(Von Heimorgel auf Keyboard)

von Grisabel, 16.10.19.

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Casio
  1. Grisabel

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    Erstellt: 16.10.19   #1
    Hallo zusammen

    Mein Mann ist schuld. Er redet davon dass er gerne Gitarre lernen möchte, und ich hab mich, da mehr Zeit vorhanden, im Internet umgesehen. Und hab mich ablenken lassen. Und jetzt möchte ich auch wieder Musik machen.
    In meiner Kindheit habe ich meine Eltern so lange genervt, bis es endlich im November 1972 eine Philicorda Heimorgel (2manualig) gab (nach einem Jahr Musikschule). Und 4,5 Jahre lang bin ich mit Freude zum Musikunterricht gegangen und habe freiwillig jeden Tag geübt. Dann kamen der erste Freund, das Abitur, und die Zeit wurde immer weniger. Mittlerweile gibt es diese Orgel leider nicht mehr, ich trauere ihr immer noch hinterher.

    Doch erstmal der Fragebogen


    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
    bis _1000__ €
    [ ] Gebrauchtkauf möglich

    (2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
    [ ] ja: __________________________________________________
    [x] nein

    (3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
    [x] Anfänger
    [x] Fortgeschrittener
    [ ] ambitionierter Fortgeschrittener
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    Anfänger am Keyboard, 5 Jahre Unterricht an der elektronischen Heimorgel

    (4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
    [x] Zuhause
    [ ] auf der Bühne
    [ ] im Proberaum
    [ ] im Studio

    (4b) Wie oft wirst du es bewegen?
    bewegen im Sinne von das Haus verlassen eher weniger,
    innerhalb des Hauses schon eher (im Moment steht noch nicht so genau fest, wo das Keyboard wohnen wird, ob im Wohnzimmer (eigentlich ist dort kein Platz), oder in meinem Arbeitszimmer (eine Treppe hoch)

    __________________________________________________

    (4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
    bis zu ___ kg

    (5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
    Zuhause Musik machen, für mich und die Famile
    __________________________________________________

    (6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?

    Stand heute eher allen, aber vielleicht lernt mein Mann ja tatsächlich Gitarre, dann auch mit ihm zusammen

    Musikstile: Mhh, Jazz ist nicht so meins, aber ansonsten...

    __________________________________________________

    (7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
    [ x] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
    [ ] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard)
    [ ] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

    (8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [x] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
    [ ] 73/76
    [ ] 88 (Standardgröße Klavier)

    Die Philicorda hatte nur 4 Oktaven, aber eben auch 2 Manuale

    (9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
    [x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
    [ ] Druckpunkttastatur (typisch für Sakralorgeln)
    [ ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

    (10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
    [ ] ja: __________________________________________________
    [x] nein, lieber ein Allrounder

    (11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
    [x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
    [ ] Synthese (Soundbearbeitung)
    [ ] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen)
    [ ] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
    [x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
    [ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
    [x] Eingebaute Lautsprecher
    [ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
    [ ] sonstiges: __________________________________________________

    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
    wohnzimmertauglich
    __________________________________________________

    (13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?

    eingebaute Lautsprecher, Kopfhöreranschluss, Trennung in Melodie und Begleitteil möglich mit Lautstärkeanpassung (damit der Akkord nicht lauter ist als die Melodie)
    Abdeckmöglichkeit (Es fliegen Hundehaare durch die Gegend)

    Ich hab auch bei Orgeln geschaut, aber diese sind mir dann doch zu teuer. Gerade die verschiedenen Klangmöglichkeiten gefallen mir beim Keyboard. Ich möchte gerne auf dem Keyboard das Spielen können, das ich auch auf der Orgel konnte. Wenn denn die Finger alles mitmachen ;). Was sonst noch so alles mit einem Keyboard möglich ist weiß ich nur andeutungsweise. Ob ich mit begleitendem Rhytmus klarkomme weiß ich nicht, und ob mein Rücken dann nicht Alarm schreit kann ich auch erst im Nachhinein sagen.

    Ins Auge gefallen sind mir das Yamaha PSR-E463 und das Yamaha PSR-S670, wobei ich eher zum ersteren, weil einfacher, tendiere. Ein guter Kopfhörer muss dann ja auch herbei, und irgendwo sollte ich auch drauf sitzen. Und den Ständer für das Keyboard hätte ich beinah auch noch vergessen.

    Ach ja, ich komme aus Oberhausen, falls ihr hier in der Ecke gute Läden kennt, in denen einem nicht eine Zitrone als Banane verkauft wird, ich bin für jeden Tipp dankbar (auch in Bezug auf Gitarrenkauf ;) )

    Sodele, mehr fällt mir sicher erst ein, wenn ich den Post abgeschickt habe. Und schonmal danke fürs Lesen und so...

    LG
    Grisabel
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #2
  3. Grisabel

    Grisabel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #3
    Danke dir für deine Antwort. Kennst du den Kopfhörer persönlich? Bisher bin ich davon ausgegangen, dass gescheite Kopfhörer so bei 100 Euro anfangen.

