Wie wichtig ist Euch die Herkunft einer (neuen) Gitarre?

wie jetzt? Du hast auch Gitarren, die nicht von Ibanez sind? :O


;)
 
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Ich kenne aber auch keinen deutschen Hersteller, der mich irgendwie fasziniert.
Duesenberg. Leider überteuert, mittlerweile. Lakewood bei den akustischen. Auch viel zu teuer... :LOL:
Also für mich ist Gibson und USA bereits ein Sigel für mangelnde Qualität geworden, so häufig wie sich hier User mit Zweifeln melden, ob Mangel XY an ihrer neuen 3000€ Gibson noch okay, oder schon Pfusch sei.
Für mich ebenfalls. Schon lange.
Eine Gibson würde ich nie blind kaufen ;) :D
Vermutlich der einzige Weg, wie ich eine kaufen könnte... 🤭 GM Sig von 2000/1 ausgenommen... :oops:
die Gitarre findet dich/mich:).
"The wand chooses the wizard, Mr. Potter!"
Wir wollen nicht politisieren, aber man muss vielleicht auch mal die Mojo-Brille absetzen, wenn man konsequent sein will.
Volle Zustimmung.
Wenn man Herkunftsländer moralisch bewerten will, müsste man das konsequent und differenziert tun.
80 Millionen haben den Schwachmaten (und Schwerverbrecher) gewählt...

Tja und mehr "darf" ich wohl gar nicht sagen - jedenfalls wüsste ich nicht, wie ich "Politik" dabei umschiffen sollte. Würde ich eine Gitarre aus Russland kaufen? Nein, natürlich nicht! Vor einigen Jahren noch hätte es durchaus ein russischer Amp werden können (Yerasov).

Ich gebe zu, ich mache es mir ETWAS leichter, dabei. Die letzten beiden Gitarren, die ich gekauft habe, waren z. B. HBs. Die "Bürde" der moralischen Verantwortbarkeit lege ich dabei vertrauensvoll in die Hände des Herrn T aus B. Aber eben "vertrauensvoll" - nicht "gedankenlos".
 
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wie jetzt? Du hast auch Gitarren, die nicht von Ibanez sind? :O
Na klar, warum auch nicht? Die eine Spektrallinie aus Kanada ist meine Godin Acousticaster, die Gitarren mit Herkunft Deutschland sind von meinem Lieblingsgitarrenbauer Rainer Tausch, und zu den USA-Gitarren zählen - neben Ibanez USA Custom und LACS - die Marken Warmoth, Taylor und Tom Anderson.
 
ich bin oft in Kanada und sollte vielleicht mal lokal nach einer Godin schauen. Ich hatte mal eine und sie war eigentlich super. Nur hat mir der Hals überhaupt nicht zugesagt und sie musste irgendwann gehen.
 
Irgendwie ist mir aber eines beim Kauf wichtiger denn je: Herkunft.
Das letzte Mal wo mir die Herkunft einer Gitarre wichtig war, war 1978, als ich mir meine erste E-Gitarre aussuchen durfte.
Ich hab mir eine Framus ausgesucht, konnte aber trotzdem deren Insolvenz nicht verhindern. Im Nachhinein wäre es besser gewesen, eine Cimar oder Ibanez zu kaufen, aber damals wollte ich die Konkurrenz aus Fernost nicht unterstützen.
Ansonsten war es mir eigentlich immer egal woher die Gitarre stammte, Hauptsache gut und keine Hehlerware :cool:
 
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ganz früher war mir die Herkunft von Gitarren egal..
dann kam eine Phase wo ich nicht drauf geachtet habe..
Mittlerweile baue ich meine Instrumente selber...
 
immerhin ein gutes Drittel europäisch ...
Bildschirmfoto 2026-01-30 um 16.37.46.png
 
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Meine Devise ist auch: "Muss einfach passen, egal woher!"

Vor Jahren, auf der Suche nach einer Gitarre die mein Spielgefühl bestmöglich unterstützt, habe ich mich im "Sound of Music" beraten lassen. Letztendlich hatte ich eine SIGMA Vintage Series 00R-28VS für 500 € in den Händen die mir eigentlich sehr gefiel. Vom Kauf hielt mich ab:
- reanimierter Markenname made in China
- kein eingebauter Tonabnehmer

Also verließ ich den Laden mit leeren Händen...

...und überlegte es mir auf dem Heimweg anders, ging zurück und kaufte das Teil.

Nachträglich war das die beste Entscheidung.

In diese hat mir dann später ein Freund noch einen Tonabnehmer eingebaut und seitdem ist sie meine Lieblingsgitarre.

Der Sound ist mir nicht so wichtig wie die Spielfreude - den macht der Verstärker.

Die Frage: "Kaufe ich etwas GÜNSTIGES aus FERNOST oder lege ich deutlich mehr Geld hin für Herstellungsland Deutschland/USA/EU?" ist für mich nicht relevant. Die SIGMA ist für mich wertvoll und um sie zu schonen habe ich mir eine günstige, bauartgleiche Baton Rouge X11LS/P-SCC Parlor zugelegt auf der ich genau so gerne übe. Dagegen liegt eine dreimal so teure Furch mit einem sehr schönen Sound nur in ihrem Case weil es mir einfach zu anstrengend ist auf ihr zu spielen.
 
Sigma Guitars ist eine Gitarrenmarke, die ursprünglich von C.F. Martin & Company auf den Markt gebracht wurde. Die Sigma-Linie wurde 2007 von Martin eingestellt.

