Wie stabilisiere ich allgemein mein Gesangsniveau

von #RBL, 13.02.07.

  1. #RBL

    #RBL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.07   #1
    Tag euch


    erstmal sry falls hier fragen meinerseits auftauchen die ich hätte direkt per Suchmaschine finden können, habs versucht und viel gefunden, manches bleibt aber noch offen .. (meine frage könnte zum Teil genauso gut zu dem thread "heilung" passen, nur hat mich in dem thread keine antwort sonderlich interessiert)


    da ich in punkto gesangstechnik direkt den richtige Einstieg machen will ..
    erstmal zu mir:
    Singen tu ich seit Ewigkeiten, aber als ich vor ca. 3 Jahren auf die spontane idee kam mich aufzunehmen änderte sich das Verhältnis zu meiner Stimme und ich habe sie erstmals "realisiert", nicht nur als Leidenschaft betrachtet (Hobby hätte nicht ganz gereicht^^) sondern auch als Potenzial ..

    Ausgerechnet in einer Phase voller Alkoholabschüsse und einem saufliedergröhlenden und growl-/shoutenden MiniMe verbesserte sich (für mich) erstaunlicherweise mein cleangesang ebenso um quantensprünge.. und gleichzeitig konnte ich mithilfe von System of a Down-Spiders; Metallica - Turn The Page und vorallem Deep Purple - When A Blind Man Cries (etc.) auch noch "Gefühl" entwickeln ..

    Ich konnte tun und lassen was ich wollte, saufen, verklebendes Zeug trinken (und alles was hier öfters verpöhnt wird) und alles andere was jenseits von gesangstechnik vegetiert bis in den exzess ausleben, dennoch waren heiserkeit schmerzen oder ein trockener hals nie ein Problem bei mir ...

    Nur nach einer riesig lange verschleppten Krankheit (ostern 06), die aufgrund "eigener persönlicher Umstände und Einstellung" nicht vergehen wollte, jeder Menge weiterer Partys und einem arschkalten Rock am ring 06 wo ich sämtliche von mir vergötterte
    Bands so laut mitgesungen/schriehen/growlt hab, dass die sänger sich ihren auftritt eigentlich hätten sparen können (nur dass ich besoffen oft kein plan vom text hab und der Sinn oft nicht den regulärer Tierlaute übersteigt^^) wendete sich das blättchen.......
    naja .. wie soll ich sagen .. da war meine stimme letztlich voll im arsch ...


    da singen wie gesagt ne Leidenschaft meinerseits ist hab ich sie im folgenden halben jahr ein wenig rehabilitiert ... meine band in der ich zuvor (seit ostern 06) bass spielte zwang mich mehr oder weniger zu einem vorsingen und - obwohl ich nicht unbedingt wollte, da meine stimme die stärke alter Tage (selbstverschuldet) noch nicht erreicht hat - sie nahmen mich als neuen sänger ...

    seitdem ist es mir erneut zweimal passiert dass ich krankheitsbedingt (gott sei dank nur kurz andauernde und teils leichte) niveauverluste in der stimme zu verzeichnen hatte ...
    ich versuche seitdem möglichst weniger kopflos zu singen und mich zu informieren wie ich meine stimme am besten aufwärme und trainier ...
    da ich mich noch nicht ganz aufgegeben habe^^ hätte ich mal zwei spezielle fragen ..

    I)
    Was tun bei Erkältung? Singen??? Bisschen?? Garnicht? ...
    hoit hab ich auch zum ersten mal gelesen dass kamillentee doch nich gut sei ...
    also die Pflege der Stimme mit all seinen wundermitteln und mittelchen ist ja mal echt ein sehr placebo-effekt (schreibt man das so?) lastiges gebiet voll mit unterschiedlichen meinungen und überfüllt mit kontroversen ...
    also so tips wie isla cassis und islamoor etc. will ich hier erstmal gar nicht ... da soll jeder selbst gucken wo er bleibt .. immerhin hats bei mir früher auch ohne mittelchen geklappt ..
    eine von natur aus funktionierende stimme ist einer nur mit mittelchen funktionierenden stimme wohl vorzuziehen, und danachstrebe ich derzeit eher ..

    II)
    Ich hätte gerne links für Gesangsübungen ausm Netz ... meine forensuche hat einiges ausgespuckt ... vorallem der Beitrag von einem gewissen Patrick Beyer verwies mich auf Ultimate Voice Training for Singers - Vocal Coaching by Billy Purnell .... an sich nicht schlecht .. aber englisch ... gibt es so was (ohne noten) mit mp3s/wav oder ähnlichem auch auf deutsch ?? ... voicetraining übersteigt auf den ersten blick meine englischkenntnisse ein wenig ..
    uuuund .. vorallem will ich AUFWÄRMÜBUNGEN(!!!) haben, am besten auch mit beispielsounds ...


    Ihr könnt natürlich auch sonst was loswerden was euch so in den sinn kommt in bezug auf mein anliegen ...
    In erster Linie will ich eine gewisse Basis haben die stabil bleibt, und dann kann ich mich um steigerung meiner stimmlichen kapazität kümmern, die eh von selbst kommen wird ...
    thx fürs durchlesen (ich ahne es war lang und hart - sry - aber es beschäftig mich halt ungemein und mehr als alles andere)
    und
    thx im voraus für antworten:great:

    gruß rubbel:screwy:

    ach ja: nachdem ich viel metalcorisch geschriehen, saufliederisch gegröhlt und metallisch gegrowlt habe manifestiert sich immer der eindruck dass meine stimme danach vorallem in hohen lagen höher klingt und cleaner wenn ich will ... klingt für mich paradox ... dass ausgerechnet lautes dröhnen auch die "feinen" seiten der stimme fördert, aber kann das zusammenhängen??:confused:
    cya
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.02.07   #2
    Hallo, Kollege!

    Das war ja ein halber Roman! Nun werd' ich mal schauen, ob ich die drängendsten Fragen beantworten kann.

    Jede Art von Übung trainiert die Stimmbänder. Damit kann es gut sein, dass Du auf einmal besser geklungen hast, weil die Stimmbänder eben trainiert wurden.

    Stress jeder Art kann einem auf die Stimme schlagen. Das sind nicht nur Krankheiten, das kann auch psychischer Stress sein. Je besser die Stimme trainiert ist, desto weniger werden es Außenstehende merken.

    Wenn ich Deine Beschreibung so nehme, kann es schon sein, dass Du Deine Stimme mit der Erkältung/Rock am Ring dauerhafter angeschlagen hast als gedacht. So was kann sich über Jahre bemerkbar machen.

    Schwer, das zu generalisieren. Ich kann von mir sagen, dass ich !!!so lange die Erkältung nicht im Hals sitzt!!! problemlos singen kann. Ich liebe es sogar, unter den Vorraussetzungen zu üben, denn dann muss die Technik aber so was von total sitzen. Nur eben: üben. Leise.
    So bald die Erkältung mit einem Ziepen im Hals einhergeht ist aber Singpause angesagt.

    Ich würde Dir vorschlagen, dass Du lieber mal in Richtung Gesangsliteratur gehst. Wir haben da einen ganzen Thread voll und ich verweise immer gerne auf Katrin Ploog's VoiceCoaching. Das hat auch 'ne CD und erklärt die technischen Hintergründe sehr gut.
    Das dürfte eigentlich alle Deine Bedürfnisse erst mal erschlagen, denn aus dem Übungsprogramm kann man sich sehr gut eine Runde Einsingübungen zusammenstellen.

    Ansonsten bleibt nur der Rat, der immer kommt: Vor allem, wenn Du Deiner Stimme schon mal geschadet hast, lohnt es sich entweder nach einem guten Kammerchor oder sogar Unterricht zu gucken. Das ist die beste Basis, die Du haben kannst.

    Grüße

    Ice
     
  3. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.07   #3
    Hallo,

    ich wollte mal was stimmtechnisches ergänzen. Bei dem Stimmmissbrauch, den Du betreibst (Schreien und Alkohol) schwillen die Stimmbänder an (ne dicke Lippe, sozusagen).

    Das hat den Effekt, dass im Bereich Kopfstimme, wo viele ja Falsett singen (eine Stimmgebung mit unvollständigem Stimmbandschluss) die Stimmbänder plötzlich besser schließen (weil sie ja jetzt geschwollen sind, ist logisch, oder?) und die Stimme richtig nach was klingt.

    Das geht, so lange die Stimmbänder etwas geschwollen sind. Der Nachteil: Wenn man dann damit viel singt, schwillen sie weiter, und die Schwellung kann permanent werden (zu einem Stimmbandknötchen). Dann hat man auf einmal so eine Art Pickel auf dem Stimmband, so dass die Stimmbänder gar nicht mehr richtig schließen können.

    Der nächste Nachteil geschwollener Stimmbänder ist der, dass die SChwingungsverhältnisse sich ändern, so dass die Koordination, die man mit normalen Stimmbändern geübt hatte, nicht mehr geht.

    Wenn bei Dir der Normalzustand ist, besoffen zu sein und rumzubrüllen und dann die Stimme am besten geht, dann musst Du eben so weitermachen, mit der Gefahr im Hinterkopf, dass die Schwellung irgendwann schlimmer wird und Du irgendwann Alkoholiker bist.

    Besser wäre es wohl, durch Üben einen Effekt zu erzielen, dass Deine Stimme die nötige Power auch ohne Brüllen und Alkohol hat. Dazu hat Ice ja schon Tipps gegeben, ich wollte nur nochmal darauf eingehen, warum die Stimme in so einem Fall plötzlich besser klingen kann.

    Ich kenne auch einige klassische Sänger, die bei einer leichten (!) Erkältung plötzlich besser singen können (das waren natürlich keine Profis, sondern Gesangsstudenten).

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  4. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 13.02.07   #4
    Hallo !
    In einer Sache kann ich mich IcePrincess voll und ganz anschließen: solange die Erkältung nicht im Hals sitzt, kann ich auch wunderbar singen und auch sehr lange gigs (die hat man ja öfter, wenn man das beruflich macht) durchstehen - sprich: wenns ein Schnupfen ist, also Triefnase etc. Aber sobald Halsschmerzen dazukommen, gilt: Klappe halten. Das sollte auch heißen: möglichst wenig sprechen.
    Du könntest Dir unter Umständen ernsthaft schaden, wenn Du trotzdem versuchst zu singen, gerade in Deiner Abteilung, die einer Stimme so einiges abverlangt....
    ansonsten: schau Dich ruhig mal im Gesangsliteratur-thread um, und wenn Du nicht fündig wirst, könen wir uns gerne weiter unterhalten ;)
    Bell
     
  5. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #5
    oh mann ... sieht ja aus also ob ich mich aus theoretischer sicht nochmal ganz neu ranwagen und orientieren müsse...

    habt ihr eigentlich die erfahrung gemacht sich die theorie zu gemüte zu führen während man fest "angestellt" war und (ca. und mind. 2 mal die Woche) gesungen hat??
    Sollt ich anfangs jetzt ein wenig abstand nehmen während ich mir all die theoretischen singsangtechniken reinziehe, oder klappt das in der Regel ohne sich irgendwie zu verknoten?!

    gruß rubbel
    thx für antworten
     
  6. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.02.07   #6
    Hallo!

    Ich bin kein Profi ;-)

    Während der Anfangszeit meines Unterrichts war ich Student. Inzwischen bin ich Mitglied der arbeitenden Bevölkerung. Das mit dem Singen und dem Üben hat immer geklappt. Es ist mir wichtig, ich nehm' mir die Zeit.

