Wie setzt man Triolen ein?

von Katatovia, 12.06.10.

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  1. Katatovia

    Katatovia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.10   #1
    Als ich mir gerade in Guitar Pro die Schlagzeugspur ansah bemerkte ich, dass in manchen Takten "12" Achtelnoten beständig waren.
    Nun durchforschte ich Google und fand herraus das es sich um Triolen handelt.
    Was aber sind "Triolen" genau? Doch viel wichtiger für mich ist. Wie setzt man diese richtig ein?
    Sind Schlagzeug Triolen auf jede Melodie Spielbar?
    Oder Triolen in der Melodie auf jeden schlagzeug takt?(zb (8tel Gitarren Triolen auf einen einfachen 8tel schlagzeug takt?)

    Wenn ich alles richtig verstanden habe sind 8tel Triolen das Mittelding zwischen 8tel und 16tel takt oder?


    Grüße Kata
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 12.06.10   #2
    Bei triolen erklingen 3 töne im gleichen zeitraum wie 2.
    Dem ähneln taktarten wie 6/8 und 12/8, sie sind "ternär". 1-2-3-4-5-6 , die rechnerisch gleichen 3/4 werden dagegen unterteilt 1-2-3-4-5-6, sie sind "binär".
    Wenn jazz oder jazzverwandtes notiert wird, sind zwar achtel zu lesen, aber als ungleichwertige triolen zu spielen (z.b. "shuffle-rhythmus" oder "boogie").
     
  3. knock

    knock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.10   #3
    hi,

    also triolen kann man eigentlich immer anwenden.in der kunst schreibt dir keiner vor wie du was zu machen hast.

    triolen bieten sich an, wenn man mal stellen besonders betonen will.

    es gibt neben triolen auch 5,6,7,8,9 usw. tolen
     
  4. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.06.10   #4
    Hi,

    was soll man da sagen ... ? Triolen setzt man genauso ein, wie Dreiklänge, oder wie Pausen, ... oder wie einen Hammer beim Basteln. Es ist ein Werkzeug des Musikmachens, und das benützt man halt einfach dann und wann. Je nach Geschmack und Empfinden. Ich glaube nicht, daß es irgendeine "Theorie" zur prinzipiellen Verwendung von Triolen geben kann, an die man sich halten könnte ...

    Nur eines erscheint mir wichtig zu beachten: Man sollte unterscheiden zwischen Triolen als plötzlich auftauchendes rhythmisches Ereignis, das GEGEN das zugrundeliegende Metrum läuft, und daher als Überraschung, Spannung bzw. halt als besonderer Effekt wahrgenommen wird, und andererseits zwischen Triolen in einem ternärem Feeling, wo die (Achtel-)Triole die kleinste Rastereinheit des rhythmischen Geschehens darstellt, und in diesem Metrum eine Triole daher völlig "normal und relaxed" daherkommt ... (wie bei - schubladenmäßig gesprochen - Jazz, Rock ´n Roll, Blues, ...)

    LG, Thomas