Wie selbst auf die Melodie kommen?

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Hallo allerseits. Ich bringe mir das Gitarre spielen selbst bei. Ich hatte zwar mal ganz am Anfang für ca 4 Monate 1x die Woche Unterricht (was auch sehr gut für die Grundlagen war!) aber das ging mir viel zu langsam vor an. Also meldete ich mich ab und begann selbst weiter zu machen.

Da ich (kaum) Noten lesen kann (außer h und a) nutze ich eine Tabelle, wo das Griffbrett der Gitarre drauf ist und die Noten dabei stehen. Somit schreibe ich mir über jede Note, wie ich greifen muss (z.B. h2, e1 usw.) und anstatt die Noten zu lernen, präge ich mir nun eben ein, dass diese und jene Note, diese und jene Bezeichnung hat, anstatt die Noten-Namen zu lernen. Klar, bisschen blöd ist das schon. Nur reicht mir das um für mich selbst zu spielen.

Ich habe nun das Büchlein "Unterwegs" von Achim Kohl. Das sind ca 8 einfache Gitarren-Lieder für Einsteiger, mit CD Begleitung. Womit ich auch sehr gut klar komme, sind Tabs. Habe mir zum Beispiel "everybody hurts" von REM als Tabs aus dem Internet ausgedruckt, auch sehr leicht zu spielen.

Allerdings habe ich das Problem, dass ich ein unbekanntes Lied immer zu erst hören muss, bevor ich es selbst spielen kann. An sonsten bekomme ich die Melodie einfach nicht heraus. Bei dem "Unterwegs" Buch ist das praktisch, dass ich die CD dabei habe. Aber bei Liedern, die ich überhaupt nicht kenne, hab ich dann eben ein Problem. Selbst, wenn ich sie von der Schwierigkeit her spielen könnte, aber ohne die Melodie wird bisschen doof...

Kann mir jemand sagen, wie ich das beheben kann?
 
H
Heinrich III.
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Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, dann hast Du Noten oder Tabs und suchst nun nach einer Möglichkeit das Lied vor dem Spielen auch mal zu hören. Richtig???

Ganz einfach, Du lädst Dir aus dem Internet das kostenlose Programm TuxGuitar herunter. Dann gibst Du die Noten oder Tabs in das Programm ein und wenn Du fertig bist, dann drückst Du einfach auf "Play" und es ertönt die Melodie. Klar, es hört sich nicht an, als ob da eine echte Gitarre gespielt wird, aber darum geht es Dir ja auch nicht.
 
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suchst nun nach einer Möglichkeit das Lied vor dem Spielen auch mal zu hören

Ne, nicht ganz (mist, schonwieder falsch ausgedrückt....) :rolleyes:

Bei jemand, der Gitarre spielen kann, ist das ja so, dass er nach Noten spielt und dann die Melodie auch richtig ist, egal ob er das Lied kennt oder nicht. Bei mir ist das aber so, dass ich nur ein Lied spielen kann, dessen Melodie ich auch kenne. Habe ich nur die Noten vor mir liegen aber kenne das Lied nicht, bekomme ich die Melodie auch nicht gespielt. Hat das vielleicht irgendwas mit dem Takt zu tun? Mir fehlt eben auch einfach das Wissen, um mich hier entsprechend ausdrücken zu können...
 
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Wie wäre es mit vernünftig Noten lesen lernen?
Wenn man das kann, kann man prinzipiell alles vom Blatt spielen. Klappt natürlich aufgrund des Schwierigkeitsgrades öfter mal nicht.
Aber theoretisch steht in den Noten alles was man braucht um auch unbekannte Lieder spielen zu können.

Bei jemand, der Gitarre spielen kann, ist das ja so, dass er nach Noten spielt und dann die Melodie auch richtig ist, egal ob er das Lied kennt oder nicht.

Es gibt ganz viele Gitarristen die überhaupt keine Noten lesen können ;-)
Aber denen kann man dann eben auch nicht so leicht nen unbekanntes Stück vorlegen ..
 
S
SchwarzerDornI
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Ich habe ihr Problem etwas anders verstanden :redface:

Geht es darum, dass du wissen möchtest, wie du die Melodie vom Blatt auf der Gitarre umsetzt ohne das Lied vorher gehört zu haben?

Dann kann ich dir nur empfehlen, je nachdem, wie sicher du bist das, was du auf dem Blatt siehst erstmal langsam mitzuklopfen, mitzusummen oder was auch immer.. Von mir aus wippe mit dem Bein. So kannst du z.B. immer die 1 Betonen und gleichzeitig jeden Anschlag der Melodie umsetzen. Pausen werden dann entsprechend ausgesetzt. Nimm dir ruhig ein paar Minuten für ein paar Zeilen der Tabs.
Dann, wenn du meinst, dass es hinkommt kannst du das Tempo langsam etwas erhöhen.

Und meist wirst du nach einigen Minuten schon erkennen, in welche Richtung die Melodie gehen wird und dann kannst du eigentlich schon die Gitarre in die Hand nehmen.


Wenn du sie vorher schon in der Hand hast, kannst du auch einfach alle Saiten mit der Greifhand abdämpfen und jenachdem, ob du Akkorde oder nur einzelne Saiten/Noten spielen willst z.B. die E-Saite zur Melodie, die du z.B. grad mitsummst um sie so langsam auf die Hände zu übertragen. Handelt es sich um Akkorde dann schlägst einfach alle Saiten an, wenn auch abgedämpft.

Aber näher dich der Gitarre langsam an und versuche dir die Melodie vorher zu verinnerlichen. :)


Edit sagt ich bin zu langsam ;)
 
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otelis
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Hallo in die Runde,

ich spiele selbst mit meinem Gitarrenpartner ausschliesslich mit Tabulaturen. Aus meiner Sicht setzt das voraus das man die Melodie kennt bzw. am besten sie von a-z im Kopf hat. Tabulaturen sind unterteilt so weiß man z.B. wann ein Teil der Melodie anfängt oder endet. Bendings, slide, Pull Offs, und viele andere Spieltechniken sind in guten Bücher immer sehr genau erklärt. Hier fallen mir spontan die Bücher vom Peter, Fischer ein.

Ich hoffe das hilft...
 
Backstein123
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Bei jemand, der Gitarre spielen kann, ist das ja so, dass er nach Noten spielt und dann die Melodie auch richtig ist, egal ob er das Lied kennt oder nicht.
:D
Auch bei dennen die Gitarre spielen können ist das nicht so:p Außerdem können viele Gitarre spielen aber noten nicht lesen :rolleyes:
Du siehst dein problem ist ein problem von millionen.

Aber ernsthaft, endweder du hörst dir die lieder an und prägst dir die melodie ein oder aber du lernst noten zu lesen.
Das heißt jetzt aber nicht "Flüssig vom Blatt runter spielen" sondern lern wo auf dem Noten blatt welcher ton ist und wo du ihn auf der Gitarre findest. Dann solltest du noch wissen ob die note vor dir eine 1/4, eine 1/2 oder eine 1/8 ist, sprich den Wert der note kennen und du bist super ausgerüsstet für deine Musik Karriere.

Ich bin auhc grade dabei zu lernen nach Noten zu spielen. Und eigentlich ist es nicht sooooo schwer. Du darfst aber nicht meinen nur weil du ein G als ein G erkannt hast nun auch ein komplettes lied runter spielen zu können.
Ich z.B. Lerne echt Tackt für Tackt.
Das heißt einfach am anfang beginnen und den nächsten Tackt dazu. Dann üben bis die zwei tackte sitzen und den dritten dazu usw usw...
( Gut meine freundin nervt es langsam aber da muss sie eben durch:D)

Ich übe mit " Schule der Rockgitarre" von Andreas Steinhüttte. Ist zwar für die E-Gitarre ( kaum zu glauben ich stell mir bei der E-Gitarre den Anspruch nach noten spielen zu können und bei der WEstern ist es mir egal:rolleyes:) hat aber mit Teil 2 bei ebay grademal 10€ gekostet.