Die Namensrechte wurden von der deutschen Firma AMI Musical Instruments GmbH erworben, die die Marke mit in China produzierten Gitarren neu auflegte.

Aus meiner Sicht wurde die Marke somit wiederbelebt (reanimiert).
 
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Die Überlegung, meinen Gitarrenkauf nach politischen Verhältnissen auszurichten, hatte ich auch mal. Hab ich aber längst verworfen. Es ist den jeweiligen Machthabern völlig wurscht, ob der liebe Perkeo aus Germany eine Gitarre bei ihnen kauft oder nicht.
Tja und mehr "darf" ich wohl gar nicht sagen - jedenfalls wüsste ich nicht, wie ich "Politik" dabei umschiffen sollte. Würde ich eine Gitarre aus Russland kaufen? Nein, natürlich nicht! Vor einigen Jahren noch hätte es durchaus ein russischer Amp werden können (Yerasov).
Natürlich würde ich eine Gitarre aus Russland kaufen, ich hab sogar vorgestern hier eine vorgestellt. Warum auch nicht? Einer meiner treuesten Follower auf meinem YT Kanal ist ein Russe. Auch dort leben nette Menschen, spielen gerne Gitarre und manche bauen sie auch. Wär dann eben eine Kostenfrage. Zoll, Versandkosten und so mal eben hinfahren zum antesten wird auch schwierig.

Zu den billigen Löhnen. Solang die Gitarren nicht von Kinderhänden unter Sklavenbedingungen geklöppelt werden halt ich das für vertretbar. Und es ist ja nicht nur die Produktion billiger sondern auch die Qualitätskontrolle. Spricht also aus meiner Sicht nichts dagegen, dass auch diese Gitarren sehr gut sein können.
Tropenhölzer, giftige Chemikalien etc. Dürfen hier eh nicht eingeführt werden, also alles gut.

Ich hab da also keine Prioriäten nach Herkunft. Wohl aber nach Firma/Hersteller, ich hab ein paar die ich einfach nicht mag wobei da auch viel Bauchgefühl dabei ist. Fender, Gibson, Ibanez und Harley Benton sind nicht meine Prio.
 
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Na wenn wir nun schon mit Diagrammen begonnen haben ;-)

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Wobei ich, glaub ich, bis auf meine Cheri keine Gitarre mehr Neu gekauft habe.

Weder Diagram noch Farbgebung stellen politische Präferenzen dar!
Ich stehe halt nur auf Nullbund und Schichtverleimte Hälse ;-).
Meine, Selbstgebauten, führe ich unter Deutschland und Frankreich.
 
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Mir ist das Land der Herstellung eigentlich erst mal egal - aber die "Fabrik", aus der die Gitarren kommen, nicht.
Es gibt bestimmte Kombinationen aus Gitarre und Land, wo ich gute Erfahrungen gemacht habe (z.B. Mexico-Strat, USA-Les Paul, Japan-Superstrat, ...), mit anderen Kombinationen beim Testen in Läden auch schlechtere... Das sind natürlich sehr viele Kombinationen, die zähle ich nicht alle auf, und natürlich spielt da mein persönlicher Geschmack eine tragende Rolle.

Wenn ich durch mein Kaufverhalten Länder "meiden" wollte (und das finde ich im Angesicht von Überfallkriegen, einseitigen Handelsschranken und ausbeuterischen Diktaturen gar nicht so daneben) dann hieße das für mich konkret: keine SG, keine Les Paul, Strats und so nur aus Japan oder Mexico, keine Eastman, keine Epiphone, ... ... ... Ich kenne eh keine Instrumente aus Russland oder Nordkorea, aber die natürlich auch nicht.
Bei USA-Strat würde mich diese Konsequenz hart treffen, bei USA-PRS ist mir das eher wurscht. Gitarren verkaufen, nur weil sie aus einem "bösen" Land, sind tu ich natürlich nicht. Aber eine PRS aus Indonesien kaufe ich mir trotzdem nicht, obwohl das Land laut meinem Gutmenschen-Atlas okay ist.
Es gibt bestimmte Kombinationen aus Gitarre und Land die ich gut finde. Etwas schlechteres als ich schon kenne kaufe ich nicht. Auch nicht wenn es dank "politischer Konequenz"plötzlich auf Platz eins wäre...
 
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Ich denke bei der Frage auch an die Marke. Das ist für mich u.a. ne Frage des Budgets und ob ich mir meinen Traum erfüllen möchte oder einen Vernunftkauf machen will.
Wenn die Traumgitarre eine xy Customshop sein soll und ich kann sie mir leisten dann ist das für mich ok.
Oder ich kann sie im Laden gegen andere Gitarren batteln und dann die beste kaufen.
Wenn es eine teure Gitarre sein darf…- Bitte

Hier im Board schreiben einige, das ihre Harley Benton besser klingt als manche „Namenhaftehersteller Gitarre“.
Super!
Umgekehrt: Wenn man sich nicht wohlfühlen kann oder will mit einer Gitarre von einem „billigeren“ Hersteller dann sollte man sich eben was anderes kaufen.
Für mich ist der Gitarrenkauf eher emotional als rational.
Wenn man sich einmal eine tolle sonstwas Customshop Klampfe gekauft hat und keine Geldanlagen plant, ist vielleicht dann auch wieder offener für preiswertere Modelle aus Südostasien.

Bin jetzt mal gespannt, was Du Dir holst.
 

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