MIDI-Spuren beim Mixdown weg...

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Froeschlein
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Hi!

Ich nutz Cubase und hab einige Gitarren-Spuren aufgenommen. Drumsounds laufen über LM4 oder wie dieses Sampler-Teil heißt...

Als Fläche hab ich einfach ne MIDI-Spur "programmiert" die dann mit dem Instrument 51 meiner Soundkarte (so ich das denn richtig verstanden hab) einen netten Klangteppich zaubert. Beim Abspielen hört man die Keys auch aber wenn ich einen Mixdown mache sind sie weg :-(
Nur wieso?!?
Gibts da irgend einen Trick 17b, wie ich die MIDI-Sounds auch downgemixt krieg?
Ich könnte erst nur die MIDI-Spur aufnehmen und dann als WAV wieder importieren, aber ob das so sinnig is?!?
Alternativ könnt ich noch den Cubase-Synthie nehmen und versuchen, mir da was zurechtzuzimmern, aber auch das is nur ne faule Alternative...

Bin dankbar für jede Idee :)

Viele Grüße,

Chris
 
Eigenschaft
 
MIDI-Daten werden ja erst in dem Moment in hörtbare Töne gewandelt, wo sie abgespielt werden. Daher sind sie beim Downmix nicht dabei (Ausnahme sind VST-Isntrumente wie eben das LM-4).

Ich könnte erst nur die MIDI-Spur aufnehmen und dann als WAV wieder importieren, aber ob das so sinnig is?!?
Das ist die einzige Möglichkeit. Wenn der Mix passt, musst du auch nicht die MIDI-Spur getrennt aufnhemen, sodnern einfach den ganzen Mixdown. Hat man frher mit anaolgen Tonbändern ja auch so gemacht :) Also einfach neue Spur in Cubase anlegen, deine Soundkate so einstellen, dass nicht das LineInSignal sondern alles aufgenommen wird ("Stereo-Mix", "WAs sie hören...") und aufnhemen. In der neuen Spur ist dann dein fertiger Song.
 
Das ist die einzige Möglichkeit. Wenn der Mix passt, musst du auch nicht die MIDI-Spur getrennt aufnhemen, sodnern einfach den ganzen Mixdown. Hat man frher mit anaolgen Tonbändern ja auch so gemacht :) Also einfach neue Spur in Cubase anlegen, deine Soundkate so einstellen, dass nicht das LineInSignal sondern alles aufgenommen wird ("Stereo-Mix", "WAs sie hören...") und aufnhemen. In der neuen Spur ist dann dein fertiger Song.
Ja, die gute alte Echtzeit-Aufnahme ;) aber das wär doch mal ein Projekt. Ein VSTi, das Midisignale simuliert. Da könnte man sich die Aufnahme des Mixdowns sparen. Obwohls ja auch recht unübersichtlich wäre, wenn man für jedes in der Midi vorkommende Instrument ne eigene Spur bräuchte... und erst die Unterbringung von 175 Instrumenten in einem VSTi... naaaaja :)
 
Hey!

Ärgerlich, dass das nich so ohne Weiteres geht...
Die Aufnahme in Echtzeit is bei mir selten möglich, weil ich durch den Mix viel CPU-Last verbrauche und der Rechner das schlicht net packt... viele Spuren, einige Effekte, da geht meine Kiste schonmal in die Knie...

Gibts es denn ein VSTI, das so einen MIDI-Klangerzeuger nachbildet?

Wär doch mal ne Idee, wäre dann natürlich von hinten durch die Brust ins Auge, aber würde wenigstens funktionieren...

Besten Dank!

Chris

Edit: da scheint noch jemand auf die Idee gekommen zu sein ;-)
 
Gibts es denn ein VSTI, das so einen MIDI-Klangerzeuger nachbildet?
Wow, zur gleichen Uhrzeit den gleichen Gedanken! :great:

Ärgerlich, dass das nich so ohne Weiteres geht...
Die Aufnahme in Echtzeit is bei mir selten möglich, weil ich durch den Mix viel CPU-Last verbrauche und der Rechner das schlicht net packt... viele Spuren, einige Effekte, da geht meine Kiste schonmal in die Knie...
Du könntest auch NUR die Midi in Echtzeit aufnehmen, als Wave speichern und so in deinen Mix laden. Dann hättest du statt der Midi ne zusätzliche Wave, aber das müsste der Rechner eigentlich schaffen
 
Naja, also sowas gibt es ja. Ein VSTi ist ja ein MIDI-Klangerzeuger. Es muss ja auch keine "MIDI Signale" simulieren, es macht nichst anderes als z.B. der "Microsoft GS Wavetable SW Synth" (mit dem der Mixdown nicht klappt). VST ist halt nur ein spezielles Format.
Was willst denn Du für Sounds haben? Genau die, die deine Soundkarte erzeugt? Vielleicht gibt es sogar VSTis, die du noch besser findest. So ganz spezielle. Es gibt aber eben auch z.B. Roland Virtual Sound Canvas. Das ist ein Standard General MIDI VSTi, also mit den ganzen GM-Instrumenten auf den richtigen kanälen wie auch der Microsoft SW Synth, oder ein Standardkeyboadr, oder deine Soundkarte...nur eben als VSTi.
 
Naja, also sowas gibt es ja. Ein VSTi ist ja ein MIDI-Klangerzeuger. Es muss ja auch keine "MIDI Signale" simulieren, es macht nichst anderes als z.B. der "Microsoft GS Wavetable SW Synth" (mit dem der Mixdown nicht klappt). VST ist halt nur ein spezielles Format.
Naja, aber ein VSTi rendert doch aus den Informationen der Midi einen Ton, berechnet ihn sozusagen mit Hilfe verschiedener Algorithmen. Dann könnte man doch auch Klänge rendern, die nach Midi klingen ;) nur mal rein theoretisch, weils mit dem standard Syntesizer eben nicht klappt (warum auch immer, wandelt der nur auf Hardwareebene die 8 bit Steuersignale in Klänge um?)
 
Dann könnte man doch auch Klänge rendern, die nach Midi klingen
Darum geht es nicht. MIDI selbst hat keinen Klang. MIDIs regen immer einen Klangerzeuger zum spielen an, den man dann hört. Das was Du mit "MIDI-Klang" meinst, ist nur der Klang eines speziellen, billigen Klangerzeugers.
Wenn ich ein Klavierstück als MIDI-Spur mit einem Keyboard einspiele, habe ich ja nur die "Noten". Die lasse ich nun von einem beliebigen Klangerzeuger abspielen. Auf dem Uraltrechern, an dem ich gerade sitze, ist eine entsprechen alste und billige Soundkarte mit FM-Synthesizer oder so drin. Das Klavier klingt ziemlich schlecht und künstlich. Der Microsoft SW Synth, der ja bei Win2000 und XP dabei ist, klingt da schon besser. Ebenso wahrscheinlich die Sounds einer aktuellen Soundblaster Karte. Und richtig realistisch klingt es dann mit "The Grand" oder vergleichbarem hochwertigen VSTi. Was soll nun "MIDI-Klang" sein? Es gibt bestimtm auch billige KlavierVSTis, die nicht realistischer klingen, als die Sounds der Soundkarte.
Mit VSTi verbindet man meist sehr spezielle einzelen Instrumente, was ja auch meistens der Fall ist. Aber wie gesagt gibt es z.B. das Roland Virtual Sound Canvas VSTi, was eben alle GM-Sounds korrekt enthält. Wie "midimäßig" oder "realistisch" die klingen, weiß ich jetzt auch nicht. aber was soll da auch der Maßstab sein?
Rein technisch weiß ich auch nicht, ob der VST-Standard immer diesen Mixdown ermöglicht, oder ob es daran liegt, dass VSTis Samplebasiter sind - aber sind sie das immer? Zumindest finde ich es dann loscgih, dass dann ein Mixdown, der schneller als Echtzeit ist, klappt.
Die VSTis, die echte Instrumente realitsisch nachbilden wollen, arbeitren übrigens wohl alle Samplebasiert. Das erwähnte "The Grand" z.B. berechnet den Klaviersound nicht aus einem Algorithmus. Stattdassen wurde da wikrlich einfach das Klavier mikrofoniert, einer drückt eine Taste, der Ton wird aufgezeichnet. Und diese Soundsamples werdend ann einfach abesgpeilt, wenn der entsprechende MIDI-Befehl kommt.
 
Darum geht es nicht. MIDI selbst hat keinen Klang. MIDIs regen immer einen Klangerzeuger zum spielen an, den man dann hört. Das was Du mit "MIDI-Klang" meinst, ist nur der Klang eines speziellen, billigen Klangerzeugers.
Aber das weiß ich doch, deshalb doch die Frage, ob die Steuerbefehle nur auf Hardwareebene weiterverarbeitet werden ;) und klar, "den" Midiklang gibt es nicht, aber man könnte ja klangmäßig in eine Richtung gehen, die als Midi identifizierbar wäre ;) Vielleicht ist das ja bei dem von dir geposteten Roland VSTi der Fall.

Und dass mit den samplebasierten (realistischen) VSTis ist mir ebenfalls klar. Wer echten Klang will, braucht eben auch echten Klang ;) es ging mir ja nur darum, dass man nen Midi-mäßigen Klang (also den eines schlechten Synths) auch ohne Probleme algorhitmisch realisieren könnte, gibt ja genug Software Synths mit 3xOSC, AM-und FM-Synthese etc. mit nem (gehobeneren) trashigen Klang. Inwiefern das von Nutzen ist, muss wohl jeder selbst entscheiden.
 
Hey!

Dieses Roland Virtual Sound Canvas scheint das zu sein, wonach ich gesucht habe :).
Soweit ich informiert bin muss man bei den VSTis unterscheiden zwischen Klangerzeugern, (also Synthies), die anhand von periodischen Signalen und Hüllkurven einen Sound in Echtzeit berechnen und auf der anderen Seite dazu die Sampler, die auf Knopfdruck zB WAV-Files abspielen (wie der LM4 für Drums oder Halion mit the Grand für Instrumente, in diesem Fall ein Flügel).

Ich hatte mal angefangen, mich in die Synthie-Programmierung einzulesen, aber bis man da das rauskriegt (grade bei "größeren" Kisten) muss man schon echt Erfahrung haben. Evtl sollte ich einfach nach Presetz für die Dinger ausschau halten, denn sowohl die Sampler als auch die Synthies sind im normalen Mixdown drin...

Von daher wäre ein Synthie (frisst ja auch viel weniger Hardware) mit einer entsprechend langen Liste an Presets wohl die ultimative Lösung... zumindest für mich ;-)

Danke nochmal für eure Beiträge! Ich finds immer wieder klasse, wenn man neue Denkanstöße bekommt.

Viele Grüße,

Chris
 
Naja alle die mit sf2 Soundfonts arbeiten können/wollen, haben die Möglichkeit das SFZ192 als VST-Instrument zu nutzen. Dort lädt man einfach den entsprechenden Soundfont rein, das ganze wird bein Audiomix-Down logischerweise mitexportiert.
Eine komplette Schlagzeugspur kann damit relativ einfach in den MixDown reingebracht werden, und man hat den Vorteil, dass man zum Bsp. die sehr guten Soundfonts von NaturalSounds, die ebenfalls zum Download bereitstehen einfach einbinden kann.

SFZ ist freeware und gibt sicherlich zu googlen
 

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