Gehörschutz beim Bass-Spielen?

  • Ersteller FlashDrummer
  • Erstellt am
ich selber habe zwar auch den schutz für 20€, aber ich finde man sollte sich auch über eines im klaren sein: für gitarre, bass oder amp gibt man hunderte an euros aus, nur um einen besseren sound zu haben. für einen "lächerlichen" gehörschutz allerdings, will niemand geld bezahlen- obwohl dieser den soundeindruck extrem aufwertet!

mit dem gehörschutz für 20€ (sorry, weiß net die marke...) bin ich aber sehr zu frieden. wenn man den amp richtig platziert (in meinem fall ein combo auf einem tisch) und die dinger richtig ins ohr setzt hat man dann einen hammersound!
 
ist aber nach wie vor ein stolzer Preis
(bei mir um die 200€ im Kostenvoranschlag)

Das ist ein kompletter Röhrenwechsel bei einer teuren Werkstatt oder eine viertelte gute Gitarre. Das geht jetzt nicht gegen dich aber es sollte mal jeder überlegen, inwiefern man durch Nicht-Zahlen eines Betrages Folgen zu erwarten hat.
Kaufe ich eine billige Gitarre kanns sein, dass die nach einer Tour kaputt ist. Mei, dann kaufe ich halt eine neue.
Kaufe ich mir keinen Gehörschutz, kanns sein, dass.... führt den Satz selbst weiter.


MfG OneStone

Edit: messerundgabel hat gleichzeitig gepostet :)
 
aber die gehörschutze die helfen auch nicht zu 100% weil die eigentlich nur die höhen Töne in tiefe töne " umwandeln" und somit nicht so schädlich sind...läuft das bei Mickeymäusen genauso?
 
Umwandeln?
Die günstigen dämpfen die Höhen und Hochmitten um einiges stärker, als die Tiefen. Daher klingt es realtiv dumpf. Ich könnte damit nicht proben. Die Einstellung von "MesserundGabel" kann ich daher auch nicht verstehen. Wenn dir der Sound mit den Stöpseln gefällt, dann haben alle ohne ziemlich sicher einen kreischenden, hochtonlastigen Sound. Das kann es ja auch nicht sein.
Ich habe solche Stöpsel auch schon benutzt, um ein grausam klingendes Schlagzeug "besser" klingen zu lassen. Aber nur für mich alleine, wenn andere dabei sind, geht das meiner Meinung nach gar nicht.

Meine Meinung: Die Investition in Elacins ist für jeden Musiker, der hohen Lautstärken ausgsetzt ist, eigentlich Pflicht, wenn er sein Gehör behalten will. Sie scheinen zwar teuer, aber überlegt euch mal, was ihr ausgeben würdet, um euer Hörvermögen nach einem Verlust wieder herzustellen.
 
ich hab so schaumgummiteile , die drückt man zusammen , schiebt sie sich in die ohren und dann dehnen die sich da aus . funktionieren ganz gut und mein vater kriegt die bei der arbeit umsonst ,:)

Hm, da wo ich gearbeitet habe, gab es immer einen Molex-Spender, die scheinen bei uns in der Region Standard zu sein, denn ich hab schon öfter gehört, dass es die bei irgendwelchen Leuten auf Arbeit gibt...
Ich selbst benutze sie auch. Denn sie Dämpfen für mich einfach perfekt, da ich Höhen oft nur schlecht ertrage...

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Kaufe ich eine billige Gitarre kanns sein, dass die nach einer Tour kaputt ist. Mei, dann kaufe ich halt eine neue.
Kaufe ich mir keinen Gehörschutz, kanns sein, dass.... führt den Satz selbst weiter.

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Der Vergleich hinkt etwas, warum sollte ich denn auf meine Molex verzichten? Die dämpfen einfach genau wie ich es brauche und ich bekomme sie fast geschenkt. Probleme hatte ich mit denen noch nie. So gesehen lohnt sich ein angepasster Gehörschutz für mich nicht, da ich meine Stöpsel sehr lange benutze und sogar reinige. So gebe ich im Jahr nicht einmal einen Euro für den mir gut passenden Schutz aus. Ich habe auch schon etwas teureren Schutz als Molex probiert, aber der hat nie so wirklich zu mir gepasst, da diese ja meist ziemlich linear dämpfen und ich Höhen nicht so mag, besonders die von Becken...
 
Ich kann nur empfehlen zum Hörgeräteakustiker zu gehen und dir dort den passenden Gehörschutz auf dein Ohr anfertigen zu lassen.

Ich habe 70€ bezahlt und nun wirklich gutes Material und es passt perfekt auf mein Ohr. 25db fast lineare Reduktion sind wirklich gold wert. Auch wenn es etwas Gewöhnung kostet.

70€ ist wirklich billig, schau dir mal an was eine Hörhilfe kostet!
 
Umwandeln?
Die günstigen dämpfen die Höhen und Hochmitten um einiges stärker, als die Tiefen. Daher klingt es realtiv dumpf. Ich könnte damit nicht proben. Die Einstellung von "MesserundGabel" kann ich daher auch nicht verstehen. Wenn dir der Sound mit den Stöpseln gefällt, dann haben alle ohne ziemlich sicher einen kreischenden, hochtonlastigen Sound. Das kann es ja auch nicht sein.
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nein, ohne gehörschutz ist der sound natürlich noch besser. aber wenn du in der richtigen position zu deinem amp stehst und die dinger richtig drin sind, finde ich den sound astrein. anfangs war ich recht unzufrieden mit den dingern, weil ich auch fand, dass sie dumpf klingen. aber es kommt vor allem darauf an, wie man sie im ohr hat.

aber überlegt euch mal, was ihr ausgeben würdet, um euer Hörvermögen nach einem Verlust wieder herzustellen.
das ist leider nicht möglich...

schöne grüße
 
Meine Meinung: Die Investition in Elacins ist für jeden Musiker, der hohen Lautstärken ausgsetzt ist, eigentlich Pflicht, wenn er sein Gehör behalten will. Sie scheinen zwar teuer, aber überlegt euch mal, was ihr ausgeben würdet, um euer Hörvermögen nach einem Verlust wieder herzustellen.

Das unterschreibe ich zu 100%! :great:
 
Ich hab auch so angepasste Ohrenstöpsel mit den 15db Filtern. Allerdings finde ich dass bei den Dingern mehr hässliche Frequenzen durchkommen. Der Bass und Tiefmitten gehen gut flöten, ebenso wie manche Höhen.
Aber immerhin besser als Orophax usw.
 
@MesserundGabel:
Natürlich geht das nicht, deswegen schrob ich ja auch, was man ausgeben würde, nicht müsste, im Sinne von, wenn es irgendwie möglich wäre.

@Sentinel:
Diesen Höreindruck habe ich in etwa von meinen Elacins, wenn ich sie mit Gewalt in die Ohren reindrücke. In dieser Position halten sie jedoch nicht, sie rutschen etwas raus und dann ist der Bass wieder da. Versuche es vielleicht mal mit einem etwas lockeren Sitz.
 
Sind die normalen Schaumstoff Ohropax eigentlich ausreichend, um die Ohren vor Beschädigungen zu schützen? (Bei Lautstärken eines unverstärkten Schlagzeug und dementsprechend eingestellten Gitarren)
 
Also

bei Rockmusik nimmt man in der Regel an, dass es einen Schalldruck von über 100db gibt. Drunter dürfte es bei einer Probe meistens nicht sein.

Alles über 70db füht auf Dauer zu Beeinträchtigungen des Trommelfells. Man kann sich also ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist sich die Ohren zu ruinieren.
 
Wahrscheinlich ist meine Hörkraft schon um 15db gesunken und ich hab somit schon ein wenig Naturohrenstöpsel ^^
Bei mir waren wohl die hauptsächlichen Gründe ein paar mal Schlagzeug zu spielen ohne Mickey Mouse und das arbeiten in einer Metall Firma (pfeifene Maschinen). Und durch dieses paar mal Schlagzeug spielen tun mir mittlerweile leider nicht mehr die Ohren weh wenn ich aufs Becken oder so hau.
Von daher niemals ohne Ohrenstöpsel spielen, nur leider ist man in jungen Jahren nicht so vernünftig ^^. Solche Dinger wie Orophax nerven halt. Ich hätt viel früher die 200€ in angepasste inverstieren sollen.

An sich hör ich ja noch ganz gut aber vor allem wenn mehrere durcheinander reden kann ich einen einzelnen nicht mher genau verstehen.
 
Alles über 70db füht auf Dauer zu Beeinträchtigungen des Trommelfells. Man kann sich also ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist sich die Ohren zu ruinieren.

Aber nur wenn man komplett ohne Schutz unterwegs ist oder?
Die gelben Schaumstoffpax dämpfen ja schon relativ gut...

Gruß
 
Hallo zusammen,

War heute beim Doktor und der hat mir ein paar interessante Sachen erzählt. Er hat mal in einer HNO
Klinik gearbeitet und versteht daher auch was von der Materie. Er hat mir erzählt dass die angepassten Otoplastikschütze von den meisten Ärzten als eher gefährlich angesehen werden. Beim Herausnehmen entsteht ein Unterdruck weil auf grund der Passgenauigkeit keine Luft zwischen Ohr und Gehörschutz kommen kann, was im Ohr dazu führen kann, dass das Trommelfell kapput geht. Es sei eine der fünf häufigsten Ursachen für Hörverluste. Da stellt sich die frage, wieso Spezialisten solche Dinger empfehlen. Da hatte er auch eine Antwort parat. Die leute denken, dass das der richtige schutz ist ( aus verschiedenen gründen. z.b preisunterschied, passgenau ect.) wenn nun der arzt kommt und den patienten wiederspricht geht dieser also einfach zu einem anderen spezialisten. Klingt von mir aus gesehen logisch. Er hat mir dann zu normalen Ohropax oder einfach watte ins ohr geraten.

Gruss BB
 
Lange lebe Mickey Mouse
250px-Mickey_Mouse.svg.png


@big bAAt
Ist echt interessant sowas, das würde aber auch heißen In Ear Monitoring fällt flach.
Am besten E-Drums und nur noch leise Musik machen :)
 
Aber nur wenn man komplett ohne Schutz unterwegs ist oder?
Die gelben Schaumstoffpax dämpfen ja schon relativ gut...

Gruß

da geht es um "Dauerbelastung". Also wenn du ständig höheren Lautstärken ausgesetzt bist, dann gehen die Frequenzen in deinem Ohr quasi langsam hinüber, also die Übertragungskraft wird gemindert. Ganz Laienhaft ausgedrückt.

Man sollte also auf jeden Fall seinen Gehörgang dämmen, wenn man sehr häufig hohen Geräuschpegeln ausgeliefert ist.

Ich hab meine Ohrstöpsel immer drin wenn ich in die Disko gehe oder mit der Band probe und ich konnte bis jetzt noch nicht feststellen, dass sich da ein Unterdruck gebildet hätte, so passgenau schließen die dann auch wieder nicht ab, wenigstens bei mir.
 
Wenn jemand auf der Suche nach gutem Gehörschutz ist, der sollte hier mal nachschauen:
http://www.ohrundmore.de/

Ich hab mir dort meinen Gehörschutz anfertigen lassen. Nachdem man ein paar Proben damit gespielt hat, gewöhnt man sich richtig gut an die Teile. Vor allem ist der Service dort kaum zu toppen!
 
also ich spiele mittlerweile auch ausschließlich mit gehörschutz. allerdings benutze ich die "standardware"
es hilft mir auch enorm beim singen, da man durch die ohrstöpsel den eigenen gesang besser hören kann!
Außerdem nehmen die nur etwas an Lautstärke und der Klang bleibt weitgehend linear.
Das ist bei Oropax definitiv anders. Hatte das auch schon ausprobiert und die schlucken zu viel Klang und Lautstärke, also in meinen Ohren (welche ironie:D) nix fürs Mukke machen.

Hab auch seit nem Robben Ford Konzert en sehr leises Dauerpiepsen mit dem Namen Mister Tiny-Tussie, denke, das hätte ich mit den Dingern vermeiden Könnnen, aber hinterher ist man immer schlauer!


Btw: Für jeden Scheiß gibts schutz, sogar für die Rückseite der Gitte (wie ich kürzlich feststellen musste!!! Diese SCRATCHPADS! Blödsinn;) ) aber fürs gehör wird viel zuwenig getan!!!
 
Ja, das stimmt. Gerade für uns Musiker ist das Gehör doch eigentlich das wichtigste was wir besitzen und die meisten Musiker schützen es kaum. In allen Musikläden sollten vermehrt Gehörschütze angeboten werden.
 

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