Welcher Kondensator für perfekte, passive Preci-Elektrik?

  • Ersteller basslife
  • Erstellt am
basslife
basslife
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
11.02.24
Registriert
28.01.09
Beiträge
629
Kekse
4.532
Ort
Stadtlohn
Ich bin gerade dabei die Elektronik meines PJ-Preci ein wenig aufzubessern.
Neben den schon obligatorischen CTS-Potis stellt sich mir die Frage welcher Kondensator nun der beste ist.
Im Netz werden ja sogenannte „orange drops“ Kondesatoren und „PIO-Kondesatoren“ (Paper in oil) beworben.

Welche würdet ihr nehmen. Ich denke mal nicht, dass der Unterschied soooo Groß sein wird aber wenn schon Umbau, dann immer das Beste!
 
Eigenschaft
 
Mit den "orange drops" machst Du wohl nichts falsch, die werden ja auch bei namhaften Röhrenamps verbaut. Ich persönlich würde den Einfluß der Kondensatoren nicht überbewerten, sie müssen die (sehr kleine) Kapazität halten und die ebenfalls geringe Spannung überstehen, das sind keine großen Anforderungen.
 
Unterschiedliche Geschmäcker führen leider die Verwendung von Superlativen in Bezug auf Soundfragen ad absurdum. Mit anderen Worten: Wenn du keine Ahnung hast was du eigentlich verändern willst gibt es keine hilfreiche Antwort :)
Ist es das "Verhalten" des Potis? Macht es nicht weit genug zu? Oder soll der Sound sich generell verändern?

Ich wage zudem zu behaupten, das nur eine auserwählte Minderheit den unterschied zwischen unterschiedlichen Kondensatoren mit gleicher Kapazität hören würde... mit anderen Worten: Nicht überbewerten - und bloß keine 5€ Voodoo-Bauteile da verbauen, wenns eine Cent-Komponente genauso tut.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8 Benutzer
Den hier habe ich letztes Jahr verbaut:


aber mit dem Review wollte ich noch ein bisschen warten, bis die anfängliche Euphorie verflogen ist. :whistle:

Im Ernst, tut was er soll. Was erwartest Du?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Alternativ: Bau die einen Schalter ein, mit dem du die verschiedenen Typen durchschalten kannst. Wenn du einen Unterschied hörst, nimmste den der dir am besten gefällt. Wenn nicht.. tja :D

Den Schalter könntest du ja auch provisorisch befestigen. Oder danach damit verschiedene Kondensatorgrößen durchschalten, das ist auch interessant.
 
Also, ich habe mich anscheinend schlecht ausgedrückt, bzw. nicht geschrieben, was ich eigentlich vor habe.

Basis:
Seit ein paar Wochen habe ich meinen neuen USA-Preci mit PJ Konfiguration welcher nicht mein erster Preci ist.
In meinen Precis baue ich eigentlich immer PUs von Christoph Dolf (Bassculture) ein, da ich den Sound überragend finde. beim Tausch der PUs tausche ich auch immer die Elektronik damit ich, sollte ich den Bass doch mal wieder verkaufen, den auch wieder in den Originalzustand zurücksetzen kann.
Da die Kosten für die Potis und den Kondensator nur Kleingeld kostet ist es m.E. Sinnvoll die besten Komponenten zu verwenden. Ich weiß auch, dass die Unterschiede hierbei minimal sind und evtl. auch kaum oder nicht hörbar.
Für mich ist das genauso wie Gullage. Ob das Fleisch dafür vom örtlichen Metzgermeister oder eingeschweißt vom Aldi gekommen ist werden die wenigsten Menschen herausschmecken. Wenn ich aber für beides das gleiche Geld zahle kaufe ich das doch lieber vom Metzger.

Ziel: Ich möchte in meinenBass möglichst hochwertige Komponenten verbauen und wenn es geht den Sound offener, klarer und mit weniger Mumpf bekommen. Ich mag einen mittenbetonten, knurrenden Sound, stehe aber eher auf passive Elektronik als auf aktive. Den Tonregler verwende ich bisher nur um den Höhenunterschied zwischen neuen und gebrauchten Saiten auszugleichen und beim Wechseln von Fingerpicking zu Pleck das Anschlaggeräusch vom Plek etwas zu dämpfen.

