was darf man unter "semiprofessioneller Band" verstehn?

  • Ersteller bloody midnight
  • Erstellt am
bloody midnight
bloody midnight
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
24.03.15
Registriert
01.01.10
Beiträge
273
Kekse
0
Ort
Bayern
Hallo.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Frage.
Wenn nicht, bitte verschieben.

Mich würde mal interessieren, wie sich denn eine "semiprofessionelle Band" definiert? Oder kann man das so allgemein nicht sagen? Der Begriff an sich ist mir klar, aber was macht eine semiprofessionelle Band aus?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

LG
bloody midnight
 
Eigenschaft
 
Meiner Meinung nach sind in ner Semiprofi-Band Musiker, die die Band als ihren Nebenjob betreiben um zusätzlich zu ihren Hauptjobs Geld damit zu verdienen.
 
Die Experten sind sich ja noch nicht mal einig, wie Professionalität bei Bands zu defnieren ist. Wenn das klar wäre, wüßte man auch, wie die Semiprofessionalität, also die verkleinerte Version bzw. halbe Ausformung der Professionalität aussieht. Vielleicht so:

Jemand ist möglicherweise als professionell zu bezeichnen, wenn er
  • 100% seines Einkommens mit einer einzigen Tätigkeit (z.B. Musiker) erwirtschaftet
  • den größten Teil seines Einkommens mit einer einzigen Tätigkeit (z.B. Musiker) erwirtschaftet
  • 100% seines Einkommens mit verschiedenen, musikverwandten Tätigkeiten erwirtschaftet
  • den größten Teil seines Einkommens mit musikverwandten Tätigkeiten erwirtschaftet
  • den Anspruch an sich selbst hat, seine Tätigkeit möglichst gut auszuüben
  • mit Leuten zusammenspielt, die irgendwelche der oben genannten Kriterien irgendwie erfüllen
  • gerne als professionell eingestuft würde und alles daran setzt, diesen Anschein zu erwecken
  • schon mal eine CD veröffentlicht hat
  • schon mal einen Auftritt hatte
  • mehr als 100 Auftritte im Jahr hat
  • für, aber nicht von der Musik lebt
  • von, aber nicht für die Musik lebt
  • Musik studiert hat
  • gerne Musik studiert hätte, aber trotzdem weiterhin unstudiert musiziert
und so weiter und so weiter und so weiter...

Keines der Kriterien ist für sich alleine eine gute Begründung für Professionalität, aber mehrere zusammen vielleicht schon. Genauso ist es mit Semiprofessionalität. Bei Bands sind ja auch immer mehrere Personen mit unterschiedlichen musikalischen Backgrounds dabei, die unterschiedlichen Ausbildungsstand und unterschiedliche Zielvorstellungen haben - durch diese Differenzierung wird eine eindeutige Einstufung als Professionell/Semiprofessionell/irgendwieprofessionell faktisch unmöglich.

Fazit: semiprofessionell ist ein nichtssagendes Schlagwort.

Harald
 
Wie Harald schon andeutet kann man das leider nicht klar definieren. Musik ist halt keine Mathematik ;)

Ich würds grob so "deuten:

"professionell": Die Band oder der Musiker lebt finanziell zum Großteil von der Musik. Er ist von ihr finanziell abhängig.

"semiprofessionell": Ist für mich eine Band oder ein Musiker, der sich "professionell" verhält, aber nicht finanziell abhängig ist sondern seinen Lebensunterhalt aus anderen Jobs bestreitet. Mit verhalten meine ich einfach das Auftreten gegenüber Veranstaltern, Mitmusikern... Einfach das man der Sache mit einem gewissen Ernst begegnet, wie es auch ein "Professioneller" tun müsste.
Das heist für mich grob: Zuverläßigkeit in allen Belangen, Kompromissbereitschaft, Respekt vor dem Besitz (Equipment) und der Leistung (Musik) Anderer...

Klingt alles so selbstverstänlich, ist es aber leider nicht! Es gibt immer wieder Bands die sich aufführen als wären sie nen exklusiver Diven-Club. Und das ist leider nicht die Ausnahme und bezieht sich jetzt auch nicht ausschließlich auf unerfahrene Schülerbands. Meistens sind Musiker viel schlimmer, wenn sie nach 20 Jahren heimstudio und Proberaum ihre ersten Auftritte haben und dann merken, das "Live" eine ganz andere Geschichte ist..
 
Aha. Ok, danke schon mal für eure Antworten.
Dachte ich mir schon fast, dass es schwer ist da eine alllgemein gültige Definition zu finden. Aber jetz hab ich einen ungefähren Einblick was eine semiprofessionelle Band sein könnte.

LG
bloody midnight
 
Fazit: semiprofessionell ist ein nichtssagendes Schlagwort.

Harald

Dem schliesse ich mich an.

Bei dem Unwort Semiprofessionell ergreife ich schlagartig die Flucht. Die hinterste und letzte Krautrockband bezeichnet sich grosspurig als Semiprofessionell. Für mich ist das Wort schon fast Synonym für Unprofessionalität und falsche Einschätzung der eigenen Fähigkeiten.

Jemand der seine Wohnungsmiete und seinen Einkauf mit der Musik finanziert, ist professionell. Alle anderen, mich einschliesslich, sind Amateur und betreiben die Musik als Hobby. Was Leidenschaft, Talent und Qualität nicht ausschliessen muss und nicht abwertend gemeint sein soll.

Zwischen einer Ausübung der Musik als Haupverdienst und den selbsternannten "Semiprofis" liegen i.d.R. Welten. Logisch, denn im Gegensatz zum "Semiprofi" verbringt der Profi mindestens ebensoviel Zeit mit Musik wie der "Semiprofi" mit Arbeit, Schule oder studium.
 
das problem ist doch eigentlich nicht das wort "professionell" bzw "amateur"
sondern vielmehr die tatsache, dass die eigentliche bedeutung der worte nach und nach verwischt wurde,weil man sie im normalen sprachgebrauch (wie so oft auch bei anderen dingen) völlig falsch einsetzt.

wenn man die worte in ihrer ursprünglichen bedeutung betrachten würde hätte man tatsächlich nur den unterschied zwischen
es ist der hauptberuf
es ist nicht der hauptberuf
leider wird das wort "amateur" eher als abwertend in seiner bedeutung gesehen und auch benutzt.
und genau aus diesem grund fällt es menschen schwer sich als "amateur" zu bezeichnen.
(jeder kent sicherlich einen ausdruck wie "du amateur" in einem disqualifizierenden kontext.)

ich persönlich nutze das wort amateur bzw profi nur in seiner ursprünglichen bedeutung
in meiner band haben wir beides - amateure und profis - etwa hälftig aufgeteilt
was sind wir nun?
amateure oder profis?...oder gar semi professionell?

ich kann nur soviel sagen: als band arbeiten wir professionell
das bedeutet: das erwirtschaftete einkommen spielt eine tragende rolle und wir können es uns nicht leisten zum selbstkostenpreis aufzuspielen

gerade in der musik ist die unterscheidung dieser beidenb egriffe extrem schwierig
weil es eben sehr sehr gute amateure gibt und auf der gegenseite auch durchaus weniger gute profis.
genau hier liegt in meinen augend er hund begraben: die aussage "amateur" oder "profi" sagt noch lange nichts über die gebotene qualität aus.
wird aber gerne verwechselt.

also an dieser stelle die aufforderung an alle mitleser die worte in zukunft nur noch entsprechend ihrer wirklichen bedeutung zu verwenden.
dann wird sich auch niemand mehr scheuen sich als "amateur" zu bezeichnen und das wort semiprofessionell verschwindet vielleicht :)
 
Wikipedia sagt:

Unter Professionalisierung im weiteren Sinne versteht man die Entwicklung einer privat oder ehrenamtlich ausgeübten Tätigkeit zu einem Beruf (entspricht: Verberuflichung). Eine solche Professionalisierung geht oft mit einer Steigerung der Effizienz einher. Im Rahmen der Professionalisierung werden häufig Qualitätsverbesserungen und Standardisierungen erreicht. Im engeren Sinne bezeichnet Professionalisierung die Entwicklung eines Berufs zu einer Profession (von lateinisch professio "Bekenntnis/Gewerbe/Beruf"). Als Profession wird dabei ein akademischer Beruf mit hohem Prestige betrachtet, der vor allem wegen der Herausforderung, die in der Aufgabe liegt, ausgeübt wird. Weitere Merkmale einer Profession sind: ein hoher Grad an beruflicher Organisation (Standesorganisation), persönliche und sachliche Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit in der Tätigkeit sowie eine eigene Berufsethik. Die Profession wird abgegrenzt gegen den Job (befristete Tätigkeit, ausschließlich zum Gelderwerb) und zum Beruf, der den Lebensunterhalt auf Dauer sichern soll.

Hieraus geht eigentlich schon klar hervor, daß Profession nicht zwangsläufig etwas mit Können zu tun haben muss. Demzufolge ist "Semiprofessionalität" auch kein Gradmesser für instrumentale/musikalische Fähigkeiten, sondern ausschliesslich so zu bewerten, wie es Kollege sKu treffend dargestellt hat.

Dass dies in der Praxis zumeist anders verstanden wird, ist aber vermtl. jedem klar...
 
Wie Harald schon andeutet kann man das leider nicht klar definieren. Musik ist halt keine Mathematik ;)

Ich würds grob so "deuten:

"professionell": Die Band oder der Musiker lebt finanziell zum Großteil von der Musik. Er ist von ihr finanziell abhängig.

hmm ganz so kann man das auch ned gelten lassen, insofern wären zB Heaven Shall Burn ja auch "nur" eine seimprofessionelle Band (ich will das nicht abwertend darstellen) - im Vergleich mit anderen Bands sind HSB aber auf jeden Fall als professionell zu bezeichnen.

Man sieht, hier ist die Unterscheidung recht schwer, das ist meiner Meinung nach aber auch egal, weil man sich als Band ja nicht irgendwie bezeichnen muss...sobald man genug Geld damit verdient, dann tut man das eben, ganz einfach
 
Ich würde folgendes erwarten:

Eine Band mit professionellem Anspruch, die davon aber nicht leben kann.

D.h.: Musiker sind gut ausgebildet bzw. haben viel Erfahrung mit ihrem Instrument und im Bandleben, man besitzt ausreichend Equipment, hat reichlich Gig-Erfahrung, probt/übt/arbeitet professionell - aber es reicht eben nicht (oder ist auch gar nicht gewollt), dass Musik die einzige Einkommensquelle ist. Man will aber schon Geld (dazu)verdienen damit, macht das nicht nur als Hobby und aus Spaß. Ein "Pro" ist für mich jemand, der was auch immer als Lebensunterhalt macht (vom Poker-Pro über den Fußball-Pro bis hin zum Musik-Pro), ein Semi-Pro eben jemand, bei dem's nur "halb" reicht...
 
Die Einteilung zwischen Amateur und Semi-Profi ist genauso schwammig und nichtssagend wie die zwischen Anfänger und Fortgeschrittener.
 
Es gibt immer wieder Bands die sich aufführen als wären sie nen exklusiver Diven-Club. Und das ist leider nicht die Ausnahme und bezieht sich jetzt auch nicht ausschließlich auf unerfahrene Schülerbands. Meistens sind Musiker viel schlimmer, wenn sie nach 20 Jahren heimstudio und Proberaum ihre ersten Auftritte haben und dann merken, das "Live" eine ganz andere Geschichte ist..

