Yuki Kajiura - Blue Clouds (Piano Solo Cover)

His_Cifnes
His_Cifnes
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
12.01.26
Registriert
09.09.24
Beiträge
61
Kekse
1.819
Ort
Görlitz
Ahooi zusammen! ☺️

Beim Durchhören von Sound Tracks ist mir in dem "Tsubasa Chronicle Original Soundtrack - Future Soundscape II" das Stück "Blue Clouds" besonders aufgefallen.
Hat irgendwie so eine sehensüchtige / positive Note. Nach den ersten Versuchen am Piano "ging" es überraschend gut zu reprodzieren. - Jetzt bin ich natürlich neugierig, was ihr so dazu meint. oo*

--> [ Das Original (YT) ] | [ Mein Piano Solo Cover (YT) ]

Der YT-Copyright-Schutz hat es zumindest erkannt (schon mal grundlegend ein gutes Zeichen haha ^^), aber duldet das Stück für den Moment.. ; )

🔴 Cif ~
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Schöne Musik und schön gespielt!

Klaviertechnisch wäre sicher einiges zu sagen, aber das fällt bei einem so ruhigen Stück nicht so ins Gewicht.

Ist das Filmmusik?
 
@opa_albin Dankeschöön, und auch danke für Deine Zeit! 😊

Hmm.. das interessiert mich besonders: Was gibt es an technischen Anmerkungen? - Ist es wieder der Fingersatz? (Das müßt ich echt mal in den Griff kriegen. ^^')

Filmmusk? Ja, fast; Das Stück ist aus der Serie "Tsubasa Chronicle" aus dem Jahr 2005. Die Serie selbst (hatte Potential) ist nicht sooo berauschend, aber die musikalische Untermalung war (imo) großartig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Vor allem fällt mir auf, dass Du viele "unmotivierte" Bewegungen mit Arm und Handgelenk machst. 0:12 zum Beispiel.

Eine schöne Melodielinie mit einem leichten cresc. zu ihrem "Höhepunkt" und decresc. danach lässt sich leichter spielen, wenn Arm, Handgelenk und Finger gemeinsam diese Linie auch als Bewegung macht.
Stell Dir einfach vor, Du bis Maler und malst die Melodie grafisch mit einem Pinsel. Natürlich malt nur die Spitze, aber wenn das Handgelenk und der Ellenbogen dabei "rumwackeln" (ich übertreibe natürlich maßlos), ist es schwerer.

Also die Pinselspitze sind Deine Fingerspitzen, und die Bewegung geht in einem Fluss von Schulter zu den Fingerspitzen. Manche sagen sogar, dass es hilft, es sich von der Körpermitte vorzustellen.

Der Fingersatz bei 0:26 links ist, naja, nicht in dem Sinne falsch, aber ungewöhnlich/ungünstig. Daumenuntersatz macht man zum Lagenwechsel, aber dann ist es ergonomischer, die Hand asap wieder in der entspanntest möglichen Position zu haben.
Ich verstehe natürlich, warum Du das hier machst (Du vermeidest das Versetzen der Hand) und Du kannst ja auch alle Töne OK spielen. Das wäre jetzt nur bei schnelleren Stücken problematisch.

Bei 1:09 links spielst Du die Wechseltöne, indem du das Handgelenk hebst und senkst - sowas würde man eher mit einer Drehbewegung machen.

Aber wie gesagt, vieles davon sind mMn Sachen, die bei Dir vielleicht nie kritisch werden, und es gibt auch immer mehrere Möglichkeiten, wie man Dinge spielen kann. Von daher alles gut, man kann ein paar Sachen angehen, aber muss man auch nicht.
 
  • Interessant
Reaktionen: 1 Benutzer
Sehr interessanter Input! :redface: - Wunderbar! Dankeschön! : )


Vor allem fällt mir auf, dass Du viele "unmotivierte" Bewegungen mit Arm und Handgelenk machst. 0:12 zum Beispiel.

Hmm.. ich habe die Stelle bei 00:12 wieder und wieder geschaut, aber ich kann nichts ungewöhnliches feststellen, nur vielleicht einen Heber mit der rechten Hand bei 00:18. Den aber glaube ich zu "brauchen", um diesen Klang beim Abrollen mit einem gewissen Schwung zu erfüllen.
Das ist vermutlich Quatsch, aber irgendwie hilft es (mir) ein wenig Artikulation in das Stück zu bringen. Ich versuche das Stück so zu spielen, daß möglichst rüberkommt, wie ich es in dem Moment empfinde.

Das mit der Bewegung von Handgelenk und Fingern in eine Richtung versuche ich auch beim Schluß umzusetzen. Ohne diese Bewegung von links nach rechts gelingt der Schluß nicht so recht. - Daher ist es (zumindest da am Schluß) einigermaßen in Deinem Sinne umgesetzt, glaube ich.
Im Rest des Stückes gelang die Klangwiedergabe, aus meiner Sicht, trotz aller "Eingabefehler" recht nah am Original, daher mußte ich keine weitere Optimierung vornehmen.
Dennoch ist es für mich als Anfänger natürlich SEHR WERTVOLL wenn derartige Hinweise kommen, besonders da ich aus eigenem Befinden offenbar keine "Vergehen" bemerkt hatte. ; )


Der Fingersatz bei 0:26 links ist, naja, nicht in dem Sinne falsch, aber ungewöhnlich/ungünstig. Daumenuntersatz macht man zum Lagenwechsel, aber dann ist es ergonomischer, die Hand asap wieder in der entspanntest möglichen Position zu haben.
Ich verstehe natürlich, warum Du das hier machst (Du vermeidest das Versetzen der Hand) und Du kannst ja auch alle Töne OK spielen. Das wäre jetzt nur bei schnelleren Stücken problematisch.

Ja das verstehe ich; Schaut auch wild aus, zugegeben.. aber fühlt sich irgendwie richtig an.
Einen Fingersatz an sich hatte ich bei diesem Stück nicht, da es nicht vom Blatt stammt, und aus dem Gedächtnis wiedergegeben wird. Die Hände und Finger wurden somit so platziert, wie es sich für mich am bequemsten anfühlte, unter Berücksichtigung der Töne zuvor und derer danach.
Aber natürlich nehme ich Deinen Hinweis ernst; Ich möchte ja von vornherein fehlerhafte Vorgehensweisen vermeiden, um Potential frei zu machen, daß andernfalls ggf. bei anderen Stücken fehlen könnte. (z.B. "Wie soll man das so schnell..")
Ich schau dann mal was ich anstelle dessen machen kann, wenn ich wieder ans Piano kann. (Aktuell nicht dahoam.)


Bei 1:09 links spielst Du die Wechseltöne, indem du das Handgelenk hebst und senkst - sowas würde man eher mit einer Drehbewegung machen.

Interessant! Also Handgelenk eher ruhig halten, und mehr in Position drehen.
Ich finde diese Best-Practice-Anregungen SEHR hilfreich. Optimierungen für besseren Fluß der Finger und Handgelenke machen sich garantiert in besserem Klangbild bemerkbar.


vieles davon sind mMn Sachen, die bei Dir vielleicht nie kritisch werden, und es gibt auch immer mehrere Möglichkeiten, wie man Dinge spielen kann. Von daher alles gut, man kann ein paar Sachen angehen, aber muss man auch nicht.

Wunderbar! Ich bin absolut Fan von Verbesserungen im Spielfluß. Ich habe in der Tat einige Stücke, die mir noch zu schnell sind, die DANN vielleicht spielbar wären, wenn mehr Potential frei wäre.
Ich schau mal, daß ich ein wenig Ordnung reinbekomme. - Das wird natürlich ein Prozeß sein, der nicht von heute auf morgen umsetzbar ist, aber ich arbeite daran. :geek:

Danke Diir! :)
 
nur vielleicht einen Heber mit der rechten Hand bei 00:18. Den aber glaube ich zu "brauchen", um diesen Klang beim Abrollen mit einem gewissen Schwung zu erfüllen.
Der Klang ist da schon definiert, indem der Hammer an der Saite war. Durch irgendwelche Schlenker mit Arm oder Hand oder Druck auf die Taste ändert man die Schwingung der Saite nicht mehr ;)
Sowas wäre eher mal zur Lockerung sinnvoll (Handgelenk hängen lassen, quasi ausschütteln). Das machst Du aber gar nicht, Deine Hand hängt nicht locker runter, scheint mir.

Also es schadet sicher auch nicht - aber dass man den Klang wie bei Aftertouch dadurch verändert, ist eine Illusion. Wenn die Bewegung für die Musikalität hilft, warum nicht. Glenn Gould hat auch sich selbst dirigiert, Ray Charles hat geschunkelt. Wer's gut spielt, hat recht ;)

Also Handgelenk eher ruhig halten, und mehr in Position drehen.
Ja, bei dieser Art von Bewegung.
Ansonsten ist schon immer ein bisschen Bewegung im Handgelenk gut, um die Lockerheit zu haben. Manche plädieren mehr für eine kreisende Bewegung, andere mehr hoch runter (um einige cm).
Aber das macht auch jeder anders. Wenn Du zB Andras Schiff ansiehst, bei dem ist kaum Bewegung drin. Andere (zB Sokolov hier gleiches Stück) wiederum machen da viel mehr Bewegung in Unterarm/Ellenbogen und Handgelenk. Am Ende muss es sich für Dich richtig anfühlen und gut klingen.

Eigentlich würde ich sagen gibt es eher "Prinzipien":

Lockerheit in Schulter Arm und Handgelenk (natürlich brauchst Du auch Kraft, aber dazwischen immer wieder lockern - wie ein 100m-Läufer, der läuft auch nicht die ganze Zeit mit voll angespannter Muskulatur, sondern gibt im richtigen Moment Kraftimpulse, und dazwischen ist er federnd-locker)
Effizienz in der Bewegung - unnötige Bewegung vermeiden, effektiv von A nach B kommen, das bringt Sicherheit, erleichtert das Tempospiel und spart Kraft

Wie man das dann im einzelnen umsetzt, ist immer persönlicher Stil des Lehrers und des Schülers. Du merkst es aber, wenn Du verkrampfst (Schultern gehen hoch, Unterarm wird fest) - dann sollte man überlegen, was man besser machen kann bzw einen Lehrer fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 2 Benutzer

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben