Wie weit sollten Antennen voneinander entfernt sein?

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Es gibt ungeheure Unterschiede in der Kabelqualität, und die Dämpfungen addieren sich.
 
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so rund 50cm ungeschirmtes dabei,
Das kann ich mir nicht vorstellen. Das ist wohl einfach dünneres Koaxialkabel. Ungeschirmtes Kabel in der Länge wäre in diesem Frequenzbereich schon eine Antenne.
 
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Dann wohl nur sehr dünn isoliert.

Darf man eine Antenne direkt an das Kabel anschließen oder muss es einen Massepunkt geben?
Der Adapter wird bei der 19“ Montage bei meinen IEM in ein Blech geschraubt, wobei das wohl eher der schnellen De/Montage der Antenne dient.
 
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Soweit ich weiss, geht das nur mit den längeren 1/2 Lambda-Antennen, die kleinen 1/4-Lambda brauchen einen Massebezug direkt am Gehäuse.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ehrlich gesagt halte ich das für Gefrickel. Bei mir hat erst alles störungsfrei funktioniert, als ich einen aktiven Splitter und eine gute Antenne genommen habe.

Wenn es sich um nicht mehr als 2 Sennheiser G3 oder G4 handelt, kann man auch einen passiven 2-Kanal-Breitband-Leistungs-Splitter nehmen. Die Sennheiser kann man von den erlaubten 30 mW auf nicht erlaubte 50 mW umstellen und damit die Leistungsverluste in etwa ausgleichen. Es gibt im Netz passende passive Leistungs-Splitter 1 MHz-1000MHz 1W für 40-90€ +sehr kurze Adapterkabel (10 cm) SMC-BNC.

Bei Empfängern kann man die Verluste durch eine aktive Antenne ausgleichen, die lassen sich auf verschiedene Längen Antennenkabel und deren Verluste umstellen, damit muss man experimentieren.
 
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Zwischen 2,4GHz und 5 GHz scheint es kein Problem mit zu nahen Antennen zu geben.
Siehe:


Eine Frage stellt sich mir da,es gab ja auch den swissonicAC1200 Dual Band Router mal beim T-Man.
Die Antennen lassen sich ja bis in die Horizontale umlegen.
Wenn man jetzt wüssste welche für 2,4 und welche für 5 Ghz zuständig sind könnte man ja über die Polarität horizontal /vertikal ja einen grösseren Abstand generieren?
Natürlich müsste dan auf der Empfänger /Sender Seite die Polarität auch berücksichtigt werden.
Ist der Ansatz sinnvoll?oder spielt das keine Rolle.
 
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Zwischen 2,4GHz und 5 GHz scheint es kein Problem mit zu nahen Antennen zu geben
das liegt daran, dass die geforderte halbe Wellenlänge im GHz-bereich bei Millimetern liegt. diese sind auch bei diesen Antennen ganz leicht zu erreichen. Wie schon oa: Je höher die Frequenz, desto kleiner die Wellenlänge, desto kleiner kann der Abstand der Antennen sein.
 
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Nun ja, die Wellenlänge bei 1 GHz ist 30 cm, bei 3 GHz 10 cm. Da sind dann immern noch cm und nicht mm selbst bei der halben Wellenlänge.
Und ich würde durchaus mehr Abstand wählen.
Was auch hilft, ist die Antennen zu neigen, denn im Wikel zueinander beeinflussen sie sich weniger. Auch spielt die Polarisation eine Rolle. Bei bewegtem Sender kann sich das ändern und dann hat immer eine Antenne einen besseren Winkel.
Man nimmt ja 2 Antennen für den Empfang, für Diversity. Gerade bei hohen Frequenzen kann es schnell vorkommen, das sich die Wellen auslöschen, wenn sie mit unterschiedliecher Laufzeit (direkt und nach Reflexion) an der Antenn ankommen. Aus dieser Überlegung kommt auch die halbe Wellenlänge, denn dann ist die Wahrschinlichkeit hoch, dass die andere Antenne keine Auslöschung sieht, wenn die eine das hat. Bei Diversity wird immer das stärkere Signal ausgewertet.