Recht possierlich find ich ja auch, wenn Letztgenannte nach 20 Jahren in irgendwelchen Hinterzimmerbands allen erzählen, was für Profis sie nicht sind und wie sehr sie sich denn nicht auskennen, "weil ich bin schließlich schon 20 Jahre in dem Bisneß!" :rolleyes:

Ich würds auf die weiter oben schon angesprochene Definition hinauslaufen lassen:

Professionell ist jemand, der über eine entsprechende Ausbildung verfügt und über die Musik seinen Lebensunterhalt bestreitet.
Semiprofessionell ist jemand, der ebenfalls über großes musikalisches Wissen/Können verfügt, und mit der Musik Geld dazuverdient.

Das mit der Ausbildung find ich schon recht wichtig. Der Basser von Aerosmith zB verdient auch seinen gesamten Lebensunterhalt mit der Musik, aber es käme wohl kaum jemand auf die Idee, ihn als Profimusiker zu bezeichnen. Oder irre ich da?

grühs
Sick
 
Hmmm...ich finde das Wort jetzt gar nicht so nichtssagend im Sinne von Worthülse oder Schlagwort.

Im Sport z.B. ist das normal und beschreibt die Tatsache, dass man primär an anderer Stelle Geld erwirtschaftet und die Einkünfte aus semiprofessioneller Tätigkeit dazu kommen.
Das sagt wenig über die Qualität dieser Tätigkeit aus und ist in meinen Augen lediglich eine Präzisierung des Begriffes Amateur.
Letzterer lässt offen, ob man für sein Wirken entlohnt wird und ist oft negativ besetzt...warum auch immer.

Wenn ich mir beispielsweise mit einer Coverband fix 500,- im Monat dazuverdiene, bin ich Halbprofi. Ob ich was kann oder nicht. Das ist ein völlig wertfreier Begriff.
 


Reicht das???

Wortwörtlich bedeutet es ja nur halbberuflich. Es sagt nicht über Qualität oder Niveau sondern vielmehr über zeitliche Beanspruchung und finanzieller Unabhängigkeit aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Bei dem Unwort Semiprofessionell ergreife ich schlagartig die Flucht. Die hinterste und letzte Krautrockband bezeichnet sich grosspurig als Semiprofessionell. Für mich ist das Wort schon fast Synonym für Unprofessionalität und falsche Einschätzung der eigenen Fähigkeiten.

Jemand der seine Wohnungsmiete und seinen Einkauf mit der Musik finanziert, ist professionell. Alle anderen, mich einschliesslich, sind Amateur und betreiben die Musik als Hobby. Was Leidenschaft, Talent und Qualität nicht ausschliessen muss und nicht abwertend gemeint sein soll.

Da ist aber viel Verbitterung im Spiel, oder?

Es gibt 1.) Hobbymusiker, 2.) Semiprofis und eben 3.) Profis. Erstere musizieren aus Lust und Leidenschaft und haben gemeinhin kein finanzielles Interesse, Kategorie 2 und 3 meinen, etwas anbieten zu können, das Geld wert ist. Ob diese - neben der Musik - noch auf andere Einnahmen angewiesen sind, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Wie viele "Profis" bessern sich ihr Einkommen durch Musikunterricht, Gelegenheitsjobs oder die ARGE auf? Ich meine das überhaupt nicht abwertend, und es ist auch kein Indiz für fehlende Qualität. Aber leider oft sehr traurig. Eine klare Grenze gibt es dort nicht; die Einkommenslage ändert sich oft von Monat zu Monat. Das Kriterium: "Jemand der seine Wohnungsmiete und seinen Einkauf mit der Musik finanziert, ist professionell" taugt leider deshalb wenig...
Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet letztendlich (neben Talent und Können) die Fähigkeit, eine professionelle Arbeitsweise an den Tag legen zu können. Daran fehlt es leider häufig. Über selbsternannte "Profis" könnte ich diesbezüglich ganze Schubladen voll lustiger Anekdoten beisteuern.;)

Und deshalb bin ich bekennender Semiprofi, denn ich habe den echten Luxus, nicht von der Musik leben zu müssen.

