Weitere Optimierung der Gesangseffekte

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Ich bin nicht mehr ganz zufrieden mit meinen Gesangseffekten. Ich würde gerne meine Stimme live ein bisschen mehr andicken. Eventuell mit einem sehr kurzen aber lauten Reverb oder Delay? Oder was schlagt ihr vor? Es sollte eigentlich nicht bewusst wahrnehmbar sein. Zumindest wenn die Musik läuft.
 
Was meinst Du mit andicken?
Mehr nach vorne bringen im Mix?
Verwendest Du auch eine Kompressor? Wenn nein, probier das mal zusätzlich zum Fx.
Klassische Reihenfolge wäre Kompressor und dann Fx.
Paralellkompression wäre hier aber auch ein Ansatz.
 
Hallo und danke Fish.
Was meinst du mit Parallel Kompression? Unkomprimiert und Komprimiert mischen? Oder nur gewisse Frequenzen komprimieren?
Ich habe erst wieder eine ELO Live-Aufnahme gehört. Jeff Lynnes Stimme klingt da halt so gar nicht dünn, wie man es eigentlich erwarten würde.
Ja, Kompressor ist drauf. Aber nicht sehr heftig. Ich singe ja Swing. :) Aber das könnte natürlich helfen. Vielleicht von allem ein bisschen... Doubler, Chorus... alles dezent.
 
Parallelkompression heisst, dass Du auf einem zweiten Kanal sehr stark komprimierst.
Und dieses stark (fast schon kaputt) komprimierte Signal nach Geschmack dazumischen.
Ein kurzes Delay (Slapback) kann helfen, die Stimme nach vorn zu bringen.
Hall wĂĽrde ich ganz vorsichtig dosieren, gerade bei solchen Genres wie Swing. Er sollte nur ein wenig RaumgefĂĽhl geben, ohne wirklich als Hall stark wahrnehmbar zu sein. Und PreDelay nicht vergessen, damit die Stimme vorn bleibt
 
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Danke ihr beiden. Mal sehen was ich aus meinem Gesangseffektgerät noch rauskitzeln kann. Sonst muss ich tricksen. :)
 
Tipp von mir:
nehme Dich mal "Clean" auf.
Den Track kannst Du dann durch dein Fx schicken und hören was Dir am besten gefällt.
 
Jepp so oder so ähnlich mach ich das mal. Ich hatte (habe) ein Effektgerät da geht das von Haus aus. Du konntest einen Loop aufnehmen und dann die Effekte testen. Mir fällt ein, dass mein jetziges auch nen Looper verbaut hat. Hab ich nur nie verwendet. Mal sehen ob das da auch so geht dann. Aber ansonsten natürlich aufnehmen, is klar. Muss ich halt mal aweng rumstöpseln an meinem Interface.
 
Ich bin nicht mehr ganz zufrieden mit meinen Gesangseffekten. Ich würde gerne meine Stimme live ein bisschen mehr andicken. Eventuell mit einem sehr kurzen aber lauten Reverb oder Delay? Oder was schlagt ihr vor? Es sollte eigentlich nicht bewusst wahrnehmbar sein. Zumindest wenn die Musik läuft.

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Vielleicht helfen auch diese Bilder, um das besser zu verstehen. Es geht um den harten Direktschall, also die Early Reflections – die erste Reflexion, die von einem glatten, nicht absorbierenden Hintergrund zurückkommt. Wenn man die Vocals „mehr in your face“ haben möchte – deshalb mein Ausdruck harte Early Reflection – erzeugt ein solcher Raum diese direkte, dichte Präsenz. Im Vergleich dazu liefern rauere Oberflächen oder absorbierende Materialien weichere Reflexionen, die den Hall insgesamt diffuser und weniger präsent erscheinen lassen. Viele Standard-Plugins für Hall basieren in ihren Algorithmen eher auf solchen leicht absorbierenden, weicheren Hintergründen. Selbst wenn man den virtuellen Raum kleiner einstellt, wirken die Early Reflections dadurch sanfter und rücken nicht so stark nach vorne. Wer den Hall dichter und präsenter gestalten will, sollte daher nach Plugins suchen, bei denen man nicht nur die üblichen Standardparameter einstellen kann, sondern auch die Beschaffenheit der reflektierenden Flächen im Raum simulieren kann.


Ein klassisches Beispiel dafür ist der SP2016: Mit seinen F- und R-Reglern kann man gezielt die vorderen Reflexionen (F = Front) und den hinteren Raumanteil (R = Rear) separat steuern. So lässt sich der Hall sehr direkt und „in your face“ gestalten, ähnlich wie man es bei echten Early Reflections in einem Studio hätte. Für diejenigen, die diesen Effekt mögen, ist der SP2016 ein gutes Beispiel, wie man Präsenz und Raumtiefe differenziert kontrollieren kann.+ Da hier auch ein Algorhytmus verwendet wird, der eher einen harten und weniger absorbierenden Raumeindruck ermöglicht.


Ach sehr effektiv : Ein Stereo Slap Delay.. keine Feedback... Links z.b 80ms und Rechts 120ms ,,,vocal Mono...beim Slapback L+R hart nach auĂźen gelegt... das dickt auch ganz ordentlich.

Im Strymon Timeline fals ein Bodentreter angedacht ist.. können für L+R unterschiedliche Werte in ms eingegeben werden.
Ich bin mir nicht sicher ob die TC oder die Boss das können...Ich glaube nicht..gibt zwar Slapbackdelay..können aber keine unterschiedlichen Werte für L+R eingegeben werden....korigiert mich fals ich mich hier vertan habe..

GruĂź
 
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