Wunder der KI

Welche Frage ich welchem Menschen stelle braucht derzeit noch keine Genehmigung oder Korrektur. Wir haben solche Frage auf dem Gymnasium diskutiert in der Klasse vor meinem Abitur.
Auf triviale Fragen folgen triviale Antworten.
 
Prima. Du hast damit die Basis, mit Tier, Mensch, dem Spiegelbild und Gemini zu plaudern.
Ja, Entscheidungen beeinflussen das eigene Leben. Insbesondere fremde, externe Entscheidungen.
Spüre den Unterschied im Lebenslauf, ob Du dich für Blockflöte oder verzerrter Gitarre entscheidest! Ob du Nachwuchs erzeugst oder nicht! Ob du dein Studium vollendest oder abbrichst...usw. usw.
Sein oder nicht sein?
 
Du sagst exakt das Gleiche wie mein zweiter Halbsatz. Wenn externe Entscheidungen Einfluss haben, haben eigene Entscheidungen zwangsläufig Einfluss auf Externe. Dein "Nicht nur..." ist für mich deshalb "komisch".
Gut, dass die KI logische Gebilde korrekt konstruiert und erklärt.
"Kann sich Intelligenz außerhalb der biologischen Evolution entwickeln? Wenn ja, was bedeutet das für den bisherigen Evolutionsbegriff?"
"Erkennt man Intelligenz an Antworten oder an Fragen?"
 
Dein "Nicht nur..." ist für mich deshalb "komisch".
Deine jetzt nachgeschobene Zwangsläufigkeit (Mein „nicht nur“) macht dann alles weitere, was Du schriebst, m. E. obsolet. Drauf wollte ich hinweisen.

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Wenn externe Entscheidungen Einfluss haben, haben eigene Entscheidungen zwangsläufig Einfluss auf Externe.
Das stimmt halt so abstrakt formuliert nicht. Welchen Einfluss Entscheidungen anderer auf mich haben ist abhängig von der Machtstruktur. Natürlich haben Menschen i.d.R. Einfluss auf andere, die Frage ist doch, in welchem Masse.

"Kann sich Intelligenz außerhalb der biologischen Evolution entwickeln?
Wozu braucht etwas das kein ich besitzt, und deshalb keinen eigenen Zweck verfolgt, überhaupt Intelligenz? KI wird ja von aussen gesteuert und benutzt, Intelligenz hat für KI selbst keinen Nutzen (wenn niemand da ist und die KI benutzt).

Gut, dass die KI logische Gebilde korrekt konstruiert und erklärt.
Dass Du so denkst beunruhigt mich. Das entspricht eben nicht der Realität. Stichwort Halluzinationen.

Ev. noch etwas über den sog. freien Willen: aus meiner Sicht existiert sowas nicht. Ich kann nicht wählen, was mich glücklich macht. Der eine mag Blockflöte der andere Gitarre, das ist aber keine Entscheidung, sondern das ist emotional so vorgegeben und lässt sich im Nachhinein auch nicht mehr ändern. Das einzige was wir entscheiden können, ist der Weg den wir gehen. Wir können nicht wählen, was wir lieben und uns glücklich macht.
 
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Dass du annimmst, über keinen freien Willen zu verfügen, könnte ja tatsächlich eine für deine Argumentationszwangshaftigkeit zutreffende Selbstanalyse sein. Bei mir kommt dein "Wille", definiert in den Ausführungen von Schopenhauer, aber nicht gänzlich unfrei an. Du hättest Freiheitsgrade. Ich sehe aber die Grenzen, quasi die Gitterstäbe deines inneren Pantherkäfigs.
Ob der Mensch allgemein einen freien Willen hat oder nicht wurde bereits in der Aufklärung abschließend beantwortet.
Mal die KI dazu befragen? Weise sie aber darauf hin, dass du der Ansicht bist, dein freier Wille sei eingeschränkt!
Sie wird mit Sicherheit Gegenargumente auflisten ohne eine Meinungsänderung anzustreben.
 
Ob der Mensch allgemein einen freien Willen hat oder nicht wurde bereits in der Aufklärung abschließend beantwortet.
mir ist grundsätzlich egal, wer was irgendwann mal angeblich vollständig beantwortet hat (die Antworten sind meist eben nicht vollständig, sondern gelten immer nur innerhalb einer gewissen Fragestellung). Mich interessiert nur, ob es mit meinem Erleben zusammenhängt. Bevor man Quantenmechanik und Relativitätstheorie entdeckt hat, hat man auch gesagt, das wäre alles schon vollständig beschrieben.
Ich brauche keine Gegenargumente der KI, ob es einen feien Willen gibt, ich sehe es ja jeden Tag selbst, dass es das nicht gibt.

Dass Du mich als Argumentationszwanghaft bechreibst ist eine Abwertung, das trägt nicht zum Inhalt bei, das tun Menschen i.d.R. wenn sie der Sache inhaltlich nicht mehr folgen können und versuchen durch Machtspiele den anderen zu unterdrücken. Sind wir wieder mal beim Thema, dass Du Dich selbst so verhältst wie Du es bei anderen schlecht findest.
 
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Dann hast du leider einen schlimmen Alltag.
Vielleicht können wir uns wenigstens auf die Feststellung einigen: "Viele Menschen hätten durch mehr Intelligenz keinen Vorteil. Sonst würden sie sich frühzeitig und permanent darin trainieren". Aber jeder muss sein Leben dankbar führen, mit dem, was er von Gott erhalten. Das kann niemand ändern, fürchte ich.
Nachtrag:
Die Idee des freien Willens des Menschen ist sehr alt:
Genesis 4, 5-7.
In ganz wenigen Sätzen wird er postuliert. Als Entscheidungsfreiheit gegen das Böse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt halt so abstrakt formuliert nicht. Welchen Einfluss Entscheidungen anderer auf mich haben ist abhängig von der Machtstruktur.
Die Machtstrukturen entstehen natürlich durch das Handeln oder Unterlassen des einzelnen Menschen. Und wirken dann auf den einzelnen zurück. Und Machtstrukturen lassen sich ändern.

Wozu braucht etwas das kein ich besitzt, und deshalb keinen eigenen Zweck verfolgt, überhaupt Intelligenz?
Das kreist auch um sich selbst. Du z.B. hast also Dein „Ich“ und Deine „Intelligenz“ entwickelt für einen Zweck? Den wüßte ich gern.
 

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