Wie fest Saiten beim FR schrauben ?

  • Ersteller Gast 317
  • Erstellt am
G
Gast 317
Gesperrter Benutzer
Zuletzt hier
01.11.19
Registriert
19.08.03
Beiträge
1.097
Kekse
39
Ich hab irgendwie Probleme mit meinen Floyd Rose bei meiner Peavey (nur einseitig beweglich, also nur tiefere Töne mit Hebel).
Und zwar ist mir schon zum dritten Mal ne Saite gerissen. Einmal die A-Saite, die hat sich, da wo sie mit Imbus festgeklemmt war, abgewickelt. Also neuer Satz, war eh der benutzte ausm Laden. vor ein paar Tagen dann die D-Saite abgewicklet, genauso. Zum Glück war sie oft genug um die Mechaniken gedreht, so dass ich die gleiche Saite nach neuem Einklemmen wieder benutzen konnte. Und jetzt gerade die G-Saite, die aber gerissen. Alle drei Saiten also da wo sie eingeklemmt sind.
Die haben im Laden gesagt: Beim Saiten draufmachen nicht zu fest schrauben aber auch nicht zu locker. Ja schon klar, aber wieviel denn jetzt wirklich ?
Die Saiten sind bestimmt gerissen, weil sie zu fest waren, denn sie waren ja alle noch so gut wie neu. ist ein 9er Satz, also sehr dünn. Ich bende viel und gerne, die Saiten sind mir dabei immer kaputt gegangen, nicht beim "normalen" Spielen.

Also wie fest sollte man die Saiten schrauben ? Wie weit drehen ? Gerade so weit, dass es keine Kraft kostet. Etwas mehr ? Zu fest is bestimmt nicht gut für die FR Mechaniken oder ?
 
Eigenschaft
 
Lenny schrieb:
Also wie fest sollte man die Saiten schrauben ? Wie weit drehen ? Gerade so weit, dass es keine Kraft kostet. Etwas mehr ? Zu fest is bestimmt nicht gut für die FR Mechaniken oder ?

Machs halt mal sehr locker. Wenns zu locker ist, flutschen die Saiten beim Spannen einfach raus (geht aber nix kaputt dabei). Dann ziehst du sie halt bissel fester an.

Wenn man so fest anzieht, dass man (bei den plain steels) die Saite regelrecht plattquetscht oder (bei den umwickelten) die Umwicklung richtig anknackst, dann kanns natürlich schnell mal passieren, dass die Saite reisst. Bzw im letzteren Fall, dass die Umwicklung sich löst.

Da hilft nur probieren.

In der Regel kommt man aber ohne Drehmomentschlüssel aus ;)
 
So hab die Saiten nochmal rausgemacht und etwas lockerer eingespannt. Mal sehen, was wird. Danke schonmal ! :)
 
Den Imbusschlüssel immer am kurzen Ende festhalten. Dann hat man meistens eh nicht die Kraft, um die Schraube zu überdrehen.
 
Ne gute Idee ! :)
Aber bei der tiefen E-Saite hab ich Mühe, die Schraube überhaubt zu bewegen, egal ob die Saite schon drin klemmt oder nicht. Hat vielleicht was mit dem D-Tuna zu tun, wer weiss.

Wo wir dabei sind: Warum werden Imbusschlüssel (natürlich am auffälligsten bei den ganz kleinen) eigentlich immer aus nem Material gemacht, dass sich nach 20mal benutzen in nnichts auflöst ? Mein Minimbus für den D-Tuna (der ist noch viel kleiner als der normale fürs FR) hat jetzt schon starke Abrundungen zu verzeichnen und das nach ein paar mal benutzen. Gibts keine Imbusschlüssel aus Titan oder so ? (ernst gemeint)
 
Es gibt auch gute, stabile Imbusse. Du musst halt nur mal im Baumarkt danach fragen.

Beim festdrehen reicht es, wenn die Saiten gerade so fest geklemmt sind, dass du mit den normalen Stimmwirbeln nicht mehr stimmen kannst, sondern nur noch mit den Feinstimmern. Also schraubst du erstmal vorsichtig fest und schaust dann, ob die Saite tiefer wird, wenn du sie oben etwas lockerst. Ist dies nicht der Fall, sind die Saiten ausreichend eingespannt. Ich würde das schon aus Gründen des Verschleiß so machen, denn sonst zieht das Gewinde vielleicht irgendwann nicht mehr richtig und dass die Imbusse sich abrunden ist auch kein Wunder mehr.

Viel Glück dabei.
 
Phili schrieb:
Beim festdrehen reicht es, wenn die Saiten gerade so fest geklemmt sind, dass du mit den normalen Stimmwirbeln nicht mehr stimmen kannst, sondern nur noch mit den Feinstimmern. Also schraubst du erstmal vorsichtig fest und schaust dann, ob die Saite tiefer wird, wenn du sie oben etwas lockerst. Ist dies nicht der Fall, sind die Saiten ausreichend eingespannt. Ich würde das schon aus Gründen des Verschleiß so machen, denn sonst zieht das Gewinde vielleicht irgendwann nicht mehr richtig und dass die Imbusse sich abrunden ist auch kein Wunder mehr.

Hm, achso, es geht um die Locking Nut? :-?

Da reicht natürlich in der Tat ein lockeres Festdrehen. Die Dinger sollen ja nicht die Saitenspannung halten, sondern nur festklemmen.

Ich dachte, es ginge um die Imbusschrauben hinten, da wo die Saiten im Klemmböckchen drinhängen, weil

----schnipp-----
Zum Glück war sie oft genug um die Mechaniken gedreht, so dass ich die gleiche Saite nach neuem Einklemmen wieder benutzen konnte
----schnapp----

Wenn die Saite an der Locking Nut aufgderöselt wäre, ginge das ja schlecht

Aber wenns um die Nut geht, natürlich nur locker anziehen. Es reicht, wenn die Saite beim Tremologebrauch nicht rutschen kann.
 
Ray schrieb:
----schnipp-----
Zum Glück war sie oft genug um die Mechaniken gedreht, so dass ich die gleiche Saite nach neuem Einklemmen wieder benutzen konnte
----schnapp----
Ach Mist :mad: :redface:
 
Lenny schrieb:
Ne eigentlich nicht. :rolleyes:

Achso. Ok, dann vergiss das wieder mit der Nut. :)

Obwohl.....vergiss das nicht, ist auch wichtig. Viele denken, die Locking Nut müsste die Saiten festhalten...und ziehen voll an. Ist auf Dauer net gut.
 
ist aber auch schice, wenn man dive bombs spielt, und die saiten dabei immer durch den sattel durchrutdschen, da dieser dann ja den kompletten saitenzug, der hinder dem sattel ja genausogroß ist wie vor dem sattel, halten muss, und die saiten dann garantiert nicht zurückrutschen. ich zieh den klemmsattel immer gut an, nicht mit gewalt aber mit kraft, und am klemmsattel ist mir noch nie ne saite gerissen. hier kommt auch noch dazu, dass die kraft sich auf eine größere fläche verteilt, daher ist der unmittelbare druck auf der saite geringer (druck=kraft/fläche). da einzige problem ist, ob die schrauben und gewinde das aushalten...
 
mir ist anfangs relativ häufig ne saite ausm FR rausgeflutscht......
dann hab ich die schrauben an den reitern irgendwann wesentlich fester geschraubt... ging ne weile gut.. irgendwann ist mir dann ne schraube abgebrochen (butterweich war die) und ich musste mir n neuen reiter beschaffen... is kein drama - aber nervig... vor allem war ich zu faul, um nach HH zu fahren.. hatte fast n halbes jahr ne gitarre ohne h-saite *hehe*
ich ziehe jetzt aber die schrauben immer noch ordentlich fest... reißen tut dadurch keine.
nur muss man beim festziehen darauf achten, dass die saite richtig im reiter liegen bleibt. sonst entsteht n knick und die saite wird anfälliger.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben