Workstation-sequencer - Spielkram oder echte Alternative?

von Knickzimt, 11.06.07.

  1. Knickzimt

    Knickzimt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.07   #1
    Schönen guten Abend!

    Ich las eben in einer englischen Mo8-kritik, dass der Sequencer, der in diesem Gerät enthalten ist, ein, Zitat: „Nettes Spielzeug“ sei und der ernsthafte Studiomensch seine Mehrspuraufnahmen ohnehin ausschließlich über den Rechner regeln würde.
    Muss das eigentlich wirklich zwangsläufig so sein? Sind die, ich nenne sie mal onboard-sequencer der diversen workstations wirklich untauglich für zufriedenstellende Einspielungen? Ich hatte eigentlich gedacht, meine songs, die dann natürlich ausschließlich aus Klängen und Effekten des MO beständen, auch auf dem MO aufzeichnen zu können, um sie dann später per Usb in den Rechner einzuspeisen, am liebsten schon möglichst fertiggestellt. Gibt es etwas wirklich Gravierendes, das dagegenspricht?
    Die heißen ja nun immerhin Workstation, die dinger... ;)

    Gruß,

    Knickzimt
     
  2. Mr.X

    Mr.X Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.07   #2
    Hab zwar auch noch keine Erfahrungen damit gemacht, stelle mir aber die Übersichtlichkeit und somit den Komfort des Arrangierens - besonders bei den Yamaha-Geräten mit ihrem kleinen Display - sehr beschränkt vor.

    Anders sieht es da vllt. schon bei den Yamaha XS bzw. beim Roland Fantom X .... mit größeren Screens aus.


    Vllt. hat ja jemand Erfahrung damit und hat schon komplette Songs mit Workstation-Sequencern eingespielt und gemastert.


    Ich persönlich fände es kompfortaber alles in einem Gerät zu haben, gerade deswegen, weil die Computeranbindung bei mir nie problemlos funktioniert hat.


    Mfg
     
  3. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 12.06.07   #3
    Guten Morgen,

    ich habe zwar noch keine ganzen Songs eingespielt, wohl aber schon mehrere Spuren. Allerdings nur am Yamaha EX7, aber sollte keinen Unterschied machen. Wenn dir das reicht an Effekten, was zur Verfügung steht, geht das sehr wohl.

    Klar, am Rechner ist es deutlich angenehmer. Aber ich denke, dass steht auch für dich außer Frage.

    Gruß
     
  4. JeffVienna

    JeffVienna Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.07   #4
    Ich bin nach einem Abstecher in die PC-basiert Sequencerwelt irgendwann wieder zurück zum Onboard-Sequencer gekommen (Korg M1, 01W/FD, Roland Fantom-S, Roland E-50). Mir persönlich ist die Distanz zwischen Klaviatur und PC einfach zu groß - an der Workstation hab ich alles auf kürzester Distanz vorliegen. An einem kleineren Display wie dem Mo8 ist's sicherlich was anderes, aber mit den größeren Displays a la Fantom oder XS kommt man da schon recht flott vorwärts.
     
  5. Knickzimt

    Knickzimt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.07   #5
    Bei mir liegen die Dinge eh etwas anders. Ich bin blind und daher auf möglichst gute Steuerbarkeit per Knopf, Regler und Taste angewiesen. Da in den meisten pc-sequencern hauptsächlich ohne Tastatur, viel mit grafischen Oberflächen und vor allem der Mouse gearbeitet wird, was für mich alles unmöglich ist, wäre so ein knopfsteuerungsbasierter Sequencer, wie er im MO8 auftaucht, schon fein. Ich werde dann natürlich viel üben, rumprobieren und Arbeitsabläufe auswendig lernen müssen, denn das display mit seinen diversen Parameter-anzeigen übernimmt natürlich auch in der workstation Die Hauptrolle schlechthin.
    Aber nach allem, was ich so lese und höre, scheint im favorisierten MO8 die steuerbarkeit über viele verschieden belegbare Taster, Knöpfe, Regler und dergleichen schon ganz gut umsetzbar zu sein.
    Zusätzlich gibt’s ja auch fernsteuerungsoptionen, die es erlauben, den computer-sequencer über den MO8 zu regeln, zumindest etwas.
    Das wird zwar alles nicht leicht, aber wohl leichter, als am PC, so denk ich mir das.

    Schönen Gruß

    Knickzimt
     
  6. keyfreak

    keyfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.07   #6
    Hast du den MO schon? Und willst du nur MIDI aufnehmen?
    Wenn nein, solltest du mal den link in meiner signatur anklicken; dort ist ein gebrauchter Harware-MIDI-Sequenzer zu haben, der ziemlich leicht zu bedienen ist und das Display lediglich eine Kontrollfunktion übernimmt; vielleicht ist das ja was für dich...
     
  7. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.06.07   #7
    Ich denke, es bleibt Geschmacksache und man muss sich schon reinfuchsen.

    Ich mag keine Mehrspursequenzer im Keyboard, aber ich mag auch kein "über Masterkeyboard und Midi verschiedene Soundmodule anspielen" usw. , das ist mir alles zu frickelig und sieht optisch nicht nach Musiker sondern nach Informatiker oder so aus.

    Andererseits: Peter Gabriel live agiert da auch, als ob er in seinem Tonstudio steht, alles verkabelt, das hat auch schon wieder was...
     
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