Westerngitarre für Linkshänder, bis 1.400 €

von dogfish, 23.10.16.

  1. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #1
    Hallo zusammen,

    zu Beginn hier einmal der obligatorische Fragebogen:

    (1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?
    1.400 € ist die "Schmerzgrenze"
    (2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )
    Westerngitarre. Wichtig: für Linkshänder!
    (3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?
    Neukauf, sowohl per Internet als auch Vorort.
    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?
    Primär für die Bühne und die dazugehörigen Proben / das Songwriting.
    (5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?
    Ganz grob Richtung Singer/Songwriter, Rock, Pop. Konkret gedacht für eine kleine Akustik-Combo mit A-Bass und Gesang.
    (6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )
    Mit Dreadnoughts komme ich gut klar, aber auch kleiner Korpustypen (z. B. Ovation, Yamaha APX).
    (7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?
    Keine Vorliebe.
    (8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [x] Massive Decke
    [x] Tonabnehmer

    Ich mach mir nun schon einige Wochen lang Gedanken, komme alleine mit mir aber nicht auf einen Nenner und freue mich daher über ein paar Denkanstöße zum Thema "Neue Westerngitarre für Linkshänder" ;) Ursprünglich hatte ich mit der Yamaha APX 700 geplant, beim Anspielen war ich dann aber doch sehr ernüchtert durch die (unverstärkt) geringe Lautstärke und auch den dünnen Klang. Dass man bei der Korpusform ein paar Abstriche machen muss war mir zwar bewusst, aber das war dann zumindest für mich zu viel des Guten. Die daneben stehende Fender CD-100 gefiel mir da schon besser, auch wenn die deutlich unter meinem anvisierten Preissegment liegt. Ich vermute also, ich suche vom Sound her eher eine Dreadnought. Dazu kommt, dass ich im Verhältnis vom Flatpicking zum Fingerpicking auch so ca. bei 75% / 25% liege, was meine Vermutung zumindest in der Theorie bestätigen würde.

    Nun habe ich letztens bei einem bekannten Musiker eine Taylor 320 in den Händen halten dürfen und war durchweg begeistert. Super Bespielbarkeit und Sound, tolles Spielgefühl. Wenn es das Ding also auch für Linkshänder geben würde, hätte ich längst geordert und müsste mir nicht die Finger wund tippen ;) Der nächstgelegene Kandidat wäre also für mich die Taylor 210, die für Linkshänder aber auch nicht mal eben so ohne weiters zu finden ist. Wenn, dann finde ich die 210 aber auch nur auf Anfrage und dann auch nur mit Cutaway, den ich a) gar nicht benötige und b) auch nicht besonders attraktiv finde. Fällt also auch irgendwie raus - leider!

    Ich habe mich jetzt ein bisschen auf Taylor eingeschossen und ziehe die 214 in Betracht, bin mir aber unschlüssig, ob ich mit einer GA glücklich werde, wenn ich eigentlich eine Dreadnought suche. Ist der Soundunterschied so immens? Alternativ überlege ich, ob nicht "nur" die 110e ebenfalls reichen würde. Die bewegt sich zwar eher am unteren Ende meines geplanten Budgets, hat dafür aber keinen von mir verhassten Cutaway und das gleiche Expression System 2. Andererseits stört es mich ein bisschen, rein vom Budget her noch Luft nach oben zu haben, die ich gerne in zusätzliche Qualität investieren würde. Der nächstgelegene größere Musikladen (immerhin 140 km) führt übrigens keine 214 LH, so dass das mit dem Direktvergleich dann eher schwierig wird.

    Vielleicht kann ja jemand den fehlenden Denkanstoß für mich liefern:
    * Abstriche in der Korpusform und damit im Klang machen, für die zusätzliche Qualität der 200er Serie gegenüber der 100er Serie?
    * Eignet sich eine GA nicht vielleicht doch ganz genau so für meine Vorhaben (siehe oben), wie eine Dreadnought es tut?
    * Weitere Anspieltipps, die mich ein bisschen davon abbringen, unbedingt eine Taylor zu brauchen?

    Danke für ein bisschen Licht ins Dunkel!
     
  2. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #2
  3. wannenkind

    wannenkind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #3
    Mein Senf...

    Nimm die Gitarre, die Dir vom Sound und Haptik, her gefällt.
    Korpusform ist erstmal zweitrangig.
    Ich wollte auch nie eine Akustikgitarre mit Cutaway, habe jetzt aber eine (auch Taylor) seit 2 Jahren und ich habe für mich festgestellt, dass es völlig egal ist, welchen Korpustyp ich da gerade bespiele.
    Wichtig ist der Klang und die Bespielbarkeit.

    Außerdem ist so ein Cutaway echt gut, wenn man denn auch in den höheren Lagen spielt.

    Gruß
     
  4. dogfish

    dogfish Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.16   #4
    Klar, das ist der ideale Weg. Allerdings eher schwierig, wenn ich dafür jeweils 150km gen Norden und Süden fahren muss, um überhaupt einen Laden zu finden, der die interessanten Modelle führt (und dann nicht mal wirklich den Direktvergleich machen kann) ;) Daher die Frage nach Erfahrungsberichten und/oder Anspieltipps, damit ich zumindest die Auswahl noch ein wenig eingrenzen kann, um ggf. nur einen Weg zu fahren.

    Danke für den Tipp bzgl. Stoll, ich schau dort mal nach!
     
  5. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.10.16   #5
    Lt. Taylors Website kein Problem.

    Ansonsten mal bei Takamine und Yamaha gucken. Oder eben bei Leuten wie Stoll.
     
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