[Zubehör] Xvive A58 Guitar Wireless System - Review

Pie-314

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Zur Kaufentscheidung

Wireless ist und bleibt alternativlos für mich, Kabel gehen mir einfach immer im Weg um. Auf größeren Bühnen sind sie mir immer zu kurz oder wickeln sich ungewollt um die Sängerin, und auf kleinen Bühnen nervt mich das Kabelknäul zu meinen Füßen dann. Dem Pie kann man es eben nicht recht machen. :D

Daher habe ich in der Vergangenheit immer über ein Sennheiser XSv72 (ebenfalls von mir reviewed) gespielt, nur ist dessen Bodypack relativ klobig und schwer am Gurt, und irgendwas war da auch noch mit den Frequenzen und deren Vergabe, so dass ich mir nicht sicher bin, wie lange man dieses System noch problemlos in Deutschland nutzen können wird.

Also war ich auf der Suche nach was Kleinerem. Ich habe in der Vergangenheit auch bereits diverse kleine Plug-in Systeme ausprobiert, war dann aber nie komplett zufrieden mit denen. Eines, das ich getestet hatte, kollidierte damals massiv mit meinem Haus WLAN – wenn das Wireless eingeschaltet wurde, war der PC plötzlich offline. Geht natürlich gar nicht!

Umso überraschter war ich, als ich neulich ein Konzert meines guten Bekannten Frank Pané besuchen durfte, dass der Bassist über so ein kleines Xvive Plug-in System spielte. Ich hatte die seit meiner Erfahrung damals immer als Spielerei abgestempelt, und nun sehe ich sowas im Profilager in Verwendung? Des Pie's Neugierde war geweckt – Set bestellt.


Der erste Eindruck

Im Lieferumfang befinden sich ein Transmitter (Sender) und ein Receiver (Empfänger), die sich auf den ersten Blick optisch kaum voneinander unterscheiden.
Des weiteren ist ein USB-A auf 2x USB-C Ladekabel dabei, das ermöglicht, sowohl den Sender als auch den Empfänger in einem Vorgang zu laden:

Ladekabel.webp


Das System verspricht sechs Kanäle, die Option, es auf den Betrieb mit aktiven oder passiven Pickups einzustellen und eine Spieldauer von bis zu fünf Stunden bei vollem Akku. Wie praxisnah und realistisch das ist, wird wohl erst ein Langzeittest zeigen. Es funkt laut Hersteller im 5,8 GHz Bereich, der somit nicht mit den einfachen WLANs der FoH Leute kollidieren und weltweit nutzbar sein sollte – naja, so weit komme ich vorerst ja dann doch nicht.

Leider musste ich feststellen, dass der Plug, den man abwinkeln kann, bei der Les Paul mit einem 90° Knick gut zu benützen, bei der Saber mit versenktem Klinkeneingang auf der Decke aber auch in gerader Position nicht wirklich einsteckbar ist. Ferner bietet das System sonst keine Möglichkeiten der Befestigung, es trägt sich nur durch den festen Steckkontakt in der Buchse.

In meinem Fall also bei einer Gitarre gut brauchbar, bei der anderen eher gar nicht. :unsure:


Die nähere Betrachtung

Daher entschloss ich mich, das Set noch um eine passende Tasche, die man am Gitarrengurt befestigen kann*, zu erweitern. Dieses weitere Set kam dann mit einer 6,5mm Klinkenverlängerung mit ca. 60cm Länge, die das Problem mit der Saber behob, aber auf der Les Paul dann wieder rechtwinklig abstand, wenn eingesteckt. Daher behelfe ich mir jetzt bei der Les Paul wie so oft mit einem Winkelsteckeradapter, der allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist:

Komplett+Adapter.webp


Das nächste Problem entstand dann in der Kombination des Steckers mit der Tasche. Der Stecker hat auf der einen Schmalseite eine USB-C Buchse zum Laden, auf der anderen zwei Knöpfe, davon einen zum Kanalwechsel und einen Schiebeschalter zum Ein- und Ausschalten:

Sender+Tasche.webp


Die Tasche hätte an und für sich an den Seiten für all diese Bedienelemente Lücken gelassen, aber:
Seltsamerweise imponiert die Tasche seitenverkehrt gefertigt – wenn ich den Sender so einschiebe, dass dessen Klinkenstecker auf der dafür vorgesehenen(?) Öffnung heraus schaut, dann sind weder die Übersicht über die Kanäle auf der Oberseite, noch die Öffnung für die USB Buchse und die Knöpfe auf den beiden Schmalseiten wirklich gut zugänglich. Die Öffnung zum Einschieben des Senders müsste sich meiner Meinung nach genau auf der anderen Seite befinden, so dass die Lücken, die man in der Tasche gelassen hat, genau zu Display und Knöpfen passen… oder der Pie kapiert hier was nicht?!? :unsure:

VorOP_Display.webp


VorOP-Seite01.webp


VorOP-Seite02.webp


Egal. Wenn man auf einer Intensivstation arbeitet, hat man immer ein Skalpell zu Hause. Mit dem habe ich mir dann in meiner üblichen hemdsärmeligen Art selbst beholfen und ein Loch in den Boden geschnitten, um den Sender anders herum einlegen zu können:

NachOP_Display.webp


Nach_OP_Seite02.webp


Nach_OP_Seite01.webp


Jetzt passt das komischerweise auch mit den Löchern und den Knöpfen / Schaltern / Buchsen.
Aber ist halt "kaputt gemacht":

NachOP_Stecker.webp


Die Tasche ist mit einer Klettlasche sehr komfortabel am Gitarrengurt zu befestigen und lässt sich optimal auf dessen Breite einstellen. Sehr schön! Dadurch, dass der Sender nach meiner Operation nun aber "auf dem Kopf" in der Tasche liegt, ist auf der Unterseite zum Klettverschluss nun etwas Spielraum, so dass der Sender so tief in die Tasche hineinrutschen kann, dass sich dies dann im schlechtesten Fall wieder ungünstig auf die Erreichbarkeit der Knöpfe auswirken könnte.

In jedem Fall ist leider auch der Schalter zum Wechsel des Kanals auf der Schmalseite des Senders so leichtgängig, dass man den Kanal auch versehentlich verstellen kann, was auf der Bühne sehr doof käme, wenn das wie gesagt versehentlich und unbemerkt passieren sollte. Da muss ich mir auch noch was überlegen – vielleicht den Knopf mit Tape so überdecken, dass man ihn nicht ungewollt betätigt.

Bei der Konzeption der Tasche müsste / könnte / sollte Xvive meiner Meinung nach also noch nachbessern, da ist Luft nach oben.

Befestigt.webp



Weitere Praxistests

Da ich auf der Bühne immer zwei Gitarren verwende (aktuell meine 2014er Gibson Les Paul Standard sowie meine 2001er Ibanez* Saber), verwende ich jetzt zwei Sets, also bekommt jede Gitarre ihren eigenen Sender, und ich habe potentiell zwei Empfänger zur Verfügung.

Leider kann das System nicht zwei Sender auf einen einzelnen Empfänger routen. Mein altes Sennheiser* konnte das, so dass ich quasi bei Gitarre A nur das Volumenpoti zudrehen und diese wegstellen, und Gitarre B dann nur aufdrehen musste. Das ist auf der Bühne natürlich super bequem, wenn man zwischen den Songs die Gitarre wechseln möchte.

Wie gesagt, das Xvive kann das nicht. Somit habe ich folgende Optionen:

Ich verwende für jede Gitarre einen eigenen Sender und einen eigenen Empfänger, die jeweils einen eigenen Kanal nutzen. Dann könnte ich mit einem A/B Schalter immer den Empfänger in Betrieb nehmen, der zu der aktuell verwendeten Gitarre gehört:

AB-Vorne.webp


AB-Hinten.webp


Oder ich nutze einen Empfänger und zwei Sender auf ein- und demselben Kanal, muss aber beim Gitarrenwechsel dann den nicht genutzten Sender ausschalten.

Den Sender umstecken und den Empfänger gleich lassen ist keine Option, da müsste ich den kompletten Sender in seiner Tasche von einem Gurt an den anderen montieren – unrealistisch. Was ginge, wäre bei gemutetem Amp kurz den Empfänger umzustecken, aber mir ebenfalls zu umständlich.

Ob ich nun die Variante mit dem A/B Schalter und den beiden Empfängern nutzen werde, oder die mit nur einem Empfänger und dem Ausschalten des Senders von Gitarre A, wenn ich den von Gitarre B einschalte, um diese zu benutzen, weiß ich noch nicht. Das werde ich in der Praxis herausfinden müssen, was mir davon besser liegt. Ich werde berichten!


Zum Sound

Bisher habe ich nur wenige Stunden Testzeit mit dem System verbracht, und bisher auch nur für mich alleine, noch ohne Bandbetrieb.
Ich möchte erst alles fertig aufgebaut und für mich alleine ausgetestet haben, bevor das System auf einer Bandprobe eingesetzt wird. Weil wenn dann was nicht klappt, geht das ja von der Probenzeit ab und hält den Betrieb auf, was dann wiederum ja auch die Kollegen mit ausbaden müssten.
Ich reiche aber gerne weitere Praxiserfahrungen nach! :-)

Bisher habe ich beim Spiel keine wahrnehmbare Latenz bemerken können. Ich habe mich mit dem Sender auch ca. zwölf Meter vom Empfänger entfernt, mich dabei auch um ein Stockwerk höher bewegt sowie einige Mauern zwischen die beiden Komponenten gebracht – Verbindungsabbrüche konnte ich nicht feststellen.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass das System den Klang beschneidet oder Frequenzen verfälscht, alles klang offen und klar, ohne Klirren oder unerwünschte digitale Verzerrungen. Passt für mich gut.


Reviews auf Youtube

Es scheint auch eine Variante mit einem "Charging Case" zu geben. Ich habe dieses nicht:


View: https://www.youtube.com/watch?v=czoK2KCVa-Q

Ich habe diese Variante gekauft:


View: https://www.youtube.com/watch?v=FT6apyezSAE

Die automatische Synchronisation des zweiten Videos ist ja unterirdisch... :D

tl;dr bzw. Fazit

Das Xvive A58 System macht für mich grundsätzlich einen guten ersten Eindruck, nur ist es "out oft the Box" nicht problemlos und ohne Weiteres an jede Gitarre anstöpselbar. :unsure:

Die Tasche mit der Möglichkeit, denn Sender dann am Gurt zu befestigen, und die mitgelieferte Klinkenverlängerung machen da einiges einfacher, weisen aber auch wiederum dann neue und unerwartete Nachteile auf. Für die habe ich aber ja wie gesagt meine Workarounds gefunden.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich das System im Bandkontext bewähren wird, und vor allem, wie sich die Akkus schlagen werden – Zweifelsohne der größte Schwachpunkt an dem System, wenn man es mit welchen vergleicht, bei denen man Batterieakkus verwenden kann, bei denen ein langfristiger Verschleiß egal wäre, weil unkompliziert auswechselbar.

Und vor allem auf den Einsatz Livebetrieb bin ich gespannt.
Aber wenn auch Profis das einsetzen... ich lass mich mal überraschen. :-)

Schau ma mal, aber bisher stimmt der Spaßfaktor. :-)(y)

Nun bin ich gespannt auf Eure Reaktionen, Eure Fragen und Gedanken zu meinem Review, falls da welche kommen sollten, und vielleicht hat ja der eine oder andere von Euch ebenfalls bereits Erfahrungen mit dem System gesammelt, und möchte sie hier teilen.
 
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Ich benutze das XVive A 58 seit ca. 1,5 Jahren zuhause, im Proberaum und bei Auftritten. Bisher hatte ich noch nie Aussetzer oder andere Störungen am System. Bei voll geladenem Akku hält das System bei mir > 4 h, bevor es wieder geladen werden muss. Die Reichweite war bisher auch immer vollkomen ausreichend.

Beim Sound höre ich keinen Unterschied zu einem Kabel, solche Feinheiten sind mir allerdings noch nie aufgefallen :).

Da meine Gitarren fast alle die Buchse unten an der Zarge haben, habe ich auch kein Problem mit der Postition des Senders an der Gitarre. Einzig an meiner Charvel Pro Mod DK24 ist es ein wenig fummelig, den Sender zu platzieren, das liegt aber an der bescheuerten Positionierung der Buchse und nicht am Sender. Eine Tasche für den Sender wäre mir persönlich schon zu viel gefummel.

Das Einzige was mich an dem System nervt, ist dass es sich wieder einmal um ein Wegwerfsystem handelt, d.h. der Akku ist fest verbaut und wenn dieser einmal am Ende ist, kann man entweder ein voll funktionierendes System wegwerfen, oder den Lötkolben in die Hand nehmen, falls man einen passenden Akku findet.

Alles in allem ist es aber ein sehr zuverlässiges System mit (für mich) ausreichender Akku-Laufzeit.
 
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  • Ersteller
  • #3
Danke für Deinen Erfahrungsbericht! :-)(y)

Da meine Gitarren fast alle die Buchse unten an der Zarge haben, habe ich auch kein Problem mit der Postition des Senders an der Gitarre.

Dann nehme ich an, dass Du bei Auftritten einfach nur schnell umsteckst, wenn Du Die Gitarre wechselst? :giggle:
 

So ist es. Allerdings spiele ich in der Regel nur eine Gitarre bei Auftritten und muss nur umstöpseln, wenn die Reservegitarre ran muss.
 
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Ich benutze das XVive A 58 seit ca. 1,5 Jahren zuhause, im Proberaum und bei Auftritten. Bisher hatte ich noch nie Aussetzer oder andere Störungen am System.
Ich habe mir das A58 am Freitag auch gekauft, da es mit der Ladeschale im großen Kölner Musikgeschäft tatsächlich mal verfügbar war. Das Ausprobieren zuhause hat soweit funktioniert.

Nun war gestern die erste Probe damit und hab mich echt gefreut und war sehr gespannt, wie sich die Funke schlägt.

Leider muss ich sagen, dass sie sich bei mir ziemlich schlecht geschlagen hat. Es gab wirklich viele Aussetzer, so dass ich nach der Hälfte der Probe wieder zum Kabel gewechselt habe.

Ich bin auf dem Kanal angefangen, den ich zuhause hatte. Als nächstes hatte ich den Frequenzscan durchgeführt, durch den sich das System ja den bestmöglichen Kanal selber sucht und am Ende habe ich einfach willkürlich einen weiteren ausprobiert. Jedesmal gab es viele Aussetzer.

Wir proben zu fünft in einem Kellerraum, wo sicherlich 5 Handys und geschätzt 5 Wlans aktiv waren. Wenn das Gerät schon unter den Bedingungen nicht funktioniert, kann ich mir nicht vorstellen, wie das bei einem Gig funktionieren soll.

Nun ist die Überlegung, das Teil zurückzugeben, ich frage mich aber, wie ihr das ohne Probleme nutzen konntet. Ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht habe. Habt ihr eine Idee?
 
Keine Ahnung. Vielleicht hast Du ein defektes Teil erwischt. Das XVive funkt im 5,8 GHz Bereich. Die meisten WLAN Router funken im 2,4 GHz Bereich. Da es dort so viel Verkehr gibt, hatte och bei 2,4 GHz Wireless Systemen früher die gleichen Probleme, die Du beschreibst. Mit dem 5,8 GHz System aber eben nicht. Es gibt aber auch WLAN Router, die im 5,8 GHz Bereich senden. Vielleicht habt ihr so einen in der näheren Umgebung.
 
Moderne Router und Endgeräte sind heutzutage alle dualband. Die Aussage, daß im 5GHz Band weniger los wäre, ist nicht mehr haltbar. Allerdings würde ich die Probleme im Proberaum eher der räumlichen Enge zuschreiben. Ich habe mit meinem Line6 Funk auch Probleme, wenn ich zu nah am Router stehe... ab 3m Distanz ist dagegen alles ok.

domg
 
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3m Entfernung hatte ich nicht vom "Router". Das ist bei uns ein Soundcraft Interface, welches ein Wlan ausstrahlt, in dem wir uns einloggen können und In Ear regeln können. Das steht in der Mitte des Raumes und eigentlich ist der Raum auch recht groß ...

Dass ich ein Montagsgerät erwischt habe, ist natürlich möglich, aber erscheint mir nicht sehr wahrscheinlich. Vielleicht muss ich mal an der Istanbulstraße anrufen, ob die eine Idee haben. Aber vermutlich raten sie dann auch zum Umtausch.
 
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  • Ersteller
  • #9
Interessant, das haben wir auch, aber bisher habe ich das Xvive noch nicht zusammen mit der Kiste benutzt.

Ich werde berichten, wenn das mal stattgefunden hat!

Nachtrag:

Morgen ist zwar keine Probe, aber eventuell schaffe ich es nach dem Dienst zum Probenraum.
Da kann ich ggf. meine Tests, die ich oben im Review beschrieben hatte, wiederholen, und zwar während das Soundcraft läuft.
 
Grund: Nachtrag angefügt
  • #10
So eins haben wir im Proberaum stehen


Ui24R-front_vert_medium.jpg


D.h. ihr meint, dass das A58 auf einer Bühne trotzdem funktionieren könnte, da die Entfernung zu einer Wlan Quelle größer wäre?
Mein erster Reflex war: Zurückgeben -> Wer billig kauft, kauft zweimal.

Wir spielen auf dem Haaner Open Air, dafür ist das Teilchen eigentlich gedacht gewesen :-)
 
  • Ersteller
  • #11
@der onk

Ich hab da eine Verständnisfrage.

WLANs funken auf 2,4 und 5 GHz, das Xvive laut Hersteller auf 5,8 GHz.

Können sich WLANs und das Xvive denn überhaupt in die Quere kommen?
Oder sind die 5 GHz für das WLAN zu "unscharf" beschrieben?
 
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  • #12
Ich zitiere aus einschlägiger Literatur:
  • In Europa werden die Frequenzen von 5,15 bis 5,35 GHz mit den Kanälen von 36 bis 64 und von Frequenzen 5,5 bis 5,7 GHz mit den Kanälen von 100 bis 140 verwendet.
Wenn man dazu noch bedenkt, daß ein starker Sender in der Nähe den Empfänger einfach "zumüllt", auch wenn der Frequenzbereich nicht exakt passt...
 
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  • Ersteller
  • #14
So eins haben wir im Proberaum stehen


Ui24R-front_vert_medium.jpg

Ich hab's jetzt endlich mal zeitlich geschafft und bin gerade im Bandraum. :-)

Ich habe unser Soundcraft angeschaltet und mich mit meinem Windows Tablet sowie mit dem Handy verbunden.

Das Soundcraft steht ca. drei Meter von meiner Position im Raum entfernt.

Mehr als Versuchsumgebung kann ich alleine nicht aufbauen.
Aber in dieser Konstellation - Null Aussetzer. :giggle:(y)

Bin gespannt, wie es ist, wenn wir das nächste Mal zusammen üben. :unsure:
 
  • #15
Seltsamerweise imponiert die Tasche seitenverkehrt gefertigt – wenn ich den Sender so einschiebe, dass dessen Klinkenstecker auf der dafür vorgesehenen(?) Öffnung heraus schaut, dann sind weder die Übersicht über die Kanäle auf der Oberseite, noch die Öffnung für die USB Buchse und die Knöpfe auf den beiden Schmalseiten wirklich gut zugänglich. Die Öffnung zum Einschieben des Senders müsste sich meiner Meinung nach genau auf der anderen Seite befinden
Hallo, die Tasche funktioniert eigentlich gut. Man muss die Klinkenbuchse "eingeklappt" lassen und das mitgelieferte Kabel durch die Öffnung der Tasche schieben. Dann passt alles und ist nicht weitenverkehrt.
 
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  • #16
@der onk

Ich hab da eine Verständnisfrage.

WLANs funken auf 2,4 und 5 GHz, das Xvive laut Hersteller auf 5,8 GHz.

Können sich WLANs und das Xvive denn überhaupt in die Quere kommen?
Oder sind die 5 GHz für das WLAN zu "unscharf" beschrieben?
Nein, die Abbrüche haben mit WLAN nichts zu tun, das funkt nicht bei 5,8GHz.

Wenn der Xvive einigermassen in seinem Bereich bleibt, kollidiert da normalerweise nichts. Die mechanische Ausführing ist für mich aber ein KO-Kriterium.

IMG_2707.webp
 
  • #17
@Pie-314
Bei Thomann* steht in der Beschreibung
-integrierter, wiederaufladbarer 780 mAh Lithium-Akku
-leich zugängliches Batteriefach erleichtert die fachgerechte Wartung und Prüfung der Batterie bei Bedarf und sorgt für eine höhere Lebensdauer

nur eins von Beiden kann stimmen
Ich vermute das mit dem Batteriefach ist Quatsch ?
 
  • Ersteller
  • #18
Ich bin nicht sicher, wie das gemeint ist.

An und für sich - Akku, ja.

Es gibt aber wohl für manche Xvive Systeme tatsächlich Tauschakkus:

*​

Ob es das für das A58 auch gibt, und daher der Passus in der Beschreibung so gemeint sein könnte, muss ich erst noch eruieren. :unsure:
Geil wäre es ja.
 
  • #19
Ich bin nicht sicher, wie das gemeint ist.
also nochmal
ein Integrierter Akku ist nicht mal so einfach austauschbar, ohne das Gerät zu öffnen
Ein Batteriefach dienst zum schnellen Austausch der Batterien oder Akkus
 
  • #20
Mit dem A58 habe ich in der Zwischenzeit einen Open Air Gig gespielt und auch dort gab es die Aussetzer wie im Proberaum.
Draußen ist das anscheinend nicht wirklich aufgefallen, aber beim Spielen ist es sehr störend. Die Erfahrungen mit dem XVive waren für mich in jedem Einsatz ziemlich bescheiden.

Daraufhin bin ich zum Musicstore gefahren und hab das Teil zurückgebracht. Sie habe es auch anstandslos zurückgenommen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dann für das Shure* GLXD16+ entschieden. Da ich eh ein Pedalboard mit dem Helix vor mir stehen habe, erschien mir das Gerät passend, da ich sonst ein Rack mitschleppen muss. Sonst wäre es ein Sennheiser* EW-D geworden.

Außerdem erscheint das Shure absolut bulletproof und stabil.

Gestern war die erste Probe und es hat total problemlos funktioniert.
Das Stimmgerät ist auch prima und leichter zu nutzen, als der Tuner im Helix :great: :great: :great:

Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie ich das Teil "einbaue". Im Case des Helix ist nicht genug Platz, ich brauche also
  • ein größeres Case oder
  • muss es immer on the fly verkabeln
  • oder baue das in ein separates kleines Case daneben
 
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