Puuh, mal wieder ein langer Beitrag von mir, komm selten dazu noch mit zu schreiben:redface: dafür aber eine unmänge an smiliys rein gehauen;)
 
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Na ja, ich denke mal wenn ich mir zu jeder Note einpräge, wie ich sie greifen muss, kommt das doch auf selbe hinaus? Ich weiß dann zwar nicht, wie die Note heißt, aber ich weiß, wie sie gespielt würd... :rolleyes: Ja, SchwarzerDornI hat das ganz gut erkannt. "Geht es darum, dass du wissen möchtest, wie du die Melodie vom Blatt auf der Gitarre umsetzt ohne das Lied vorher gehört zu haben?" Rüschtüsch.

Ist ja egal, ob ich mir nun für jede Note den Tab drüber schreibe oder Noten lesen kann, ohne die dazu gehörige Melodie des Liedes zustande zu bringen, ist beides doof. Einfach nur eine Reihe verschiedener Noten nacheinander ohne Takt herunter zu spielen ist ja glaube ich nicht Sinn eines Liedes. Ich meine, bei "Alle meine Endchen" würde es vielleicht noch klappen...

Ich hatte da damals bei meinem Gitarren-Lehrer so gestaunt. Der spielte zwar auch schon ettliche Jahre, abe der hat sich da einfach hin gesetzt, mal einen Blick aufs Blatt geworfen und dann das Lied ratze fatze und fehlerfrei durch gespielt. Und das war ganz egal bei was für einem Lied auch immer. Diese Erwartung habe ich nun nicht von mir, ich bleibe schon erstmal im Rahmen dessen, was ich momentan kann, aber um auch unbekannte Lieder üben zu können, sollte ich schon dessen Melodie herauslesen können.

Zum Beispiel habe ich "Killing me Softly" für die Gitarre. den Refrain kenne ich, den kann ich auch spielen. Aber den Rest des Liedes kenne ich nicht. Ich kann dann zwar die Noten spielen, die da stehen, aber es wird dann nicht nach "Killing me Softly" klingen, sondern einfach nur nach einer Vielzahl aneinander gereihter Noten ohne jegliche Melodie...

Jap, wäre vielleicht mit Unterricht leichter, aber den hab üch nüch. Und ich bin ja nicht die erste, die sich das Gitarre spielen selbst beibringt... :D
 
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ohaufe
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Mir fallen da auch die Bücher von "Peter Bursch" ein und sich selbst das Gitarre spielen bei zu bringen. Ich kenne einige Gitarristen die mit den Büchern von Peter mal irgendwann angefangen haben. Geh mal in ein Musikgeschäft und schau dir so ein Buch von Ihm an, ob das was für dich ist.
Hilfreich ist auch Youtube, gerade wenn es um Meldien geht..
 
Manul
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Hat das vielleicht irgendwas mit dem Takt zu tun?

Ich denke, genau das ist der Knackpunkt: Du hast bereits herausgefunden, daß die Noten in unterschiedlicher Höhe im Notensystem stehen, daß damit die Tonhöhe markiert wird, und Du hast für Dich ein System entwickelt, wie Du diese unterschiedlichen Tonhöhen auf der Gitarre umsetzen kannst. So weit, so gut.

Wahrscheinlich ist Dir aber auch schon aufgefallen, daß die Noten nicht nur in unterschiedlicher Höhe stehen, sondern auch unterschiedlich aussehen: Manche sind hohl, andere sind ausgefüllt, die meisten haben einen Hals und bei einigen sind daran noch Fähnchen angebracht. Damit wird in der Notenschrift der Notenwert, d.h. die relative Dauer der Note im Vergleich zu den anderen Noten markiert. Außerdem gibt es zwischen den Noten manchmal noch komische Zeichen, die aussehen wie Klötzchen, Fähnchen oder Gekrickel. Diese markieren Pausen von unterschiedlicher Länge. Insgesamt ergibt sich dann aus den Längen der einzelnen Noten und den dazwischen liegenden Pausen der Rhythmus, und wenn dann noch die unterschiedlichen Tonhöhen dazukommen, hast Du die komplette Melodie.

