Wie kriege ich mehr Kopfstimmanteil in mein Brustregister?

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SkyeHamilton
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Ich habe so meine Probleme mit dem Bruststimmengesang in den Höhen und hab inzwischen rausgefunden, dass ich wohl zu wenig Kopfstimmanteil habe, sodass es ab einer bestimmten Höhe nicht weiter nach oben geht.
Deshalb wollte ich fragen, ob jemand Tipps hat, wie ich mehr Kopfstimmanteil in meine Stimme bekomme.

Liebe Grüße

PS: Eine Hörprobe ist unterwegs. :)
 
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Immer mit ganz schmalem, ovalem Mund singen ;-) wie der Vokal o (in "Onkel")
Dadurch senkt sich die Kehle, der Klang wird runder und hat mehr weiche Anteile.

Auf die Hörprobe bin ich gespannt. Du lässt ja echt nicht locker.
 
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übungen mit i sind sehr gut für die kopfstimme (...)
knarrer sind prima.
mjä über quintumfang mit viiiiel twang (also auf KEINEN fall hinten offen, sondern zu), das bindet die register zusammen.

Ich halte das für keine guten Ratschläge für das Selbststudium. Der Vokal i im Übermaß verwendet fördert einen zu starken Stimmlippenschluss. Die Stimme kann dadurch eng und unangenehm schrill werden. Knarrer haben mit der Kopfstimme meines Erachtens nichts zu tun und sind auch nicht stimmfördernd. Der Twang muss, wenn überhaupt, angeleitet werden und es sträuben sich mir alle Nackenhaare wenn ich lese, daß man ohne hintere Weite belten lernen soll.

Bell, wo bist du? Was sagst du?

Gruß,
Shana
 
Immer mit ganz schmalem, ovalem Mund singen ;-) wie der Vokal o (in "Onkel")
Dadurch senkt sich die Kehle, der Klang wird runder und hat mehr weiche Anteile.

Auf die Hörprobe bin ich gespannt. Du lässt ja echt nicht locker.

Ich bin eben hartnäckig. ;D Aber das klingt ja schonmal umsetzbar.^^ Yay. x) Ich glaub, das krieg ich hin. :)

knarrer sind prima.
mjä über quintumfang mit viiiiel twang
Öhm... das musst du mir jetzt genauer erklären.^^ Knarrer??? :gruebel: Mjä über Quintumfang mit viel Twang?!? :confused:

Übrigens, mit der Hörprobe... Was wäre denn für meine Frage hilfreich zu wissen? Ich hab keine Ahnung, was ich singen soll, deswegen frag ich.^^ Gibt es irgendeinen Song, den ihr mir empfehlen könnt, bzw. der mich jetzt speziell bei diesem Thema weiter bringt?
 
Wunderbar, nun der dritte Thread zur eigentlich immer wieder gleichen Frage. Nur dass es jetzt "Bruststimmengesang in den Höhen" heißt. ;)
Kannst du eigentlich schon mischen? Also mit der Mischstimme singen? Wenn nein, dann steht das zuerst im Lernplan bevor du vor lauter ich-will-unbedingt-belten-koste-es-was-es-wolle deine Stimme verbrustest. Aber vielleicht hat das deine Lehrerin eh noch mit dir vor. Deswegen bin ich auch gespannt auf die Hörprobe, ob du überhaupt schon die technischen Grundlagen hat um überhaupt an Belt zu denken. Die bekannteste Übung fürs Finden der Mischstimme, ist die Sirenenübung. Sicher weißt du eine Stelle bei der du mit Bruststimme nicht weiterkommst und in die Kopfstimme umschlägst. Suche dir einen Ton unter und über diesem Bruch und gleite hin und her (Glissandi), und zwar so, dass es nicht mehr zum Kippen in der Stimme kommt. Wenn du eher der verbrustete Typ bist, hilft es meist schon einfach den tiefen Ton weicher und schlanker anzusetzen statt brääääätsch den tiefen Ton zu plärren. Welchen Vokal du da nimmst, ist deiner Vorliebe überlassen.

