Warme Saiten für Framus Studio 5/51

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GonzoClown
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Hey zusammen,

ich habe eine wunderschöne Framus Studio 5/51 von 1968 gekauft.
Hier würde ich nun gerne möglichst warm (holzig?) klingende Saiten aufziehen.

Auf meiner Ibanez EW35 ABE Westerngitarre spiele ich die Elixir Polyweb 11/52.

Für warmen Sound habe ich gelesen sind Chrome Flatwounds und möglichst dicke Saiten gut. Da ich mit den 11ern gut klar komme, glaube ich 12 versuchen zu können, höher aber nicht, es sei denn Flatwounds verhalten sich da nochmal deutlich anders.

Hättet Ihr vielleicht eine gute Empfehlung für mich? :)

MfG
 
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Auf meiner Framus 5/50 klangen Flatwounds nicht gut, eher dumpf. Ich benutzte dann versuchsweise normale Pure Nickel Saiten, die gefielen mir besser. Aber am besten hat sie mir dann mit normalen Westerngitarrensaiten gefallen (allerdings weniger warm).

Diese handlichen Gitarren sind ja trotz der Ähnlichkeit eigentlich keine richtigen "Jazzgitarren", sondern eher "Schlaggitarren" wie es damals hieß, vorwiegend für Akkord/Rhythmusbegleitung. Heute werden sie auch gern mal für "Bluesiges" hergenommen.
 
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gustavz
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Flatwound Saiten sind schon speziell, aber es lohnt sich die mal zu probieren. Da die bei gleicher Saitenstärke sehr viel straffer sind rate ich zu eher dünneren. Vlt. eher 09 als 11.er.
 
peter55
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9er auf einer Akustikgitarre? ;)
 
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Danke schonmal für eure Antworten!
Dumpf wäre natürlich auch nicht ideal, aber es soll halt schon ein warmer Sound werden.

Wie viel stärker ist denn der Zug auf den Saiten? Wenn ich bei normalen Saiten 12er versucht hätte, könnten 11er Flatwound dann klappen? 9er stell ich mir akustisch auch nicht so geeignet vor :/

Die Elixir Polyweb sind jetzt nicht verkehrt, aber nicht so warm wie ich es gerne hätte. Ggf. sollte ich Flatwounds mal testen. Vielleicht gibt es hier auch wen, der regulär Flatwounds auf ner Framus Studio hat und mir seine Saiten empfehlen kann?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ach was vermutlich noch wichtig wäre, ich spiele eher Chords wo ich nur mal einzelne Saiten picke, aber spiele nicht Fingerpicking.
 
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GonzoClown
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Meint Ihr man könnte mal die Daddario ECG24 Chromes Flatwounds versuchen oder wäre das eher totaler Blödsinn?
Also diese in 11/50 Stärke: https://www.thomann.de/de/daddario_ecg_24_flat_wound.htm

Oder könnte es auch sein, wegen der angesprochenen stärkeren Zugkraft, dass diese für mich viel zu schwer sind?
 
gustavz
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Ok 09er wohl eher doch nicht. Ich rate dann zu diesen:
Thomastik JS110

Ich habe Pyramid 10er Flatwound Saiten auf einer Semiakustik und spiele 09er auf meinen E-Gitarren, 11er auf meiner Akustik. Für mich persönlich kommen nur dünnere Saiten in Frage.
Schlabberig sind die 10er Flatwounds jedenfalls nicht.
Ich denke mal mit fetteren Saiten gibt es mehr Bässe und Lautstärke, aber sie lassen sich schwerer spielen. Und... probieren geht über studieren:)
 
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GonzoClown
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Die Klingen auch von den Bewertungen her sehr interessant!
Da wird auch beschrieben, dass sie bei den alten Jazzgitarren von Jemandem einen "holzigen" Ton schaffen und wer anders sagt auch, sie eignen sich ruhig auch für Rock. Das klingt nachdem, wonach ich suche, vielen Dank! Den Versuch werde ich wohl mal wagen!

Ärgerlich am Samstag erst im MusicStore gewesen, jetzt muss halt der Versand gezahlt werden ^^
 
Telefunky
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Meint Ihr man könnte mal die Daddario ECG24 Chromes Flatwounds versuchen oder wäre das eher totaler Blödsinn?
ich habe die auf einer Walden D351 Western (mit Schallloch Pickup) und die 10er auf einer Telecaster.
Bendings sind (erst mal) richtig hart, muss man halt durch :D
(aber man gewöhnt sich dran)
Am Anfang haben die Chromes einen (nicht unangenehmen) recht hellen „metallischen“ Unterton, der nach etwa 1 Monat verschwindet. Man kann (imho) einen Satz gut 1-2 Jahre spielen, je nach mechanischem Verschleiss.
 
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Ich rate Dir zu Optima Lenzner 2000M, erhältlich z.B. bei martinsmusikkiste. Das sind mit versilbertem Kupferdraht umsponnene .012-.048 Saiten ohne Seidenbeilage. Der Klang ist, wie übrigens auch bei den noch dünneren Argentine-Saiten 1610MF, nach einiger Zeit sehr schön warm und holzig. (Die Argentines bevorzuge ich auf einer alten Wandergitarre, die Lenzners auf meinen Archtops).
Flatwounds auf Akustikgitarren können manchmal auch gut klingen, positive Erfahrungen habe ich mit Thomastik JS111. Das muss dann aber schon ein spritziges Instrument sein.
Mit Chromes und La Bella konnte ich mich nicht anfreunden.
 
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MCHoffmann
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+1 für die Thomastiks,
ich bin sonst gerne mit günstigen Pyramids unterwegs, aber auf meiner Kraushaar Stageplayer sind die eine Macht und durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch die Chromes......
Ich bevorzuge den 11er Satz, aber dein Verbrauch mag anders sein.....
Gruß
M
 
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Ich rate Dir zu Optima Lenzner 2000M, erhältlich z.B. bei martinsmusikkiste. Das sind mit versilbertem Kupferdraht umsponnene .012-.048 Saiten ohne Seidenbeilage. Der Klang ist, wie übrigens auch bei den noch dünneren Argentine-Saiten 1610MF, nach einiger Zeit sehr schön warm und holzig. (Die Argentines bevorzuge ich auf einer alten Wandergitarre, die Lenzners auf meinen Archtops).
Flatwounds auf Akustikgitarren können manchmal auch gut klingen, positive Erfahrungen habe ich mit Thomastik JS111. Das muss dann aber schon ein spritziges Instrument sein.
Mit Chromes und La Bella konnte ich mich nicht anfreunden.
Nachtrag:
Habe eben gesehen, dass es die Lenzner 2000M inzwischen auch wieder bei Thomann gibt:
Optima Lenzner Silver Acoustic Medium

Ich kann die Saiten nur wärmstens empfehlen, wenn man eine Alternative zum klischeehaften "Westerngitarren-Sound" sucht.
Neben dem Klang sind auch die für Roundwounds geringen Griff-/Quietschgeräusche ein Plus.
 
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Um es noch etwas schwerer zu machen: Thomastik Plectrum. Sind wunderbar für FIngerstyle:)
Gibt es in verschiedenen Stärken, welche ich mal - auf einer Stoll - gespielt hatte, weiß ich aber nicht.
 
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Immer mehr Empfehlungen die sich gut anhören, verdammt ^^
Habe die Thomastik JS110 schon bestellt und bin mal sehr gespannt drauf :)

@MCHoffmann Kraushaar aus Aldenhoven? Bei denen war ich mal, tolle Gitarren machen die (würde ich mir gerne leisten können), da kommt der tolle Sound aufjedenfall nicht nur durch die Saiten :D
 
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Also die Saiten sind klasse! Lassen sich super spielen, viel besser als die die vorher drauf waren (kp was das genau waren, waren vom Vorbesitzer) und der Sound gefällt mir auch echt gut 🤘🏼
 
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9er auf einer Akustikgitarre? ;)
Man muss nicht dogmatisch daran festhalten, viele Gitarristen in meiner Umgebung schwören darauf, eine Akkustik müsse mit 12 ern gespielt werden, damit die Gitarre klingt.
Das ist aber tatsächlich nur ein Weg.

Manche Gitarre zeigt ihr Klangspektrum eher mit dünneren Saiten, das Obertonverhalten kann sich vorteilhaft entfalten.
Wer auch E-Gitarre spielt, kann sich mit dünneren Saiten eher mit einer Akkustik anfreunden, so gehtes mir jedenfalls, ich spiele gerne Akkustik, weil ich mich nicht mit dicken Saiten abmühen muss.
 

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