Warum sind Pickguards so teuer? Worin bestehen die Qualitätsunterschiede?

von Oile, 20.11.07.

  1. Oile

    Oile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #1
    Hallo ich habe mal so nach einen Pickguard (Farbe schwarz) gekuckt für mein Jazz Bass und habe gesehen, dass diese bei thomann sehr teuer (um die 50€) sind.

    Jetzt ist meine Frage, warum diese so teuer sind und ob man etwas bei diesen Dinger beachten muss oder diese etwas verändern. Ich könnte mir höchtens vorstellen, dass ein billiges keine gute Abschirmung mehr bietet.

    SAgt mir was ihr drüber denkt!!!
     
  2. II-V-I

    II-V-I HCA Bass HCA

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    Erstellt: 21.11.07   #2
    Bei Fender ist es zuallererst mal so, dass der Name einiges am Preis ausmacht. Das ist aber in vielen Bereichen so, wenn der "Marktführer" oder die "Kultmarke" etwas verkauft (vergleiche: BMW; Mercedes, IBM, Tempo, Wrigleys, Kelloggs)

    Ich hatte mich auch schonmal nach dem Pickguard für meinen Fender Jazz umgeschaut und die horrenden Preise zur Kenntnis genommen. Zudem gibt und gab es ja auch noch unterschiedliche Formen der Guards, so hab ich z.B. auch noch unter den Potis und der Klinkenbuchse großflächig Kunstoff-Guards, die aber nicht mit dem eigentlichen Pickguard verbunden sind.

    Damals wollte ich von Schwarz auf Weiss, da ein schwarzes Pickguard auf nem schwarzen Sunburst-Jazzbass mit Ahorn-Griffbrett irgendwie nicht so gut aussah. Abhilfe: Ich hab mir eine selbstklebende Folie besorgt, wie man sie für Küchenmöbelfronten verwendet. Die ist robust, wasserfest und vor allem: Billig!

    Wenn man etwas handwerkliches Geschick hat und mit einem Tapetenmesser umgehen kann, dann sollte man die Folie bläschenfrei auf das Griffbrett bekommen. Kosten: ca 3 bis 5 Euro.
     
  3. spud

    spud Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #3
    also soundtechnische unterschiede gibts da denk ich keine.

    bestenfalls musst du die abschirmung unterm pickguard neu machen (falls nötig wie bei nem preci z.b.)

    von zu billigen pickguards würd ich dir zumindest über ebay abraten, hab mir eins für 25 € über ebay bestellt, da hat nichts wirklich gepasst. war ne elende fummelei das da drauf zu kriegen.

    kuck vllt trotzdem mal beim trashcontainer vorbei, da kostet ein schwarzes jb pickguard 14 €. hab im übrigen (ich glaub es war bei den gitarristen) auch mal gelesen, dass die dir ein neues pickguard genau nach den abmessungen des alten zuschneiden, wenn du ihnen eben dein altes schickst ;)

    spud
     
  4. Oile

    Oile Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #4
    welche abrschirmung meinst du unterm pickguard
     
  5. conhead

    conhead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #5
    Also ich hatte mir für meinen Squier-Preci beim T ein schwarzes Guard bestellt. Bis ich das drauf hatte musste ich die Tonabnehmer Löcher vergrößern und neue Löcher in meinen Bass bohren. ^^

    Soundtechnisch hat sich nix geändert.

    ps: nen sunburst jazzbass mit schwarzem Pickguard und Ahorngriffbrett ... wie man meinen feuchten Traum haben und wegschmeissen kann ;)
     
  6. spud

    spud Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #6
    Sowas
    ist eben dazu da, das e-fach gegen einstreuungen von zb. monitoren oder leuchtstoffröhren zu schützen, du kleidest das e-fach mit kupferfolie aus und lässt das ganze dann über die erdung abfliessen.
    bei nem jazzbass brauchst du keine unterm pickguard, im e-fach hast du ja die chromplatte, die erfüllt den selben zweck wie kupferfolie.
    bei nem preci müsstest du auch das pickguard (zumindest wo die potis sitzen) mit kupferfolie oder ähnlichem auskleiden, sonst wäre das e-fach ja nach oben offen und die abschirmung nicht "dicht".
    hat bei meinem jazz echt was gebracht.
     
  7. blackout

    blackout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #7
    Bei diversen Billig-Pickguards sind die Bohrungen nicht exakt dort, wo z.B. bei einem Fender die Löcher im Bass sind. Habe damals für meinen Fender ein Tortoise-Pickguard gesucht, exakt gepasst hat leider keines (weder das aus dem Musikladen nebenan, noch jene zweier Billiganbieter im Internet). Habe mir dann für ca. 40€ ein originales von Fender bestellt, was absolut passgenau war. Kann mir bis heute nicht erklären, warum das so ist.

    Falls Du jetzt nicht unbedingt ein Tortoise-Pickguard magst ist wohl die Methode von II-V-I am geschicktesten.
     
  8. Thunderbird1974

    Thunderbird1974 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #8
    So sieht es unter dem orig. Fender-Preci.Pickguard aus:
     

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  9. .::$k4T4N::.

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    Erstellt: 23.11.07   #9
    rauscht das ohne diese folie? ich mein das fach ist ja dann immerhin noch nach unten offen zum korpus hin oder?

    meint ihr diese aluklebefolie die man für rohre benutzt würde da auch gehen?
    muss man dann noch zusätzlich die folie erden?
     
  10. BlueHelmet

    BlueHelmet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.07   #10
    (achtung, unqualifiziert)

    AFAIK ja, und ja. haushalts-alufolie soll es angeblich auch tun. ist nur etwas fizzelig an die erde zu kriegen.
     
  11. Rockopa

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    Erstellt: 24.11.07   #11
    Ist so ,kann ich bestätigen.
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  12. -Martin-

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    Erstellt: 27.11.07   #12
    Soweit ich weiß auch, es besteht ja auch kein großer Unterschied zwischen Kupfer und Aluninium.
    Kupfer leitet etwas besser, aber ich denk net das das nen großen Unterschied macht.
    Um's an die Erdung zu Kriegen, einfach ne schraube durch, Kable drunter und dann anziehen (also die Schraube:rolleyes: )
     
  13. muzziker

    muzziker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.07   #13
    ich hab mir damals das rohmaterial bestellt und es mittels laubsäge und schleifpapier selbst zurechtgebastelt. hat den vorteil, dass es maßgeschneidert passt. kosten beliefen sich auf ca. 20,- euro.
     
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