Welcher Tweed-Amp mit eingebautem Attenuator für Zuhause

whyguoren
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Hi,
ich bin auf der Suche nach einem Tweed-Amp bis 2000 Euro.
Wichtig ist, dass es für zuhause gedacht ist und aus Platz und praktischen Gründen sollte der Attenuator schon eingebaut sein.
Dafür habe ich nach einiger Recherche hier im Forum, aber auch im Netz schon eine Vorauswahl getroffen.
Ich habe den Brunetti Singleman, Cornell Romany und den Tone King Falcon ins Visier genommen.
Alle haben angeblich einen Tweed-Sound und einen eingebauten Attenuator.
Ich frage mich, ob die alle auch einen reaktiven Attenuator haben bzw. wie gut deren Lautstärkedämpfung wirklich funktioniert.
Im Sinne von, ja, reduziere mir die Lautstärke auf 1 Watt, aber lass den Ton weitesgehend so wie er auch bei höherer Lautstärke wäre.
Beim Falcon sehe ich den Vorteil, dass es drei Voicings hat. Nachteil ist aber die schlechte Wartbarkeit durch die PCB-Boards.
 
Hi,
Welchen Tweed Sound suchst du denn genau?
 
Den 5e3 Tweed-Sound suche ich.
 
Ich habe den Brunetti Singleman, Cornell Romany und den Tone King Falcon ins Visier genommen.
Alle haben angeblich einen Tweed-Sound und einen eingebauten Attenuator.
Den Brunetti Singleman (ich habe auch einen) kannst du zwar in der Leistung reduzieren, aber ein "Attenuator", wie z.B. so ein "Ironman" von Tone King ist das nicht. Bei denen funktioniert der Attenuator allerdings ziemlich gut.

Wenn/dann läuft der Brunetti bei mir auch mit einem externen Attenuator. Der ist ohne einen Attenuator auch mit der geringsten Leistung noch nicht wirklich "sehr leise". Wobei "leise" ja mitunter auch recht unterschiedlich definiert wird. ;-)

Beim Combo musst die allerdings die Anschlüsse allerdings ändern, damit ein externer Attenuator möglich ist. Viele der kleinen einkanaligen Dinger ohne Master klingen halt erst lecker, wenn sie ein bisschen bruzzeln und dann sind die halt nicht mehr leise,

Ich wäre auch allgemein vorsichtig mit dem "Tweed Sound".
Da spielt vom Gehäuse des Amps über den Speaker auch einiges eine Rolle und auch da kommt wieder eine gewisse Lautstärke ins Spiel, damit das dann alles auch "so" klingt, wie man das vielleicht haben mag.

Zu Hause und nach meiner Definition von "leise" benutze ich heute übrigens lieber ganz andere Lösungen.
 
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Meine Erfahrung allgemein zu Attenuatoren:
Für eine Anpassung der Lautstärke im Raum ist es weitgehend unerheblich, ob das „reaktiv“ ist. Der pure Unterschied im Hörerlebnis zwischen lauter und leiser ist IMO viel größer und bestimmend. Das umfasst nicht nur die lautstärkeabhängige Frequenzwahrnehmung unserer Ohren, sondern auch die Wahrnehmung der Spiel-Dynamik. (Ganz) leise klingt immer schlechter als laut! Das kann IMO kein Attenuator ausgleichen.
Die „Wahrheit“ der Qualität, zeigt sich hier IMO erst beim Recording. Wenn man einen Verstärkter bei niedrigem und bei hohem Pegel, mit und ohne „reaktive“ aufnimmt:
Klar, Non-Master Amps zerren überhaupt erst bei hohem Level. Da ergibt ein Lastwiderstand halt Sinn.
Echte „Endstufen-Zerre“ hingegen, muss man IMO mögen (…ich hole mir Fuzz Sounds lieber aus dedizierten Pedalen vor dem Amp…). Die Kompression der Endstufe im/kurz vor dem Breakup ist IMO schon wahrnehmbar aber IMO auch kein „Game Changer“.
Was dann bei Aufnahmen/dem Monitoring dabei, von „Reaktive“ noch übrig bleibt, ist IMO allenfalls „subtil“.
 