    Es macht keinen Sinn, die *ganze* Theorie auf einmal zu probieren. Das Buch lesen: Ja, kannst Du. Aber dann nimm Dir jeweils ein Häppchen vor, üb' das, und wenn es sitzt, nimm das nächste. Sonst verknotest Du Dich.

    Grüße

    Ice
     
  7. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #7
    Hallo RBL,

    es scheint doch so zu sein, dass Du eigentlich keine Probleme mit der Stimme hattest, dass sie sogar sehr robust war.

    Wenn Du jetzt einfach etwas vorsichtig bist, also auf das rumbrüllen unter Alkohol verzichtest, könnte das nicht schon reichen?

    Vielleicht machst Du ja auch schon viel richtig, und machst es dann unnötig kompliziert, wenn Du jetzt so ein Buch durcharbeitest.

    Oder bist Du mit Deinem Gesang generell unzufrieden? Es schien mir nicht so. Lediglich die Überbeanspruchung durch Krankheit, Rumbrüllen und Alkohol hat irgendwann ihre Spuren hinterlassen.

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  8. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #8
    Hallo RBL,
    das beste Training für die Singstimme und die sängerischen Funktionen ist - Singen ;)
    Wenn Du das eh regelmäßig tust, dann tust Du schon eine Menge. Viele Leute, die Gesangsunterricht nehmen, habe ansonsten kaum Gelegenheit zum Singen, haben keine Band, keine bzw. nur wenig Auftritte, keinen Chor usw. Die brauchen den Unterricht schon dafür, um wenigstens halbwegs trainiert zu bleiben.
    Etwas anderes ist es, wenn Du unzufrieden bist mit Deinem momentanen Können. dann wäre stimmliche Weiterbildung in jedem Fall angeraten.
    dazu ein Tipp (leichter gesagt als getan: beim Singen (d.h. beim Musikmachen) solte man gesangstechnische Dinge, die man z.B. im Unterricht erarbeitet, völlig vergessen können. Sonst gerät es leicht zur Kopfsache, und das geht zu lasten der Emotion und des Ausdrucks, und hört sich -für mich jedenfalls- immer verkrampft an.
    Idealerweise automatisiert sich Technik mit der Zeit von selbst.
    viele grüße
    Bell
     
  9. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #9
    ich danke euch allen erstmal recht herzlich für eure tipps, die (in bezug auf geschwollene stimmlippen und daraus resultierenden knoten) beängstigend, ansonsten aber recht hilfreich und wie sahne waren ^^..

    in bezug auf vergewaltigung meiner stimme mit alkohol: .. meine wildesten alkoholzelebrationen sind schon länger passé, zudem habe ich mich wirklich immer unter kontrolle (wie beim singen so beim saufen - die übung machts^^), so dass ich gerade im besoffenen zustand eher die klappe halte (man nimmt seinen körper viel zu betäubter wahr als dass man ausschließen könnte seine stimme in guter Laune zu verheizen) - das soll nun wirklich kein thema sein, das sollte ganz zu beginn nur dem "wer ich bin" dienen, und dass ich meine eine sehr robuste stimme gehabt zu haben ..
    reitet nich drauf rum^^

    bin ja bereit mein leben meiner stmme anzupassen, und wenn's noch so kömisch klingt..

    aber nochmal zu stimmbänderknoten oder so... in der hinsicht haben sich die ereignisse hoit nahezu überschlagen^^..

    ein kollege meinte er hätte was im fernsehen gesehen über einen kleinen jungen der wohl in dem musical könig der löwen singen sollte, provisorisch schickte man den kleinen natürlich erst zum HNO (wer würde das nicht machen:rolleyes: ) um ihn auf eben diese zu untersuchen ... er hatte welche, doch der arzt meinte erkönne mit einer "speziellen therapie" weiter singen .. sogar parallel dazu ...

    ich bin mir mittlerweile recht sicher dass ich wahrscheinlich echt diese dicken stimmlippen hatte .. also geschwollene ... wie sonst sollte ich mir diese paradox erklären, dass meine an sich schon warme und seit einer stunde benutzte stimme nach einbissel sream/growl/shouting à la in flames und metallicas whiskey getränkter "turn the page" stimm"übung" auf einmal viel klarer war, als ich ein paar meiner favoriten aus der metalcore mitsang... inklusive shout parts .. oder meinetwegen auch bei marylin manson oder linkinpark (die stimme ist echt krass ... und sie hat bei mir teilweise genauso geklungen, also wenigstens von der höhenlage und der "gewalt" zumindest, sonst is auch meine stimme viel zu individuell - ob im positiven oder negativen sinne sei dahingestellt;) )

    dennoch habe ich nie schmerzen oder so .. klar merkt manmanchmal dass manches von den stimmbändern nicht mehr höher hinauswill und man es mit anstrengung versucht .. das passiert mir immer noch weil ich sehr mit gefühl rangehe (egal ob flennend oder wütend), aber sobald ich dass merke mache ich pause knete meinen hals durch trink wasser (bis heute habe ich auch oft kamillentee genommen, soll wohl doch scheiße sein) und dann gehts auch wieder locker weiter ..

    naja ... ist dass mit deisen knoten wirklich auch dann eine gefahr wenn man jenseits von schmerz singt?? also nicht schlimmer als schmerz ^^ sondern halt schmerzfrei singt .. (klingt auch doppeldeutig .. ihr wisst ja was ich meine:screwy: )

    denn jetzt kommt der oberknüller des heutigen tages ... meine mutter hat mir eine vergessene kindheitsanekdote eröffnet ...
    ratet mal wo ich war ??? trotz "mangelnder" krankheit war ich als kind stets heiser (meine mutter weiß nicht ob das stimmt .. sei "zu langer her":( )... das hieß HNO besuch mit besorgter mutter .. diagnose: Stimmbänderknoten (ich war echt baff als ich dass heute hörte) ... so weit ich weiß wurde dass nicht mal behandelt .. und war mit irgendwas zwischen 4-8 JAhren (wie gesagt meine mutter weiß es nicht mehr) ...

    nicht mal behandelt!! Wäre unwichtig!! geht das weg? singt man mit Knoten scheiße? Bin ich kurz vorm Ende, oder ein WUnder der Natur;) ??
    oder heißt knoten nur, man muss seine stimme neu wieder entdecken?? also quasi "finden" (und deshalb auch der "wortwitz" stimme "verlieren")

    bin auf jedenfall kurz davor zu nem HNO zu rennen und mich über mein Stimmorgan zu informieren, es durchlünchen zu lassen ... schadet ja nicht, oder haltet ihr das für übertrieben?? ich nämlich nich:D

    ok ..
    sry für erneuten romanauszug meines lebens sry sry sry
    &
    thx für antworten, ich weiß ihr hättet eigentlich besseres zu tun^^ ehrlich danke

    uuund:
    gruß rubbel

    (hab übrigens gute aufwärmübungen und theoretisch texte gefunden und ohne ende gebüffelt die letzten 48 stunden ... richtig verbunkert zu hause ... soviel zum thema nicht zu viel theorie lesen und anwenden ...^^ naja werd wohl nicht alles benutzen .. die "DOs" sind mir bis auf manche aufwärmübungen relativ egal, die "DON'Ts" interessieren mich viel mehr)
     
  10. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #10
    Du solltest erstmal unbedingt zu einem Phoniater oder HNO gehen und die Geschichte abklären lassen ! Ferndiagnosen übers Internet sind fahrlässig....
     
  11. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #11
    Hallo,

    auch mein Rat: Erst mal zum Arzt.

