Moin, frohes Neues zusammen!
Das X32 kann sehr viel und für fast jede Fragestellung gibt es mehr als eine Lösung. Das macht den Einstieg nicht einfacher, aber man kommt auch nicht so schnell an eine technische Grenze. Somit ist die Wahl der Plattform erstmal eine sehr Gute gewesen.
Du mußt Deinen eigenen Weg finden. Das geht nur über Ausprobieren. Das Playback über die X-Live bietet den Vorteil, daß Du ohne das Erlernen einer weiteren Software ein Playback realisieren kannst. Ich denke, daß X32-Edit erstmal komplex genug ist. Wenn Du Dich zeitgleich mit einer DAW und einem Konvertierungspramm befassen willst, dann ist das ein verdammt hoher Berg. Nicht falsch verstehen, alles gute Optionen, aber Fokus auf X32 Edit wäre mein Tip für den Anfang.
Ganz praktisch frage ich mich, was die Quelle des Playbacks ist. Spielt ihr das Playback ein und dann live den Rest dazu? Das könnte mühselig werden, weil man mit der X-Live-Karte nicht sequentiell aufnehmen kann und der Take über die volle Länge sitzen muss. Auch ist die Organisation der Tracks im Recorder mäßig. Ich weiß grade gar nicht, ob man die Tracks überhaupt umbenennen kann.
Das geht mit einer DAW natürich besser. Aber die wird schnell komplex. Das fängt schon mit der Auswahl der "richtigen" DAW an. Die Grundfunktionen sind bei allen gegeben, die Vor- und Nachteile schwer zu ermitteln und für einen Anfänger noch schwerer zu bewerten. Daher sollte das Kriterium sein: wie schnell bringst Du es zum Fliegen? Wenn Du Reaper schon hast, dann bleib einfach dabei. Nimm einen Song auf, befasse Dich mit der Bearbeitung der Spuren und dem Mastering und teste die Playbackfunktion. Teste die Community an, z.B., hier im Musikerboard. Wie schnell kriegst Du bei Fragen eine Antwort und was taugt die? Kennst Du andere Mucker, die auch Reaper nutzen? Das ist entscheidend und nicht so sehr das Datenblatt der DAW. P.S.: Klar, ein paar DAW fallen raus. ProTools ist zu teuer, bei Cubase ist schon die Installation eine Challenge, manche DAW bieten nur 16 Spuren oder haben andere Einschänlkungen. Reaper, Studio One,
Ableton* Live und sicher noch ein paar weitere sind aber ok. Ich habe mich für Stuio One entschieden, weil ich es am schnellsten zum Laufen gebracht habe und mir diese Drag&Drop-Geschichte zusagt. Andere arbeiten mit 4 Monitoren, auf denen sie viele Fenster verteilen können. Da ist eine One-Window DAW wie Studio One dann nicht so geil. In diese Richtung solltest Du denken, wäre zumindest mein Tip.
Viel Erfolg!