Saiten für empfindliche Finger

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plob
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Hallo Bassergemeinde,

Wie im Titel schon leicht angekratzt zuche Ich Saiten, welche mein Finger nicht zu sehr beanspruchen wenn ich mal länge zeit am stück spiele. Im Moment Spiele ich Stahl Saiten, da ich diesen Brillianten knackig-drahtigen soud einfach tierisch mag, was auch die forderung an die neuen saiten wären, leider sind diese etwas zu rau.
Noch mal zusammen gefasst was ich suche:

-Bevorzugte Saitenstärke 40-60-80-100 darf aber auhc gerne etwas dünner sein
-Knackiger-drahtiger sound
-brilliante höhen
-nicht zu rau
-nicht zu straff, lieber etwas "schlabberig"

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen
 
Eigenschaft
 
Hi,

Dunlop Saiten habe ich recht 'schlabberig' in Erinnerung. Halten zwar nicht besonders lange, sind aber dafür schön billig.

Sonst habe alle beschichteten Saiten natürlich eine sehr glatte, fast 'flutschige' Oberfläche. Dazu bspw. mal bei Elixir vorbeischauen. Die sind allerdings sehr teuer, halten aber ewig.
 
Danke schonmal für die antwort,
Die elixier hatte ich bereits des öfteren auf einem anderen Bass, kann die auch wirklich nur empfehlen, auch für den preis halten ewig, klingen aber noch nicht ganz so knackig. Da fehlt mir noch was. Was ist denn mit diesen Beschichteten Saiten von Warwick, komm grad nicht auf den namen?
 
Die sind allerdings sehr teuer, halten aber ewig.

Bei mir ist die G-Saite zwei Monate nachm Aufziehen gerissen.
Ich hoff mal, dass das nur nen Materialfehler war, weil ich nicht verstehe, wie man als normaler Finger-Spieler, der gelegentlich Slappet, eine .50er Saiter durchbringt...

Also ich persönlich würd ja dickere Saiten nehmen. Du kriegst ne krassere Hornhaut, sie klingen fetter und kräftiger in den Fingern wirst du auch. War jedenfalls bei mir so.
 
Hatte ich auch mal ca 1 Jahr lang ziemlich fette saiten. Passt mir persönlich allerdings nicht mehr, komme mit dünnen einfach besser klar. Außerdem klingt mein Bass so wesentlich transparenter und besser, da er schon einiges an Bass und Pfund mit sich bringt, wo durch ich auch fette saiten rein vom Sound her verzichten kann.
 
Da werf ich doch einfach mal die D'Addario EXL mit Nickel ins Rennen. Die sind angenhemer zu den Fingern als Stahlsaiten.
Als "schlabbrig" würde ich sie nicht gerade bezeichnen, aber dafür haben sehr sehr klare und durchaus brilliante Höhenanteile zu bieten.

Wie gesagt, nur ein "Tip".

MfG der Flow
 
Nimm einmal Warwick Black Label: Danach erscheint dir jede andere Saite wie Watte ;) :p

Spaß beiseite, als weiche Saiten habe ich GHS Boomers und Ernie Ball Slinky in Erinnerung. Die Sandberg-Saiten sind auch angenehm zu spielen und klingen gut :)
 
Oder Tapewound-Saiten.
 
Im Moment Spiele ich Stahl Saiten, da ich diesen Brillianten knackig-drahtigen soud einfach tierisch mag, was auch die forderung an die neuen saiten wären, leider sind diese etwas zu rau [...]

Das sind so mit die Gründe, warum ich Alembic CX-3 spiele: das Finish ist angenehm, kein Coating dämpft, der Sound ist elegant-drahtig.
 
ist es nicht einfacher, wenn du dir einfach etwas hornhaut auf die fingerkuppen wachsen lässt?
dann gibts keine probleme mehr ;)
 
ist es nicht einfacher, wenn du dir einfach etwas hornhaut auf die fingerkuppen wachsen lässt?
dann gibts keine probleme mehr ;)

Keine sorge da ist über die Jahre schon so einiges angewachsen. Da kommt der Topflappen Sontagsmorgens beim Brötchen aus dem offen hohlen schon lange nicht mehr zum Einsatz. :D

Es ist ja nicht so, dass ich davon Blasen bekomme oder mir die fingerkuppen aufreibe. Es ist eher ein unwohles gefühl mit rauen/zu straffen/zu dicken Saiten für mich, allerdings möchte ich auch nicht auf den Sound verzichten den Stahlsaiten eher zugeschrieben wird. Mit den Elixir bin ich bis jetzt auch schon immer gut gefahren. Die haben auch einen schönen höhen anteil, allerdings nicht so ganz "dreckig"

Aber das mit den Alembic hört sich doch schonmal nicht schlecht an.
 
... Mit den Elixir bin ich bis jetzt auch schon immer gut gefahren. Die haben auch einen schönen höhen anteil, allerdings nicht so ganz "dreckig"....
polys oder nanos? die polyweb haben m.e. mehr "zing" und "stahl", vgl. black label/emp. auf meinem atk habe ich dagegen/gemäßigt aktuell neu nanowebs drauf. die sind wesentlich mittenbetonter, m.e. auch weicher zu spielen. ich finde die gar nicht so "flutschig" - saubere kontrolle und kontakt ist schon da.
 
Bis jetzt hatte ich immer die nanoweb im einsatz, wie gesagt da fehlte halt noch einwenig der "dreck". Wo bekommt man den die Polyweb finde die leider immer nur für Akkustikgitarre.?
 
Kann jemand vielleicht kurz den Sound der Ernie Ball Extra Slinky (die blauen) beschreiben? Hatte diese vor ein paar Jahren auch des öfteren im Einsatz und fand sie als recht weich und gut zu spielen, allerdings kann ich mich nicht mehr an den klang erinnern. Wäre vielleicht auch noch eine alternative für mich.
 
Kann jemand vielleicht kurz den Sound der Ernie Ball Extra Slinky (die blauen) beschreiben?

Nickelbeschichtet oder Stahl?

Hatte diese vor ein paar Jahren auch des öfteren im Einsatz und fand sie als recht weich und gut zu spielen

Das liegt eher an der Stärke (.040 - .095"). So insgesamt betrachtet ist die Spannung der EB Nickels doch strammer als z.B. von D'Addario XL, was so als Nickel-Allround-Saite gelten darf, die auch vom Finish her sehr angenehm zu greifen ist. Dafür haben die weniger in Bass und Tiefmitten zu bieten (was schon auf meinem alten "Edel-Ripper" :D doch recht auffällig war!!), dafür mehr an Hochmitten und Höhen (weswg. ich die trotzdem im Zusammenspiel mit einem Ampeg SVT Stack mochte).

EB Stahl könnte man als sowas wie 'ne Allzweck-Stahlsaite bezeichnen.

Wenn Du noch Alternativen in Stahl mit Klang wie gewünscht und gutem Finish haben willst, dann wären noch Fodera, Status und Ken Smith, und doch auch D'Addario ProSteels anzudenken.

An vernickelten mit für ihre Gattung sehr gut ausgeprägten Höhen fällt mir so auf die schnelle noch Dean Markley und SIT Rock Brights ein.
 
Die Warwick EMP sind brutal rauh, finde ich.
Sehr angenehm spielen sich imho die Saiten von Sandberg, sind recht glatt und auch von der Spannung her recht weich, da etwas dünner.

Ich werde mit den EMPs auf meiner Vette$$ auch nicht richtig warm und will mir jetzt mal testweise Elixirs draufspannen, zumal ich auch nicht so auf ultrametallische Brillianzen stehe.
 
So, Experiment gestartet:

Teilnehmer:
1 US G&L L2500
1 Warwick Corvette$$
1 Satz DR Loriders Steel
1 Satz Elixirs


1. Paarung: Warwick/DR

Ich bin, gelinde gesagt, etwas enttäuscht, nachdem man von den Loriders fast nur Lob in den höchsten Tönen liest...
To make a long story short: sie klingen fast wie die serienmäßigen EMPs und sind auch beinahe genauso rau.
Schade, nicht ganz meins.
Note to self: DR Sunbeams testen!


2. Paarung: Warwick/Elixir

Nun ja...auch nicht der Traum...etwas sanftere, schmatzige Höhen, aber sonst ziemlich farblos, nix was irgendwie heraussticht, nicht schlecht, aber ein wenig langweilig.


3. Paarung: G&L/DR

ZÄNG!
Aua...
erstmal den Höhenboost abschalten (vorher waren Nickels drauf...)...besser...
ZING!
Boah, das soll ein Bass sein...?
Ich bin Fingerpicker, slappe nicht und plekke nicht. Nie.
Die Dinger sind mir - zumindest neu aufgezogen - einfach zu metallisch auf dem G&L.
Wer's mag, bestimmt geil, meins isses nich...


4. Paarung: G&L/Elixir

*GRINS*
Was das denn...dass ja geil...?
Samtige Höhen, eher sogar im Präsenzbereich, hammergeile, kehlige hochmitten (Preci auf XTC, anyone...?), ein Knurr, der einen richtiggehend anspringt, Fundament wie Beton und Sustaaaiiiin...
Blöd allerdings: die H-Saite ist am Halsende relativ früh verjüngt (tapered) und liegt deswegen durch die große Sattelkerbe am 1. Bund fast auf und schnarrt sofort beim spielen, wenn man sie durch den Korpus einfädelt.
In der Bridge eingehängt, passt es dann wieder, doof isses aber trotzdem.


Fazit: die Elixirs bleiben erstmal auf dem G&L drauf, und ich werde versuchen, mich an das etwas "seifige" Griffgefühl zu gewöhnen.
Der Sound ist für meine Bedürfnisse spitze und sollte ja auch schön lange halten.
Sollte das mit der Gewöhnung an die "Saifen" nicht klappen, kommen wieder Nickels drauf.
Der Warwick bekommt baldmöglichst erstmal einen Satz DR Sunbeams (Nickel) drauf, die werde ich dann auch mal kurz Testweise auf den G&L ziehen.
Ich halte Euch auf dem Laufenden... :D
 
So.
Jetzt aber.
Hab mir die Sunbeams geholt und auf meinen Corvette $$ gezogen.

Ich bin hin und weg...SO hab ich mir den "Knurr" immer gewünscht!
Ich habe sogar extra die dünneren 040-120 genommen, sie sind trotzdem noch weit davon entfernt, schlabbrig zu wirken.
Der Tiefbass ist nicht ganz so fett, wie bei den LoRiders, aber dafür runder und konturierter, irgendwie besser definiert.
Allgemein ist die Saite im gesamten Mittenbereich stärker, die Höhen sind nicht so scharf und metallisch dängelnd, sonder eher "schmatzend".

Das ist natürlich wie immer alles Geschmackssache, und ich habe ja auch noch nicht im Bandkontext gespielt, aber bisher denke ich, jetzt endlich "meine" Saiten gefunden zu haben.
 
Ich bin hin und weg...SO hab ich mir den "Knurr" immer gewünscht!

Klingt schön, ne? :) Aber wie bist Du eigentlich mit deren Finish zufrieden? (Bei den LoRiders hast Du ja — völlig zurecht — das rauhe Finish kritisiert.)
 

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