Wann Gitarrenamp abnehmen?

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Hallo,

hätte mal eine kleine Frage bezüglich der Aufstellung bzw der Mikrofonierung eines Gitarren Amps!
Angenommen ich habe ein Topteil das für den Raum/Saal/Halle was auch immer lautstärkemäßig reicht, sprich es muss nicht abgenommen werden damit es das Publikum (!) hört.
Dann wird der Amp ja normal gerade gestellt, damit meine ich also parallel neben die Drums damit sie ins Publikum strahlen.
Allerdings hört doch dann die Band den Sound sehr schlecht, da die Band ja quasi mit dem Rücken zum Amp steht.
Eine Möglichkeit wäre ja dann den Amp etwas seitlich zu stellen, so daß er gleichzeitig als Monitor genutzt werden kann aber wen ner dann so seitlich ausgerichtet ist bekommt doch das Publikum nicht mehr so viel vom Sound mit, oder irre ich mich da? Wie findet man also einen Kompromiss, damit Publikum und Band den Amp hören, der wie gesagt, lautstärkemäßig eigentlich nicht abgenommen werden müsste?


LG
 
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Hallo,

Der Gitarrenamp solte immer dann abgenommen werden wenn es einen Saalmix gibt - nur dann hat man vom FOH die Chance einen Sound hin zu kriegen.
Ich arbeite an der Gitarre mit relativ kleiner Leistung (Fender Princeton) - klappt perfekt.
Das die Band den Amp hört: Monitor? (und der ist wieder nur möglich wenn man den Amp Mikrofoniert.....)
Im Übrigen muss man sich auch nicht unbedingt die Trommelfelle wegblasen wenn man im Saal mehr Power braucht.
 
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Hallo,

Der Gitarrenamp solte immer dann abgenommen werden wenn es einen Saalmix gibt - nur dann hat man vom FOH die Chance einen Sound hin zu kriegen.
Ich arbeite an der Gitarre mit relativ kleiner Leistung (Fender Princeton) - klappt perfekt.
Das die Band den Amp hört: Monitor? (und der ist wieder nur möglich wenn man den Amp Mikrofoniert.....)
Im Übrigen muss man sich auch nicht unbedingt die Trommelfelle wegblasen wenn man im Saal mehr Power braucht.


Okay, danke schonmal für die Antwort, diesbezüglich sind 2 Fragen aufgetaucht:

1 Kannst du mal Saalmix definieren?
2 FOH=? (Habs nicht so mit Abkürzungen)

Das man dann einen Monitor benutzt ist mir schon klar aber man kann den Amp doch auch wie ich gesagt habe seitlich stellen, so funktioniert er doch somit automatisch als Monitor oder?
Und wenn die Band ihn so dann hören würde bräuchte ich ja für den Amp vorne keine seperaze Monitorbox. Die Frage ist ja nur dann ob das Publikum den Amp immernoch gut hört weil er ja seitlich steht! Weißt du was ich meine?
 
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Saalmix = Du benutzt eine PA bei der der Sound von einem Mischerplatz im Publikum (FOH=Front of house) gemacht wird.

Wie soll ein Mischer den Gesang z.B. hervorheben wenn von der Bühne ein Brett von Gitarrensound kommt dass man zwar auf der Bühne und in der Mitte des Publikums gut hört aber seitlich der Bühne fast nicht zur Geltung kommt? Der Mann/Frau (5€ in die Chauvi-Kasse) am Pult muss die Möglichkeit haben auch deine Klampfe in der Lautstärke zu regeln; das kann er nicht wenn du alles mit ein paar hundert Röhrenwatt aus den Socken haust.

Auf einem Monitor liegen (normalerweise- ich weiss ja nicht was ihr an FOH und Monitormixer benutzt) ALLE Instrumente (und der Gesang) - das eigene ein wenig lauter; wenn hinter eurem Bassisten der Drummer steht hört der sonst von dir womöglich gar nichts mehr (und du nichts vom Keyboarder weil der auf der anderen Seite der Bühne steht).