Wenn man jetzt wüssste welche für 2,4 und welche für 5 Ghz zuständig sind
ist auf der Frontplatte aufgedruckt. Für mich sind die Antennen bei diesem Router trotzdem zu nah aufeinander.
 
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Der Ton ist eines HFUs nicht wirklich würdig. Deshalb habe ich deinen Beitrag etwas entschärft, dabei aber versucht, die inhaltlich/technische Aussage stehen zu lassen. Gruß, mHs, für die Moderation

edit
Auch einen km kann man in mm ausdrücken.
zudem - wie oft soll ich das noch sagen - ist eine HALBE Wellenlänge gefordert. Zudem zählt die Spitze der Antenne, nicht der Fuß.
1641466582343.png

dh wir reden hier bei 5GHz von knapp 30 mm!
Wenn du meinst, das unbedingt in cm ausdrücken zu müssen - bitteschön.


edit: Passage gelöscht, hatte mit der technischen Diskussion nichts zu tun
 
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Na, nicht streiten! Vor allem nicht wegen etwas so banalem. :prost:
 
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Nein, ich habe keine Freude daran, andere zu kritisieren. Wir sind aber im Antennenthread (der im Augenblick sogar prominent auf der Startseite ist), und da schauen auch später Leute ohne Vorwissen vorbei.

Die Aussage mit den "Millimetern" klingt im allgemeinen Sprachgebrauch nach "unter 1 cm", auch wenn man natürlich km in mm ausdrücken kann.
Das mit der halben Wellenlänge habe ich ebenfalls schon erwähnt, und deshalb brauchst du auch nicht so zu schreien.

Wir kommen ursprünglich von den Funkmikros und IEM im Bereich von 400 .. 900 MHz.
In diesem Frequenzbereich ist es ratsam, die Rackbreite für die Antennenmontage möglichst voll auszunutzen.

Im WLAN Bereich 2,4 und 5 GHz sind die Wellenlängen klein, aber es wird gesendet und empfangen (und knallt mit voller Leistung in die andere Antenne in unmittelbarer Nähe). Da ist es auch ratsam, die Antennen so weit wie möglich auseinander zu montieren.
Der Swissonic Router ist in dieser Hinsicht nicht gut konstruiert. Man hätte die Antennenbuchsen weiter auseinander montieren können und am Besten auch noch in der Höhe unterschiedlich, so dass man die Antennen beim Transport aneinander vorbei klappen kann. Sieht halt cooler aus, wenn da so ein 4-er Antennenwald da steht, funktechnisch leider suboptimal.

Auch die Aussage mit der Spitze, die zählt, ist leider nur die halbe Wahrheit.
Die Spitzen der Antennen sind empfindlich auf Störungen, weil hier das Spannungsmaximum liegt und eine Feldstörung hier mehr Auswirkungen (vor allem auf die Dämpfung) hat.
Dass vor allem die Spitze zählt, stimmt für Lambda/4 Antennen grob als Daumenregel.

Die Stummelantennen sind aber (vor allem im WLAN Bereich) eher Sperrtopfantennen oder Collinear Phase Antennen.

Sperrtopfantennen haben eine halbe Wellenlänge und das 2. Ende mit dem Spannungsmaximum liegt beim Fußpunkt.
Dann gilt das mit den Spitzen schon nicht mehr (weil der Fußpunkt im Prinzip auch eine Spitze ist).
47-Vertical_Sleeve_Antenna_for_10m.jpg

Unten am dicken Rohr ist auch ein "Ende" mit Spannungsmaximum, der Stecker meist unten am Knick.
Bei meinem UHF Funksystem (Bereich um 863 MHz) gehe ich davon aus, dass die Antenne am Empfänger aufgrund ihrer Form und ihrer Maße genau so eine ist.

