelwastel! DA bin ich voll dabei!!! :claphands:
aber Vorzeigbar?platzspaarend? betriebsicher?? Wackelbastelverbindungen???Steckdosenleiste überfüllt!!!!
 
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Die Ausgangsfrage war ja, ob es grundsätzlich möglich ist, die Netzteile zu kaskadieren, nicht, ob es sinnvoll ist.
Wie gesagt, ist es grundsätzlich möglich, die Ausgänge von DC-Netzteilen zu kaskadieren. Insofern diese eine stabile, definierte Gleichspannung am Ausgang liefern sollen, ist es prinzipiell egal, wie sie intern konstruiert sind , solange die Ausgänge galvanisch getrennt sind.

Ob es jedoch sinnvoll ist, kann nur der TE entscheiden. Wenn die Netzteile herum liegen und das Adapterkabel auch verfügbar ist, warum nicht?
Ansonsten würde ich DIY eher nicht empfehlen, es lohnt sich heutzutage einfach nicht mehr.

Es gibt heute DC/DC Wandler in zig Varianten, die mit wenigen Bauteilen an einer vorhandenen Niederspannung betrieben werden.
Stimmt, die kenne ich zwar, hatte ich aber gerade nicht auf dem Schirm*. Das hat damit zu tun, dass ich heute keine Netzteile mehr aus Bauteilen "from scratch" zusammenbaue oder vorhandene anpasse, sondern mir entweder direkt das passende Netzteil kaufe oder ein fertiges Netzteil-Modul, die es günstig gibt in etlichen Varianten für praktisch jede gängige Spannung und für viele verschiedene Stromstärken [z.B. solche Module]. Seit ich einen 3D-Drucker habe, mache ich mir dann den Spaß, dazu die Gehäuse für meinen Bedarf selber zu konstruieren. Fertige Gehäuse, die etwas taugen, sind nämlich ziemlich teuer, und alle nötigen Aussparungen anzubringen ist meist aufwändiger als mit einem Konstruktionsprogramm das Gehäuse incl. aller Öffnungen und nicht zuletzt passenden Sockeln für Befestigungsschrauben einer Platine zu gestalten.

*) (Nachtrag)
Da diese fertigen Schaltkreise sehr billig zu haben sind (einfach mal in der "Bucht" eine Suche eingeben: StepUp), lohnt es sich durchaus, damit zu experimentieren. Zu beachten ist dabei nur, dass bei der Aufwärtswandlung die Strombelastbarkeit im Verhältnis der Spannungswandlung abnimmt. Wenn z.B. das Quell-Netzteil 9V mit 500mA liefert (4,5W), dann bleiben bei 24V nur noch 180mA übrig. Die zu versorgende Schaltung darf dann nicht mehr benötigen.
Bei Quell-seitig 9V und 1A (9W) dürfen es dann bei 24V 360mA sein. Der Step-Up-Regler muss für die benötigte Leistung dann auch passend sein. So ganz ohne Background ist das auch alles nicht zielführend zu machen.
Aber immerhin ist es in der Ausführung simpel und völlig ungefährlich.
 
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Ich sehe hier Jugend - Forscht Gebastel.
Am Ende ist ein teueres Effektgerät und ein teures Multinetzteil kaputt, weil der TE was übersehen hat.
Die einfachste Lösung wäre, das passende Netzgerät zu verwenden.

@Kond Um welche Geräte geht es denn konkret? Welches Effektgerät, welches Multinetzteil? Am Besten mit Link. Ohne die Info darüber ist kommen hier nur theoretische Mutmaßungen raus. Und das nach langem hin und her.
 
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Das Gerät, das ich versorgen will braucht 24 V Spannung. Nach Ausprobieren läuft es aber auch mit der o.g. Dopplung, also mit nur 2x9 = 18V, bei geringer Leistungsabgabe zumindest.
Was ist denn das für ein ominöses Gerät, das eine exotische Betriebsspannung will und offenbar kein mitgeliefertes Netzteil hat?
Wenn ich 3 x 9 V anlegen würde, bekäme ich also 27 V
Würde ich nicht machen, außer ich wüsste ganz genau (Technische Daten oder Gehäuseaufdruck), dass es das verkraftet.
 
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An den 24V ist eigentlich nichts exotisch. Das ist z.B. die Standard-Versorgungsspannung der Einschubtechnik im Danner-Kassetten-Format wie etwa dem Preamp V276.
Die haben alle kein internes Netzteil, weil sie über die im Rack eingebaute Anschlussschiene mit Strom versorgt werden. Wer so eine Kassette extern betreiben will, wird sich um eine separate Stromversorgung bemühen müssen.
Eingedenk der hohen Preise, die für solche Vintage-Technik aufgerufen werden, würde ich aber beim Netzteil unbedingt größte Sorgfalt walten lassen. Für ein älteres ntp-Stereosichtgerät (mit CRT-Röhre) habe ich selber mal ein 24V-Netzteil angefertigt und alles in ein Gehäuse eingebaut.
 
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ja, ich mach sowas nur mal um irgendwie ein Gerät zu testen !
oder intern im Netzteil eines Verstärkers oder an Transformatoren mit vielen Anzapfungen
ansonsten is der Korb beim Bauhof sehr Netzteilspendabel
ünd ich hab auch noch ne Kiste voll mit verschiedenen Spannungen , Leistungen und Steckerpolung!
und gaanz wichtig!! Reverb , Echo, Looper und so können Überspannungen nicht so gut verkraften wie Verzerrer, Overdrive und Booster!
also vorsicht! basteln kann teuer werden!
 
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An den 24V ist eigentlich nichts exotisch.
Doch, auf einem Gitarren-Effektboard (und darum gehts hier) brauchen das eigentlich nur diese Mini-Endstufen im Tretminenformat.

Und gerade für sowas würde ich mir auf keinen Fall die Versorgung selber basteln mit so einem Doppel- oder Dreifachkabel.
Das ist z.B. die Standard-Versorgungsspannung der Einschubtechnik im Danner-Kassetten-Format wie etwa dem Preamp V276.
Ah ja, natürlich, der V276, wie konnte ich den vergessen. Der gehört natürlich in jede gute Familie.
 
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die brauchen aber auch mehr Strom!!


wir sind uns hier alle ziemlich einig! Basteln und lernen OK
fürs Musikerzeug besser was ordentliches!

stells dir vor :
DU live als Hauptatraktion!!
und einer der vorgruppe stolpert über DEIN gebasteltes kabelwirrwarr :bang:
 
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und einer der vorgruppe stolpert über DEIN gebasteltes kabelwirrwarr :bang:
... schlimm genug, aber meistens will es das Schicksal so, dass man SELBER über sein EIGENES Kabelwirrwar stürzt. Und dabei gleich noch Notenpult und Mikrofon umschmeisst, was ein übles Feedback zur Folge hat, worauf vor Schreck der Schlagzeuger ein Fell kaputt schlägt, die Sängerin einen Schreikrampf bekommt, und das Publikum - zunächst noch kurz amüsiert - die Band mit Wurfobjekten ´belohnt´ ... :evil:

Basteln kann man zuhause, aber auf der Bühne gilt: Sicherheit und Zuverlässigkeit first, gerade für jegliche Art von Equipment.
 
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