So, und nun kannste flüchten gehen... ;)
 
richtig, Köttel, so seh ich das auch ! ich würd mich auch als semiprofi mittlerweile bezeichnen, nachdem schon zig Leute mir das seit langem nachgesagt haben^^
 
Köttel;5045869 schrieb:
Da ist aber viel Verbitterung im Spiel, oder?

Verbitterung würde ich nicht sagen, aber wenn ich Inserate (Musikersuche o.ä.) von Bands betrachte, die sich semiprofessionell bezeichnen (betrifft gefühlte 90% aller Inserate), finde ich bei wieder gefühlten 90% davon folgendes, wenn ich recherchiere:

Website
Gar keine Website, allenfalls eine schlecht gestaltete myspace Site mit 1000 Hits oder eine Website mit dem Vermerk: coming soon...

"... CD Aufnahmen in Planung..."
Die Planung wird wohl noch drei Jahre dauern, und ist bereits seit gleich langer Zeit im Gang...

Top-motivierte Band mit Ambitionen
Klöter klöter, trööt und schepper

Soundsamples
Entweder gar keine Aufnahmen vorhanden, oder aber irgendwelche übersteuerten kaum erkennbaren Bandraumaufnahmen mit dem Verweis, dass die ALT sind und es jetzt VIIIIIIEL besser klingt

"...wir wollen endlich Raus auf die Bühne, und dazu fehlst uns nur noch Du!!!..."
Leider wollen das die 99'765 anderen semiPro Bands auch, bloss das Publikum will das nicht... :rolleyes:

"Zuerst wollen wir einige Covers erarbeiten, danach eigene Songs. Zahlreiche Songideen vorhanden"
Die Band wird wohl nie über die erste Hälfte von Eye of the tiger hinauskommen

"Komplett eingerichtetes Studio im Proberaum"
eine Cubase-Raubkopie, eine Soundkarte und ein Mik... nicht dass man damit keine vernünftigen Aufnahmen machen könnte, wenn man sich entsprechend reinknieht...

"Voll eingerichteter Bandraum mit Bar und Kühlschrank"
schön, macht aber leider keine semiprofessionelle Band aus

"...Regelmässige Gigs..."
In den letzten 5 Jahren zwei Auftritte am Geburtstagsfest eines Bandmitgliedes.

"...Gigs in Planung..."
Siehe CD-Aufnahmen

"Labeldeal in Aussicht"
Die Band ist auf das Abzocker-Angebot eines US-Samplers oder einer Internet Radiostation, einer mp3-Plattform mit Abogebühr oder eines gewieften Tonstudios reingefallen... Bei letzterem würden dann wenigstens mal vernünftige Aufnahmen rauskommen.

Bandfoto
Falls überhaupt vorhanden, sind auf dem Bandfoto 5 Typen von nebenan zu sehen, die vor einer Ziegelsteinmauer, in einem Fabrikareal oder auf einem Abstellgleis böse gucken

Bandbio: Schon mit 5 Jahren trommelte der Rudi auf den Pfannentöpfen... Bis sich blabla Rüdiger und Franz in der Schule trafen.... wurde abgelöst durch Rainer blablabla...
Gähn

Soundbeschreibung: ... treibende Grooves ... drückender Bass ... Gitarrenwände, aber auch melodiöse/virtuose Soli ... die unverkennbare Stimme von Sänger Heinzi...
Spätestens jetzt beginne ich mich zur Flucht aufzurappeln ob soviel Innovation

Aber die Jungs lassen sich nicht schubladisieren, deshalb nennen sie ihren Stil "Blabla-Rock"
Bitte bitte nicht... ich geh ja schon...