@stimme17 Knarrer sind prima? Meinst du vocal fry? Bei Anfängern muss man aber vorsichtig sein, weil man da durchaus was falsch machen kann und sich stattdessen den Hals wundkratzt.
Außerdem finde ich u leichter für die Kopfstimme als i. Zum i hatten wir schon einen Thread. Manche ziehen beim i den Mund in die Breite, verspannen sich im Gesicht- und Kehlbereich und bleiben deswegen flat. Bei o und u fällt die Kopfstimme irgendwie leichter, wahrscheinlich wegen der ovaleren Mundstellung.

@Hörprobe Wie wärs einfach mit einem Stück, das du gerade im Unterricht singst oder eins aus eurem Musical?
 
Das Problem ist, dass einige mich hier von vorne herein abschreiben, bloß weil ich Dinge anders formuliere als sie es gelernt haben. Außerdem ist das Thema nicht "Bruststimmengesang in den Höhen" sondern "Wie kriege ich mehr Kopfstimmanteil in meine Bruststimme". Damit hab ich, unabhängig vom Belten, ohnehin Probleme. Im Prinzip hat dieser Thread rein garnichts mit den anderen zutun. Ist nicht meine Schuld, dass du das so interpretierst.^^

Und ja, Mischstimme klappt schon ganz gut.

Hm, ist es wirklich sinnvoll, einen reinen Kopfstimmen-Song zu singen, wenn es um die Bruststimme geht? Und meine Musical-Songs gehen teilweise bis zum e'', und das hab ich nicht vor, zu belten.^^ Soll ich mir einfach ein tiefes Musical-Stück suchen?
 
Hallo Skye, hallo alle anderen, ich ziehe mich entgültig aus diesem thema zurück und sag mal entschuldigung!
ich gehe leider noch zu oft von mir selbst aus und vergesse dabei völlig, dass meine eigene (ziemlich robuste) stimme zweimal die woche von einem fähigen professor begleitet und beschaut wird, und ich möchte es nicht verantworten, das du, Skye, deine sehr junge stimme zersingst, weil du meinen in den raum geworfenen kommentaren zuviel beachtung schenkst und diese sachen ohne begleitung ausprobierst.
bitte bitte bitte sei vorsichtig ! wenn du meinen beitrag nicht aus deinem kopf löschen kannst, dann frag bitte deine gesangslehrerin, was twang und knarrer sind, sie kann dir das direkt erklären (und dir sagen, was du davon tun oder lassen sollst) und bitte sie doch, dir zu helfen, mehr kopfstimme beimischen zu lernen.
ich wünsche dir alles gute, weiterhin viel spaß und eine lange gesunde sängerinnenzeit.
 
Das Problem ist, dass einige mich hier von vorne herein abschreiben,
Nein, das nicht. Aber man baut ein Haus von unten auf.

Ich habe glaube ich eine sehr robuste Stimme, aber an Belten habe ich mich bisher nicht wirklich gewagt. Weil ich eben niemand habe, der sagen könnte, das ist es oder das ist verkehrt. Ich lerne klassisch und das beschäftigt mich schon ganz gut.
bloß weil ich Dinge anders formuliere als sie es gelernt haben. Außerdem ist das Thema nicht "Bruststimmengesang in den Höhen" sondern "Wie kriege ich mehr Kopfstimmanteil in meine Bruststimme". Damit hab ich, unabhängig vom Belten, ohnehin Probleme. Im Prinzip hat dieser Thread rein garnichts mit den anderen zutun. Ist nicht meine Schuld, dass du das so interpretierst.^^
Der Tip mit den Glissandi ist trotzdem sehr hilfreich. Außerdem die Mundstellung wie von Shana beschrieben.

