Yanagisawa Tenorsax 991 Artist - Wertschätzung

von herrmaniac, 05.11.18.

  1. herrmaniac

    herrmaniac Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.07.11
    Zuletzt hier:
    5.11.18
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 05.11.18   #1
    Moin,

    in einem Laden in der Nähe steht o.a. Sax und sucht einen Besitzer.
    Jetzt scheint diese Modellreihe schon seit einer Weile nicht mehr zum aktuellen Sortiment gehören und ist dementsprechend als "Ausstellungstück" beworben.

    Eigentlich ein tolles Sax und kein typischer Ladenhüter also muss da irgendein Haken sein - sonst wäre es ja längst verkauft...Oder?
    Ich denke da so bei mir, die Kanne steht da vielleicht schon seit 2-3 Jahren und enthält sicher so manche DNA-Probe ;) auch wenn es relativ wenig bespielt wurde in der Zeit.
    Bis wann wurden diese Kannen gebaut und wieviel haben die zuletzt gekostet?

    Sind etwas über 3000 Eier dafür gerechtfertigt oder sollte ich lieber versuchen was gutes Gebrauchtes zu ergattern?
     
  2. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    12.057
    Zustimmungen:
    4.437
    Kekse:
    53.668
    Erstellt: 05.11.18   #2
    Welches Yanagisawa 991 meinst Du genau:
    Alt oder Tenor (oder Sopran, Bariton) und welche Ausführung?

    Ich habe zwei deutlich reduziert erworbene "Ladenhüter" zu Hause, eine Trompete und eine Gitarre.
    Beide sind m.E. gut, die Trompete ist sogar mein Lieblingsinstrument unter mehreren anderen hochklassigen Trompeten in der Sammlung.
    Beide Instrumente wurden zum Kaufzeitpunkt immer noch produziert und hatten 50 bzw. 60 Prozent des damals üblichen Preises bei führenden Onlinehändlern gekostet.:eek:

    Was ich damit sagen will: die Bewertung eines Instruments ist sehr subjektiv, wenn man keine auffallenden Mängel der Verarbeitung, Ansprache und Intonation feststellen kann.

    Der Markt ist auch schon seit Jahren übersättigt, weil es deutlich weniger spielenden Nachwuchs gibt und damit auch weniger Fortgeschrittene, die sich irgendwann mit professionellen Instrumenten eindecken.

    Zugleich haben preisgünstige Fertigungen seit mindestens 10 Jahren an Qualität drastisch zugelegt, so dass für Amateurmusiker ein weiterer Grund wegfällt, in hochpreisige Instrumente zu investieren.

    Für die von dir genannten 3.000 Euro und sowohl darunter wie darüber werden auch Instrumente aus der aktuellen Modellreihe (gibt es anscheinend seit 2014) von Yanagisawa angeboten.

    Gruß Claus
     
  3. herrmaniac

    herrmaniac Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.07.11
    Zuletzt hier:
    5.11.18
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 05.11.18   #3
    Achja - es handelt sich um Tenor: T991 "artist" -
    • veredeltes Messing
    • Goldlack
    • hoch Fis-Klappe
    • Cis/B-Wippe
    • Cis/Bb-Wippe


    Ich habs ehrlich gesagt noch nichtmal angespielt das werde ich noch nachholen :rolleyes:
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  4. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

    Im Board seit:
    03.06.09
    Zuletzt hier:
    14.09.19
    Beiträge:
    870
    Zustimmungen:
    149
    Kekse:
    3.422
    Erstellt: 05.11.18   #4
    Das T - 991 wurde ab 1997/1998 gebaut, wie lange es gebaut wurde weiß ich nicht. Wenig später wurde das 902 angeboten, der Korpus war aus Bronze.
    Das Sax galt als Oberklasse Instrument (darüber gab es die sog. Topmodelle (9030, 9930, 9937) darunter die 901, 902 (Mittelklasse)

    Es ist also keine aktuelle Baureihe mehr, warum es aber jetzt angeboten wird sollte der Händler wissen, hat es Mängel ist er grundsätzlich verpflichtet als Verkäufer darauf hinzuweisen, da sind Instrumentenhändler keine Ausnahme.

    Ich würde auch auf jeden Fall danach fragen.

    Dann kommt das Ausprobieren, bist du dir nicht sicher, nimm auf jeden Fall jemand mit der sich mit Saxophonen auskennt und Erfahrung hat.

    Der Preis ist nochmal eine andere Sache, Instrumente, die nicht mehr gebaut werden haben da ihre eigenen Regeln.
    Manche Baureihen sind gesucht, da bezahlst du mehr, andere weniger - was nicht heißt dass sie schlecht sind, sie sind nur nicht "in".

    (Schau dir mal den "Vintage-Markt" an, was da alles so geht und zum Teil teuer bezahlt wird, obwohl da manchmal nur mit Mühe ein gerader Ton rauskommt)

    Wenn das Sax O.K. ist und es dir gefällt, wären aus meiner Sicht knappe 3.000 gerechtfertigt. Mehr würde ich nicht bezahlen.

    Grüße

    atrofent
     
  5. bebob99

    bebob99 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.11
    Zuletzt hier:
    14.09.19
    Beiträge:
    611
    Zustimmungen:
    417
    Kekse:
    5.686
    Erstellt: 06.11.18   #5
    Eine kurze Recherche über den Online Markt zeigt, dass die Untergrenze dieses Instruments "vom Händler" in etwa bei 3200€ liegt. Gebraucht ist das kaum zu bekommen. Wer das hat, gibt es wohl nicht mehr gerne her.

    "unter 3000" ist also schon ein sehr gutes Angebot.

    Gebrauchte Jupiter "wenig gespielt, guter Zustand" gibt es mehr. Das ist wahrscheinlich auch eine psychologische Sache. Man hat als Anfänger leicht das Bedürfnis nach einem "höherwertigen" Instrument.

    @herrmaniac
    Du solltest das aber unbedingt ausprobieren. Wenn Du beispielsweise kleine Hände hast, kann die Applikatur am Yani besser zu Deinen Fingern passen. Hast Du dagegen große Hände, könnte das unbequemer sein. Da könnte etwa ein Keilwerth eher angenehm zu greifen sein.

    Nimm zum Probieren Dein eigenes Mundstück mit, mit dem Du eingewöhnt bist.
     
  6. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.01.15
    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    1.343
    Kekse:
    17.393
    Erstellt: 06.11.18   #6
    Ich habe eine sehr hohe Meinung von den Yanagisawa-Saxophonen, alle ´Yanas´, die ich bis heute in den Händen hatte und ausprobieren konnte, waren exzellente Instrumente. Selber besitze und spiele ich zwei Sopran-Saxophone von Yanagisawa (das gebogene und ein gerades). Das Sortiment von Yanagisawa richtet sich allerdings mehr an Profis, ausgewiesene Anfänger- und Einsteiger-Instrumente wie sie z.B. Yamaha im Sortiment hat, auch und vor allem preislich, hat Yanagisawa nicht im Programm.
    Meiner Erfahrung nach sind diese Instrumente vielen Schülern (respektive deren Eltern) schlicht zu teuer und da sie ebenfalls gut sind, gut klingen und sich gut spielen lassen, werden doch meistens Saxophone von Yamaha, Jupiter usw. bevorzugt. Das könnte ein Grund sein, dass dieses Tenor-Sax bei diesem Händler quasi als "Ladenhüter" herum steht, wenn er nämlich einfach keinen Kundenkreis für diese Qualitäts- und Preisklasse hat.

    Von mir also eindeutig eine Empfehlung (natürlich vorausgesetzt das Instrument hat keinerlei Mängel)!
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  7. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.02.16
    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    143
    Kekse:
    2.354
    Erstellt: 06.11.18   #7
    naja 10 eier kosten knapp 4 euro - https://www.edekanord-shop.de/jens/products/bio-edeka-eier-vgk-10st-103996 (gute neuwertige ware!!)
    bei 3000 eiern sind das 1200 Euro im gegenwert.

    okay

    handeln lässt er mit sich sicherlich. auf jeden fall ein gutes instrument, aber warum suchst du nicht ein 62er purple logo, frisch überholt. dann bist du bei ca 1600 bis 2000 dabei und hast ein super horn.
     
