MrKnister
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Mesa Boogie Mark Five: 35 Review
Wer hier gelandet ist, weiß warum! Quatsch, ich erkläre es euch – herzlich Willkommen und viel Spaß beim Lesen. Ich möchte alle eure Fragen beantworten.
Wer bin ich und was mache ich
View: https://youtu.be/KOVIxC3CxSc?si=iNLiXNTz7T2NReCd
Vielseitigkeit und Einsatzgebiete
Fazit
Wer hier gelandet ist, weiß warum! Quatsch, ich erkläre es euch – herzlich Willkommen und viel Spaß beim Lesen. Ich möchte alle eure Fragen beantworten.

Wer bin ich und was mache ich
- Da ich schon den Mark IV kürzlich unter die Lupe genommen und berichtet habe, möchte ich gern darauf verweisen für Hintergründe und weitere Details zu mir oder meiner Vorgeschichte mit Mesa und der Mark Serie. Ich hebe mal die Ergänzungen zum Mark IV Review in blau hervor. Also wer das Mk4 Review gelesen hat, der kann direkt zu den blauen Zeilen springen.
- Der Clean Sound ist astrein, nicht so dirty chimey wie der AC30 aber vermutlich für 99,9% aller Anwendungen und User nicht zu übertreffen. Da ich mehr den Lead-Kanal im Fokus habe, möchte ich hier gar nicht eure und meine Zeit rauben und übergehen zum nächsten Punkt.
- Der Crunch ist echt toll. Vielleicht nicht so geil speziell wie der eine oder andere alte Marshall oder Orange, aber für meine Ansprüche mehr als gut.
- Es gibt so viele Parallelen zum Mark IV daher würde ich viele Punkte gleich beschreiben: Das Frequenzbild (Bass, Mitten, Höhen) ist schon sehr speziell einzustellen (da gehe ich weiter unten im Punkt Bedienung nochmal ein). Man muss aber nur wissen wie, und dann geht das auch schon. Soundmäßig hat man dadurch natürlich ganz andere Möglichkeiten als bei einem klassischen Amp. Die Potis sind wie ein EQ vor dem Amp. Der Sound wird dann eher über die Schieberegler des grafischen EQ eingestellt. Das klassische V ist da fast schon Pflicht und hat absolut nichts mit Metal zu tun. Der Amp hat einfach immense Mittenreserven, da darf der 750Hz Regler dann schon fast ganz unten sein.
- Headroom ist immens für solch eine 35W Kiste.
- Der Lead Channel vom Mark IV ist dem des Five: 35 sehr ähnlich. Der IIC+ Modus ist tatsächlich genauso live wie hier im Video mesa mark iic+ vs iii vs iv vs v von ML SOUND LAB
- Der Mark IV Modus am V35 hat mir zu viel Bass und Gain, klingt mir zu haarig und könnte glatter klingen wie ich es vom tatsächlichen Mark IV gewohnt bin. Bitte nicht verwechseln mit komprimiert oder steril. Der Rectifier z.B. klingt sehr fizzelig und das höre ich bei der Mark Serie kaum. Generell wenn Tube Amps zu leise sind, empfinde ich dieses Phänomen. Also mein Lieblingsmodus ist der Xtreme. Der ist einfach xtreme ausgewogen. Da liebe ich beide Amps
View: https://youtu.be/KOVIxC3CxSc?si=iNLiXNTz7T2NReCd
Vielseitigkeit und Einsatzgebiete
- Meines Erachtens ist der Amp geeignet für viele Musikgenres von Clean bis High Gain und kommt auch super mit unterschiedliche Gitarrentypen bzw. unterschiedlichen Pickups klar.
- Das Verhalten mit Overdrive oder anderen Pedalen kann ich leider nicht weiter beschreiben. Der Amp macht mich so ohne Weiteres schon sehr glücklich, dass ich nie das Verlangen hatte etwas Anderes einzubinden.
- Intuitive Bedienung ist es nicht wie bei Orange oder Marshall*. Bass, Mitten, Höhen sind ja doppelt vorhanden. Aber das prägt den Sound halt auch immens. Es ist anfangs vielleicht etwas fummelig, aber m.E. gewöhnt man sich auch sehr schnell daran.
- Im Vergleich zum Mark IV hätte ich hier weniger Sorgen, dass Push-Pull Potis im falschen Zustand sind. Da es sie hier ja nicht gibt.
Fazit
- Wie beim Mark IV: Der Preis ist wahrlich nicht von schlechten Eltern, aber m.E. auch gerechtfertigt, für das was man geboten bekommt. Und ich denke die Teile sind auch wertstabil.
- Für wen ist der Amp? Meines Erachtens wie beim Mark IV nichts für leise Spieler, da würde ich aber generell keinen Röhrenamp empfehlen und ich hatte auch schon 1W oder 5W Amps. Die klingen nicht besser als 50W oder 100W. Ansonsten für alle anderen die genug Geld haben oder schon alles andere ausprobiert haben außer Soldano, Bogner oder Diezel: Hier bitte zuschlagen!
- Der Mark 5:35 wurde von mir nach einer Woche Urlaub erneut an die Klinke geklemmt und was soll ich sagen. Es ist schon ein besonderer Amp. Nach wie vor bin ich überzeugt er steht dem Mark IV in nichts nach. Mesa hat es m.E. geschafft den Sound der Vergangenheit gut einzufangen. Ob der IIC+ wie das Original klingt, kann ich nicht beurteilen. Von den Vergleichsvideos auf Youtube zu urteilen wo IV gegen IIC+ antrat, scheint es auch gut gelungen zu sein. Ich kann mit allen 3 Modi im zweiten Kanal etwas anfangen.
- Die Lautstärke Reserven sind immens und auch das Bass Fundament ist für 4xEL84 nicht zu unterschätzen. Wird er meinen MK4 ablösen? Leider nein, dafür sehe ich zu wenig bis keine Vorteile. Wäre er ein guter Ersatz, wenn mein MK4 gestohlen wird? Aber hallo! Ich würde ihn mit Kusshand entgegennehmen.
- Der Reverb ist etwas gesitteter, klingt als wäre er parallel dazu gemischt mit hohem Anteil des Cleansignals. Mir gefällt da aber das krasse Wet Signal des Mark IV besser, auch wenn dort das EQ-Signal mit angepasst wird. Beim MK4 kommt nicht nur Reverb dazu, sondern (ich habs irgendwo online gelesen, weiß leider nicht mehr sicher) auch scooped.
- Crunch beim MK5:35 machte im ersten Test richtig viel Spaß. Der MK4 Rhy2 ist nicht so schlecht, wie oft im Web beschrieben. Im Vergleich mit dem Clean und den Lead-Channel hat er natürlich das Nachsehen. Aber er ist vollkommen ok, wie beim JCM800 oder OR120 für Mid-Gain.
- Gain und Treble nicht komplett hochdrehen möglich wie beim MK4, da stark Feedback.
- Die EQ-Potis im Lead Channel greifen nicht so krass ins Geschehen ein wie beim MK4.
Grund: color
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