Ich weiß ja nicht welche Bühnenerfahrung du hast - aber ein auf der Bühne brüllend lauter Fullstack ist eher zur Seltenheit geworden; eben das von dir erwähnte "gut hören" im Publikum kriegt man mit dem Sound der Backline nicht unbedingt in den Griff.
 
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Das hab ich auch verstanden und leuchtet mir ein aber irgendwie ist mir meine Frage noch nicht ganz beantwortet worden oder wir beide reden aneinander vorbei.
Wenn mein Amp mit sagen wir mal 100 Watt Topteil für's Publikum laut genug ist und ich ihn nicht abzunehmen brauche wegen der Lautstärke (weil er eben reicht) möchte ich halt wissen ob man diesen Amp dann in die Backline stellt (so strahlt er ja direkt ins Publikum) oder ob man ihn seitlich stellt.
Denn: Wenn man in als Backliner benutzt hört ihn ja das Publikum aber man selbst nur wenig weil man ja mit dem Rücken zum Amp steht.
Wenn man den Amp dann allerdings seitlich stellt hört die Band ihn zwar, allerdings dafür das Publikum weniger.
Bis dahin klar?

Wenn ich den Amp aber dann als Backliner verwende, kann ich ihn ja trotzdem abnehmen um den Sound auf 'ne Monitorbox zu kriegen die ich vorne am Bühnenrand liegt und mir in die Fresse strahlt. So hört das Publikum UND die Band den Amp. Das wäre meine Theorie. Verstehst du? Also ich meine, daß man den Amp nicht abnimmt damit er über die PA lauter wird bzw den Sound besser zu kontrollieren, sondern einzig und allein, damit er über eine Monitorbox läuft und man sich im Endeffekt auch selber hört.

Verstanden? :D
 
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Wenn mein Amp mit sagen wir mal 100 Watt Topteil für's Publikum laut genug ist und ich ihn nicht abzunehmen brauche wegen der Lautstärke (weil er eben reicht) möchte ich halt wissen ob man diesen Amp dann in die Backline stellt (so strahlt er ja direkt ins Publikum) oder ob man ihn seitlich stellt.
Denn: Wenn man in als Backliner benutzt hört ihn ja das Publikum aber man selbst nur wenig weil man ja mit dem Rücken zum Amp steht.
Wenn man den Amp dann allerdings seitlich stellt hört die Band ihn zwar, allerdings dafür das Publikum weniger.
Seh es mal so rum: Vielleicht ist die für dich richtige Lautstärke auf der Bühne eine andere als die im Publikum. Daher macht es durchaus Sinn, die Gitarre abzunehmen damit man eben die Möglichkeit hat, separat Lautstärken anzubieten. Einmal für dich (und deine Bandkollegen) und einmal fürs Publikum.
Eine PA ist dafür ausgelegt größere Plätze und Flächen zu beschallen... ein Instrumentenverstärker nicht.

Beim Abnehmen macht es dann Sinn, die Box nicht in Richtung Publikum auszurichten, sondern seitlich auf der Bühne. Wenn sie auch ins Publikum strahlt, funkt es dem Tontechniker dazwischen...

Sofern die technischen Möglichkeiten vorhanden sind ist es immer sinnvoller die Instrumente abzunehmen. Lautstärke und Sound sind einfach wesentlich besser zu kontrollieren...
 
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Seh es mal so rum: Vielleicht ist die für dich richtige Lautstärke auf der Bühne eine andere als die im Publikum. Daher macht es durchaus Sinn, die Gitarre abzunehmen damit man eben die Möglichkeit hat, separat Lautstärken anzubieten. Einmal für dich (und deine Bandkollegen) und einmal fürs Publikum.
Eine PA ist dafür ausgelegt größere Plätze und Flächen zu beschallen... ein Instrumentenverstärker nicht.