Hi!
Den 5e3 Tweed-Sound suche ich.
Dann würde ich dir zu einem 5E3 raten (y)
Der Amp ist eben ein bisschen eigen/eigenartig - und auch unter den (zahlreichen) Tweed-Amps der einzige mit dieser Schaltung und diesem Sound.

Die Sache mit den Power-Soaks sehe ich (ähnlich wie @InTune) ganz unaufgeregt. Für mich funktioniert das sehr gut - aber das muss jeder für sich selbst herausfinden/entscheiden.
Ich empfehle immer gerne den Kauf eines günstigen Geräts um einfach zu testen, ob einem das (Funktionsweise, Soundveränderung...) gefällt.

Hier (als Beispiel) eine Aufnahme mit meinem ´57 Tweed Deluxe (Clean + Overdrive) und einem Power-Soak - per Mikro aufgenommen (auch der Bass ;)):



cheers - 68.
 
Nach meiner Erfahrung mit ca. 10 Röhren Combos mit eingebauter "Leistungsbremse" hier bei mir im Test ist es völlig egal, welche technische Lösung ein einzelner Amp hat, weil die Klangergebnisse davon unabhängig schon oder nicht nach meinem Geschmack sein können.

Meine Erfahrung ist
1. Man muss jeden Amp bei sich zuhause ausprobieren und u.U. auch im 1:1 Vergleich testen (und halt notfalls wieder verkaufen, weshalb ich gebrauchte zusammenkaufte)
2. (Fast) jeder Amp hat irgendwo seine "schönen" Sounds - darum hab ich immer noch ein gutes Dutzend (Bedroom-) Amps unterschiedlicher Bauarten (neben Röhren-Amps auch Modeller - es geht darum bestimmte Sounds bei niedriger Lautstärke zu haben und da ist selbst digitale Technik nicht zu unterschätzen) einige hier.
3. Es bleiben leider zu viele Amps übrig :rolleyes:

@whyguoren : Deine Angaben sind selbst für persönliche Meinungen zu gering:
Was verstehst DU unter Tweed Sound - am besten hörbare Beispiele, wo Du hinwillst?
Geht es nur um die Auswahl zwischen den drei genannten Amps?
Was hängt VOR dem Amp (Gitarre, Bodentreter u.dgl.)?
Etwas, was wir nie beurteilen können, ist die tatsächliche Umgebung bei Dir, die sich auch darauf auswirkt, was man hört, wobei das, was DU hörst auch wieder differieren kann.
Wenn ich einen bestimmten Sound will, sind technische Bauart-Merkmale als Maßgaben ungeeignet, um den zu erreichen.

Meine Antwort auf die so allgemein gestellte Themenfrage wäre: Carvin Vintage 33 Combo, der den Kern meiner Lieblingssounds trifft (aber halt auch wieder nicht alles "gut" kann ;)).


View: https://www.youtube.com/watch?v=w9_DU3yu7Gc&t=499s


View: https://www.youtube.com/watch?v=BYHmYeBjCk8


View: https://www.youtube.com/watch?v=Y9Adkv_eo-8


View: https://www.youtube.com/watch?v=JHMM9HOVVCw

Ich hab meinen für 300 € "geschossen".

Siehe auch:
Umstieg von A-Git -> Combo Amp (Röhre!?) für Blues/Rock (kein HiGain) ca. 500€

Von den drei oben genannten Amps (Brunetti Singleman, Cornell Romany und Tone King Falcon) ist keiner geblieben! Standardmäßig habe ich 4 verschiedene 2x12er Combos (VOX, Fender, Marshall), einen 2x10er Dynacord Amigo und einen großen Valvetronic im Studio und habe auch externe Power Soaks für die Röhrenamps, was aber trotzdem nur im schallgedämmten Studio und nicht im Wohnzimmer/Büro brauchbar ist, wenn ich die Amps im Leistungs/Lautstärkenbereich betreibe, wo sie für mich gut klingen und die gewünschten Sounds bringen.
 
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