Nylon-Saiten: Tonleitern-Anschlagstechnik

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Hallo!

Ich spiele Nylon-Saiten.

Wenn ich Tonleitern spiele, dann bevorzuge ich die 3-Notes-per-String-Methode.
Nur wie sollte die Anschlagshand anschlagen? Mit zwei Fingern (Zeige- u. Mittelfinger) oder mit drei Fingern (Zeige-, Mittel- und Ringfinger)?
Da 3 Noten pro Saite angeschlagen werden, ist die 3-Finger-Methode eingentlich gut. Nur wenn es ein längerer Lauf wird und über alle 6 Saiten geht, dann kommt es natürlich vor, dass der Zeigefinger beim Saitenwechsel nicht der "erste" Finger ist. Es gibt natürlich die Kombination: Zeige-Mittel, Mittel-Ring, Ring-Zeige.

Bei der 2-Finger-Methode ist dieser Saitenwechsel natürlich einfacher. Da immer abwechselnd angeschlagen wird.

Natürlich ist es nur Übungssache, nur möchte ich wissen, ob man mit 3 Fingern schneller wird bzw. ob sich der Übungsaufwand mit drei Fingern auszahlt. Oder reicht die 2-Finger-Methode aus?

Wie machen es Paco de Lucia und Co bei schnellen Tonleiternläufen?

Danke schon mal für die Antworten!

mfg
 
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Weiß keiner etwas dazu? :(
 
Weiß keiner etwas dazu? :(

Ich weiß auch nichts, aber wenn man logisch überlegt:

Sind 2 Finger gut trainiert, ist man mit diesen schneller, als mit 2 trainierten und einem untrainiertem dritten Finger.
Wenn dein Ziel Höchstgeschwindigkeit ist, solltest du möglichst alle Finger verwenden.

Wie sieht überhaupt eine Tonleiter mit 2 Positionen pro Saite aus?
 
Wie sieht überhaupt eine Tonleiter mit 2 Positionen pro Saite aus?
Wie ein Penta-Pattern? :)

@Topic: "Wissen" tue ich das auch nicht. Tonleitern sind ja nicht das Ziel des Gitarristen, sondern eine Möglichkeit, Techniken zu üben. Das, was man halt schnell auswendig lernen und dann immer wiederholen kann. Also im Grunde übst du ja nicht eine Technik ein mit dem Ziel, damit dann möglichst schnell 3NPS-Tonleitern hoch- und runterklappern zu können, sondern umgekehrt lernst du die Patterns, um an deren Hand dann alle möglichen Dinge/Techniken/Läufe etc. pp lernen oder eben Fingerübungen machen zu können. Darum vielleicht bis hierher keine Antwort.

Persönlich würde ich wahrscheinlich einen Wechselschlag nehmen. Daumen- und Mittelfinger oder Zeige- und Mittelfinger, so in der Richtung. Aber wie Miles Smiles schon richtig sagt, alles was hilft, hilft. Ein Dreifinger-System würde ich jetzt eher für Tremolo-Picking nehmen.

Sorry, mehr habe ich leider im Moment auch nicht...:nix:

Gruss, Ben
 
@Topic: "Wissen" tue ich das auch nicht. Tonleitern sind ja nicht das Ziel des Gitarristen, sondern eine Möglichkeit, Techniken zu üben. Das, was man halt schnell auswendig lernen und dann immer wiederholen kann. Also im Grunde übst du ja nicht eine Technik ein mit dem Ziel, damit dann möglichst schnell 3NPS-Tonleitern hoch- und runterklappern zu können, sondern umgekehrt lernst du die Patterns, um an deren Hand dann alle möglichen Dinge/Techniken/Läufe etc. pp lernen oder eben Fingerübungen machen zu können. Darum vielleicht bis hierher keine Antwort.

Genau.
Wenn ich nur Aufwärtsläufe mit 3NPS Tonleitern spielen würde, wäre es klar, dass 3 Finger die beste Methode ist. Jedoch spielt man, wie du sagst, nicht nur Tonleitern rauf und runter. Und bei solchen Situationen (wo irgendein Lick gespielt wird, dass über mehrere Saiten geht und nicht immer 3NPS hat) möchte ich wissen, ob sich der Übungsaufwand für die 3-Finger-Methode auszahlt, oder ob die 2-Finger-Methode (="Wechselschlag") "reicht".

mfg
 

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