Yamaha DZR10 vs. neue DXR10mk3? Ersatz für meine QSC K10v1?

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Hallo zusammen,

ich suche zwei neue 10"-Topteile als Ersatz für meine alten QSC K10 v1.

Die K10 v1 sind seit 2009 auf dem Markt und mittlerweile sicher etwas in die Jahre gekommen. Eigentlich schwanke ich nur noch zwischen der Yamaha DXR10mk3 (nagelneu) und der Yamaha DZR10 (Holzgehäuse, seit ca. 2018 auf dem Markt).

Mir geht es vor allem um:
  • Klarheit/Auflösung
  • maximalen SPL
  • Tiefgang bzw. Punch im Bass
Wichtig: Die Lautsprecher werden immer ohne Subwoofer betrieben. Das ist bewusst so gewollt (kleines Setup, kleines Auto, schnelle Auf- und Abbauten).

Hier nochmal die Eckdaten:
  • QSC K10 v1 – max. SPL 129 dB, Frequenzgang bis 56 Hz (-6 dB) bzw. 52 Hz (-10 dB)
  • QSC K10.2 – max. SPL 130 dB, Frequenzgang bis 56 Hz (-6 dB) bzw. 50 Hz (-10 dB)
  • Yamaha DXR10mk3 – max. SPL 132 dB, Frequenzgang bis 52 Hz (-10 dB)
  • Yamaha DZR10 – max. SPL 137 dB, Frequenzgang bis 44 Hz (-10 dB)
Wer hat die DZR10 länger im Einsatz?

Ist sie so sehr auf den Betrieb mit Subwoofer ausgelegt, dass sie alleine gar keinen richtigen Sinn macht?

Ich hatte beide Yamaha*-Modelle bereits hier und muss sagen: Die DZR10 löst schon extrem gut auf und spielt definitiv in einer anderen Liga. Beim Vergleich auf kleinen und mittleren Lautstärken (Einsatzgebiet sind kleine bis mittlere Live-Shows, Firmenfeiern, Hochzeiten usw.) hatte ich aber das Gefühl, dass ich bei der DZR10 im EQ den Bereich um ca. 70 Hz etwas anheben müsste, um diesen "Deep Punch" zu bekommen, den meine QSC K10 von Haus aus mitbringt.

Andererseits ist genau das auch der Grund, warum ich die K10 irgendwann ersetzen möchte: Sie klingt zwar immer noch gut ("never change a running system"), stößt bei höheren Pegeln inzwischen doch öfter an den Limiter.

Die K10.2 habe ich leider nie wirklich gehört.

Falls die DXR10mk3 klanglich nur eine kleine Verbesserung gegenüber meiner K10 v1 wäre: Lohnt sich der Umstieg überhaupt? Ich hatte sie ebenfalls hier und fand sie auf Anhieb sympathisch – leicht, guter Klang, modernes DSP –, aber vielleicht ist der Unterschied am Ende doch eher eine Nuance.

Meine eigentliche Frage lautet deshalb:

Yamaha DXR10mk3 oder Yamaha DZR10?

Die DZR ist zwar die deutlich höher positionierte Profi-Serie, aber inzwischen auch rund acht Jahre älter. Die DXR10mk3 hat dagegen die neuere DSP-Generation.
  • Merkt man diesen DSP-Fortschritt in der Praxis überhaupt?
  • Hat die DZR10 tatsächlich hörbar mehr Reserven und Tiefgang oder stehen die Unterschiede hauptsächlich auf dem Papier?
  • Wer von euch hat beide Boxen im Live-Einsatz (ohne Subwoofer) direkt vergleichen können?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen. Danke! maz:)

p.s.: andere Hersteller alle gecheckt, glaube da kommt nichts in den Maßen und Gewicht dran: denn das ist wie gesagt unverhandelbar: klein, wenig Gewicht, guten Bass von sich aus, kein Subwoofer!! (habe einen QSC K Sub hier, aber der wird nur in absoluten Notfällen oder Outdoor Gigs mitgenommen;))
 

Ich kenne nur ältere Varianten der DXR10. Die kommen meiner Meinung nach nicht an die K10 ran. Die K10 war schon immer eine sehr gute Box, die einen feinen Sound hat. Ich habe auch mehrere K10.2 (die sind so meine Mehrzweckboxen im wahrsten Sinne des Wortes, Tops mit Subs, nur Tops, Monitore, Delay Line, Ouf- bzw Centerfill, uswusf). Die kingt auch sehr gut, so lange man sie in ihren Grenzen benutzt (was ja an sich für alle Boxen bzw Geräte betrifft).
Die DZR10 kann wohl mit der K10.2 auch gut mit halten, punktet für mich vor allem mit dem 2" Hochtöner, der irgendwie (vielleicht auch nur eingebildet) ihre Reichweite etwas erhöht. Bei moderaten Lautstärken und in intimeren Rahmen gefällt mir persönlich die K10.2 besser.
Ach und ich habe auch lange mit der DZR12 gearbeitet. Da ist ein Max. SPL von 139 dB angegeben. Irgendwie mag ich das aber nicht so richtig glauben. Klar, gut klingende Boxen haben auch bei höheren Pegeln weniger Klirr und klingen dadurch nicht sooo laut wie die billigen Brüllteufel. Aber ohne es nachweisen zu können, hat Yamaha* da wohl trotzdem ihre Systeme "gesund gemessen".
Anyway, bei meinen Anwendungen mit der K10.2 als Top, also ohne da brachial laut zu sein, habe ich damit keinerlei Stress gehabt, genau so wenig aber auch mit der DZR.

Ja, und wie ich oben schon anklingen lassen wollte, die DXR wäre bei meinen Überlegungen von Haus aus nicht im Rennen.
 
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  • #4
Ich kenne nur ältere Varianten der DXR10. Die kommen meiner Meinung nach nicht an die K10 ran. Die K10 war schon immer eine sehr gute Box, die einen feinen Sound hat. Ich habe auch mehrere K10.2 (die sind so meine Mehrzweckboxen im wahrsten Sinne des Wortes, Tops mit Subs, nur Tops, Monitore, Delay Line, Ouf- bzw Centerfill, uswusf). Die kingt auch sehr gut, so lange man sie in ihren Grenzen benutzt (was ja an sich für alle Boxen bzw Geräte betrifft).
Die DZR10 kann wohl mit der K10.2 auch gut mit halten, punktet für mich vor allem mit dem 2" Hochtöner, der irgendwie (vielleicht auch nur eingebildet) ihre Reichweite etwas erhöht. Bei moderaten Lautstärken und in intimeren Rahmen gefällt mir persönlich die K10.2 besser.
Ach und ich habe auch lange mit der DZR12 gearbeitet. Da ist ein Max. SPL von 139 dB angegeben. Irgendwie mag ich das aber nicht so richtig glauben. Klar, gut klingende Boxen haben auch bei höheren Pegeln weniger Klirr und klingen dadurch nicht sooo laut wie die billigen Brüllteufel. Aber ohne es nachweisen zu können, hat Yamaha da wohl trotzdem ihre Systeme "gesund gemessen".
Anyway, bei meinen Anwendungen mit der K10.2 als Top, also ohne da brachial laut zu sein, habe ich damit keinerlei Stress gehabt, genau so wenig aber auch mit der DZR.

Ja, und wie ich oben schon anklingen lassen wollte, die DXR wäre bei meinen Überlegungen von Haus aus nicht im Rennen.
Danke, gute Infos. Hier meine Fragen:
- DZR10 aus Holz und ja auch größer/schwerer. Physikalisch muss (!?) da ja mehr Masse/Bass sein, gerade auch wegen höherwertiger Treiber/Technik?
- oder ist DSP als "man kann die Ohren auch gut simulieren" Bass-Feeling insgesamt die bessere Technik und da sind die "Weniger-Pro" Boxen einfach besser abgestimmt und liefern sogar mehr "Bass", wenn auch nicht auf dem Papier?
- die DXR10mk3 dann unbedingt mal hören? Ich kenne die Vorgänger nicht, aber die QSC K10v1 in und auswendig. Aktuell würde ich sagen: beide Yamahas (DZR10 und DXR10mk3 nagelneu) haben insgesamt wärmeres Feeling, vor allem die mk3, beide klingen fantastisch bei E-Gitarren, sehr warm. Die K10v1 hat halt einen eher härteren (nicht unbedingt aggressiveren) Punch, trotzdem würde man die mk3 glaube ich "netter/moderner" bezeichnen.

Am Ende ist es ja auch Geschmack, aber wenn der Limiter angeht, ist es halt nicht mehr Geschmack und da rätsel ich halt, ob ich die DZR10 oder die DXR10mk3 nehmen soll. Denn Dein Punkt ist absolut korrekt und ich vermute das auch so. In kleinen oder modearaten Lautstärken könnte eine DZR10 mit ihrem Bass eher "hinten dran" stehen, da so neutral!? Das wäre ja nicht von Vorteil!

Und ja, Black Box K10 v2. Frage: wie viel mehr Power hat die v2, ist da mehr Headroom, bis der Limiter angeht? Was macht der Bass/Tiefgang?
Ich erinnere mich damals, dass es hieß, die v2 hat Vorteile, aber auch Nachteile gegenüber der v1? Was war gemeint genau?

danke, maz!:)
 
denn das ist wie gesagt unverhandelbar: klein, wenig Gewicht, guten Bass von sich aus
Eigentlich widerspricht sich "klein" und "guter Bass". Die RCF ART Serie z.B hatte und hat immer noch recht viel Bass bei den Tops anzubieten. Da klingt ein 10" im Bass eher nach potentem 12". Allerdings sind die Boxen vergleichsweise groß, wenn auch nicht sooo schwer.

Zwei, drei oder selbst sechs dB mehr Max SPL machen sich vielleicht in den Specs besser aus, in der Praxis habe ich da nicht wirklich einen großen Unterschied gehört.
Ach und noch eine Idee:
*​

Ich habe inzwischen einiges von den FBT gehört, besitze selber Subs bzw Monitore von denen und die haben mich immer überzeugt. Die 131 dB Max SPL sind da sicherlich eher untertrieben, denn bei meinen Boxen ist der auch nicht so hoch angegeben aber die liefern ordentlich gut Pegel und das auch immer klar und auch druckvoll. Die muss man in der Regel eher zähmen, damit denen nicht die Pferde durchgehen.
DZR10 aus Holz und ja auch größer/schwerer. Physikalisch muss (!?) da ja mehr Masse/Bass sein, gerade auch wegen höherwertiger Treiber/Technik?
das kann man so direkt nicht ableiten, das ganze hängt stark von dem ab, was man sich bei der Entwicklung für Ziele gesetzt hat. Und mir ist eine Box die, sagen wir nach unten 60 Hz sauber und ordentlich wiedergibt um Klassen lieber als eine, die mit irgendwelchen DSP Tricks gerade mal eben zwar 45 Hz wiedergeben sollte, das aber nur widerwillig und schwammig macht.

oder ist DSP als "man kann die Ohren auch gut simulieren" Bass-Feeling insgesamt die bessere Technik
Alle Boxen in diesem von dir angedachten Segment arbeiten mit einem DSP. Manche haben da mehr Optionen für den Benutzer anzubieten, manche eher weniger. Aber DSP haben sie alle, das ist klar.

Ich hab vorhin noch etwas vergessen. Du hast im Ausgangsbeitrag mehrmals darauf hingewiesen, wann die Boxen auf den Markt gekommen sind. Das ist eigentlich unerheblich. Es gibt hervorragende Boxen, die schon lange am Markt sind, und immer noch in der Oberliga spielen. Warum soll man ein großartiges Produkt neu designen und es eventuell verschlimmbessern. So, meiner Meinung nach, ist das bei der allseits bekannten RCF ART 310 A geschehen. die erste Generation war echt toll und ein wirkliches Multi-Tool, dann kam irgendwann die dritte und die war weit weg von toll. Wie die aktuelle Version klingt, ich hab keine Ahnung. Nur weil eine Entwicklung neuer ist, heißt das nicht zwangsläufig besser.
die DXR10mk3 dann unbedingt mal hören?
kannst du machen, ich hätte die DXR-Serie nicht mal in Erwägung gezogen. Die DZR ist gut, aber auch vergleichsweise teuer.

Ach ja, was genau soll da für Musik Material drüber gehen? Instrumentierung und Stil würde mich da speziell interessieren.
 
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  • #6
Ziel: Party-Duo: Gesang, Gitarre, Playbacks, DJ Krams...Pop, Top40, tick Rock.

Die Papier-Angaben, Bass, SPL etc., ist das nicht irgendwie "offiziell" oder macht da jeder sein eigenes?
Dann bräuchte man ja unabhängige Tests?
 
Dann bräuchte man ja unabhängige Tests?
eigentlich ja. Zumindest Testergebnisse, die wirklich zuverlässig vergleichbar sind. Zumindest sollte man genauer nachlesen.
Beispiel Frequenzgang. Da sollte man schon auch ins Handbuch schauen.
DZR10 44-20.000 Hz bei einer Toleranz von -10dB
K10.2 45-20.000 Hz wenn man im Handbuch auch die Werte für -10 dB nimmt. (da ist die Website vom großen T übrigens falsch)
DXR10mk3 53-20.000 Hz bei -10dB

Nur so als Vergleich
K10V1 56-20.000 Hz bei -10 dB.