    Am liebsten sehe ich mir alles lieber selbst vorher an, bevor ich etwas kaufe. Zumindest wenn es um Dinge geht, bei denen nicht nur die technischen Daten entscheiden, sondern auch ein gewisses Fühlen dazu kommt. Also einen Sitz erst probesitzen, oder einen Kopfhörer zumindest mal anprobieren, ob Kopf und Kopfhörer zusammen passen. Nur befürchte ich, dass die Auswahl in einem regionalen Laden doch eher eingeschränkt ist. Auch Ständer können klapprig sein.

    Welche Art Ständer würdet ihr denn wählen? Eher X Form? Oder eher eine andere Form? Ich will nicht am falschen Ende sparen, den Fehler habe ich ein einziges Mal gemacht, das lief dann nach dem Motto "Wer spart kauft doppelt".

    Und ein Keyboard würde ich mir eben auch gerne vorher anhören. Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher welches Keyboard, aber dank euren Tipps anderen Anfängern gegenüber weiß ich schon dass ich mir Keyboardspielen mein schönstes Hobby 1 (und die anderen vermutlich auch) besorgen werde. Obwohl ich meine alte Schule und die diversen anderen Hefte alle noch habe.

    Leider gibt es hier im Ort kein Musikgeschäft mehr. Für Tipps bezüglich Laden für Musikinstrumente im Umkreis von Oberhausen wäre ich dankbar. Ein Besuch beim Music Store in Köln ist schon geplant, aber vielleicht gibt es ja noch etwas näheres.
     
  4. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #4
    ja, ich hab Sie, sind absolut auf dem Klangniveau der 100€ Teile der "Markenhersteller" und eine hier im Forum oft gelesene Empfehlung...
    Ich pers. würde gür zuhause einen 4 Fuss Ständer nehmen, den ich auch in der Höhe anpassen kann und Platz für ev. Pedale habe wie z.B.
    https://www.thomann.de/de/jamstands_js_mps1c.htm
    Ich denke das Music Store das PSR hat...
     
  5. Grisabel

    Grisabel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #5
    Dann wird es wohl dieser Kopfhörer. Danke. So böse bin ich meinem Geld ja auch nicht.

    Höhe anpassen ist sowohl bei Ständer als auch bei Hocker ein Muss. Ich will ja nicht die Rückenschmerzen schon durch falsche Haltung herbeirufen.

    Tja, Yamaha PSR-E463 oder Yamaha PSR-S670? Merke ich da überhaupt einen Unterschied? Außer im Preis natürlich. OK, die Anzahl Styles und Voices ist unterschiedlich, aber in Realität gefällt einem dann wohl das, was man vor sich hat, und davon nutzt man wohl höchstens ein paar tatsächlich. Was kann letzteres tatsächlich besser? Der Vergleich der Datenblätter hat mich nicht wirklich weitergebracht, da ich mit den meisten Ausdrücken noch nichts anfangen kann.
     
  6. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #6
    Im wesentlichen hat das 670 viele Synthie Sounds für Rap, HipHop, Techno etc. und deren Bearbeitungsmöglichkeiten, insoweit wohl eher nicht für dich notwendig ?
     
  7. Grisabel

    Grisabel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #7
    Im Moment geht es mir tatsächlich nur um das Spielen selbst. Und die Knoten aus den Fingern bekommen sollte mir eigentlich erstmal reichen. Und langsam die Möglichkeiten des "kleineren" Keyboards austesten. Bearbeitungsmöglichkeiten von Tönen lenken nur ab und verwirren. Die Tasten und Taster sollten sich nur gut anfühlen, und die Lautsprecher die Töne vernünftig wiedergeben (für mein Ohr).

    Oder in kurz: Ja.
     
  8. Grisabel

    Grisabel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.19 um 13:18 Uhr   #8
    Sodele, ich schon wieder. Seit fast genau einem Monat steht jetzt das Yamaha PSR-E463 hier im Wohnzimmer. Und mittlerweile frage ich mich warum ich diesen Schritt nicht schon viel früher gemacht habe.

    Das Gerät macht genau das was ich wollte, sofern ich nicht falsche Tasten gedrückt habe. So ganz allmählich weiß ich auch, welche Taste wofür ist. Den ersten Band meiner alten Orgelschule konnte ich tatsächlich so einfach durchspielen. Die Akkordgriffe sind tatsächlich noch in meinen Händen abgespeichert. Aber ich habe mir auch gleich zusammen mit dem Keyboard eine Schule fürs Keyboardspielen mitgebracht. Keyboard spielen: mein schönstes Hobby. Grund für diese Schule war zum einen eine Empfehlung hier im Forum, zum anderen hat mir aber auch gefallen, dass die Akkorde so wie ich es von der Orgel her kenne beschrieben werden. Und nicht nur als "Dann wird diese Taste gedrückt und dann jene" vorgestellt werden.
     
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