Beim Abnehmen macht es dann Sinn, die Box nicht in Richtung Publikum auszurichten, sondern seitlich auf der Bühne. Wenn sie auch ins Publikum strahlt, funkt es dem Tontechniker dazwischen...

Sofern die technischen Möglichkeiten vorhanden sind ist es immer sinnvoller die Instrumente abzunehmen. Lautstärke und Sound sind einfach wesentlich besser zu kontrollieren...


Okay, also ist es quasi IMMER besser, Instrumente abzunehmen, weil man den Sound durch die PA einfach besser kontrollieren kann.
Die Frage ist dann nur: Wozu gibt es dann 100 Watt Topteile die zum Krachmachen und für die Bühne sind wenn ich sie dann eh nur wenig aufdrehe?
 
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Okay, also ist es quasi IMMER besser, Instrumente abzunehmen, weil man den Sound durch die PA einfach besser kontrollieren kann.
Exakt!

Die Frage ist dann nur: Wozu gibt es dann 100 Watt Topteile die zum Krachmachen und für die Bühne sind wenn ich sie dann eh nur wenig aufdrehe?
In vielen Fällen werden Fullstacks (gerne auch mehrere nebeneinander) nur aus optischen Gründen auf die Bühne gestellt, beonders dann, wenn ein Endorsement-Vertrag genau dies vorschreibt. Mitunter handelt es sich auch um funktionsuntüchtiges Dekomaterial.
 
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Exakt!

In vielen Fällen werden Fullstacks (gerne auch mehrere nebeneinander) nur aus optischen Gründen auf die Bühne gestellt, beonders dann, wenn ein Endorsement-Vertrag genau dies vorschreibt. Mitunter handelt es sich auch um funktionsuntüchtiges Dekomaterial.

Alles klar, vielen dank! :)
 
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Leute, es tud mir leid, aber irgendwie hat es bsi jetzt keiner geschafft, meine Frage richtig zu beantworten, ich stehe nach wie vor noch am Anfang.

Also nochmal:
Ich habe ein 100 Watt Head. Das wäre laut genug um das Publikum zu beschallen, d.h. ich müsste es nicht abnehmen wegen der Lautstärke!
So, damit das Publikum diesen Amp nun auch hört, muss ich ihn ja logischerweise so stellen, daß er direkt zentral ins Publikum strahlt.
Wenn die Band und ich uns nun auf der Bühne befinden hören wir den Amp doch nicht bzw nur sehr schlecht, weil wir ja mit dem Rücken zum Amp stehen.
Bis hier hin alles klar?
Wenn ja, fahre ich fort:

So, nun könnte man doch ein Mikrofon vor den Amp stellen, daß allerdings nicht in die Boxen der PA mündet (denn der Amp ist ja wie gesagt laut genug) sondern in eine Monitorbox geht, welche dann wie gewohnt vorne am Bühnenrand liegt. So hört die Band den Amp gut, obwohl sie mit dem Rücken zum Amp steht und das Publikum bekommt den reinen Sound aus dem Cabinet ab. Soweit verstanden?

Die Variante mit dem "Seitlich stellen" ist dann aber doch etwas ungeeignet, denn wenn ich den Amp zwar seitlich stelle hört die Band ihn zwar einigermaßen gut, sprich er wird quasi als Monitor benutzt aber dafür bekommt das Publikum doch nicht mehr soviel davon mit weil der Amp ja nicht mehr 100% in die Menge strahlt.
Und dann müsste man den Amp im Endeffekt ja doch abnehmen, damit das Publikum ihn hört.

Soweit klar?

Also lohnt es sich bei einem Head daß ja sowieso schon von Natur aus laut genug ist eher es zentral in die Backline zu positionieren und es dann noch über einen Monitor laufen zu lassen, damit die Band ihn auch hört.

Weiß jetzt jeder was ich meine?
 
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Ich würd den Amp direkt hinter den Gitarristen stellen, sodass er in Richtung Publikum strahlt. Wenn der Amp so laut eingestellt ist, dass man ihn im Publikum hört, wird ihn auch der Gitarrist hören (sofern der Amp nicht auf Höhe seiner Füsse positioniert ist).
Deine andere Idee mit dem Monitoring würd natürlich auch funktionieren, aber da würd ich dann, wenn schon mikrofonieren, schon eher auch die Gitarre für das Publikum über die PA laufen lassen, damit der Tonmensch den Sound besser kontrollieren kann.
Die Leistung ist übrigens selten der Grund, warum man Gitarrenamps abnimmt, man sieht ja (zumindest in 'meinem' Musikstil) auch in den kleinsten Clubs überwiegend 100W+ Röhrentops.
 
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das war von Anfang an schon verständlich...
nur der Aufwand widerspricht wohl dem, was die meisten bereit sind, dafür zu treiben.

ich würde mir zB einfach eine wedge box for die Füsse legen, passiv, parallel zum Hauptspeaker
(das bekommt man mit Impedanz und Lautstärke schon passend... nur halt nicht von der Stange)

wer elektrotechnisch weniger sattelfest ist, kann einen Aktiv Monitor nehmen, per DI parallel zum Hauptspeaker
da ändert sich an der Impedanz, die der Amp sieht gar nix und nein... die verglüht auch bei 1KW nicht
(schliesslich sind die Dinger dafür gemacht)
oder halt den (falls vorhanden) Line/DI out des Amp
... aber irgendwie befürchte ich, dass jetzt ein: bäääähh, das ist aber nicht mein Sound... kommt ;)

cheers, Tom
 
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Also lohnt es sich bei einem Head daß ja sowieso schon von Natur aus laut genug ist eher es zentral in die Backline zu positionieren und es dann noch über einen Monitor laufen zu lassen, damit die Band ihn auch hört.
Ja, das ist klar und verständlich. ABER: Nicht so ganz richtig. Denn: Es gibt die PA nicht aus dem Grund weil die Amps zu leise wären... ;)

Eine Gitarrenbox strahlt sehr gerichtet. In diesem "Strahl" der Box wirst du das Publikum umblasen... aber 2-3m danaben kann es schon viel zu leise sein. Es ist schwierig damit den Raum gleichmäßig zu beschallen. Zudem kann der Tontechniker die PA auf den Raum einstellen... und damit Wummern, Dröhnen und so weiter verhindern. Ich nehme mal an du hast nicht zufällig nen Terzband-EQ am Start und könntest das auch mal eben machen...

Wie gesagt: Immer wenn die technischen Möglichkeiten vorhanden sind lohnt es sich die Amps abzunehmen. Nicht aus Gründen der Lautstärke, sondern aus Gründen des Gesamtsounds im Publikum.
 
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So, damit das Publikum diesen Amp nun auch hört, muss ich ihn ja logischerweise so stellen, daß er direkt zentral ins Publikum strahlt.

Es war schon klar, was Du meinst. Das Problem ist nur, dass der Amp bzw. das Cabinet eben nicht "zentral ins Publikum strahlt".

In einer kleinen Location (bis ca. 1000 m³ umbauten Raum) mag das alleinige Aufstellen eines Combos oder eines Halfstacks - je nach den örtlichen Gegebenheiten - ausreichend sein. Darüber hinaus wird es aber kritisch: während du mit einem vollausgefahrenen Stack die Ohren der Zuhörer in der ersten Reihe die Trommelfälle wegbläst, müssen die in den hinteren Reihen gewaltig die Löffel aufstellen, damit sie überhaupt was mitkriegen, vom kritischen "Gesamtmix" ganz zu schweigen.

Oops, da waren aber einige User sehr viel schneller ...
 
