Western Akustik Instrument für sanften Übergang von Klassik/Spanisch gesucht, Budget 3000 €

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Claudia Wenzel
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(1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?
3000 Euro

(2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )

Western, die den Übergang von Klassik/Spanisch nicht zu schwer macht (habe ich bisher gespielt und habe ich jeweils zuhause, fühle ich mich wohl damit, will aber mal was Anderes,
will auch hin- und herspringen von Instrument zu Instrument, ohne mich grifflich zu "verlaufen")


(3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?

Neu, Laden; gebraucht nur nach Probe, kein Online (will was, das tatsächlich zu mir passt); Süddeutschland/Österreich Grenzland zu D

(4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?

Zu Hause, Kleinbühnen; spielte früher Klassik, dann lange Pause, jetzt wieder schon länger A-Gitarre

(5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?

Viel Fingerstyle, Begleitung Country/Blues usw., sollte auch mal für Folksmusik taugen

(6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )

keine Jumbo, Cutaway nicht dringend, sonst flexibel

(7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?

Eher breit, weil, wie gesagt: komme von der Klassik und finde Fingerstyle auf zu schmalen Griffbrettern sonst schwierig

(8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
X Massive Decke
[] Massiver Boden und Zargen
[] Cutaway
[] Tonabnehmer

(9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?

Ahorn hat mir optisch und klanglich bisher nie so zugesagt, Fichte kommt darauf an. Habe eine spanische mit massiv Palisander, die mir klanglich recht gut gefällt.

Sonst relativ flexibel.

(10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:

Sollte gut ausgewogen von Höhen bis Tiefen sein. Dunkel/maseriert gefällt mir besser als hell/uni, aber der Klang zählt. Gescheite Bässe sind gerade bei
Frauenstimmen-Begleitung als Balance m. E. unverzichtbar.
 
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Servus,

bei dem genannten Budget wäre bei mir dieses Modell der munich guitar company, Stevens Custom in der engeren Auswahl.

https://guitars.de/portfolio-item/modell-om-ooo/

Für dich eventuell mit 46mm-Griffbrett und einer dunkleren Decke, bei mir wäre es die verkürzte Mensur.

Gruß hermanson
 
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Claudia Wenzel
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Danke dir für den Tip.
Ich werde mir das gleich mal anschauen.
 
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Servus @Claudia Wenzel und auch vor mir ein herzliches Willkommen beim MB. :great:

Als überzeugter Furch-Spieler würde ich Dir gerne eine solche Gitarre vorschlagen:
Vielleicht gefällt Dir ja die Furch Yellow SR - die gäbe es derzeit in Freilassing beim Musikhaus Öllerer für 1790€.
In dem Laden habe ich 1979 meine erste Westerngitarre gekauft und die spiele ich immer noch - zumindest ab&zu. Ich empfehle den Laden aber vor allem, weil Du explizit nach Läden in der Grenzregion gefragt hast.

Furch ist ein Gitarrenhersteller aus der Tschechien (sympathisch, weil sie keine Weltreise hinter sich hat, sondern aus dem nachbarland kommt) und stellt in meinen Augen Gitarren mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis her. Diese spezielle Gitarre hat die OM-Form ("Orchestra Model" - angelehnt an die Formen der Firma Martin - den Urvätern der Westerngitarre). Sie ist in etwa so groß wie eine Konzertgitarre und nicht ganz so dick. Sie hat eine massive Fichtendecke und auch Zargen und Boden sind massiv aus Palisander. Die Sattelbreite von 45mm ist etwas breiter als bei Westerngitarren üblich (meist 42mm). Daran würdest Du Dich sicher gewöhnen können. Die OM-Gitarren werden vorrangig von Fingerpickern genutzt, da die nicht so sehr die straken Bässe benötigen wie Schlagen - hier eignen sich eher Dreadnought oder Jumbo Gitarren.

Ich selbst spiele seit 6 Jahren eine Furch Grand Auditoium Gitarre (G 22-SR). Diese Form ist etwas größer und vor allem dicker und stellt in meinen Augen einen sehr guten Kompromiss für Pickung und Strumming dar. Der Klang ist voluminöser und man kann ihn zwischen einer OM und einer Dreadnought einordnen. Vielleicht magst Du ja auch diese Form bei Deinem Probespielen ausprobieren.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg und auch Spaß bei der Suche und drücke Dir die Daumen, dass Du fündig wirst! :great:
 
Claudia Wenzel
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Vielen lieben Dank. Ich hatte die Firma irgendwann schon mal auf dem Schirm habe dann aber ****rotwerd*** den Namen vergessen und sie auch mit meinen Suchläufen nicht wiedergefunden.
Wird registriert und - sobald pandemie-bedingt möglich - probegespielt. Freilassing ist wirklich keine Weltreise.
In Raubling habe ich auch schon mal ein Gitarrenhaus empfohlen bekommen. Der hat aber eben jetzt auch zu.
 
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Wie Furch sitzt auch BSG in Tschechien. Einen Händler (Hofer) gibt's in Saalfelden (Österreich); der führt auch Dowina aus der Slowakei. Fehlt nur noch der Hinweis auf Lakewood (gibt's auch beim bereits genannten Öllerer) und Stoll, dann dürften die meisten hiesigen (großzügig ausgelegt) Kandidaten versammelt sein, die in dem Preissegment anbieten (und in der Regel ein Baukastensystem anbieten).
Mehrere interessante Marken finden sich noch bei Station in 89343 - ist halt etwas weiter. Larrivée wäre auch einen oder mehrere Blicke wert; gibts (u.a.) in A-4840.