    Zusätzlich aber noch ein paar Infos:
    - Knötchen, die in der Kindheit auftreten, gehen manchmal einfach so wieder weg
    - man kann auch mit Knötchen singen. Freddie Mercury hatte seit ender der 70er Jahre Knötchen, die er aus Angst vor der OP nicht hat wegmachen lassen. Die Stimme klang dadurch teilweise rauh und gurgelig - was viele in der Rockmusik aber als cool empfinden. Klassik hätte er so nicht singen können. Gegen Ende einer Tour konnte er oft nicht mehr richtig singen, musste fast alle hohen Töne weglassen usw. Dass er aber durchaus noch singen konnte, wird niemand bestreiten.
    - Caruso hatte Knötchen, die er sich in regelmäßigen Abständen wieder hat wegmachen lassen

    Nähere Infos hier:
    Vocal fold nodule - Wikipedia, the free encyclopedia

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  12. dirk

    dirk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #12
    Was SingSang über die geschwollenen Stimmbänder schreibt stimmt genau! Wenn man damit singt, geht´s plötzlich leicht und gut, aber hinterher wird es schlimmer. Mit Erkältung sollte man besser nciht singen, einfach vorsichtshalber. Man weiß eben erst hinterher, ob es geschadet hat oder nicht!
    Wenn Du Dir Theorie aneignest, um Praxis zu untermauern und zu verstehen, ist das sehr nützlich! Aber aus einem Buch lernst Du das richtig Singen nicht. Selbst eine CD mit Hörbeispielen ist alles andere als optimal, weil Du Deine Stimme ja im Kopf ganz anders hörst, als sie sich von außen anhört. Die CD-Stimme hingegen ist von außen aufgenommen. Ein echter Vergleich ist nicht ohne weiteres möglich.

    Wenn Du mit Deiner Stimme weiter arbeiten willst, wirst Du um regelmäßigen Gesangs-Unterricht - möglichst bei einem erfahrenen Lehrer, der Deinen Musikstil unterrichtet - nicht herumkommen!!
     
  13. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 15.02.07   #13
    Da stimme ich Dir zu - so Deine Stimme tatsächlich einen leichten Schaden hat - ob jetzt geschwollen oder Knötchen - kommst Du um Unterricht nicht herum, wenn Du weiter singen willst.
     
  14. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #14
    hm .. naja

    Gesangsunterricht war eh in Planung ... wird aber vor März nicht gehen ... obwohl ich seit november unbedingt will (Kündigungsfrist für anderen Musikunterricht und das Phänomen Geld nicht "wie Sand am Meer" zu haben hinderten michbis jetzt)

    Aber ich geh mich ersma beim arzt durchchecken ...

    ich danke mal wieder für eure antworten ...:great:

    (und melde mich vermutlich nach dem Arztbesuch^^)

    cya&thx

    gruß rubbel
     
  15. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #15
    nur kurz .. hab grad keine zeit ..

    nochmal thxeuch allen ..

    war beim HNO ..der sagt ist alles super ... wahrscheinlich war mein stimme vor zwie wochen tatsächlich nur angeschlagen ....
    in diesem Sinne: YUHUUUU!

    werde mich trotzdem nach gesangslehrern umschauen, nicht unbedingt wegen singen ... eher wegen atemtechnik, aufwärmtechnik, einem gefühl von sicherheit, und dass neu erlernen vom shouten, unter professioneller anleitung .... wiegesagt früher hab ich'S ja oft gemacht und auch wenn meine stimmbänder zur zeit nichmal vernarbt sind oder so (einwandfrei glatt, laut zuvor noch panikmachendem arzt) weiß ich nicht ob es einfach nur eine verschleppte krankheit gepaart mit singen und "stimmmißbrauch" war , oder ob ich wirklich kacke gebaut habe mit meinen "shoutversuchen" ....

    wie gesagt keine zeit ...

    ähm.. kennt jemand nen lehrer der meinen wünschen entsprechen könnte raum wuppertal??? irgendjemand .. ansonsten guck ich mich hierum (musikläden etc.)



    gruß rubbel
     
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