Welches Micro beim Singen am Klavier?

von Eowynn, 03.07.08.

  1. Eowynn

    Eowynn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.08   #1
    Hi Leute!
    Hab mein erstes Album fertig, aber von Technik keine Ahnung.
    Wer kann mir zu einem passenden , guten Profi-Mikro raten?
    Singen bei gleichzeitigem Klavierspiel, dh. ich schwanke schon mal hin und her und hab nicht immer den gleichen Abstand zum Mikro.
    Gibt es Mikros , die einen so grossen Empfangsradius haben- oder ist ein headset geeigneter? Beim headset hat man nicht die Möglichkeit, den Abstand je nach Bedarf zu verändern,stimmts?
    ciaozinho!
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 03.07.08   #2
    Hallo Eowynn,

    es gibt sehr gute "Profi-Mikros" - die Frage ist: Was verstehst du darunter?
    Das Hin- und Herschwanken ist relativ. Es macht sich bei einem guten Kondensatormikrofon nicht so bemerkbar wie bei einem dynamischen Mikrofon. Dennoch: schwankst du eher 5 cm oder eher 50 cm?

    Also: wie hoch ist dein Budget?
    Im Profi-Bereich ist die Auswahl nicht besonders groß.
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-tg-x-930-prx395762030de.aspx
    http://www.musik-service.de/Kondensator-Gesangs-Mikrofon--prx395755932de.aspx
    http://www.musik-service.de/shure-ksm-prx395756416de.aspx
    http://www.musik-service.de/Mikrofon-AKG-C-535-Kondensatormikrofon-prx395356608de.aspx
    http://www.musik-service.de/sennheiser-e-865-prx395356228de.aspx

    Für die Funkvarianten kannst du bei den Preisen nochmal so grob vorne noch eine "1" dranmachen (ausser beim Neumann, da wärs eine "2").

    Alle genannten Mikrofone würde ein Profi erstmal ausgiebig (unter Livebedingungen, nicht beim Händler an einem x-beliebigen Billig-System) testen.

    Profis "spielen" gern mit dem Mikrofonabstand und nutzen den sog. Nahbesprechungseffekt.
    Das ist bei einem Headset nicht möglich, weil da hast du immer denselben Abstand, aber dafür keinerlei Probleme beim "Schwanken". Dafür umso mehr Probleme beim Husten, Niesen oder noch Schlimmerem.

    Ein gutes Headset kostet übrigens unwesentlich weniger als die Handmikros. Und beim Headset würde ich dringend die Funkvariante empfehlen, sonst bist du sehr eingeschränkt in der Bewegungsfreiheit. Und da wirds heftig teuer.
     
  3. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 03.07.08   #3
    Hallo,

    Schon mal über ein Head set nachgedacht? Dann hast Du keine Probleme mehr mit den unterschiedlichen Abständen durch die Körperbewegungen beim Singen.

    Gruß

    Fish

    €: Das Headset hat Harry schon erwähnt, ich glaube die Hitze macht mir doch mehr zu schaffen alls gedacht.
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 03.07.08   #4
  5. Fish

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    Erstellt: 03.07.08   #5
    Das hat mich jetzt ein wenig beruhigt, ich dachte schon jetzt dreh ich ganz ab :).

    Gruß

    Fish
     
  6. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 03.07.08   #6
    Sennheiser hat mit e 965 ja auch noch mal nachgelegt. Habe ich aber noch nicht testen können.
     
  7. Eowynn

    Eowynn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.08   #7
    Hallo Harry!
    Ok, das Räusper-und Rülpsproblem hab ich nicht bedacht.
    Also lieber kein headset.
    Das Schwanken kann schon bis zu nem halben meter gehen, vielleicht kann man sich das aber auch abgewöhnen.
    Ich werd die Tips testen, wenn ich wieder in D bin.
    Danke! Eowynn
     
  8. xiu

    xiu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #8
    Hey,

    Es gibt da verschiedene Mikrofontypen - unter anderem:
    Dynamische Mikrofone, die man hauptsächlich auf der Bühne benötigt, wenn drum herum ein ziemlich hoher Geräuschpegel ist.
    Fürs Studio eignen sich Kondensator Mikrofone. Die können viel mehr Höhen aufnehmen, brauchen aber meist noch einen zusätzlichen speziellen Vorverstärker. Außerdem übersteuern diese Mikrofone leichter als dynamische Mikrofone
    Bei den billigen Kondensator Mikrofonen ist der Verstärker schon mit drin - sind relativ preisgünstig aber für Deine Zwecke wohl eher nichts.

    Ich denke ein dynamisches Mikrofon wäre für dich am besten. Ich empfehle Dir das Shure SM 58. Es ist ein Gesangsmikrofon, dass sehr oft gekauft wird. Es ist preislich auch noch im Rahmen und eigentlich für alle Einsatzbedingungen geeignet: Mikrofon Shure SM 58

    Was Dein Schwanken betrifft, würde ich mir vielleicht abgewöhnen bis zu einem halben Meter Abstand zu erreichen. Ein bißchen Schwanken gehört ja dazu und sollte auch nichts machen.
    Du kannst Dir ja auch mal verschiedene Head-Sets anschauen: Headset Mikrofone

    Allerdings würde ich da nicht auf ein ganz billiges zurückgreifen.