@Martin: Ich wollte jetzt nicht 8 verschiedene Kondensatoren über einen Wechselschalter ausprobieren, da ich denke, dass der Unterschied bei den höherwertigen Kondensatoren für mich nicht hörbar ist. HAbe mir nur gedacht:" Schau mal was die Anderen so einbauen, evtl. habe ich ja "DIE" Komponente übersehen!".

Ich habe mir jetzt mal "aus dem Bauch heraus" einen PIO-Kondensator schicken lassen. Diesen werde ich mal gegen den, der bei Fender Tonpotis beiliegendem Kondensator testen. Sollte sich wieder erwarten hörbare Unterschiede ergeben, dann poste ich das hier nochmals.

Danke an alle Beteiligten hier!
 
Viel interesanter ist erst mal die Frage nach er Kapazität,
da kommt man auch viel schneller zu sinnvollen Antworten.

Üblich ist für Bass ein 47 nF Kondensator, welche ich persönlich für fretless Bässe sehr gut finde
bei bundierten greife ich lieber zu 33nF ( dämpft nicht ganz so stark)

zu den verschiedenen Bauformen kann ich dir eigentlich gar nichts sagen, ich habe sehr viele verschiedenen getestet und eigentlich noch keinen gefunden von der Sorte " Finger Weg"
Orange Drops sind in der Tat viel gelobt und tatsächlich ist in meinem Lieblingsbundbass so ein Teil verbaut.
Der Nachteil dieser Teile ist die Baugröße, das könnte bei Fender sehr eng werden.

Der Vorteil dieser Kondensatorsache ist der Preis, hier kann man sich für relativ wenig Geld ein en guten Sound oder ein gutes Gefühl besorgen.
Die prozentuale Preissteigerung ist zwar immens, aber im Prinzip tut es keinem weh, ob ein Kondensator nun 5,- oder 0,25 kostet,
da ist bei einem "falschen " Satz Saiten doch schnell mal deutlich mehr Kohle in den Sand gesetzt.

OLI
 
Da die Kosten für die Potis und den Kondensator nur Kleingeld kostet ist es m.E. Sinnvoll die besten Komponenten zu verwenden. Ich weiß auch, dass die Unterschiede hierbei minimal sind und evtl. auch kaum oder nicht hörbar.

Ich habe tatsächlich unter ähnlichen Vorzeichen im vergangenen Jahr die komplette Elektronik bei einem PJ getauscht, weil das Tonpoti mechanisch nio war. Es sollte halt solide ersetzt werden. Wenn man es denn schon einmal offen hat kann man ja auch alle tauschen, die Volumepoties waren von ähnlicher "Güte". :D
Bei der Gelegenheit ist obiger Kondensator reingekommen und 2x https://www.thomann.de/de/goeldo_el250.htm und 1x https://www.thomann.de/de/fender_volumepoti_250_no_load.htm. Letzteres mehr aus Neugierde als aus tatsächlichem Bedarf.
Und was soll ich sagen, es tut, aber ob ich es wirklich gebraucht hätte. :gruebel:
 
besorge dir doch einfach einen regelbaren Kondensator :great:
 
Zuletzt bearbeitet:
er spielt BASS und keinen Hochfrequenzsender... die Dinger haben um 100 picofarad :p
ob die Verpackung der Folie nun grün, braun oder orange ist...
für die Wirkung ist das Zusammenspiel mit der Induktivität des PUs wichtig
derselbe Kondensator wird bei unterschiedlichen PUs verschieden wirken ;)

cheers, Tom
 
dann zeig du mir doch mal einen regelbaren im nano-Farad Bereich.... :D
(in ein Instrument bekommt man den sicher nicht eingebaut)
pico zu nano hat das Verhältnis 1:1000

cheers, Tom
 
Lustig.......dann schau dir mal die in der µF bezeichnung an da gibt es sehr viel schöne und es funktioniert sogar (immer diese Schulbuch Theoretiker) :D

Cheers
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben