Wechsel Endstufen-Röhren Fender Blues Deluxe - Bias-Einstellung (un-)nötig?

von ralfito, 04.01.19.

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  1. ralfito

    ralfito Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.19   #1
    Hallo Leute,

    ich brauche eure HIlfe.

    Habe nach langer Zeit neue Endstufenröhren für meinen Fender Blues Deluxe Reissue gekauft und wollte diese heute testen.
    Dabei sollte lt. internet keine neue Biaseinstellung notwendig sein.
    Die Röhren die zuerst drin waren: Groove Tubes GT 6L6 R (unten am Sockel steht DCI - 3 Blue)
    Die Röhren die ich jetzt neu eingebaut habe: Groove Tubes GT 6L6 GE (unten am Sockel steht FCP - 5)

    Nach dem Einbau habe ich den Amp getestet. Allerdings sind folgende Sachen passiert: nach kurzer Zeit hat sich zum wiedergegebenen Gitarrensound ein leichtes Knaxen dazu gemischt und die Röhren schienen rel. warm geworden zu sein, denn es hat ein bisschen zu riechen begonnen.
    Natürlich habe ich dann sofort alles abgeschalten...

    Könnte mir jemand helfen, wie ich jetzt weiter vorgehen soll? Danke im Voraus :)

    Hier noch Fotos meinem Setting
     

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  2. guitarfriend

    guitarfriend Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.19   #2
    Hallo,
    es ist auch bei Fender Blues Delux Bias Einstellungen notwendig.
    Ich würde das aber nur selbst machen, wenn Du auch Ahnung von Elektrotechnik hast, denn im Verstärker herrschen auch ca. 700V Betriebsspannung und die sind meistens tödlich, wenn Du d da mal aus versehen hineinfasst. Übrigens auch im nicht angeschlossenen zustand, denn im Verstärker gibt es auch so Kondensatoren, welche die Spannung halten.

    Zudem ist es wichtig, dass Du ein gematchtes Röhrenpaar hast.

    Falls Du noch Fragen hast, stehe ich immer gerne zu Verfügung.
    LG guitarfriend
     
  3. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.01.19   #3
    Hallo ralfito,

    und willkommen im Board!

    Ich vermute, dass das Knaxen + Geruch von den neuen Röhren herrührt. Bias ist einstellbar, richtig; dazu dient der auf dem Foto gezeigte Trimmer. Der kann übrigens ziemlich fest zugekleistert sein mit dem Lack - Vorsicht daher beim ersten Drehen. Ggf. den Lack mit etwas Alkohol anlösen.

    Bezüglich des Stromes solltest Du schauen, bei welcher Anodenspannung die 6L6 laufen. Bei meinem BLDXRI liefen die beiden werksseitig verbauten 6L6 bei 432 Volt Anodenspannung mit 20 mA an den Endröhren - das war geradezu eiskalt. Bei Deinen neuen, offenbar auch 30W-6L6 sind 35 ... 50 mA pro Endrohr theoretisch möglich.

    D.h. ich würde mal probeweise die beiden 6L6 auf etwa 38 mA einstellen und schauen, dass Du dann eine Anodenspannung von etwa 420 Volt anliegen hast. Per se lässt sich das allerdings nicht festmachen (!), das liegt an den Exemplarstreuungen.

    Oder (siehe auch hier in #95) probier' mal spaßenshalber Sovtek 5881.
     
  4. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.01.19   #4
    Der ReIssue hat ein nettes Feature für den Bias: einen bereits verbauten 1 Ohm Widerstand (normalerweise als R66 gekennzeichnet, auf der Endröhrenplatine links außen) über den man den gemeinsamen(!) Strom der Endröhren messen kann. Voraussetzung für ein sauberes Ergebnis sind allerdings gut gematchte Röhren, ein DVM mit bevorzugterweise guten Pinklemmen und das Wissen das man in mV messen und den Wert durch 2 teilen muss....sprich es sollten zwischen 70 und 76mVdc gemessen werden...
     
  5. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 05.01.19   #5
    Zeig mir bitte einen 6L6GC-Verstärker mit 700 V Betriebsspannung...

    Aufpassen ja, Panik nein.
    Einfach nicht reinfassen bzw vorher messen und gut ist... siehe die endlosen Threads hier

    Beste Grüße
    Stephan
     
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