Wow - erstmal vielen lieben Dank fürs Reinhören und kommentieren.
Genau dafür liebe ich das Forum: ehrliche, hilfreiche Rückmeldungen zu Songskizzen, bevor sie poliert und finalisiert sind.
Ich finde dabei die kritschen Feedbacks ganz besonders hilfreich - das kann ich garnicht oft genug betonen! Also traut euch ruhig.
Die Summe der Feedbacks kristallisiert auch immer sehr klar, wann es sich um Fragen des reinen pesönlichen Geschmacks handelt, und wo es wirklich hakt.
Beispiel 1: das Akkordeon: Die einen nervt und stört es, die anderen finden es toll = Geschmack
Beispiel 2: und immer wiederkehrendes Problem: meine schlechte dilektische englische Aussprache, die wenn es angesprochen wird, stets als störend empfunden wird.
Beispiel 3: Und dann gibt es noch die feedbacks, die mich in dem bestätigen, wo selbst noch ein kleines Störgefühl hatte (Flöte am Anfang zu laut). Diese Bestätigungen helfen mir, den inneren Kompass zu justieren
Ich gehe hier und da nochmal einzeln auf die Kommentare ein:
Mir gefallen die Spuren einzeln sehr gut. Im Miteinander, fand ich, beißt es sich manchmal.
In einem ersten Durchgang habe ich vielleicht mit zuviel Lautstärke gehört - da fand ich die Flöte im Intro absolut aufdringlich und zu nah, auch die Gitarren eine Spur zu laut und nah. Wenn man bei mittlerer Lautstärke hört, passt es besser - vielleicht lässt sich das noch besser räumlich staffeln.
Sehr guter Hinweis!
Soooooooo schön! Eines der schönsten Lieder überhaupt und ganz toll von Euch interpretiert! Vom Gefühl her finde ich, ist es sehr "trocken" gemischt... Vielleicht eine kleine Portion mehr Raum noch drauf? Allerdings... am Handy gehört, aber das ist wohl das Teil, womit die Meisten Musik entdecken...
Was ein Drama. Die Soundqualität eines Handys liegt weit unterhalb der Soundqualität eines "Küchenradios" (die Älteren von uns erinnern sich

).
Das Problem hierbei: Bässe und mitteltiefe Klänge werden teils vollständig entfernt. Da kann nur ein unausgewogener quäkiger Klang übrigbeiben. Und gerade die Flöte geht im Gesamtklang durch die Decke.
Selbst mit in-ears ist das Klangerlebnis deutlich kastriert. Zunehmend viele Menschen hören Musik über den Handy-"Lautsprecher" oder mittelmäßigen in ears. Vielleicht ist in Vergessenheit geraten, was Kopfhörer (schon im unteren Preissegment) leisten. Ich weiß es nicht..
Ja, das mit dem fehlenden Hall ist Z. Zt. eine Marotte von uns. Ich mag dieses Unmittelbare - sehr direkte. Das macht die Person/Stimme nahbarer, intimer. Passt für mein persönliches Empfinden super zu dem Song.
M.E.n. eine Geschmacksfrage.
Ich habe es mal meiner Frau zum Valentinstag geschickt

... Was würde ich drum geben, so singen zu können... Naja, im nächsten Leben dann vielleicht

