Your Song (Elton John) Bitte um ehrliches Feedback

  • #21
… Wir machen unsere Musik in erster Linie für UNS. Weil WIR darin aufgehen … und wir haben dabei oft Spass wie Bolle.
…
Wir haben keine Ambitionen mehr Follower, Likes oder sonstwas zu bekommen. Musik funktioniert am besten, wenn sie authentisch / ehrlich ist.
Aus meiner Sicht eine wundervoll gesunde Einstellung (an der ich für mich selbst leider noch arbeiten muss). Da kann ich nichts mehr hinzufügen. :)
 
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  • #22
Und wie!!! 🤟

Weißt Du was?
Wir lieben einige Songs so sehr, dass wir sie covern mussten, schon für uns. Das ist 'ne Herzensangelegenheit.Wir haben erst zu Corona mit Musik angefangen und waren noch recht unerfahren. Also haben wir nach Covern gesucht, um uns Umsetzungsideen zu holen. Boys Avenue fanden z.B. wir sehr stark.
Wir haben dabei sehr oft festgestellt, dass uns die Cover wesentlich besser gefallen haben als die Originale. Zum einen lag es daran, dass sie besser gesungen waren (Bsp. You've got an friend von Carol King. Carol hatte da 'nen Hit gelandet. Aber beinahe jedes Cover ist besser gesungen als das Original von Carol.
Oder Neil Young. Der hat in den 70ern kaum einen Ton getroffen. Der schwamm aus anderen Gründen oben auf. Wie viele andere aus der Zeit auch.
Was Elton John betrifft. Ich mag ihn ehrlich gesagt nicht. Kann nur mit sehr wenigen seiner Songsüberhaupt etwas anfangen. Wie z.B. "Sorry". "Your song" ist auch ok.
Aber ich mag seine eigenen Umsetzungen nicht. Elton ist mir in allem was er macht zu laut und zu schrill. Von allem 90% weniger.... dann vielleicht. .. naja, dann wäre es aber nicht mehr Elton.
Heike steht ihm wesentlich näher. Von ihr kam die Idee mit Your song. Ich kannte den Song bis dahin nicht. Wir hörten uns ein paar Cover an, die schön umgesetzt waren, und das hat mich dann auch aktiviert.
Womit wir beim nächsten Aspekt sind, nämlich dass die Schönheit im Auge des Betrachters liegt.
Deswegen hängt die sprichwörtliche Latte - und jetzt komme ich auf Deine Einlassung zurück - eher unterschiedlich hoch.

____
Wir machen unsere Musik in erster Linie für UNS. Weil WIR darin aufgehen. Zu 90% zuhause auf der Bettkante, und wir haben dabei oft Spass wie Bolle.
Jetzt haben wir durch die Aufnahmen, die auch online stehen, ein, zwei Fans (im echten Leben mehr). Ja und bestimmt auch viele, die mit unserm Kram nix anfangen können. Ist wohl immer so.
Wir freuen uns zutiefst darüber, wenn wir Menschen mit unserer Musik berühren. That's it!
Wir haben keine Ambitionen mehr Follower, Likes oder sonstwas zu bekommen. Musik funktioniert am besten, wenn sie authentisch / ehrlich ist.
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Cool! Ich konnte Dich bei YT unter Poppotov ncht finden. Spendest Du uns einen Link? Ich bin neugierig....
VG
Micha
Ich schätze deine Ansichten und teile sie! Ich bin weder auf YT, noch Spotify, noch...noch...
Ich bin lediglich auf der Musikerplattform www.wikiloops.com mit Audios unterwegs. Meinen Usernamen dort schicke ich dir per PM! Dem Zufall immer eine faire Chance geben. Wer sich nicht zeigt auf einer Bühne, lernt keine Musiker kennen. Man sieht sich!👍
 
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  • #23
Mir gefällt der Song und ich schließe mich meinen Vorrednern kann und würde der männlichen Gesangsstimme etwas mehr im EQ low Bereich geben.
Übrigens kenne ich den Originalsong nicht mal 😂
 

  • Ersteller
  • #24
Guten Morgen Uwe,
Vielen Dank für's reinhören. Der Vorredner wollte weniger low end :)
Ich muss auch Mal fragen, mit welchem Gerät Du den Song gehört hast. Es gibt den ein oder anderen, der den Song nur über den Handylautsprecher gehört und beurteilt hat.
Der gibt von sich aus schon kein Low end mehr wider...
Viele Grüße
Micha
 
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  • #25
Selbstverständlich nicht mit dem Handy!
Aber ich werde am Nachmittag nochmal mit anderen Kopfhörern nachlauschen
 
