B
blow
Registrierter Benutzer
- 10.09.14
- 09.11.04
- 228
- 24
Hallo zusammen,
hab hier ewig nicht geschrieben, wĂŒrde mich aber gerne mal mit ein paar Gesangsexperten austauschen. Dazu muss ich kurz ausholen.
Ich singe jetzt vier Jahre (war SpĂ€tzĂŒnder, hab mit 27 erst angefangen), hatte zu Beginn ein halbes Jahre Gesangsunterricht. Ich betreibe das sehr ernsthaft und ambitioniert, ĂŒbe so oft es Job und Familie zulassen, aber mindestens tĂ€glich 30 Minuten, habe mit meiner ersten Band 40 Konzerte gespielt. Die Band hat sich Anfang des Jahres aufgelöst, jetzt mache ich solo als Singer/Songwriter weiter (www.benemusic.de - da gibt's auch Hörproben) und habe gerade eine erste EP aufgenommen.
Gestern hatte ich mein erstes Konzert mit dem neuen Projekt und habe dabei auch einige Songs von Freunden per Kamera aufzeichnen lassen. Man ist ja selbt immer viel kritischer als andere, und ich bin auch im GroĂen und Ganzen zufrieden mit der Performance. Aber mir fallen immer wieder kleine Unsauberheiten bei meiner Intonation auf. Wirlklich nichts Gravierendes, und anderen fĂ€llt das noch nicht mal auf - zum Beispiel meinem Bruder, der mich live an den Drums unterstĂŒtzt. Aber es gibt immer wieder Stellen in Songs, wo ich beispielsweise ein H singe, aber statt den Ton direkt anzusingen vom A aufs H "hochziehe", wenn ihr versteht, was ich meine. Also nicht wirklich flat gesungen, aber auch eben nicht supergenau. Das ist wie gesagt alles nur sehr undramatisch und je nach Live-Technik auch gar nicht vorhanden. Aber mich Ă€rgert's, wenn ich's höre.
Deshalb frage ich mich: Wie perfekt kann man ĂŒberhaupt live intonieren? Sollte man sich also SĂ€nger völlig von seinem Perfektionsdrang freimachen? Wie seht ihr das?
GruĂ,
blow
______________
www.benemusic.de
hab hier ewig nicht geschrieben, wĂŒrde mich aber gerne mal mit ein paar Gesangsexperten austauschen. Dazu muss ich kurz ausholen.
Ich singe jetzt vier Jahre (war SpĂ€tzĂŒnder, hab mit 27 erst angefangen), hatte zu Beginn ein halbes Jahre Gesangsunterricht. Ich betreibe das sehr ernsthaft und ambitioniert, ĂŒbe so oft es Job und Familie zulassen, aber mindestens tĂ€glich 30 Minuten, habe mit meiner ersten Band 40 Konzerte gespielt. Die Band hat sich Anfang des Jahres aufgelöst, jetzt mache ich solo als Singer/Songwriter weiter (www.benemusic.de - da gibt's auch Hörproben) und habe gerade eine erste EP aufgenommen.
Gestern hatte ich mein erstes Konzert mit dem neuen Projekt und habe dabei auch einige Songs von Freunden per Kamera aufzeichnen lassen. Man ist ja selbt immer viel kritischer als andere, und ich bin auch im GroĂen und Ganzen zufrieden mit der Performance. Aber mir fallen immer wieder kleine Unsauberheiten bei meiner Intonation auf. Wirlklich nichts Gravierendes, und anderen fĂ€llt das noch nicht mal auf - zum Beispiel meinem Bruder, der mich live an den Drums unterstĂŒtzt. Aber es gibt immer wieder Stellen in Songs, wo ich beispielsweise ein H singe, aber statt den Ton direkt anzusingen vom A aufs H "hochziehe", wenn ihr versteht, was ich meine. Also nicht wirklich flat gesungen, aber auch eben nicht supergenau. Das ist wie gesagt alles nur sehr undramatisch und je nach Live-Technik auch gar nicht vorhanden. Aber mich Ă€rgert's, wenn ich's höre.
Deshalb frage ich mich: Wie perfekt kann man ĂŒberhaupt live intonieren? Sollte man sich also SĂ€nger völlig von seinem Perfektionsdrang freimachen? Wie seht ihr das?
GruĂ,
blow
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- leichte Ausrutscher fallen nicht auf, vor allem dann nicht, wenn die Songs mit GefĂŒhl, IntensitĂ€t und Lebendigkeit interpretiert werden.
Klar, man wird immer sein bestes geben, aber wenn's denn doch mal schiefgeht - die meisten hoeren es nicht und die, die's hoeren, sind normalerweise selber Musiker und wissen, wie es ist, da oben zu stehen 