. LG, Frank
Ach wie süß
Tolles Arangement. Stimmen auf den Punkt und abslout schön. Die Männerstimme ist an manchen Stellen etwas zu flat - ich weiß nicht, wie ich's besser ausdrücken soll - würde die Töne nicht immer so exakt auf den Punkt singen sondern lieber etwas zu dem Ton gleiten.
Super, vielen Dank für den Hinweis. Wir arbeiten derzeit genau an diesem Thema! Wir haben seit längerem rein klassischen Gesangsuntericht. Da lernst Du die Töne direkt auf den Punkt anzusteuern. Es sei denn, ein Glissando (reinschmieren) steht in der Anweisung (Noten). Das hat in der Oper seine Berechtigung, ist im Popgesang aber überwiegend unüblich. Heikes Stimme kann im grós so bleiben, bei mir war es erst eine Skizze. Ich singe das zumindest stellenweise nochmal richtig ein. Und Dein Hinweis an dem Punkt ist sehr hilfreich. Vielen Dank!
Hmmm… es wurde ja nach „… ehrlichem …“ Feedback gefragt, was ich dahingehend verstehe, dass auch kritische Meinungen erlaubt sind. Es bleibt ja auch eine rein subjektive Meinung.
Alles gut - immer her damit, musst Dich ncht entschuldigen!
Wenn man sich an riesengroße Werke der Musikgeschichte herantraut, dann muss m. E. alles perfekt sein, sonst lässt man es - wie gesagt: nur meiner Meinung nach - besser sein.
Ich kann deinen Gedankengang gut nachvollziehen; ich hatte selbst lange denselben Standpunkt. Ich würde ihn aber an das jeweilige Ziel koppeln: Wenn du ein Original wirklich 1:1 kopieren willst, dann darf es tatsächlich nicht „weniger“ sein.
Wir haben schon einiges gecovert und sind am Anfang genau in diese Falle geraten. Unsere Lösung war: Mach es so anders wie möglich – also etwas Eigenes daraus. Dann musst du dich nicht am Original messen lassen, sondern machst dein Ding und nimmst dem Publikum den direkten Vergleichsmaßstab.
Wenn man genauer hinschaut, liegt der eigentliche Haken aber oft woanders: Mit vielen „großen“ Hits sind persönliche Erinnerungen und starke Gefühle verknüpft. Darum geht es im Kern – und diese Emotionen hängen fast untrennbar am Original, besonders an der Originalstimme. Covers lassen einen deshalb häufig kalt, weil sie diesen Trigger nicht auslösen. Sie sind eben nicht das Original. Genau deswegen versucht kaum jemand ernsthaft, es klanglich genauso hinzubekommen wie das Original.
Die Instrumentierung eurer Version finde ich okay, wobei ich die o.a. Kritik an der Flöte teile. Das Akkordeon gefällt mir überhaupt nicht, das „beißt“ fast schon in den zarten Song.
Das ging mir anfangs (vor 3 Monaten) so. Hatte das Akkordeon von einem Freund bekommen. Wir haben viel zusammen gemacht. Es passte immer sowas von gut. Ich fand den Sound im Kontext rein klanglich eher störend. Wir waren beide irritiert und wussten nicht weiter. Dann ist die Akte "Your song" nach unten gewandert. Dann habe ich es mir vorige Tage nochmal angehört und fand's zu meiner eigenen Verwunderung eigentlich ganz schön. Mir ist dere innere Kompass gerade völlig abhanden gekommen. Die Melodielinien snd teils sehr schön. Vielleicht ist ein anderes Instrument die Lösung, oder eine Veränderung des Klangs mittels EQ. ich weiß es nicht.
Den weiblichen Gesang finde ich sehr schön, leider kommt - für meine Ohren - der männliche Gesang nicht ganz mit. Das hört man auch beim gleichzeitigen Singen. Auch ich hätte gerne ein wenig mehr Hall / Raum insb. auf den Stimmen, aber das ist wirklich nur eine Geschmacksfrage.
Beim Hall ja. Und ja, Heike hat ein besonderes Timbre in ihrer Stimme. Das hat man oder nicht. Ich versuche meinen Teil auch nochmal in schön einzusingen, kann aber nicht zaubern
gesanglich gut.....okay....akkordeon, naja, wenns sein muß.
ich hätte die männliche stimme mit deutlich weniger low end gemischt, einfach um ein gleichgewicht zu weiblichen stimme zu schaffen.
Mmmh OK. Da bist Du jetzt der erste. Ich kenne Dein Lautsprecher oder headphone Setting nicht. Wir haben bislang ausnahmslos und unaufgefordert das Feedback erhalten, dass unsere beiden Stimmen zusammen ganz besonders schön klängen. Ich nehme das mal zur Kenntnis und vergesse es nicht.
Also mir gefällt das Akkordeon

. Der Gesang ist IMHO zu exakt/gerade und wirkt dadurch etwas "angestrengt", auch was die englische Sprache betrifft.
Jupp

Am zu geraden arbeite ich, das mit dem echten
Engl*änder wird in diesem Leben nichts mehr.
Wobei... ich muss es doch nochmal thematisieren. Es gibt sooo viele Dialekte. Dann haben wir noch das englische, australische, amerikanische Englisch. Und viele Dialekte. Ein Freund von mir war letztens in Edingburgh. Er spricht wirklich perfekt Englisch. Er sagte, er hätte dort kaum ein Wort verstanden.
Ich will nicht von meinem schlechten Englisch ablenken, frage mich nur immer, welche Sorte eigentlich gewünscht ist. Oder ist das zweitrangig, weil
mein Englisch gar ncht geht? Könnte ja sein.
Das ist mir auch als erstes aufgefallen, die Aussprache bei der männlichen Stimme ist doch sehr "deutsch", für mich zu sehr. Ansonsten ist es stimmig, Instrumentierung finde auch ok. Für meinen Geschmack ein bisschen kitschig

Ich höre allerdings nur zwei Stimmen, nicht vier?
Oh ja, zweistimmig. Mein Fehler. Adlerauge
Also, vielen Dank zusammen! Ich nehme alle Anregungen mit werde in 1-2 Wochen nochmal ein Update reinstellen.
Viele Grüße
Micha