  • Ersteller
  • #26
Ja mach mal, meine "in ears" für 70 € (Mittelklasse) geben absolut keine Bässe wider. Kann auch an den Stöpseln liegen, wenn die nicht 100% das Ohr abdichten. Erst wenn ich meine 31,99 € Kopfhörer aufsetze, geht das Kino an :)

Du glaubst garnicht, wie viele Menschen nur noch das Tablet oder Handy laufen haben. Ich habe viele Newsletterabonnenten, die ich bei Neuerscheinungen trigger. Einige Feedbacks bzgl. vermeintlich schlechter Klangqualität (Bässe fehlten) haben mich irritiert, zumal ich hier extrem pingelig bin im finalen Mixing. Bis sich herausstellte, dass die Sachen nur noch übers Handy oder Tablet abgehört wurde. Auf Nachfrage kam oft, dass ihnen das reicht.
Na dann.
 
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  • #27
Also, bevor ich anfange fürs Handys zu mischen, verzichte ich auf das Teilen von Musik. Ich habe dem potentiellen Hörer nichts Böses getan, er muss die Kunst nicht mit Ignoranz beleidigen😅
 
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  • #28
O.k. O.k.... Ich höre es mir nochmal am PC mit Monitorboxen an 😄. Aber meiner Frau hat's als Valentinstags-Whatsapp am Handy trotzdem gefallen 😊😇

EDIT: Also, natürlich hört es sich mit Monitorboxen am PC und auch mit Beyerdanamik DT 880 NOCH "besser" an, und trotzdem könnte der Gesang FÜR MEINEN GESCHMACK ein wenig mehr "Raum" (Hall) bekommen. Aber das hast Du @Vocal Voyage ja bereits als "gewolltes Stilmittel" absolut gerechtfertigt und somit ist das in Ordnung, Du bist der "Boss" über Deinen Sound und vieles ist eben tatsächlich Geschmackssache! Erschrocken war ich kurz beim ersten Einsetzen der weiblichen Solo-Stimme, da so krasser Stimmlagen-Unterschied zu Deiner vorherigen, aber nach "dem ersten Schreck" ;) hat man sich sehr schnell dran gewöhnt und im Duett ist es eh ein Traum!

Und, ich bin übrigens absolut auch der Meinung, dass man sich an JEDES auch große Werk "ranwagen" kann und auch darf... Man muss absolut NICHT 1:1 kopieren, sondern kann durchaus seine eigene Interpretation daraus machen. Gerade das finde ich TOTAL INTERESSANT (mein altbekanntes Beispiel von Lay Down Sally von Eric Clpaton und in der Interpretation von Morgan James... Beides "Meilensteine" der Musik!). Zumal, wenn man einen so guten musikalischen Level wie Ihr Beiden hat! Und dies gleich dreimal, wenn man NICHT DAVON LEBEN MUSS, sondern Musik macht, um vorallem SELBER SPASS zu haben. Wir spielen in unserer Band auch viele Stücke einfach nur, weil sie UNS DIE HAARE AUFSTELLEN, schon beim Proben immer wieder, einfach, um uns selber daran zu erfreuen. Ich finde das absolut legitim und eine große Freiheit, wenn man sich eben NICHT irgendwie anpassen muss!

LG und weiter so! Frank (Und ich bleibe dabei, mit stellen sich bei dieser Interpretation auch "die Haare auf" und deswegen gefällt es mir!)
 
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  • #29
Lieber Frank,
vielen Dank für Deine warmen Worte. Freut mich, dass du selbst so enthusiatisch mit der Musik bist. Geht uns genauso. :)
Dein Valentinsgeschenk war ja ein ungeschliffene Demo. Ich habe viele Passagen neu eingesungen (schon wegen des viel monierten Dialekts (d'english) :cool: ).
Und ich habe den ganzen Mix final feingetunt.

Aktualisierter Song anbei (Kopfhörerpflicht) ;-)

Ich bin mir nur noch unsicher, ob mit oder ohne Percussion ab der Mitte des Songs. Urspüngliche Intention war flat, so reduziert wie möglich. Schon hinter dem Bass steht ein generelles Fragezeichen.
Vielleicht lasse ich es mal eine Woche konsequent liegen und entscheide beim ersten Neukontakt.

Viele Grüße
Micha

 
Grund: MP3-Player eingebunden
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  • #30
ich finde die phrasierung insgesamt ungewöhnlich,
und gleichzeitig ist das ja schöne beim covern: es geht nicht ums imitieren.

was mir beim original aber sehr gut gefällt, ist im refrain: "you can tell everybody this is your SONG", viel schöner als das "this is YOUR song" vom cover.
(-> spannungsfeld zwischen wortakzent und musikakzent)
 
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  • #31
Wer das Original nicht kennt, ist im Vorteil. Er kommt mit weniger Hintergrundwissen aus!
 
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  • #32
Ja mach mal, meine "in ears" für 70 € (Mittelklasse) geben absolut keine Bässe wider. Kann auch an den Stöpseln liegen, wenn die nicht 100% das Ohr abdichten. Erst wenn ich meine 31,99 € Kopfhörer aufsetze, geht das Kino an :)

Du glaubst garnicht, wie viele Menschen nur noch das Tablet oder Handy laufen haben. Ich habe viele Newsletterabonnenten, die ich bei Neuerscheinungen trigger. Einige Feedbacks bzgl. vermeintlich schlechter Klangqualität (Bässe fehlten) haben mich irritiert, zumal ich hier extrem pingelig bin im finalen Mixing. Bis sich herausstellte, dass die Sachen nur noch übers Handy oder Tablet abgehört wurde. Auf Nachfrage kam oft, dass ihnen das reicht.
Na dann.
Solche Kunstbanausen waren nie in meiner Zielgruppe und werden es auch nie sein 😂
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Und, ich bin übrigens absolut auch der Meinung, dass man sich an JEDES auch große Werk "ranwagen" kann und auch darf... Man muss absolut NICHT 1:1 kopieren, sondern kann durchaus seine eigene Interpretation daraus machen. Gerade das finde ich TOTAL INTERESSANT (mein altbekanntes Beispiel von Lay Down Sally von Eric Clpaton und in der Interpretation von Morgan James... Beides "Meilensteine" der Musik!). Zumal, wenn man einen so guten musikalischen Level wie Ihr Beiden hat! Und dies gleich dreimal, wenn man NICHT DAVON LEBEN MUSS, sondern Musik macht, um vorallem SELBER SPASS zu haben. Wir spielen in unserer Band auch viele Stücke einfach nur, weil sie UNS DIE HAARE AUFSTELLEN, schon beim Proben immer wieder, einfach, um uns selber daran zu erfreuen. Ich finde das absolut legitim und eine große Freiheit, wenn man sich eben NICHT irgendwie anpassen muss!
Bin ganz Deiner Meinung! Letztlich ist das cover ja ein Tribute an den Künstler (oder die Band) und zeigt, dass der Originalsong offenbar einen ziemlich großen emotionalen Impact hinterlassen hat.
 
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  • #33
Letztlich ist das cover ja ein Tribute an den Künstler (oder die Band) und zeigt, dass der Originalsong offenbar einen ziemlich großen emotionalen Impact hinterlassen hat.
das sehe ich komplett anders als Du und uro-frank :
die besten cover entstehen, wenn man einen song, den man schrecklich findet, so spielt, dass was tolles draus wird.


edit: bekannte Beispiele gibts ja ganz viele (unbekannte sicher noch mehr), spontan fallen mir ein

buddy holly -> I fought the law 😔-> the clash 😎
Neil diamond -> red, red wine 🤮 -> UB 40 😊
Fleetwood Mac -> black magic woman 🤷‍♂️ -> Santana 👍
 
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  • #34
Warum sollte ich einen Song covern, den ich schrecklich finde? 😂
 
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  • #35
Es wird off-topic, aber ein Coversong wird als Coversong erwählt, wenn er Projektionsfläche bietet. Diese bietet er erst dem passiven Hörer und wird dann durch das eigene Cover-Erschaffen vergrößert.
Song und Künstler zu verkuppeln war früher sogar ein Berufsbild! Nennt sich A&R.
 
  • #36
Ja, es wird/ist „off-topic“. Zumal letztlich immer der Hörer entscheidet, was er von einem „Covern“ im Allgemeinen und dem jeweiligen „Coversong“ im Besonderen hält.
 
  • #37
Der Hörer hört erst, was ihm vorgesetzt wird! Der Auswahlprozess (aktuell z.B. ESC 2026) erfolgt vor dem Hörer. Interpret und Komponist wohnen selten im gleichen Haus.
 
  • #38
Der Hörer hört erst, was ihm vorgesetzt wird! …
Nochmal deutlicher und einfach formuliert: Man kann lange über Wohl und Wehe des „Coverns“ philosophieren. Im Ergebnis wird es aber so sein, dass das Cover eines bekannten Musikwerks auch als solches erkannt werden wird. Und dann vergleicht der Hörer eben, bewusst oder unbewusst, mit dem Original. Genau darum ging es weiter oben, falls man auf das Thread-Thema Rücksicht nehmen möchte.
 
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  • #39
Also ich stimme dir zu 100% zu!👍 Und an Hendrix verbrennt sich jeder die Finger.
 
  • #40
Warum sollte ich einen Song covern, den ich schrecklich finde?
steht doch buchstäblich direkt daneben.
n015.gif
 

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