Bei der Leistung weiß man auch nicht, was genau die an Crest oder Klirr wirklich erlauben bei der Messung vom peak SPL.

Wenn ich so nachdenke, wenn die K10 V1 so, wie sie ist für dich in Ordnung ist, wozu austauschen. Nur weil sie schon alt ist? Ich hab damals meine K12 ausgetauscht, weil deren Lüfter schon im Betrieb immer mehr störend waren und ich trotzdem noch ein halbwegs gutes Geld dafür bekommen habe. meine K10.2 habe ich jetzt auch schon einige Jahre und momentan gibt es keinen Grund die herzugeben.
 
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  • #8
absolut, bin auch eher typ "never change a running system"
punkt ist: bei manchen, auch kleineren event locations, sagen wir tanzfläche 10-15m in die tiefe, fehlte mir dann doch in letzter zeit immer mal bisschen der bass.
entweder ohr von was anderem verwöhnt, oder die boxen (selbst ca. 12 jahre alt?) gehen dann doch mal in die knie oder der Bass baut ab, falls so was sein kann? sonst keine Makel, merke nix.

und ja, bei 2-3 stellen (je nach playback oder situation) drückt die K10v1 uns schon mal weg, zu viel bass ggf., das will ich einfach nicht mehr.

hoffe (und denke), dass das mit der DZR10, aber vermutlich auch mit der DXRmk3, nicht mehr passiert?! aber den ultimativen vergleich kann ich hier auch nicht ziehen :/

ja, die Yamahas scheinen mehr Hifi zu klingen, E-Gitarren klingen super warm, definitiv besser als QSC.

Na ja, ich werde mal am WE (gig) die DZR10 bei ca. 70-80 herz per EQ-Bell um 2db pushen. Vielleicht bekomme ich diesen K10v1 Bass-Punch auch so hin (vor allem bei kleineren bis mittleren Einstellungen). Wenn nicht (!), dann würde ich vllt doch nochmal die mk3 bestellen und weiter testen...

aber ja, so ein bisschen entfremde ich mich scheinbar von der K10v1...würde sie aber auch nicht verkaufen, sind überragende boxen (und die v2 glaube ich nicht DER mehrwert, nach dem ich suche).
 
punkt ist: bei manchen, auch kleineren event locations, sagen wir tanzfläche 10-15m in die tiefe,
Meiner Meinung nach ist der Wunsch, dass eine Box in der Größenordnung nach 15 Meter noch irgendetwas vernünftiges liefert, überzogen. Speziell Bass ist da am Ende, selbst mit kleinen Subs, sagen wir mal 15" Bassreflex, ist das schon recht viel verlangt. Und das sagt einer, der eher auf etwas schlankeren Sound steht, auch wenn er selbst Bass spielt.

Die Boxen gehen ganz gut bis, sagen wir mal 8-10 Meter aber mehr würde ich von denen nicht mehr verlangen. Dann lieber Delay Lines aufstellen oder wirklich potentes Zeug benutzen. Aber gerade bei letzterem ist dann ein Kleinwagen auch nicht mehr das richtige Transportmittel.

Aber vielleicht haben wir auch unterschiedliche Vorstellungen, kann ja auch sein.
 
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  • #10
absolut, trotzdem - um knallhart 10er boxen zu vergleichen - dürfte es eigtl. um harte fakten gehen.
an sich kann ich mich halt nur an die "papier-angaben" halten und, wie du schon richtig vermutest, weiß man nicht, ob alles so stimmt.
ich glaube schon, dass ich mit einer DZR10 das meiste rausholen könnte (ob 44khz im low und 137 spl ganz erreicht werden, who knows - qsc schummelt ja vielleicht auch)...nur war ich halt anfangs eher überrascht, verstehe es aber jetzt (da neutrale box sein soll), dass man die dzr10 dazu erst tweaken müsste
wenn sie in kleinem und mittleren volume nicht einen punch bekommt, müsste ich sie ohnehin wieder weg schicken :/
dann wäre ich aber doch nochmal bei der dxr10mk3, hör sie dir sehr gerne mal an. die bluetooth sache ist an sich auch nice, obwohl das bei mir kein kauf argument ist.
 
  • #11
Darf ich fragen warum du nur nach 10" Fullrange-Lautsprechern und nicht z. B. auch nach 8" Tops mit einem 15" Sub Ausschau hältst?
Meiner Erfahrung nach ist der Bass aus einem "echten" Subwoofer (auch kleinere Modelle mit 12-15") mit Fullrange-Tops (auch 12" oder 15") kaum zu erreichen.

Beispiel:
*​
 
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  • #12
  • Ersteller
  • #13
Keinen Sub, aus Platz und Zeit/Aufbau Gründen ;/ it is how it is;)

Aber klar, am Ende gibt es kein richtig und falsch, man muss testen testen testen.

Ich dachte, es gibt halt vielleicht doch mal unabhängige Tests, welche 10 Zöller die meiste Power und den meisten Bass haben.
 
  • #14
Das hatte @Skinny Jeans oben ausgeschlossen.
Das hatte ich schon gelesen, keine Sorge :)
am Ende gibt es kein richtig und falsch, man muss testen testen testen.
Aber bei dem vielen Testen kann man ja auch mal eine 2.1-Kombination ausprobieren ;) Die Aufbauzeit ist quasi identisch und das Gesamtgewicht - je nach Hersteller/Produktauswahl - nur etwas höher. Ich vermiete sehr gerne meine LD-Dave 15G4X, wenn vom Kunden eigentlich zwei 12" Tops gefragt waren. Passt auch in jedes Auto und bietet untenrum doch mehr Tiefgang.
 
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  • #15
Ich dachte, es gibt halt vielleicht doch mal unabhängige Tests, welche 10 Zöller die meiste Power und den meisten Bass haben.
Es gibt wenige aussagekräftige Tests über den erzielbaren Maximalpegel im Tiefton von Lautsprechern. Das liegt auch daran, dass das Testverfahren nicht ganz einfach durchzuführen ist und man im Detail darüber diskutieren kann, welche Testparameter die richtigen sind.
Die Maximalpegelangaben in Datenblättern kann man sich dafür schenken. In der Regel werden die mit breitbandigem Anregungssignal mit hohem Crest-Faktor gemessen und als Ergebnis nimmt das das größte aufgezeichnete Sample. Das sagt aber über den Tiefton gar nichts aus. Es soll sogar Datenblattwerte geben, die nur errechnet sind. Dass so etwas mit der Realität nichts zu tun hat, weiß jeder, der sich etwas tiefer mit der Materie befasst.
Das strengste und für deine Frage aussagekräftigste Testverfahren dürften Sinus-Bursts mit Kompressions- und/oder Verzerrungslimit sein. Die Länge der Bursts (FFT12, 13, 14 oder noch länger?) ist hierbei der kritische Faktor.

Für gibt es eigentlich nur eine Anlaufstelle und die heißt Production Partner bzw. Leat Magazine. Es scheint aber nicht so, als ob die fraglichen Lautsprecher dort vermessen wurden.
Darüber hinaus kenne ich nur von @stoneeh derartige Messungen (z.B. hier veröffentlicht: https://www.youtube.com/@stoneeh/videos). Die Yamaha* sind leider nicht dabei, aber die RCF (wobei ich nicht sagen kann, ob es die selbe Version ist, bei den ständigen Änderungen des RCF-Portfolios komme ich nicht mehr hinterher). Und in diesem Fall wurden die Verzerrungen bei fixem Pegel gemessen, nicht der Maximalpegel.

Ansonsten gibt es noch Quellen wie Spinorama und Trace Book für Messungen, aber die beschränken sich auf die Kleinsignalmessungen. Kann trotzdem interessant sein, gerade was die Werksangaben zum Tiefgang der Lautsprecher angeht. Das Audio Science Review Forum kann auch eine Anlaufstelle sein, wobei der Fokus dort eindeutig auf der Heimanwendung liegt und auch weniger auf dem Großsignalverhalten.

Am Ende wirst du meiner Ansicht nach um einen eigenen Vergleich nicht herum kommen.
 
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  • #16
Am Ende wirst du meiner Ansicht nach um einen eigenen Vergleich nicht herum kommen.
Genau so ist es. egal was da wer wie gemessen hat, am Ende muss man selbst entscheiden ob einem die eine oder andere Box besser zusagt.
 
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  • #17
Es gibt wenige aussagekräftige Tests über den erzielbaren Maximalpegel im Tiefton von Lautsprechern. Das liegt auch daran, dass das Testverfahren nicht ganz einfach durchzuführen ist und man im Detail darüber diskutieren kann, welche Testparameter die richtigen sind.
Die Maximalpegelangaben in Datenblättern kann man sich dafür schenken. In der Regel werden die mit breitbandigem Anregungssignal mit hohem Crest-Faktor gemessen und als Ergebnis nimmt das das größte aufgezeichnete Sample. Das sagt aber über den Tiefton gar nichts aus. Es soll sogar Datenblattwerte geben, die nur errechnet sind. Dass so etwas mit der Realität nichts zu tun hat, weiß jeder, der sich etwas tiefer mit der Materie befasst.
Das strengste und für deine Frage aussagekräftigste Testverfahren dürften Sinus-Bursts mit Kompressions- und/oder Verzerrungslimit sein. Die Länge der Bursts (FFT12, 13, 14 oder noch länger?) ist hierbei der kritische Faktor.

Für gibt es eigentlich nur eine Anlaufstelle und die heißt Production Partner bzw. Leat Magazine. Es scheint aber nicht so, als ob die fraglichen Lautsprecher dort vermessen wurden.
Darüber hinaus kenne ich nur von @stoneeh derartige Messungen (z.B. hier veröffentlicht: https://www.youtube.com/@stoneeh/videos). Die Yamaha* sind leider nicht dabei, aber die RCF (wobei ich nicht sagen kann, ob es die selbe Version ist, bei den ständigen Änderungen des RCF-Portfolios komme ich nicht mehr hinterher). Und in diesem Fall wurden die Verzerrungen bei fixem Pegel gemessen, nicht der Maximalpegel.

Ansonsten gibt es noch Quellen wie Spinorama und Trace Book für Messungen, aber die beschränken sich auf die Kleinsignalmessungen. Kann trotzdem interessant sein, gerade was die Werksangaben zum Tiefgang der Lautsprecher angeht. Das Audio Science Review Forum kann auch eine Anlaufstelle sein, wobei der Fokus dort eindeutig auf der Heimanwendung liegt und auch weniger auf dem Großsignalverhalten.

Am Ende wirst du meiner Ansicht nach um einen eigenen Vergleich nicht herum kommen.
top, danke. das sind schon sehr gute infos!
 
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  • #18
Also ich hab die DZR10 gestern nochmal im Einsatz gehabt.
Fakt ist, der Sound ist knaller, die E-Git viel wärmer als bei der QSC K10v1.
Aber auch bei der neuen DXR10mk3 war der ja schon recht "Yamaha*-like" rund und mitt-höhig/rotzig schön. Da war/ist die QSC K10v1 einfach härter.

Den "Deep Punch" habe ich bei der DZR10 auch versuch, über EQ zu "simulieren", ging auch teils, aber es sind einfach andere Boxen, klar.

ABER:
- dafür, dass die DZR10 ja immer so als "die geht nie in die knie" bezeichnet wird. der Limiter leuchtete schon des öfteren (EQ war off, D-Contour war auf FOH/Main) -> gehört habe ich Einbußen nicht direkt, aber sie waren ja vermutlich da? ist der Limiter super sensibel und ein "leuchten" heißt erst mal nicht viel? bei der QSC K10v1 wird man ja immer für 2-3sek. schon recht tief weggedrückt.

tja, wird man schlauer?;)
(die neuen yamana dxr12mk3 wären auch nochmal eine alternative, auch wenn sie ja - laut papier - unter den dzr10 noch liegen...aber klar, 12 zoll macht nun mal mehr bass) aber ich merke selbst, der bass ist gar nicht mehr nur mein hauptding, ich will einfach nicht mehr ins limiting rutschen...dachte, da ist die dzr10 die "überbox"...vielleicht ist sie es auch und ich muss noch experimentieren. der limiter sitzt ja hinter dem main output vermutlich? also fast egal, ob pult laut, xlr volume eingangs rad oder eben der digitale main output der dzr10...am ende zählt die summe für den limiter?!
 
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  • #19
Wie laut fährst du denn? Also ich hab für mich selbst bis jetzt keine Box in dieser Klasse in den Limiter gefahren. Sei es meine RCF 712 oder diverse QSC oder Yamahas in der Leistungsklasse. Das muss ja pervers laut sein.
 
  • Ersteller
  • #20
- eingangs pegel/rad war auf 3/4, also ca. 7 von 9
- main output war auf +1-2db glaube ich
- pult summe auf ca. 0/1db
aber das ist ja alles relativ hier.

siehe foto grob, rechts stand die DZR10, links die QSCK10v1
 

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