Was für Felle für wuchtigen Tomsound?

von musicmaker, 28.07.07.

  1. musicmaker

    musicmaker Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #1
    Habt ihr eine Empfehlung für mich: ich möchte einen richtig wuchtigen Tomsound was für Felle sollte ich mir zullegen, wie sollte ich sie spannen?
    Danke schon mal für eure Meinungen.:)
     
  2. jojo122

    jojo122 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #2
    Nimm von Evans die EC2 oder wenns richtig wuchten soll die Hydraulic ;)
     
  3. BumTac

    BumTac Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.07.07   #3
    Die Antwort ist mir etwas zu einfach! Stimmt schon, mit den EC2´s kann man schon einen durchaus wuchtigen sound erzeugen (ich spiel´ sie auch), aber das geht auch mit anderen Fellen. Wesentlich entscheidender ist, was für Tom´s aus welchem Material Du befellen willst. Und dann wäre da noch das klitzekleine Thema Stimmung anzumerken.
    Ich bevorzuge zwar voluminöse, dennoch aber auch knackige sounds mit ordentlich sustain (unser Tonmann hasst mich dafür).
    Was versteht Du unter wuchtig?
     
  4. musicmaker

    musicmaker Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #4
    Ich versteh darunter volle, sate und durchdringende Sounds.
     
  5. BumTac

    BumTac Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.08.07   #5
    Ich will nicht korinthenzählerisch sein, aber... da steckt ein winziger Widerspruch drin, musicmaker. Durchdringende sounds werden in erster Linie nicht durch tiefvolumige Klänge erzeugt, dazu braucht es Obertöne. So wie ich Dich deute (vielleicht falsch?), willst Du genau das nicht!
    Es läuft in der Tat auf zweilagige Felle hinaus, sehr tief gestimmt, so gerade oberhalb des Faltenwurfs. Bedeutet aber im Umkehrschluß auch: Sustain adé.

    Hierfür geeignet wären z. B.

    1) Remo Powerstroke 4 coated (killt nochmals ein paar Obertöne), guckst Du hier:
    http://www.musik-service.de/Remo-Powerstroke-4-coated-13-prx395501128de.aspx

    2) Remo Pinstripe (sehr punchig, aber schnell matt und müde), guckst Du hier:
    http://www.musik-service.de/Remo-Pinstripe-clear-13-prx746de.aspx

    3) Remo Emperor (wenn ein wenig mehr sustain sein darf), mach mal guck:
    http://www.musik-service.de/Remo-Emperor-clear-13-prx1289de.aspx

    gäbe es auch in einer coated Variante, oder wie der Kollege schon anmerkte:

    4) Evans EC2 (deutlich mehr an sustain stimmbar, dafür sehr stimmstabil und voluminös), look at:
    http://www.musik-service.de/evans-ec-2-clear-13-prx395759401de.aspx

    5) Evans Genera G2, blinzel mal:
    http://www.musik-service.de/evans-genera-g-2-clear-13-prx395500061de.aspx

    Alle Beispiele anhand einer 13" Tom

    Eine wirkliche Empfehlung fällt dennoch schwer, denn wir kennen immer noch nicht Deine Kessel (Material) und die exakte Vorstellung deines Wunschsounds. Ich denke, aber, daß Du mit diesen Fellen deinem Ziel rel. nahe kommen kannst. Du wirst nicht darum herum kommen, anhand eines Fellsatzes zu testen, das ist mit Kosten verbunden und natürlich auch mit Aufwand. Ganz spontan würde ich das Remo Powerstroke 4 mit dem Evans EC2 vergleichen, aber da steckt viel Subjektivität drin.

    Viel Erfolg

    BumTac
     
  6. DrummerinMR

    DrummerinMR Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.08.07   #6
    ich denke das hat viel mit subjektivem hören zu tun
    ich empfinde meine toms mit emperor bzw. g2 sehr "wuchtig", man kann sie durch, dass sie doppellagig sind sehr einfach und zudem angenehm tief stimmen. trotzdem bleibt das sustain erhalten, wodurch sie, in meinem ohren (!) noch wuchtiger wirken als mit ec2 und konsorten, die ja das sustain doch noch etwas mehr kontrollieren als oben genannte emperors.

    also von daher kann ich dir emperors bzw. g2 sehr ans herz legen, schönes sustain aber trotzdem ein satter, rockiger sound.

    zudem sind emperors als tompaket sehr günstig zu haben
    30 euro für 10,12,14, da kann man nich meckern ;)

    http://www.musik-service.de/remo-em...fell-satz-fusion-10-12-14-prx395753517de.aspx
     
  7. bece

    bece Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.07   #7
    die drummerin hat absolut recht...
    das sustain der trommeln hat viel mit einem wuchtigen [oder auch satten] klang zu tun.
    gerade viele anfänger sehen bzw.hören das falsch und versuchen,das sustain auf ein minimum zu reduzieren.
    die folge ist dann,dass trommeln tot bzw.auch "pappig" klingen und im bandkontext untergehen...
    trommeln müssen atmen und ein wuchtiger bzw.fetter sound hat immer einen gewissen [nicht zu kleinen] anteil sustain...

    zu meiner anfängerzeit hab ich so [falsch] gedacht und hätte mir am liebsten powerstroke3589 aufgezogen...*g*

    eine gute möglichkeit dies zu beurteilen sind auch immer aufnahmen und die meinungen der anderen bandmember...teste dies mal...

    grüsse bece
     
  8. Officer Copeland

    Officer Copeland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.07   #8
    Hallo,

    ich tüftle schon seit knapp 10 Jahren an Sounds und habe eine ideale Abhandlung darüber im Internet gefunden und durchgelesen, sehr verständlich, und danach hat man es drauf:

    http://sdd-dlt.de/dtbible.htm


    Viel Spaß beim Lesen und Probieren.

    Liebe Grüße Matze
     
  9. bece

    bece Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.07   #9
    ...wird bei mindestens jeder zweiten frage über das stimmen von trommeln verlinkt und bewirkt bei "erst-stimmern" mehr verwirrung als wissen,einfach aus dem grund,weil anfänger noch nicht das gehör haben,um die erfahrungen der bible auch in die praxis umzusetzen!

    deshalb lieber einem erfahrenen schlagwerker beim stimmen zuschauen und es sich erklären lassen
     
  10. Officer Copeland

    Officer Copeland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.07   #10
    Hi,

    mal ganz ehrlich. Die Tuning bible ist eine mathematisch anmutende Konstruktionsbeschreibung. Um wieviele Umdrehungen man dreht und welchen Sound man erreichen will usw. Ich finde sie gerade für Unerfahrene sehr ratsam.

    Selbstverständlich hast du aber auch recht, dass manche Abschnitte über Konzepte usw. sehr unverständlich sind und, dass Praxiserfahrung (jmdm. über die Schulter zu schauen) auch sehr ergiebig ist.

    Auf alle Fälle ist die Tuning Bible nicht zu Unrecht der Klassiker und es schadet nicht mal vorbeizuschauen. Allerdings muss man sich nicht in die Hosen machen: Kein Drummer dieser Erde macht soviel Geschiss um das Fellaufziehen usw. wie der Autor. Gehört haben sollte man es aber dennoch.

    Versönliche Grüße Matze :)
     
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