[Zubehör] D'Addario Equipment Backline Backpack

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Hallo und herzlich Willkommen zu meinem Review des Daddario Equipment Backline Backpack, den ich hier im Musiker-Board im Rahmen des D’Addario NYXL Testruns gewonnen habe. Obwohl mir @hack_meck damals den kleinen Bruder zugeschrieben hat, habe ich den größeren (und teureren) bekommen. Ich hoffe, ich darf ihn auch nach diesem Review behalten. ;)



Daddario Equipment Backline Backpack*
*



Ich verwende den Rucksack zweimal die Woche, um mit meinen beiden Bands zu proben. Entsprechend ist der Rucksack bei mir durchgängig gepackt und kann so, wie er ist, auch auf Gigs mit. Das Einzige, was immer wieder rein und rausgepackt wird ist der kleine Line 6 Helix Stomp. Dieser dient mir, wenn er nicht über eine Harley Benton* GPA 100 Endstufe eine Box im Proberaum befeuert, als Soundmacher zuhause in den Rechner.


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Der Rucksack ist dabei nicht einfach nur ein Rucksack mit einem großen Fach, sondern besitzt insgesamt 6 Öffnungen und Taschen, von denen die größten noch mit Trennwänden und Fächern ausgestattet sind. Diese kann man, so gewollt, auch herausnehmen. Ich persönlich schätze die Trennwände allerdings sehr, deswegen bleiben die auch weiterhin drin.

Zunächst einmal die harten Fakten:

  • Abmessungen (B x H x T) 39,8 x 59,9 x 29,9 cm
  • Leergewicht: 3,17 Kg
  • aktueller Preis bei Thomann: 178€


Der Rucksack macht insgesamt einen guten, stabilen Eindruck und ist jetzt seit Mitte November im Einsatz. Dabei zeigt er bisher keine Ausfallerscheinungen. Die Reißverschlüsse schließen so, wie sie sollen und die Nähte sehen auch alle noch frisch aus. Bis hierhin also von der Qualität zu empfehlen. Da ich dieses Jahr noch einige Shows spiele, kann ich hier gerne ein Update nachreichen falls gewünscht. Geworben wird noch mit einem wasserfesten Design. Bis jetzt bin ich durch zwei größere Regenergüsse gelaufen, alles trocken soweit. Wie das bei einem länger andauernden Monsun aussieht möchte ich aber lieber trotzdem nicht ausprobieren.



Im Folgenden gehe ich die Fächer einzeln durch und erkläre, womit ich diese fülle.



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Im obersten Fach habe ich alle effektgerätegroßen Gegenstände, die ich für einen Gig bzw. eine Probe brauche plus entsprechendes Backup. Dazu gehören mein Line 6 Helix Stomp + Netzteil, je ein Harley Benton* Sucker Punch Distortion Pedal und ein TC Electronics Eyemaster als Backup, um bei einem spontanen Ausfall des Helix weiterspielen zu können, ein entsprechendes Netzteil sowie zwei Harley Benton* GPA 100 Endstufen.



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Im mittleren Fach, welches sich zweigeteilt zeigt, habe ich vorne meinen Gehörschutz verstaut. Aktuell verwende ich die Alpine Musicsafe Pro, für ganz laute Gegebenheiten verwende ich meine In-Ears von Shure*, das ist aktuell aber nur ein „besser haben als brauchen.“ Im hinteren Teil bewahre ich aktuell eine dicke Rolle Gaffa-Tape auf, weil man das bei Gigs immer gebrauchen kann. Außerdem findet sich dort das B1-Zertifikat unseres Banners, falls eine Location darauf wird legt.



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Hier zeigt sich die eigentliche Stärke des Rucksacks. In diesem Fach lassen sich aufgerollte Kabel wunderbar transportieren. Es sind insgesamt 6 Fächer, die bei mir mit einem 6m Instrumentenkabel, drei 10m Instrumentenkabel, zwei Boxenkabeln sowie zwei Kaltgerätesteckern belegt sind. Nie wieder Kabelwirrwarr, es ist alles aufgeräumt an einem Platz. Einziges Manko: Wenn der Rucksack auf dem Boden steht können Kabel beim Öffnen des Faches herausfallen. Ich lege den Rucksack entsprechend auf den Rücken, wenn ich an meine Kabel möchte.



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In den seitlichen Fächern verstaue ich eine Flasche Wasser, ansonsten kann man hiermit auch sehr gut Mikrofon- oder Kameraständer transportieren. Die Fächer sind links und rechts gleich bzw. ähnlich genug, dass ich sie hier zusammen behandle.



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Dieses Fach ist für Laptops, Tablets o.ä. gedacht. Um an die Reißverschlüsse zu kommen muss man die Rückengurte gewissermaßen umklappen. Ist beim ersten Mal doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber es gibt deutlich schlimmeres. Da ich Laptop, Tablet oder Artverwandtes live nicht benutze, kommt hier allerhand Kram rein, den man sonst brauchen kann/könnte. Zweites T-Shirt, Ladekabel fürs Handy, Powerbank, Kabelbinder etc. Ihr kennt das :D



Fazit: Insgesamt erleichtert mir der Rucksack schon sehr das Leben, da ich hier gesammelt meine komplette Bühnen- und Proberaumausstattung beisammen habe. Zusätzlich mit einer Gitarre pro Arm bin ich für sämtliche Schandtaten gerüstet und kann (und werde, hier schonmal der Drop: 17.07 in Dortmund ;) ) zu Gigs mit der U-Bahn anreisen können. Der kleine Flaschenöffner an einem der Gurte ist noch ein nettes Gimmick, aber eher weniger kriegsentscheidend. Ob ich mir den Rucksack für 178€ tatsächlich selber gekauft hätte? Wahrscheinlich eher nein, dann wäre es weiterhin auf den Jutebeutel und die Taschen meines Gitarren-Gigbags hinausgelaufen. Für mich geht trotzdem eine Kaufempfehlung raus an alle, die der Preis nicht schockt und die ihr Geraffel auf dem Rücken transportieren wollen. Alle anderen nehmen wie bisher irgendwelche Beutel, Effektgerätekoffer, Taschen ihrer Gigbags/Koffer o.Ä.

TL;DR: viel Platz für Gedöns, das Fach für Kabel ist 11/10. Insgesamt imho eine (zu) teure Lösung für Platz- und Transportprobleme, die man auch günstiger gelöst bekommt.
 

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Im Folgenden gehe ich die Fächer einzeln durch und erkläre, womit ich diese fülle.

Bei mir gerne mal … Socken, Unterhosen und T-Shirts unten. Kamera, Mikro und Kabel oben … Laptop, Hose Hoodie passen auch rein … Ladegeräte - klar, ein Fach. Usw.

Ist am Dienstag bei 2 Tagen Wien wieder am Start … passt 👍

Meiner hat jetzt 10 3 Tage Trips auf der Uhr. Flieger, Taxi, Bus …

Ich mag das Ding 😇

Gruß
Martin
 
Danke fürs Review.
Ich hab mir einen Rucksack mit ausreichend vielen Trennfächern beim örtlichen Fachhändler für weniger als diee Hälfte gekauft. Das einzige, was der nicht hat, sind die Kabelfächer. Ansonsten genausogut als Einer für Alles.
Gruss
Marc
 
  • Ersteller
  • #5
FZW! Flyer kommt in den Live Gigs Thread, sobald ich ihn habe.
 
Hmm ... Sehr interessant mit seinen Fächern. Da würde einiges reinpassen, was ich sonst anderweitig transportieren muss. (Gerade Fächer für Kabel und Mikros ...)
Muss mal in mich gehen.
 
Schade, dass der Preis so eine maassive Ansage ist.
Ansonsten hätte ich den auch gerne ausprobiert, aber so... 😕
 
Ich nutze den auch, aber für meinen Veranstaltungstechnik-Kram, wie Mikros, Mikroklemmen, Kabel und Adapter, Pegelkalibrator, Tapes und Beschriftungsmaterial, Tablet, Laptop usw.
Für mich ist das die Alternative zum sonst allgegenwärtigen Peli-Case.
Grundsätzlich bin ich damit zufrieden. Er zeigt auch nach einigen Einsätzen keine Verschleißerscheinungen.
Die Trennwände individuell passend einzusetzen ist eine Herausforderung für die Geduld und Präzision, da das Klett immer da hängen bleibt, wo man es nicht haben will.
Mit Tablet und Laptop zusammen wird es im Rückenfach doch etwas eng.
Ähnliches gilt für die Unterbringung eines Kopfhörers. Meiner kommt am Ende oben rein, das passt gerade so.
Wenn ich ihn voll gepackt habe, kommt doch einiges an Gewicht zusammen. Für die Größe und das mögliche Gewicht sitzt er verglichen mit anderen Rucksäcken nicht sonderlich ergonomisch auf meinem Rücken. Gut, ich bin auch ein ziemlich schmal gebauter Mensch. Aber am Ende ist er doch recht kastig und hat keinen Hüftgurt oder ähnliches zur Gewichtsentlastung. Lange Strecken damit zurückzulegen ist weniger spaßig.
Ich denke immer mal wieder darüber nach, auf eine kleinere Variante zu gehen und Dinge in andere Transportlösungen auszulagern. Aber noch ist mir kein wirklich schlüssiges, besseres Konzept dazu eingefallen.
 
  • Ersteller
  • #9
ergonomisch auf meinem Rücken.
Bin auch kein Riese (173cm und 73kg). Bequem ist er schon, hängt aber recht tief bei mir. Und weil die Außengurte so weit außen (haha) sitzen, würde ich mir manchmal eine Querverbindung um die Brust wünschen.
 
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