Diese Rhythmusnotation solltest Du, wenn ich Deine Frage nicht komplett falsch verstanden und Dir Dinge erklärt habe, die Du ohnehin längst weißt, lernen und vor allem üben. Eine auf den ersten Blick recht gute Seite dazu habe ich nach kurzem Googlen hier gefunden, die Seite ist dort Teil eines Online-Kurses zur Rhythmik, der ebenfalls auf den ersten Blick einen recht guten Eindruck macht.

Ich hoffe, ich habe Dir damit ein wenig weitergeholfen und Deine Frage nicht (s.o.) komplett falsch verstanden.
 
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Na ja, die Theorie, was die ausgefüllten Noten oder die "leeren" und die Fähnchen und Punkte und Rauten etc. weiß ich soweit alles. Na gut, alles bestimmt nicht. Aber zumindest so, um die Lieder spielen zu können, die auch zu meinem momentanen Können passen. Nur fehlt dann teilweise eben auch die Praxis, das Umsetzen. Zu wissen, dass eine ausgefüllte Note kurz angespielt wird und eine leere Note länger, ist ja schon gut. Nur sollte man (ich) dann auch wissen, wie lange. (nur mal als Beispiel). Na dann lese ich mich mal auf deiner Seite ein, danke dir! :)
 
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Die Notenwerte geben nur Verhältnisse wieder, das muss man verstehen:
Eine Ganze Note ist doppelt so lang wie eine Halbe.
Eine Halbe Note ist doppelt so lang wie eine Viertel.
etc

Über Geschwindigkeit und zeitliche Länge ist da noch gar nichts gesagt. Eine ganze Note kann 4 Sekunden lang sein, aber auch nur eine Sekunde. Das Tempo bestimmst beim Üben erstmal du selbst. Die meisten Komponisten geben ein Zieltempo an, in dem das Stück letztlich gespielt werden soll. (entweder als Beats per Minute Angabe, etwa Viertel = 120, oder nur als wage Tempobezeichnung, meist italienisch: Allegro (schnell)).

Dann ist noch die Taktangabe wichtig: 4/4, 3/4 etc, die dir sagt wieviele Viertelnoten du pro Takt zählen musst. Bei 4/4 eben vier Viertelnoten pro Takt. (ergo: zwei halbe Noten, oder eine Ganze). Bei 3/4 drei Viertelnoten pro Takt. (ergo eine Halbe + eine Viertel, oder eine Dreiviertelnote)
Und dann ist zählen angesagt: 1 2 3 4 1 2 3 4 etc unter Beibehaltung der oben erwähnten Verhältnisse.
 
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Na ja, ich denke mal wenn ich mir zu jeder Note einpräge, wie ich sie greifen muss, kommt das doch auf selbe hinaus? Ich weiß dann zwar nicht, wie die Note heißt, aber ich weiß, wie sie gespielt würd... :rolleyes:

Ist ja egal, ob ich mir nun für jede Note den Tab drüber schreibe oder Noten lesen kann, ohne die dazu gehörige Melodie des Liedes zustande zu bringen, ist beides doof. Einfach nur eine Reihe verschiedener Noten nacheinander ohne Takt herunter zu spielen ist ja glaube ich nicht Sinn eines Liedes.
Naja im ersten moment sind Noten wircklich erschreckend.
Aber es gibt ihrer nicht soviele eigentlich nur 12. Das problem ist...
Wo zum henker steht welche note auf diesen blatt Papier? Das erklärt dir aber eigentlich wirklich jedes "Do it yourself Gitarre spielen" Buch. Oder irgendwelche internetseiten.
WEnn du ungefähr weist wie die noten heissen bist du an der ersten Hürde schon vorbei. Dannach musst du nur noch wissen wo die noten stehen. DAS MUSS NICHT FLÜSSIG GEHEN ( wichtiger satz!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
Schreib dir doch am anfang den Ton Namen über die Note. Irgendwann lässt das eh nach weil du durchs "noten lesen" eh geübter wirst.
Dann hast du z.B. 4 Takte in ner Strophe und über jeder Note ein Buchstaben stehen.
Das wichtige ist heraus zu bekommen was die Note dir zum Rythmuss / Melodie sagen will...
Aber das lernst du auch super schnell.

Ich sag dir... noten "abzählen" konnte ich nach ca. 1/2 Std. Auch das mit dem Rythmuss dauerte ungefähr solange bis es Theoretisch drin war.
Das einzige was wirklich schwer ist, ist die theorie umzusetzen als wircklich 1-2-3-4- zählen und dannach zu spielen.

Ich z.B. spiele nun ca. 3 Jahre Gitarre (Kinder wo geht die zeit hin???:D) und als ich vor ungefähr nem Monat auf Noten umgestiegen bin gabs erstmal riesen probleme.
Die Hand kann sehr schnell... der Kopf nur nicht:rolleyes:
Also hab ich wieder bei null mit nem Buch angefangen und 3 bis 4 Tacke strophen gespielt die ich in Tabs locker runtergerissen hätte. Aber nur durch nen "ANFANG" erzielt man erfolge.
Du musst nicht nächstes Jahr auf Welt tour oder?

Weist du was mich wirklich quält?
Das ganze ist so super schnell und einfach erklärt, aber ich kann es nicht so einfach schriftlich erklären....
Ich glaub mein Vorredner würde dir das in ner viertel std. am Küchentisch erklären können.:D
Ich hatte da damals bei meinem Gitarren-Lehrer so gestaunt. Der spielte zwar auch schon ettliche Jahre, abe der hat sich da einfach hin gesetzt, mal einen Blick aufs Blatt geworfen und dann das Lied ratze fatze und fehlerfrei durch gespielt.
:D
Wenn ich meiner Freundin was vorspiele denkt die auch " boah super.... wahnsinn" und "fehlerfrei" und ich denk mir:
" oh mein Gott was war das denn für en murks???":D
Ich will deinen Lehrer nicht angreifen aber dir grade mal vor augen halten das dieses "boah Wahnsinn" gefühl jeden packt der nicht oder nicht richtig spielen kann.
Mich im übrigen auch...
 
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Harmonix
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Witzige Diskussion. Ja, ich würd sagen, wenn du dir das Lied anhören kannst, tu es doch. Oft sind in den meisten Noten auch winzige rhythmische Variationen etc. gar nicht erfasst. Ich finde nach Gehör spielen nicht schlimm, im Gegenteil. Es schult dein Gehör, was gerade, wenn man auf andere Musiker hören muss (z.B. in einem Bandkontext) nur von Vorteil ist. Ansonsten, wenn du deinem Gitarrenlehrer doch nacheifern willst, dann musst du halt in den sauren Apfel beißen und dir die Notenwerte reinziehen. Ist aber auch nicht so schlimm. Klopfen hilft am Anfang sehr. Viel Spaß! :)
 
Jongleur
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Hi susana,

Also ich bin in seit Jahren professionell unterwegs und habe anfangs Jahre gebraucht, um autodidaktisch zu lernen, nach Noten zu spielen.

Das Problem ist weniger, Musiktheorie zu begreifen. - Nein!

Die Schwierigkeiten mit der Notensprache sind vergleichbar mit jeder anderen Sprache: Man kann ewig Vokabeln bimsen, im echten Gespräch versagt alles Wissen schnell. Deshalb sollte man eine gewisse zeit regelmäßig mit anderen "kommunizieren": am besten mit einem Lehrer!

Ich bin zum Beispiel Berliner und gebe in der Zwischenzeit selber Theorieunterricht. Permanent oder auch nur für wenige Stunden, auf Spezielles fokussiert.

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