  8. Asterixa

    Asterixa Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.11.12
    Zuletzt hier:
    13.09.19
    Beiträge:
    141
    Zustimmungen:
    26
    Kekse:
    316
    Erstellt: 06.11.18   #8
    Ich habe ja in dem anderen Thread "Kaufberatung" eigentlich schon alles dazu gesagt, aber vielleicht ist es doch gut, es hier noch einmal zu wiederholen. :) Du wirst auf dem Yani nicht anders klingen als auf Deinem Jupiter. Du hast also nicht wirklich viel davon, außer dass Du um 3000€ ärmer bist. ;) Das ist ein tolles Instrument, ohne Frage, aber ich würde noch 2-3 Jahre mit dem Kauf eines so teuren Instruments warten. Es sei denn, Du hast sowieso Geld wie Heu, dann kauf es. :D
     
  9. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.01.15
    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    1.343
    Kekse:
    17.393
    Erstellt: 06.11.18   #9
    Das Yanagisawa ist schon eine ganz andere "Hausnummer" als ein Jupiter, in jeder Hinsicht. Lohnen würde sich diese Investition aber tatsächlich eher für den wirklich sehr ambitionierten Spieler. Der Gelegenheits-Spieler muss so ein Instrument in der Tat nicht haben, da reicht ein Jupiter oder vergleichbares preiswerteres Instrument allemal.
    Zumal diese eher für Profis gedachten Instrumente oft einen etwas höheren Widerstand haben, daher etwas schwerer anzublasen sind und deshalb ein möglichst regelmäßiges ´Training´ erfordern, um das Mehr an ´Sound´ auch tatsächlich heraus zu holen. Das kann dann im ungünstigsten Fall etwas undankbar sein und es klingt dann sogar schlechter als ein deutlich preiswerteres Yamaha Schülerinstrument, das ich in diesem Fall als dankbarer einschätzen würde.

    Aber das muss der TE selber einschätzen und da er das Instrument sicher ausprobieren wird, wird er schon merken, ob es zu ihm passt.
     
  10. Asterixa

    Asterixa Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.11.12
    Zuletzt hier:
    13.09.19
    Beiträge:
    141
    Zustimmungen:
    26
    Kekse:
    316
    Erstellt: 07.11.18   #10
    Das Yanagisawa ist vielleicht eine andere Hausnummer als das Jupiter, aber herrmaniac bleibt derselbe, LoboMix. ;) Darum geht es doch. herrmaniac spielt gerade einmal ein halbes Jahr. Also wird bei ihm das Yanagisawa so ungefähr gleich wie das Jupiter klingen, weil der Ansatz derselbe ist, die Stütze, die Luftführung, die ganze Art zu spielen. Diese Irrmeinung, dass man gleich besser spielt, wenn man ein "besseres" (was ist das überhaupt?) = teureres Saxophon kauft, wollen wir hier doch nicht unterstützen. Der Spieler macht die Musik, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht das Material.

    Die Yanis gefallen mir sehr, und ich hatte am Anfang auch überlegt, eins zu kaufen, aber bei bem Preis habe ich dann erstmal etwas Billigeres gekauft, um zu üben. Mittlerweile habe ich immer noch kein Yani, aber trotzdem sehr gute Saxophone, die durch die Bank erheblich billiger sind, aber trotzdem gute bis sehr gute Instrumente. Ich persönlich mag es einfach nicht, so viel Geld für etwas auszugeben, aus dem ich dann nicht das rausholen kann, was der Preis verspricht.

    Wenn man genügend Geld hat, warum nicht? Aber dann gibt es wieder diese Anzeigen bei eBay, bei denen es dann von einem hervorragenden Instrument mit Extra-Silberbogen und allem heißt: "Mein Sohn (oder meine Tochter) hat das Instrument nur ein paarmal gespielt, jetzt steht es seit Jahren nur rum." Dafür wäre mir mein Geld zu schade. Wenn man dann ein paar Jahre spielt, die Technik beherrscht und die Töne gestalten kann, auch weiß, dass man dabeibleibt, dann lohnt es sich, ein sehr teures Instrument anzuschaffen, aber ich habe schon Leute auf einem Jupiter spielen hören, die sich fantastisch anhören - weil sie spielen können. Auf die Marke kommt es (fast) nicht an.

    Man kann ein Dutzend Mark VI anspielen, und keins davon klingt gut. Auf der anderen Seite kann man ein Jupiter oder ein Expression anspielen, und das klingt sehr gut. Aber alle müssen unbedingt ein Mark Vi haben, eben weil es ein Mark VI ist. Und zahlen teuer dafür, egal ob es das Instrument wert ist oder nicht.

    Momentan würde mich ein Cannonball reizen. Das würde ich gern einmal anspielen. Viele Leute sind ja sehr begeistert von der Marke. Soll den alten vollen Vintage-Ton haben. (Aber welches Instrument hat das angeblich nicht? Für die Werbung ist das immer gut. ;)) Die sind mir aber auch ein bisschen zu teuer. Dennoch - kann sein, dass ich mir mal so etwas zulege. Wenn man schon sechs Saxophone hat, können es auch sieben werden, warum nicht? :D Aber so ist das: Das nimmt kein Ende. Dann kaufe ich das Cannonball, das ist bestimmt auch toll, aber dann gibt es wieder etwas anderes, und das hätte ich gern auch noch. Deshalb ist es doch besser, man bleibt erst einmal bei dem, was man hat, und lernt richtig spielen. Erst dann kann man beim Anspielen beurteilen, ob das Instrument zu einem passt.
     
  11. bebob99

    bebob99 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.11
    Zuletzt hier:
    14.09.19
    Beiträge:
    611
    Zustimmungen:
    417
    Kekse:
    5.686
    Erstellt: 07.11.18   #11
    Ich wüsste nicht, wie ich die noch stapeln soll. Jedes hat zumindest einen Koffer und womöglich einen Ständer. Bei sieben Saxophonen müsste ich anbauen. :rolleyes:

    Ich komme eigentlich mit einem einzigen Sax gut über die Runden. "eigentlich", weil jch ja ein eigenes Alt-Sax habe, das ich mir in meiner Anfangszeit angeschafft habe und eines, das mir der Musikverein leihweise überlässt. Letzteres spiele ich praktisch aussschließlich. Und ab und zu leihe ich mir das Tenor vom Verein, um darauf etwas Übung zu bekommen. Kann sein, dass ich da mal aushelfen muss. Da muss ich schon sehen, wo ich den Koffer hin packe.

    Ich hätte auch gar nicht genug Zeit um mich mit verschiedenen Instrumenten herum zu schlagen. Da doch lieber das Eine halbwegs beherrschen.

    Aber irgendwann finde ich ein günstiges Tenor für mich. 3000-4000€ könnte ich für ein "Nebeninstrument" nicht locker machen. :eek:
    Das müsste schon eher in der 300-400€ Klasse sein. Vielleicht findet sich mal ein Schnäppchen.

    Aber jeder ist eben anders. Wer Gelegenheit und Talent hat mehrere Instrumente wahlweise zu spielen, warum denn nicht. Macht sicher Spaß. :great:
     
  12. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.01.15
    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    1.343
    Kekse:
    17.393
    Erstellt: 07.11.18   #12
    Alles richtig, @Asterixa, auch alles weitere, was Du schreibst.

    Nun hatte @herrmaniac allerdings nach einer Meinung bzw. Einschätzung zum Yanagisawa gefragt und nicht nach danach, ihn einzuschätzen. Die Saxophone von Yanagisawa kenne ich, ebenso die Jupiter-Saxophone (und natürlich viele andere auch), so dass ich mir dazu eine dezidierte Meinung bilden konnte, die ich hier auch geäußert habe. @herrmaniac kenne ich nicht, schon gar nicht persönlich, so dass ich über ihn nichts sagen kann. Es steht mir auch nicht an, etwas über ihn zu schreiben, ich bin auch weder sein Lehrer noch habe ich ihn jemals spielen gehört oder gesehen.
    Ob er also auf dem Yana besser spielen oder klingen wird als auf dem Jupiter kann ich nicht beurteilen, auch nicht, ob er überhaupt jemals den bestmöglichen Klang aus seinem Instrument heraus holen wird, egal auf welches es sei. Wenn er erst seit einem haben Jahr spielt, ist normalerweise noch nicht so viel zu erwarten, aber vielleicht ist er sehr talentiert und hat jetzt schon einen "bärenstarken" Ton? Wie gesagt, ich habe keine Ahnung.
    Ich kenne durchaus einige Amateure, die einen wirklich sehr guten Sound aus ihrem Sax heraus holen und einige davon haben richtig Geld ausgegeben und ein teures Instrument gekauft, weil es ihnen das wert war. Für andere Hobbies geben andere Menschen auch viel Geld aus, das muss halt jeder selber entscheiden.
    Das Yanagisawa ist jedenfalls ganz sicher sein Geld wert.

    Über das "für", aber auch das "wider" zum Yana wurde hier eigentlich alles gesagt, ich habe auch gewisse Einschränkungen angedeutet.
    Aber es ist an ihm selber, zu entscheiden, ob er sich dieses Instrument jetzt kaufen möchte oder nicht. Wenn er es leicht finanzieren kann und überhaupt viel Spaß hat am Sax, warum nicht.

    Den Hype, der über das Selmer Mark VI gemacht wird, teile ich im übrigen nicht. Mir sind sehr gute Mark VI-Instrumente begegnet und andere, die völlig abgespielt und klapprig waren, für die aber manche immer noch viel Geld hingeblättert hätten, eben weil es ein "Mark VI" ist. Mich haben diese Instrumente aber alle nie wirklich gereizt - wobei ich aber dazu sagen muss, dass ich vorwiegend klassisches Repertoire auf dem Sax spiele.
    Ich selber bin sehr glücklich mit meinem Super-Action 80 Alt-Saxophon, einem Super-Action 80 II Tenor und meinen beiden Yanagisawa Sopran-Saxophonen und ich denke, dass ich diese Instrumente noch sehr lange spielen werde, solange hoffentlich, bis ich nicht mehr spielen kann und "den Löffel abgebe". Sie entsprechen alle klanglich genau meinen Vorstellungen.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  13. Asterixa

    Asterixa Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.11.12
    Zuletzt hier:
    13.09.19
    Beiträge:
    141
    Zustimmungen:
    26
    Kekse:
    316
    Erstellt: 11.11.18   #13
    Das schon. Wenn ich mal dazu komme ... Es ist mehr so der Sammlertrieb, der das zusammengebracht hat. Und die Neugier. Aber meistens spiele ich momentan nur mein Expression Alto. Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr das Tenor mehr zu spielen bzw. vorwiegend, aber ich weiß noch nicht, ob das klappt. Da ich eher klein bin, liegt mir das Alto tatsächlich mehr. Das Tenor ist schon ziemlich unhandlich, verglichen mit dem Alto. Allerdings kaufe ich auch keine extrem teuren Instrumente. Dann hätte ich wahrscheinlich nicht so viele. ;) Ich bin immer mal wieder über das eine oder andere gestolpert, es war günstig, und da habe ich es dann gekauft. Das Expression Alto ist tatsächlich mein teuerstes Instrument, weil ich das neu gekauft habe. Allerdings auch zu einem sehr günstigen reduzierten Preis.
    --- Beiträge zusammengefasst, 11.11.18, Datum Originalbeitrag: 11.11.18 ---
    Ich auch nicht. ;) Aber Du hast ja gesehen, was er davor in der Kaufberatung geschrieben hatte. Und daraus konnte man sich schon ein Bild machen, dass eine reine Beurteilung von Yanagisawa ihm nicht viel weiterhilft, weil er im Prinzip von der falschen Voraussetzung ausgeht, dass das Material den Sound oder das gute Saxophonspiel ausmacht. Nur deshalb, weil ich das dort schon mit ihm angesprochen hatte, hatte ich dann hier so geantwortet. Sonst hätte ich das gar nicht getan, weil ich kein Yanagisawa habe.

    Richtig. :) Da sind wir absolut einer Meinung.
     
Die Seite wird geladen...

mapping