Danke Vali, genau so sehe ich es auch.
Bevor ich deine Hörbeispiel nicht gehört habe, liebe Skye werde ich keine Andeutungen mehr machen. Ich war davon ausgegangen, daß du eine klassische Lehrerin hast und schon wüsstest was mit hinterer Weite gemeint ist. Ich sehe nun aber daß du es nicht weißt. Es ist leicht vorzumachen, aber bei schriftlichen Erklärungen weiß man eben nie, ob es richtig ankommt und umgesetzt wird.
Wie gesagt: Belting mit Apfelbiss ist nicht "ungesünder" als Belting mit ovaler Stellung. Der Unterschied zwischen beiden ist ja nur eine leichte Soundverschiebung während die komplette Einstellung des Instrumentes beibehalten wird. Auch das hast du offensichtlich nicht verstanden und kannst daher das was du bei anderen Sängerinnen hörst nicht entsprechend deuten. Das ist überhaupt nicht schlimm, liebe Skye, schließlich bist du mit deinen Gesangsversuchen noch ganz am Anfang. Das Problem entsteht, wenn du alleine rumtüftelst und GLAUBST, es richtig verstanden zu haben obwohl du es nicht hast.
Manchmal bin ich wirklich froh, daß es zu Zeiten meiner Gesangsausbildung noch keine Internet-Gesangsforen gab. Ich hatte noch nicht einmal Internet und gerade erst meinen ersten Computer für Textverarbeitung

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Ich habe in meiner ersten Band und davor in kleinen Musicalprojekten so gesungen wie ich es konnte und meinen eigenen Stil in jener Zeit entwickelt. Und daneben habe ich Unterricht genommen. Erst bei einer Klassikerin, dann bei einer anderen Klassikerin, dann bei einer Jazzerin, dann bei einem Opernsänger, der mir aber auch sehr gut das Belting beibringen konnte. Als ich Belting gelernt habe war ich schon fast 30. Davor hatte ich noch nicht einmal den Begriff "Belting" vernommen.
Ich denke durchaus, man kann es früher auch schon lernen und ich unterrichte es auch. Erst gestern staunte ich über eine meiner jungen Schülerinnen. Sie ist 15 oder so und kriegt das auch schon ganz gut hin. Aber ich achte auch darauf, daß sie es richtig macht und sich nicht überfordert.
Shana
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Habe gerade in einem anderen Forum von einem sehr erfahrenen Gesangslehrer, den ich selber auch kenne, die Bemerkung gelesen, daß sehr junge lyrische, leichte und unverbrauchte Stimmen - wie eben die in meinem Beispiel - häufig so ein schnelles Vibrato haben. Es zeigt, dass die Stimme frei ist[/FONT]