Yamaha P-140S, als Einstieg und Masterkeyboard?

von tux.2008, 12.03.08.

  1. tux.2008

    tux.2008 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #1
    Also es geht mir in erster Linie darum, Melodien in die Software LIVE einzuspielen und die dort ggf. zu verändern bzw. die Fehler auszubügeln.
    Und eben das Klavierspielen zu lernen --> also Hammermechanik ist Pflicht.

    Yamaha P-140 finde ich dafür super. Benutzt man ein solches StagePiano für LIVE? Warum hat es dann keinen USB-to-HOST Anschluss? Das wäre perfekt gewesen.

    Da das M-Audio schneller an einen PC anzuschließen ist, bin ich auf das ProKeys 88 aufmerksam geworden. Die Klaviatur scheint schlechter, aber ganz in Ordnung zu sein. Und spielen kann man über Kopfhörer immer noch autonom vom PC...

    Jetzt ist mir noch ein Keyboard ins Auge gefallen:
    Das Yamaha DGX-620? Wofür verwendet man das? Ist das LIVE-tauglich bzw. taugt das etwas?
    Hat alles: Hammermechanik, USB-to-HOST, und und und...
    Was mir jetzt aufgefallen ist: Im Datenblatt steht eine max. Polyphonie von 32. Ist das nicht ziemlich wenig? Kann es da irgendwie zu Engpässen kommen? Hat so ein Keyboard AfterTouch???

    Vielen DANK.
    (ich weiß, Fragen über Fragen)

    Nachtrag: Jetzt gerade habe ich von einem hersteller im Netz ein einfaches Midi-Interface-Kabel gesehen... Midi IN/OUT --> nach USB. Damit könnte ich doch das P-140 an meinen Rechner anschließen oder? Muss ich irgendwie auf Latenzzeiten achten? Eigentlich nicht oder? Hat das P-140 eigentlich AfterTouch oder sonst nette Features???

    DANKE nochmals
     
  2. konbom

    konbom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #2
    Ch probiere mich mal an ein paar deiner Fragen...
    Dafür sind StagePianos ja eigentlich konzipiert. Wie ein "normales" Digitalpiano, aber eben transportabel.
    Weil man den Live in den meisten Fällen nicht braucht.
    Das man es auch ohne PC spielen kann, ist auf jeden Fall nützlich. Einfach einschalten und spielen. Dasselbe gilt natürlich auch für das P-140
    Das Teil hat aber auch noch die Keyboard-typische Begleitautomatik. Da ist die Frage, ob du das brauchst?
    32 ist auf jeden Fall eine recht kleine Polyphonie. Die gilt jedoch nur für den internen Soundgenerator. Über Midi werden normalerweise mehr Töne übertragen. Das wäre also bei Verwendung mit dem PC kein Hindernis.
    Meines Wissens nach hat es das nicht. Ich kenne gar kein Stagepiano mit AT (vielleicht gibt es das ja. keine Ahnung :o)

    Ja.
    Nein. Latenzen entstehen meist erst bei der Sounderzeugung im PC und im Audio-Interface, das hat mit MIDI nix zu tun.
    Müsste dem Datenblatt zu entnehmen sein.

    Hoffe mal ich konnte dir ein bißchen weiterhelfen. Evtl. solltest du mal den Kaufberatungsfragebogen ausfüllen, damit man weiß, was du genau willst: Masterkeyboard und/oder Stagepiano, und in welchem Preisbereich...

    Gruß,
    Max
     
  3. Distance

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    Erstellt: 12.03.08   #3
    Sprichst du von Ableton Live? Falls nein, hab ich dich falsch verstanden und du kannst meinen Post ignorieren, falls doch, hat konbom dich falsch verstanden ;)

    Das ist schonmal richtig und da solltest du unbedingt dran festhalten!

    Das P140 ist eigentlich ein transportables Heim-Digitalpiano.
    Man würde es sicherlich nicht kaufen, wenn man damit hauptsächlich einen Rechner ansteuern will, sondern sollte dafür eher zu einem Masterkeyboard greifen.
    Allein schon, weil man ja sonst die internen Sounds mitbezahlen muss, obwohl man sie garnicht benötigt.

    Die Tastatur ist doch das Wichtigste am ganzen Board, erst Recht, wenn du damit eigentlich nur einspielen willst. An der Stelle zu sparen halte ich für genau das Falsche!

    Wie konbom schon sagte ist das im Prinzip ein Portable Keyboard mit 88 Tasten. Das heißt, es hat vor allem Begleitautomatik und eben noch die typischen Yamaha Tischhupensounds. Ja ich weiß, die DGX-Fans werden mich gleich wieder beschimpfen, aber ich seh das einfach so. Wer auf diese Entertainersounds steht, dem wird das gefallen, aber sonst wohl eher nicht.
    USB-to-Host ist für dich nicht unbedingt nötig. Ob das nun in dem Board eingebaut ist, oder ob du dir für 20€ noch ein kleines Interface kaufen musst, macht wohl keinen Unterschied, oder?
    Polyphonie kann dir egal sein, wenn du das Gerät nur als Midi-Masterkeyboard benutzen willst, weil sie erst dann zum Tragen kommt, wenn du die interne Klangerzeugung des Geräts benutzt. Da ist 32 allerdings tatsächlich ganz schön wenig.

    Ja, du könntest es anschließen.
    Ja, du musst auf Latenz achten - die entsteht aber nicht bei Midi, sondern bei der Klangerzeugung. Spielt aber trotzdem eine Rolle, wenn du einspielen willst, weil sonst der Ton erst viel später erklingt, als du die Taste drückst und man so nicht vernünftig spielen kann.
    Aftertouch wirds wohl nicht haben, das P140. Auch deshalb wieder die Empfehlung: Nimm lieber ein ordentliches Masterkeyboard.
     
  4. konbom

    konbom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #4
    Auf die Idee bin ich ja gar nicht gekommen.:eek:
    Das hört sich auch ganz logisch an. Also kann wahrscheinlich mein Post ignoriert werden :D

    Wie kann man einer Software auch nur so einen Namen geben?;)
     
  5. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 12.03.08   #5
    Das frage ich mich dabei allerdings auch immer ;)
    Ist wahrscheinlich der Grund, warum viele auch einfach nur von "Ableton" reden, da ist die Verwechslungsgefahr wohl deutlich kleiner - oder gibts noch großartig mehr Software von Ableton? Ich hab keine Ahnung ^^
     
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