Wie Spielt man "abfallende" Töne?

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Ich wüsste ganz gerne, wie man "abfallende" Töne (werden meistens mit so einem Schlenker nach unten hinter der Note geschrieben) spielt. Dass ich das nicht kann, war bis jetzt kein Problem, weil in den Stücken, die ich gespielt habe nur selten solche Töne vorkamen, und es war nicht wichtig, ob ich die gespielt habe oder nicht, weil man es nicht gehört hat, allerdings habe ich jetzt ein Stück, in dem das ziemlich oft vorkommt, und da hört man es. Es konnte mir bis jetzt auch keiner "richtig" erklären wie das gespielt wird.
Es wäre schön, wenn mir das jemand erklären könnte.
Danke
 
wiesenforce

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ich hoffe ich liege jetzt richtig. also wenn du so etwas hast, nennt es sich "fall". Abfallen ist da schon das richtige Stichwort. Stell dir vor du lässt den Auto einfach ins Leere fallen. Dies tust du ganz einfach indem du einen schnellen Lauf nach unten spielst. Dabei ist es meistens egal ob du es mit beliebigen Tönen, Tonleitern oder chromatisch tust.
Dazu spielst du ein Decrescendo, sodass der Ton sozusagen im Nichts verschwindet.

Ist der Strich nach unten gerade (bzw etwas geschwungen manchmal) anstatt, dass er eine Wellenlinie hat, dann tust du das gleiche, nur dass die abwärtsbewegung durch den Mund gemacht wird und nicht durch Klappen.
 
Saxfreak

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Danke schon mal für den ersten Tipp!
Allerdings ist mein eigentliches Problem eigentlich, wie man ein kurzes "fall" mit dem Mund macht.
 
wiesenforce

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Mit der Lippe.. du lässt die Lippe einfach fallen. Probiers einfach aus.
 
lePhilippe

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Hi!

Üben würde ich das so: Du spielst ein hohes H(auf dem Ton fiel es mir am leichtesten beim Üben) und versuchst den Ton fallen zu lassen, indem du deinen Ansatz kontrolliert(!) entspannst, außerdem spielt da der Kehlkopf noch eine Rolle und wahrscheinlich noch viel mehr. Generell hat sowas viel mit Gefühl zu tun.. Hast du Unterricht? Dein Lehrer/in müsste dir das zeigen können und dir auch genauer sagen können, was du ev. falsch machst.

Probiers einfach mal aus...

gruß
Philippe

edit: zuspät...und lass ich von mir nicht verwirren, wiesenforce hats ja einfacher erklärt
 
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Ist der Strich nach unten gerade (bzw etwas geschwungen manchmal) anstatt, dass er eine Wellenlinie hat, dann tust du das gleiche, nur dass die abwärtsbewegung durch den Mund gemacht wird und nicht durch Klappen.

Servus,
wichtig ist, dass der Fall nirgends "ankommt". Technisch eigentlich unkorrekt, aber zweckmäßig kann es vor allem bei langen Falls auch sein, ein paar Klappen unter dem Ton zu zumachen, ähnl. False Fingerings. Beispielsweise Fall auf dem A: Da kannst du etwas nachhelfen, wenn du die rechte Hand langsam zumachst - ähnlich bei anderen Tönen.

Viele Grüße

Chris
 
Saxfreak

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Danke Leute ich werd`s mal ausprobieren!
@hurdy gurdy man: ich habe leiderleider keinen Unterricht mehr
 

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