Und weisst Du was - Du sagtest doch in den einem Thread auch was von Kopfstimme. Vielleicht fehlen Deiner Regisseurin einfach nur die Obertöne? Dann wirkt eine Stimme automatisch leiser und teilweise flat.
Und ja, Mischstimme klappt schon ganz gut.
Naja, scheinbar könnte sie ja wohl noch besser klappen.
Hm, ist es wirklich sinnvoll, einen reinen Kopfstimmen-Song zu singen, wenn es um die Bruststimme geht? Und meine Musical-Songs gehen teilweise bis zum e'', und das hab ich nicht vor, zu belten.^^ Soll ich mir einfach ein tiefes Musical-Stück suchen?

Nimm einen Song, bei dem Du ständig über die Mitte musst und durchaus auch tief runter. Die Musicalsongs klingen doch fein, auch wenn sie bis zum e'' gehen. Sing sie einfach so, wie Du es bei Deiner GL gelernt hast, das reicht für uns dicke.

Und Belten würde ich erstmal ganz vergessen. Arbeite mal dran, die tiefen Töne "brillianter" zu bringen. Dazu hilft es, diese nach oben durch den Haaransatz zu denken, z.B. Und immer schön das Wasser (aka Luft) unten in der Kalebasse (aka Bauch) halten ;)
 
Bell, wo bist du? Was sagst du?

Hier :) (ist spät geworden gestern ;) )
By the way, ich war gestern nacht auf einem großen und hier sehr berühmten Faschingsball; es spielten zwei Livebands, sehr junge Leute, und ich war echt baff. Die Sängerinnen (sie können nicht älter als 25 gewesen sein) waren der Hammer; auch wenn Tanzmucke nicht mehr meins ist, so muß ich doch neidlos anerkennen, daß sie granatenmäßig gut gesungen haben (auch die Musiker waren nicht von schlechten Eltern). Und die Bühnenperformance war total professionell. Menno, die haben heutzutage so eine gute Gesangsausbildung in Rock/Pop, so etwas hatte ich nicht! Allerdings weiß ich nicht, wie lange die Stimmen dieses fünfstündige Dauergeschrei durchhalten werden - womit wir beim Thema wären.

Ich pflichte Dir 100% bei. Das "i" kann ein verdammt gefährlicher Vokal sein; er macht halt gerne den Hals eng und zieht durch die breite Mundstellung, die man fast automatisch macht, den Kehlkopf nach oben. Und ohne hintere Weite würde ich auch niemandem das Belten beibringen. Die Stimme kann ohne diese Weite oben sehr eng werden, was nicht sonderlich gesund ist, jedenfalls nicht auf Dauer !
Natürlich klingt die runde, ovale Mundstellung bzw. der dadurch entstehende Klang oft auch unpassend, zumindest bei rockigen Songs. Ich "twange" auch mal ganz gern, gehe auch gerne in die breite Fauchstellung, aber wohldosiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
An alle mal ein kurzer Text über meinen musikalischen Werdegang. Man weiß ja nie, vllt hilft es.^^
Also ich habe bis Anfang letzten Jahres ganz ohne GU gesungen und da auch nur mit isolierter Kopfstimme, soweit ich mich erinnere. Dann haben wir im Musical einen Teil von Aida aufgeführt und ich wollte unbedingt Amneris spielen. Jedoch meinte meine Regisseurin, mir würde "Bauch" fehlen. Ein Junge mit GU, den ich kannte, war dann eine Woche nicht da und ich hab seine Stunde übernommen (dieses eine Mal). Und da hab ich dann zum ersten Mal Bruststimme gesungen. Seitdem klappt es mit dem Belten in tieferen Lagen auch ganz gut, aber für mehr fehlen mir dann wohl Kopfstimmanteile. Inzwischen hatte ich schon 4 oder 5 Stunden bei meiner GL, habe aber bisher nur an meiner Kopf- bzw. Mischstimme gearbeitet.

Übrigens: Mischstimme ist für mich Kopfstimme mit Bruststimmanteil und alles, was man im Bruststimmbereich ansetzt, ist für mich "reine Bruststimme".^^


Hallo Skye, hallo alle anderen, ich ziehe mich entgültig aus diesem thema zurück und sag mal entschuldigung!
ich gehe leider noch zu oft von mir selbst aus und vergesse dabei völlig, dass meine eigene (ziemlich robuste) stimme zweimal die woche von einem fähigen professor begleitet und beschaut wird, und ich möchte es nicht verantworten, das du, Skye, deine sehr junge stimme zersingst, weil du meinen in den raum geworfenen kommentaren zuviel beachtung schenkst und diese sachen ohne begleitung ausprobierst.
bitte bitte bitte sei vorsichtig ! wenn du meinen beitrag nicht aus deinem kopf löschen kannst, dann frag bitte deine gesangslehrerin, was twang und knarrer sind, sie kann dir das direkt erklären (und dir sagen, was du davon tun oder lassen sollst) und bitte sie doch, dir zu helfen, mehr kopfstimme beimischen zu lernen.
ich wünsche dir alles gute, weiterhin viel spaß und eine lange gesunde sängerinnenzeit.
Ich glaub, das will ich gar nicht wissen.^^ Ich versuche jetzt erstmal, das mit dem Kopfstimmanteil in den Griff zu kriegen. Ich dachte ja anfangs, es wäre der Vordersitz, aber mittlerweile denke ich, dass ich das ganz gut hinkriege. Jetzt sind wir ja nach 2 Threads endlich soweit, mein Problem gefunden zu haben...^^ Aber danke, dass du versucht hast, mir zu helfen. :)


Der Tip mit den Glissandi ist trotzdem sehr hilfreich. Außerdem die Mundstellung wie von Shana beschrieben.

Und weisst Du was - Du sagtest doch in den einem Thread auch was von Kopfstimme. Vielleicht fehlen Deiner Regisseurin einfach nur die Obertöne? Dann wirkt eine Stimme automatisch leiser und teilweise flat.
Meine Stimme mag vieles sein, aber ganz sicher nicht leise...^^ Und sie ist auch sehr robust. Ich werde vom Singen normalerweise auch nicht heiser, es sei denn, ich bin eh erkältet und konzentriere mich daher beim Singen zu sehr auf die Kehle. Ich sage ja auch, dass es bis zu einer bestimmten Höhe perfekt funktioniert mit dem Belten (mit dem, was ich in dieser allerersten Stunde bei meiner GL gelernt hab), aber ab einer bestimmten Höhe geht einfach nichts mehr.


Naja, scheinbar könnte sie ja wohl noch besser klappen.
Wie oben bereits erklärt, ist Mischstimme für mich Kopfstimme mit Bruststimmanteil, nicht umgekehrt.

Und Belten würde ich erstmal ganz vergessen. Arbeite mal dran, die tiefen Töne "brillianter" zu bringen. Dazu hilft es, diese nach oben durch den Haaransatz zu denken, z.B. Und immer schön das Wasser (aka Luft) unten in der Kalebasse (aka Bauch) halten ;)
Das letzte muss ich jetzt nicht verstehen, oder?^^

Hier :) (ist spät geworden gestern ;) )
By the way, ich war auf einem Faschingsball mit zwei Livebands, sehr junge Leute, und ich war echt baff. Die Sängerinnen (sie können nicht älter als 25 gewesen sein) waren der Hammer; auch wenn Tanzmucke nicht mehr meins ist, so muß ich doch neidlos anerkennen, daß sie granatenmäßig gut gesungen haben (auch die Musiker waren nicht von schlechten Eltern). Auch die Bühnenperformance war total professionell. Menno, die haben heutzutage so eine gute Gesangsausbildung, so etwas hatte ich einfach nicht! Allerdings weiß ich nicht, wie lange die Stimmen dieses fünfstündige Dauergeschrei durchhalten werden - womit wir beim Thema wären.
Ich pflichte Dir 100% bei. Das "i" kann ein verdammt gefährlicher Vokal sein; und ohne hintere Weite würde ich auch niemandem das Belten beibringen. Die Stimme kann oben sehr eng werden, was nicht sonderlich gesund ist, jedenfalls nicht auf Dauer !
Hast du vllt noch Tipps, wie ich mehr Kopfanteil in mein Belten bekomme?
 
Ich sage ja auch, dass es bis zu einer bestimmten Höhe perfekt funktioniert mit dem Belten (mit dem, was ich in dieser allerersten Stunde bei meiner GL gelernt hab), aber ab einer bestimmten Höhe geht einfach nichts mehr.

Das Zauberwort heisst Atempower ;-)
Für hohes Belting brauchst du eine kraftvolle Ausatmung, denn sonst müssen die Kehlkopfmuskeln zupacken. Und damit kannst du in der Tat jetzt auch schon anfangen: Atemübungen mit kräftigem sch sch sch, ptk und sowas alles.

Shana
 
Das Zauberwort heisst Atempower ;-)
Für hohes Belting brauchst du eine kraftvolle Ausatmung, denn sonst müssen die Kehlkopfmuskeln zupacken. Und damit kannst du in der Tat jetzt auch schon anfangen: Atemübungen mit kräftigem sch sch sch, ptk und sowas alles.

Zwei Stühle, eine Meinung ;)
Ich finde ja, daß man fürs Belting mal mindestens eine so gute Stütze braucht wie für eine Opernarie... und daß falsches Belten die Kehlkopfmuskulatur ganz schnell ruiniert, wenn man nicht gelernt hat, diese zu entlasten. Ohne eine trainierte Atmung geht das einfach nicht, da gehe ich mit Shana d´accord.
Über den Klang kann man streiten, das ist oft Geschmackssache. Ich finde den "runden", dunkleren Klang, der durch das schmal-ovale "o" entsteht, manchmal zu gekünstelt, zu kultiviert - er passt gut zu Balladen und ins Musical-Genre (aber keinesfalls zu allen Musicals!), er passt aber oft auch gar nicht. Besonders nicht, wenn man rockig, rotzig, scharf und aggressiv klingen will. Allerdings "faucht" man dann sozusagen schon instinktiv. Das würde ich jetzt auch niemandem abtrainieren wollen, im Gegenteil. Es ist aber eh super, wenn man beide Sounds kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Atempower trifft sehr, sehr gut was bei mir der Schlüssel war. Wenn die Atmung stimmt, sind auch kraftvolle Höhen kein Problem, weil du dich dann nicht anstrengen musst, um die Töne herauszubekommen - sie fließen dann tatsächlich. Zum Thema Höhen: Man darf es mit der Höhe beim Belten nicht übertreiben. Ich habe einen Bereich (so ab g#' bis c''), in dem ich, je nach Song, lieber schlanker singe, weil es sonst einfach zu viel Kraft kostet. Wenn jetzt ein a' der Spitzenton ist, haue ich den auch mal mit Schmackes raus, aber wenn es dann noch weiter hoch ginge, wäre ich ziemlich gelackmeiert :D
Mein Fehler neben der zu flachen Atmung war übrigens, dass ich viel zu weit oben erst anfing zu mischen und mich so quasi festgesungen habe. Meinst du das mit "es geht nicht weiter?"
 
Ja, Töne verschlanken nach oben, Masse rausnehmen und bloß nicht alles durchbrettern, sondern ruhig mal schummeln, indem man "antäuscht", also kopfstimmige "Spartöne" einbaut. Erstens merkt das kein Mensch (und selbst wenn, was soll´s - es klingt sowieso gut) und zweitens entlastet das die Stimme.
 
Das Problem ist, dass einige mich hier von vorne herein abschreiben,
Wie nett, dass du das so interpretierst, wo sich hier alle sehr viel Mühe um dich geben.

Außerdem ist das Thema nicht "Bruststimmengesang in den Höhen" sondern "Wie kriege ich mehr Kopfstimmanteil in meine Bruststimme".
Findest du? Wenn man deine Frage liest, kann man an "Wie kriege ich mehr Kopfstimmanteil in meine Bruststimme" ein "damit ich in den Höhen bruststimmiger singen kann" anhängen, was man als "Wie lern ich Belting" übersetzen kann. Glaubt doch bei der Vorgeschichte keiner, dass es dir da nur um die richtige Bruststimme in den Tiefen geht.

Im Prinzip hat dieser Thread rein garnichts mit den anderen zutun.
Auch deinen Thread zu "Vordersitz beim Belten" kann man anhand der Fragestellung auf "Wie lern ich Belting" reduzieren. Und in diesem Thread wurde das mit dem "Kopfstimmanteil muss immer im Belt sein" erwähnt. Aber nein, hat ja mit dieser Fragestellung hier ja gaaar nichts zu tun, wie kann ich das nur so interpretieren? Ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen. ;)

Und ja, Mischstimme klappt schon ganz gut.
Das ist gut. Aber was ist dann dein Problem, wenn es dir ja gar nicht ums Belten geht?

Soll ich mir einfach ein tiefes Musical-Stück suchen?
Nimm einfach einen Song, der dir Spaß macht und eine Stelle hat, bei dem du deinem Gefühl nach zu wenig Kopfstimmanteil in der Bruststimme hast. Du wirst doch bestimmt irgendwas gesungen haben, bei dem du dieses Problem bei dir bemerkt hast?

Mal schauen, vielleicht machst du das ja schon sehr gut und dir fehlt nur ein kleiner instant tip. Weil wir das aber immer noch nicht wissen und dir angeblich "Bauch" gefehlt haben sollte, du bisher nur 5 Unterrichtsstunden hattest bei denen du noch an Basics arbeitest (und wie gesagt, ist Belting eher was für Fortgeschrittene, die die Grundlagen fest beherrschen, oder eben für Leute, die die Grundlagen eh schon mitbringen, also Talent dafür haben), ist man bei dir eben noch sehr zurückhaltend. Verstehe das nicht als "dich abschreiben". Es wär einfach unverantwortlich dich zu etwas zu motivieren, wofür dir womöglich die Grundlagen und Betreuung fehlen und wir nachher schuld daran sind, dass du dir die Stimme zerschießt und später Jahre lang mühsam Fehler abtrainieren musst.
Was sagt denn deine Lehrerin überhaupt zu deinem Vorhaben?
 
Das letzte muss ich jetzt nicht verstehen, oder?^^

Achtung: Niemals Aussagen von Alpha - Forumsmitgliedern in Zweifel stellen oder hinterfragen, sonst wird dein Thread schnell gesperrt. Nur ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung.

Allerdings hat Bell hier auch Recht: Wenn ich auch nicht weiß, was eine Kalebasse sein soll, meint sie vermutlich, dass du nicht zuviel Luft beim Singen verbrauchen solltest, es soll beim gesungenen Ton normalerweise kein Hauchen zu hören sein, aus verschiedenen Gründen (Klangästhetik, Aushalten von langen Tönen, Effektivität des Energieaufwandes, Gefahr des Heiser-werdens bei lauten Tönen). Was natürlich nicht heißt, dass gelegentliche hauchige Passagen nicht ein schönes Stilmittel wären.

Dazu kann man sich vorstellen, die Luft beim Singen "einzusaugen" oder einzuatmen anstatt auszuatmen, was natürlich dann nicht wirklich der Fall ist.
Mann kann z.B. Töne auf U beginnen (was einen guten Stimmlippenschluss vereinfacht), so dass möglichst keine überflüssige Luft zu hören ist und versuchen, von da aus zu den anderen Vokalen hinzublenden, bei denen es schwerer ist, die Luft in dir zu halten. Das Gefühl für einen minimalen Luftverbrauch sollte man irgendwann sicher abgespeichert haben und das Prinzip für die Gesangsgrundtechnik verwenden.
 
Lieber Tobia, bitte richtig lesen. Das mit der Kalebasse ist nicht von mir.
Und ich hab´s auch nicht verstanden (obwohl ich annehme, daß die Kalebasse zu den Kürbisgewächsen gehört). Aber ich mache mir auch keinen Kopf darum ;)
Viele Grüße von einem Forum-Alpha ;)
 
@ Tobia

In diesem threat haben kryptische Anleitungen für Fortgeschrittene und abseitige Theorien nichts verloren. Es ist kein Diskussions-threat, sondern ein threat der sich auf die Fragen einer sehr jungen Sängerin bezieht.

@ Skye:
Belting braucht Power, da wirst du mir sicher zustimmen. Die Power kommt enhtweder aus dem Hals (AUA!!!) oder aus der Atemmuskulatur. Diese Muskulatur kann gezielt trainiert werden und ich finde, das macht immer Sinn.
Die schmale ovale Mundstellung beim belten klingt, wie Bell sagt, rund, dunkel und eher weich. Also eher nach Musical als nach Rock. Sie hat aber den Vorteil, daß die Kehle relativ tief bleibt und du viel hinteren Raum hast. Das bedeutet, du kannst die Kopfstimme erstens nahtlos anfügen und du hast zweitens automatisch schon mehr "Kopfstimmanteile" im Sound. Mit der ovalen Mundstellung kann man sich nach oben hin weit weniger verbrüllen als mit allen anderen Belt-Techniken.
Ich habe es gerade wieder selber festgestellt. Komme nämlich gerade aus einer persönlichen Übestunde, in der ich endlich mal wieder richtig rausgeschmettert habe. Stücke wie "Rolling in the deep" von Adele oder die schweren Musicalstücke wie "Tot zu sein ist komisch" machen in der Höhe kein Problem mit der ovalen Mundstellung (UND ATEMPOWER und entsprechendem KÖRPERLICHEM EINSATZ, sonst geht es NICHT!!!!!) Auch Stücke wie "Run" von Leona Lewis fallen auf dieser Basis leichter, denn das Stück switscht dauernd zwischen Belt und Kopfstimme. Aufgrund eigener Erfahrungen sowohl als Sängerin als auch als Gesangslehrerin empfehle ich SEHR die ovale Mundstellung mit großer Kehlweite ("hintere Weite") für den Einstieg ins Belting. Andere Techniken gibt es auch und sie schaffen andere Klänge, wie Bell schon sagt, bergen aber auch gewisse stimmliche Risiken. Diese sollte man erst für sich selber einschätzen können bevor man sich damit einlässt.
Wie sagte hier jemand so schön: Ein Haus baut man vom Fundament her auf. Die schmale Mundstellung mit hinterer Weite ist das Belt-Fundament. Und bitte schreib nicht in einer Woche, du kannst das jetzt und willst jetzt Tipps für Fortgeschrittene. Dann steig ich hier nämlich aus und überlass dich deinem Schicksal ;-)

Gruß,
Shana
 
In diesem threat haben kryptische Anleitungen für Fortgeschrittene und abseitige Theorien nichts verloren. Es ist kein Diskussions-threat, sondern ein threat der sich auf die Fragen einer sehr jungen Sängerin bezieht.

Ich wüsste nicht, was an dem Minimalluftprinzip kryptisch oder abseitig wäre. Das sprechen viele Gesangslehrer gut und gerne in der ersten Unterrichtsstunde an und es ist auch ganz ohne Erfahrung nachvollziehbar. Und die Ausführung bezog sich auf eine Frage der Threaderstellerin.

Die schmale ovale Mundstellung beim belten klingt, wie Bell sagt, rund, dunkel und eher weich. Also eher nach Musical als nach Rock. Sie hat aber den Vorteil, daß die Kehle relativ tief bleibt und du viel hinteren Raum hast.

Bitte nicht die junge Threaderstellerin mit abstrusen Theorien verunsichern; die Form der Mundöffnung hat rein gar nichts mit der Höhe der Kehle oder der Weite im Rachen zu tun.
 
Amen :))))

@ Skye: Es hilft alles nichts, du musst dir am Ende eben doch deinen eigenen Reim aus alledem machen. So ist es eben in einem Forum wie diesem in dem die unterschiedlichsten Leute die gegenteiligsten Meinungen vertreten.

Ich geh jetzt zu meinem Liebsten.

bis morgen
Gruß,
Shana
 

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