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So ihr beiden, vielen dank, endlich hat es jemand verstanden und ich weiß wie ich vorgehen kann.^^
Und AWESOM-O du meinst wirklich, daß ich den Amp dan nauch selber höre obwohl ich mit dem Rücken zu ihm stehe? Werde die Variante jetzt demnächst mal ausprobieren, vielleicht stell ich mir auch einfach alles ein wenig zu kompliziert vor. :)
Die Box steht übrigens auf Rollen, d.h. sie ist also leicht erhöht.

Wie machen das denn "die Großen" z.b.? Nehmen wir mal einfach Zakk Wylde.
Dass die ganzen Stacks hinter ihm und Nick nur der Optik dienen sollen ist klar (hab ich zumindest mal gelesen). Meistens sieht man bei denen ja nur bei einem oder zwei Boxen Micros.
Das bedeutet doch dann, daß deren Amps auch über die PA laufen und sie ihren Gitarrensound vorne durch's Monitoring hören, oder?
Die restlichen Stacks dienen der Verzierung. Richtig?
 
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was Zakk macht, weiss ich nicht - aber in der Klasse hat man 'in ear' und seinen ganz privaten Monitor-Mix
(ggf samt einem Knecht nur dafür...) :p

cheers, Tom
 
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Naja, selbst in der Liga gibt es auch noch Protagonisten, die sich ein oder zwei Monitore vor die Füße legen (lassen).

Aber es stimmt schon: die Stacks dienen in aller Regel der Bühnendeko und sind mitunter hohl wie die Gedächtniskirche in Berlin.
 
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So ihr beiden, vielen dank, endlich hat es jemand verstanden und ich weiß wie ich vorgehen kann.^^
Und AWESOM-O du meinst wirklich, daß ich den Amp dan nauch selber höre obwohl ich mit dem Rücken zu ihm stehe? Werde die Variante jetzt demnächst mal ausprobieren, vielleicht stell ich mir auch einfach alles ein wenig zu kompliziert vor. :)
Die Box steht übrigens auf Rollen, d.h. sie ist also leicht erhöht.
Wie gross ist denn der Raum, von dem wir sprechen?
In kleinen Locations geht das gut, das grösste Problem wäre vermutlich noch das von sKu angesprochene Strahlverhalten der Gitarrenbox. Hab jedoch (sehr kleine Gigs) auch schon so gespielt, sofern man sich beim Soundcheck genug Zeit nimmt, die Lautstärke/den Sound der Gitarrenamps wirklich passend einzustellen ist das machbar.
Hast du denn die Möglichkeit, die Amps abzunehmen und den Saal mit einer PA beschallen lassen? Wäre IMO (falls das aus den bisherigen Posts nicht klar geworden sein sollte) wirklich die beste Variante. Dann könntest du die Amps gegen die Bühnenmitte gerichtet aufstellen und als Monitor für die Gitarristen verwenden.
 
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Also nochmal:
Ich habe ein 100 Watt Head. Das wäre laut genug um das Publikum zu beschallen, d.h. ich müsste es nicht abnehmen wegen der Lautstärke!
So, damit das Publikum diesen Amp nun auch hört, muss ich ihn ja logischerweise so stellen, daß er direkt zentral ins Publikum strahlt.
Wenn die Band und ich uns nun auf der Bühne befinden hören wir den Amp doch nicht bzw nur sehr schlecht, weil wir ja mit dem Rücken zum Amp stehen.
Bis hier hin alles klar?
Wenn ja, fahre ich fort:

Wenn ihr den Amp schon nicht hört wie soll ihn dann das Publikum hören obwohl er schon mega laut ist?