Vor Dir liegen spannende Wochen ;-)
 
Frank-vt
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Bei dem Budget ist Anspielen m.E. unverzichtbar.
Kleinere Bauformen sind sicher gerade für Frauen geeigneter, aber meist fehlt es da eben an dem gewünschten Bass.
Basslastig ist auf jeden Fall Martin und bei dem Budget würde ich die D-35 empfehlen, aber das ist eine grosse Dread. Ansonsten dann die 28-er Reihe mit 0irgendwas. Alternativ mal die vollmassiven von Sigma anschauen, die bauen hervorragende Martin-Kopien, wie z. Bsp. https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Sigma-Guitars-SOMR-28/art-GIT0055193-000
Furch ist mir jetzt nicht so basslastig in Erinnerung und Lakewood nun gleich gar nicht, da wäre ich dann eher noch bei Larrivee oder Guild.
Die Breite des Griffbrettes ist sicher ein Kriterium, aber für mich ist wichtiger, wie sich der Hals insgesamt anfühlt und wie bespielbar die Gitarre ist, unabhängig von ein paar mm hin und her
 
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Bei 3k wird es interessant: Falls Du auch klanglich nicht den starken Kontrast zur Konzertgitarre suchst, sondern den "sanften Übergang", würde ich mal Lowden, Stoll, evtl. auch manche Modelle von Fylde ins Spiel bringen. Inwieweit die neuen Höfner 12-Bund-Steelstrings hier auch taugen, kann ich leider nicht sagen. Larrivee wurde schon genannt, die L-Modelle finde ich ziemlich passend.
 
Claudia Wenzel
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Oooooh, ich sehe - nach der Corona-Misere - schon viele Ausflüge und Wochenend-Trips rund um Gitarrenläden kommen ;-)

Größe für Reichweite linke Hand ist nicht so das Thema, außer beim Daumenübergriff für den Bass habe ich das noch nie wirklich vermisst.
Eine gute Freundin von mir, Alba Espert, hat kleinere Hände als ich und hat es immerhin vorletztes Jahr beim "Premio Vicente Amigo" in Córdoba zum besten jungen Flamenco-Gitarristen national geschafft und auch die Beca Acciona 2020 der Stiftung Christina Heeren gewonnen, hat ein eigenes Programm beim größten Flamenco-Festival in Jeréz. Alles mit Normalmaß-Flamencogitarre.
Auf ihrer Gitarre habe ich auch schon gespielt, die passt wunderbar.
Leider hat sie keine Automatik-Funktion zum Kopieren ihrer Spielweise......



Dankeschön.
 
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Leider hat sie keine Automatik-Funktion zum Kopieren ihrer Spielweise......
Weiß auch nicht, ob das empfehlenswert wäre. Wenn ich sehe, wie hoch ihre rechte Schulter ist und dass praktisch der ganze Oberarm waagrecht auf der Gitarre liegt...
 
Claudia Wenzel
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Da muss man dazu wissen, dass sie für die (Fernseh-) aufnahmen in den Patio von anderen Freunden gesetzt wurde, auf einen Stuhl, der völlig ungeeignet war und der Regisseur ständig an ihr herumgezupft hat,
damit man ja die Blümchen & Co. richtig sieht.....
 
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Ok. Eigentlich sollte mein Beitrag auch was zur anstehenden Suche enthalten - also:
Ahorn hat mir optisch und klanglich bisher nie so zugesagt, Fichte kommt darauf an. Habe eine spanische mit massiv Palisander, die mir klanglich recht gut gefällt.
Es ist gängig, bei massiven Instrumenten zwischen Hölzern für die Decke - das sind in der Regel Koniferen - und Hölzern für den Korpus zu unterscheiden. Erstere sind meist Fichte, dann kommt Zeder, manchmal Mahagoni und ziemlich selten noch was anderes. Beim Korpus kommt herkömmlicherweise eine Palisanderart (auch botanisch gesehen "unechte") oder Mahagoni, seltener auch Ahorn zum Einsatz (Flamencogitarren und Weissenborns sind Ausnahmen, die diese Regel bestätigen ...). In den letzten Jahrzehnten hat sich die Palette aber beträchtlich erweitert.

Die Holzkombination sehe ich als nützlichen Anhaltspunkt - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Gutes Verkaufspersonal kann da hilfreich sein ...
 
Claudia Wenzel
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Dankeschön. Mir ist vor allem wichtig, dass die Klangqualität auch erhalten bleibt. Also möglichst halt auch älteres Holz.
Da hatte ich bei meiner Spanischen Glück, der Gitarrenbauer hat bis zu 50 Jahre altes Holz von einem verstorbenen anderen Lutier aufgekauft.
 
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Wenn du noch was drauflegen kannst, dann kannst du dir deine Western natürlich auch bauen lassen. Je nach Region so ab etwa 3.500 aufwärts... :D
 
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Das Alter spielt aus meiner Sicht eine doppelte Rolle: im Hinblick auf die Trocknung und im Hinblick auf die verfügbare Qualität des Holzes. Entscheidender ist aber - so oder so - die Be- bzw. Verarbeitung.

Was die (natürliche) Trocknung betrifft, ist halt irgendwann Ende Gelände - dann helfen auch noch so viele Jahre nicht mehr. Bei der Klangqualität geht's m.E. weniger um das Alter an sich als darum, dass der Rohstoff nur in einem bestimmten Tempo nachwachsen kann (oder Raubbau betrieben wird); auch das ist ein Grund für die verstärkte Nutzung "unkonventioneller" Tonhölzer. Mit Ausnahme einiger weniger Tonhölzer - Paradebeispiel Riopalisander - sollte aber die Qualität im angedachten Preissegment generell kein Problem sein.
 

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