    Viel Glück bei Deinen künftigen musikalischen Vorhaben :)
     
  9. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 16.07.08   #9
    Hallo xiu,

    vielen Dank für deinen 5. (!) Beitrag.
    Du solltest jedoch bevor du für einen derartigen Einsatzzweck das SM58 empfiehlst dich eventuell zuerst mal ernsthaft mit dem Durchlesen des Forums, mit der Fragestellung und dann mit dem Mikrofon an und für sich beschäftigen.
    Du wirst merken, dass es eigentlich Bockmist ist, was du hier schreibst.
    Und das mit dem Headset wurde von der Threaderstellerin selber bereits nur einen (!!) Post über deinem ausgeschlossen.

    Ansonsten haben wir ja nix gegen neue Beiträge. Aber deiner ist leider völlig daneben. :mad:

    (Zu deinem ersten und zweiten Absatz schreib ich jetzt mal lieber nix, ansonsten bist du vermutlich total vergrault. Eventuell kannst du diesen Blödsinn noch selber löschen?)
     
  10. |Benni|

    |Benni| Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #10
    Da muss man Harry leider Recht geben. Die Ausführungen über die Mikrofontypen, vor allem das mit den Verstärkern, sind völlig aus der Luft gegriffen. Lediglich die Aussage, dass billige Kondensatormikrofone relativ preisgünstig sind, kann ich bestätigen. :)
     
  11. Fish

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    Erstellt: 18.07.08   #11
    Hallo Benni,

    Billig = Schrott mit Schlechtem Preis / Leistungs Verhältnis zum -noch viel zu teurem- Minimalpreis. Beispiel Billig

    Preisgünstig = Viel gute Qualität zum (niedrigen) angemessenen Preis. Beispiel Günstig

    Gruß

    Fish
     
  12. |Benni|

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    Erstellt: 18.07.08   #12
    Wobei es hier ja um Kondensatormikrofone geht, und da trifft "billig" und "preisgünstig" auf z.B. dieses oder dieses durchaus zu. Find ich.
     
  13. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 18.07.08   #13
    Hallo Benni,

    Du hast mich anscheinend falsch verstanden. Mit "billig" assoziiere ich Objekte die Ihr Geld nicht wert sind. "preisgünstig" sind Objekte mit einem guten oder sehr gutem Preis / Leistungs Verhältnis.

    Ich habe keine Erfahrung mit den von Dir geposteten Mics. Ich gehe aber davon aus, sie sind qualitativ in einer Ordnung die auch einen höheren Preis rechtfertigen würde. Deshalb sind sie nach meiner Auslegung nicht billig sondern preisgünstig (oder auch -alls anderes Wort das mir persöhnlich besser gefällt- preiswert).

    Gruß

    Fish

    €: Das Mikrofon ist auf jeden fall billig :)
     
  14. |Benni|

    |Benni| Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.08   #14
    Okay, reine Definitionssache. Belassen wir's dabei. ;)
     
  15. RaumKlang

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    Erstellt: 19.07.08   #15
    Generell würde ich da zu einem Kondensator greifen. Welches das richtige ist, lässt sich nur durch persönliches Testen herausfinden.
    Ich werfe mal meinen persönlichen Liebling Shure Beta 87A ins Rennen, das auch "off axis" (also von der Seite besprochen) noch recht neutral klingt und so Deiner Schwankneigung halbwegs gerecht werden sollte. Vielleicht kannst Du Dir das aber auch einfach abgewöhnen :-)

    Ich weiß nicht, was auf der Bühne so um Dich herum passiert - wenn Du aber nur Klavier spielst und keine Band Lärm macht, würde ich empfehlen, den Mikrofonabstand von Anfang an auf ca. 15-20cm zu vergrößern und einen Kompressor einzusetzen, um die Pegelschwankungen beim "Schwanken" etwas in den Griff zu bekommen.
    Die extremen Pegelunterschiede zwischen "Lippenkontakt" und "30cm weit weg" sollten sich so auf ein erträgliches Minimum reduzieren lassen.
    In dem Fall könnte man evtl. auch über eine Kleinmembran nachdenken, die eigentlich eher für Instrumentenabnahme gedacht ist.

    Überraschend gut fand ich z.B. das Pro37 von Audio-Technica für Gesang, das ich auch gerne für Sprache einsetze. Das hat mir schon mehrere Male den Hintern gerettet (mitten im Pontifikalamt kann man schließlich schlecht auf die Bühne rennen und ein Mikro nachjustieren, weil der Bischof einen Meter zu weit links steht...).

    Dynamische Gesangsmikrofone _können_ für den Zweck funktionieren, allerdings sehe ich da eher Nachteile.
     
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