So, nun könnte man doch ein Mikrofon vor den Amp stellen, daß allerdings nicht in die Boxen der PA mündet (denn der Amp ist ja wie gesagt laut genug) sondern in eine Monitorbox geht, welche dann wie gewohnt vorne am Bühnenrand liegt. So hört die Band den Amp gut, obwohl sie mit dem Rücken zum Amp steht und das Publikum bekommt den reinen Sound aus dem Cabinet ab. Soweit verstanden?
Könnte man, aber macht nur bedingt Sinn, wäre es dann nicht sinnvoller den Amp so zu stellen, dass vor allem die Band ihn hört und das Publikum über die PA beschallen zu lassen? Dann kann der Mischer viel besser eingreifen

Die Variante mit dem "Seitlich stellen" ist dann aber doch etwas ungeeignet, denn wenn ich den Amp zwar seitlich stelle hört die Band ihn zwar einigermaßen gut, sprich er wird quasi als Monitor benutzt aber dafür bekommt das Publikum doch nicht mehr soviel davon mit weil der Amp ja nicht mehr 100% in die Menge strahlt.
Und dann müsste man den Amp im Endeffekt ja doch abnehmen, damit das Publikum ihn hört.
Abgenommen ist er ja auch bei deiner Variante schon. Dazu kommt noch, dass Gitarrenboxen relativ schmal abstrahlen. Musst du also einen großen Publikumsbereich beschallen ist die Variante untauglich.


Also lohnt es sich bei einem Head daß ja sowieso schon von Natur aus laut genug ist eher es zentral in die Backline zu positionieren und es dann noch über einen Monitor laufen zu lassen, damit die Band ihn auch hört.
Nein auf die Monitore sollte nur das was man anderst auf keinen Fall hört, sonst geht man irgendwann im Soundbrei unter.


Die beste Lösung hängt von der Veranstaltungsgröße und der zur Verfügung stehenden PA ab. Bei kleinen Gigs, wo eh nur die Vocals über die PA gehen reicht es den Amp hinter einen zustellen. Der Rest der Band muss dann schauen wo er bleibt. Werden die Gigs und die PA größer wird der Amp so positioniert und abgenommen, dass du ihn gut hörst bei möglichst geringer Lautstärke. Dann kriegt jeder das auf den Monitor was er unbedingt braucht wobei alles was nicht auf der Bühne schon laut ist Priorität hat.
 
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Wenn ihr den Amp schon nicht hört wie soll ihn dann das Publikum hören obwohl er schon mega laut ist?


Könnte man, aber macht nur bedingt Sinn, wäre es dann nicht sinnvoller den Amp so zu stellen, dass vor allem die Band ihn hört und das Publikum über die PA beschallen zu lassen? Dann kann der Mischer viel besser eingreifen


Abgenommen ist er ja auch bei deiner Variante schon. Dazu kommt noch, dass Gitarrenboxen relativ schmal abstrahlen. Musst du also einen großen Publikumsbereich beschallen ist die Variante untauglich.



Nein auf die Monitore sollte nur das was man anderst auf keinen Fall hört, sonst geht man irgendwann im Soundbrei unter.


Die beste Lösung hängt von der Veranstaltungsgröße und der zur Verfügung stehenden PA ab. Bei kleinen Gigs, wo eh nur die Vocals über die PA gehen reicht es den Amp hinter einen zustellen. Der Rest der Band muss dann schauen wo er bleibt. Werden die Gigs und die PA größer wird der Amp so positioniert und abgenommen, dass du ihn gut hörst bei möglichst geringer Lautstärke. Dann kriegt jeder das auf den Monitor was er unbedingt braucht wobei alles was nicht auf der Bühne schon laut ist Priorität hat.


Ah in Ordnung, alles kapiert. ;)
Aber soweit ich dich dann jetzt verstanden habe bringen mir 100 Watt ja dann nur was wenn ich wie du schon gesagt hast kleine Gigs spiele wo es reicht den Amp hinter mich zu stellen und ich ih nicht brauche abzunehmen. Stimmt das so? D.h. ja im Endeffekt, daß ich soviel Watt haben kann wie ich will auf größeren Veranstaltungen wo eh alles mit der PA geregelt wird nützt mir das nichts.
 

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