Sehr interessanter Input!

- Wunderbar! Dankeschön! : )
Vor allem fällt mir auf, dass Du viele "unmotivierte" Bewegungen mit Arm und Handgelenk machst. 0:12 zum Beispiel.
Hmm.. ich habe die Stelle bei 00:12 wieder und wieder geschaut, aber ich kann nichts ungewöhnliches feststellen, nur vielleicht einen Heber mit der rechten Hand bei 00:18. Den aber glaube ich zu "brauchen", um diesen Klang beim Abrollen mit einem gewissen Schwung zu erfüllen.
Das ist vermutlich Quatsch, aber irgendwie hilft es (mir) ein wenig Artikulation in das Stück zu bringen. Ich versuche das Stück so zu spielen, daß möglichst rüberkommt, wie ich es in dem Moment empfinde.
Das mit der Bewegung von Handgelenk und Fingern in eine Richtung versuche ich auch beim Schluß umzusetzen. Ohne diese Bewegung von links nach rechts gelingt der Schluß nicht so recht. - Daher ist es (zumindest da am Schluß) einigermaßen in Deinem Sinne umgesetzt, glaube ich.
Im Rest des Stückes gelang die Klangwiedergabe, aus meiner Sicht, trotz aller "Eingabefehler" recht nah am Original, daher mußte ich keine weitere Optimierung vornehmen.
Dennoch ist es für mich als Anfänger natürlich SEHR WERTVOLL wenn derartige Hinweise kommen,
besonders da ich aus eigenem Befinden offenbar keine "Vergehen" bemerkt hatte. ; )
Der Fingersatz bei 0:26 links ist, naja, nicht in dem Sinne falsch, aber ungewöhnlich/ungünstig. Daumenuntersatz macht man zum Lagenwechsel, aber dann ist es ergonomischer, die Hand asap wieder in der entspanntest möglichen Position zu haben.
Ich verstehe natürlich, warum Du das hier machst (Du vermeidest das Versetzen der Hand) und Du kannst ja auch alle Töne OK spielen. Das wäre jetzt nur bei schnelleren Stücken problematisch.
Ja das verstehe ich; Schaut auch wild aus, zugegeben.. aber fühlt sich irgendwie richtig an.
Einen Fingersatz an sich hatte ich bei diesem Stück nicht, da es nicht vom Blatt stammt, und aus dem Gedächtnis wiedergegeben wird. Die Hände und Finger wurden somit so platziert, wie es sich für mich am bequemsten anfühlte, unter Berücksichtigung der Töne zuvor und derer danach.
Aber natürlich nehme ich Deinen Hinweis ernst; Ich möchte ja von vornherein fehlerhafte Vorgehensweisen vermeiden, um Potential frei zu machen, daß andernfalls ggf. bei anderen Stücken fehlen könnte. (z.B. "Wie soll man das so schnell..")
Ich schau dann mal was ich anstelle dessen machen kann, wenn ich wieder ans Piano kann. (Aktuell nicht dahoam.)
Bei 1:09 links spielst Du die Wechseltöne, indem du das Handgelenk hebst und senkst - sowas würde man eher mit einer Drehbewegung machen.
Interessant! Also Handgelenk eher ruhig halten, und mehr in Position drehen.
Ich finde diese Best-Practice-Anregungen SEHR hilfreich. Optimierungen für besseren Fluß der Finger und Handgelenke machen sich garantiert in besserem Klangbild bemerkbar.
vieles davon sind mMn Sachen, die bei Dir vielleicht nie kritisch werden, und es gibt auch immer mehrere Möglichkeiten, wie man Dinge spielen kann. Von daher alles gut, man kann ein paar Sachen angehen, aber muss man auch nicht.
Wunderbar! Ich bin absolut Fan von Verbesserungen im Spielfluß. Ich habe in der Tat einige Stücke, die mir noch zu schnell sind, die DANN vielleicht spielbar wären, wenn mehr Potential frei wäre.
Ich schau mal, daß ich ein wenig Ordnung reinbekomme. - Das wird natürlich ein Prozeß sein, der nicht von heute auf morgen umsetzbar ist, aber ich arbeite daran.
Danke Diir!