Bei den Collinear Phase Antennen gibt es über die Länge der Antenne solche Spannungsmaxima verteilt (typische WLAN Antenne).
CollinearAnt_b.jpg

Die Richtwirkung ist hier nicht kugelförmig, sondern Donut-förmig platt gedrückt, was in diese Richtung einen kleinen Gewinn von einigen wenigen dB ergibt, mit dem in Datenblättern gerne angegeben wird.

Ich habe hauptberuflich 20 Jahre sehr viel im Hochfrequenzdesign gearbeitet. Glaube mir, da gibt es durchaus komische Effekte und Wechselwirkungen, die man nicht möchte. Übersprechen von Signalen innerhalb eines Gehäuses, Hochfrequenz, die sich durch Öffnungen im Gehäuse ungewollt nach außen verirrt, wenn man es nicht richtig macht. Ich habe etliche Geräte durch die Funkentstör - Zertifizierung gebracht.

Daher auch mein Rat, die Antennen wirklich so weit wie irgend möglich voneinander zu montieren. Das vermeidet einfach unnötige Wechselwirkungen. Und das kann man pauschal einfach so machen, ohne das studiert zu haben.
 
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Bei mir handelt es sich um die eingangs erwähnten MEI 100 G2, also wirklich nix dolles, aber die beiden vorhanden Geräte tun ihren Dienst.Wir haben uns dazu ein paar ordentliche InEars besorgt und sind zufrieden.

LD Systems MEI 100 G2


Die Antenne ist auf den Bildern sicher gut zu erkennen, auch wie die Montage im Rahmen ist.

170A0DFC-349E-454E-9803-B028C74660D5.jpeg


Ich wollte nur wissen, ob es einen Vorteil bringt diese mit einem 3m Kabel weiter auseinander zu bringen, wenn ein 3. und 4. Gerät hinzukommen. 🤷🏼‍♂️
Ich nutze nämlich Kunststoff shallow Racks in 2,3 und 4U, da ist bei 2 Geräten die Breite ausgeschöpft und Tiefe gibt es da nicht wirklich.

Thomann Rack Case 2U Shallow


Und ob ich auf eine Metallbefestigung ähnlich dem Rahmen achten muss, wenn ich den RG58 Adapter für Kabel und Antenne woanders platziere. Ich werde es am Ende wohl einfach ausprobieren und den LTE Router versuchen deutlich höher zu platzieren.
 
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Mir ist gerade ein anderer Stage Router über den Weg gelaufen, der sich wohl mehr Gedanken über die Antennen macht.
Weiter auseinander und die Ausgänge in der Höhe unterschiedlich, damit man die Antennen beim Transport ohne Abnehmen gut verstauen kann.
Waves WRC-1

So macht man das richtig (zumindest, was die Antennen angeht)
 
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Nicht gerade günstig, der kann aber ja auch mehr.
 
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Lüfter in diesem Router? Schluck...
 
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Ich fand es nicht so prickelnd, dass der wohl keine aktuellen Verschlüsselungen im WLAN kann. Das kann man ja heute nicht mehr bringen. Lüfter wäre nichts für mich - weder meine Lautsprecher noch meine LED Scheinwerfer haben Lüfter.

Ich hab ja selber so ein eher günstiges Teil (TP-Link Archer für damals ca 50 EUR), aber das kann alles, was ich brauche (2.4 GHz und 5 GHz WLAN, 4x LAN, fest per DHCP zuweisbare Adressen und White Listing für Zugang) und hat sogar absetzbare Antennen.

Ansonsten hat das Waves Teil noch Goodies wie einen DLNA Player an Bord (wenn man per WLAN Pausenmusik einspielen will) - wenn man's braucht. Hat eben auch seinen Preis.
 
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