Bewerbung bitte an management@blabla.com
Klar, die Frau von Sänger Heinzi macht das Management ECHT professionell!!!

Rock on!!! Keep on rocking!!!!
Bitte nicht... ich gehe ja schon!

Spätestens dann bin ich definitiv in die Flucht geschlagen :D

So und jetzt, bitte Leute nicht allzu ernst nehmen, mein Post ist humorvoll zu verstehen und soll kein Angriff sein auf Bands die sich Semiprofessionell nennen... Es ist bloss mein persönlicher Eindruck. Und wenn eure Band nicht zu den oben beschriebenen gehört: umso besser und herzliche Gratulation!


...und übrigens: den grössten Teil der abschreckenden Beispiele habe ich selber auch gemacht :D und mache ich wohl immer noch. Ist wohl der Entwicklungsweg der meisten Musiker.
Aber von da her kommt meine Abneigung gegen die Bezeichnung Semiprofessionell.

Ich bin bekennender Amateur. :D Aber das mit Herzblut.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
@ Brüllwürfel: Sehr hübsch und fein beobachtet, darum auch die Kekse! :)

Ich gebe ja zu: Diese Verhaltensweisen sind nochmal so peinlich, wenn "semiprofessionell" dransteht... Aber wir sind nicht alle so! :D


Nachtrag: Es ist doch schön, dass man sich davon so gut positiv absetzen kann; völlig egal, wie man sich dabei nennt...
 
Zuletzt bearbeitet:
..für mich macht der ausdruck einfach keinen sinn
"profi oder nurn halber?"
"ist das essen gar oder nur halbgar?"
ist doch eigentlich quatsch oder?

ich will mal eine kurze brücke zum sport schlagen:
ich habe mich in der vergangenheit (und mache es noch immer) recht intensiv mit einer sportart beschäftigt - bin aber immer amateur geblieben.
in dieser sportart ist es so, dass man in deutschland davon eher nicht leben kann, weil man als spieler nicht gut genug bezahlt wird, das medieninteresse zu gering ist, als dass man großartige sponsoren bekommt und die preisegelder bei internationalen turnieren auch nicht genug abwerfen.
(und genau vor diesem hintergrund muss ich auch die definition überdenken, dass der profistatus mit dem direkten gelderwerb zusammenhängt..)
dennoch gibt es in dieser sportart auch in deutschland profis.
- die trainieren den ganzen tag und rücken alles andere (privatleben,beruf) in den hintergrund.
-finanziert werden kann dies durch
sporthilfe
bundeswehr
eltern
kleinere sponsoren
irgendwie kann ich mich nicht erinnern, dass sich irgendjemand von denen mal gedanken gemacht hat ob er semiprofi sein könnte.
im gegenteil: jeder von diesen sportlern stand mindestens einmal eher mehrmals vor der entscheidung, ob er den sport weiterhin professionell macht oder doch ins berufsleben einsteigt.
nunja und wie nenne ich nun so jemanden, der eine sache zwar professionell macht aber nicht durch die sache an sich davon leben kann, sondern auf andere strukturen angewiesen ist?
ganz klar - ein musiker nennt sich dann "semiprofi"
was'n quark
 
jo, stimmt eigentlich, Roon: entweder Amateur oder Profi :D

so, als Amateur&Freak fahr ich demnächst mit meinem "Profi-Geraffel" los und hol im Norden oben meine Profi-Martin-D-41 bei nem andern Freak (auch Amateur) und spiel dann am Woe wieder 2 "Amateur-Gigs" :cool:
Da meine Karre leider wieder mal ne Panne hatte (Kühler), geht die "Gage" oder "Zuwendung" des Wochenendes dann wohl komplett in die Reparatur-Rechnung ....
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben