G&K 800 Brummen

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aevid-bass
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Moin,
habe ein ärgerliches Problem mit ständigem Brummen sowohl in der Box als auch beim Direct -Out in die PA.

An meinem Gallien-Krueger 800 RB (älteres Baujahr) hängt eine 4x10er Box mit eV-Lautsprechern. Als Bass spiele ich einen MM-Stingray, Verkabelung über 6m Klotz-Kabel.

Zum Problem:
Bei eingeschaltetem Verstärker liegt eigentlich ein ständiges leises Brummen vor, welches man sowohl über den Lautsprecher als auch über den Direct-Out in der PA hören kann. Unseren Mischer treibt das regelmässig in den Wahnsinn. Sobald ich aber die Saiten des Basses berühre, ist das Brummen vorbei. Ich denke es ist ein Masseproblem, oder? Nur wo kommt es her?

Die Erdung vom Bass (immerhin ein MM!) wurde bereits überprüft und ist o.k. Klotz - Kabel sind recht hochwertig. Ausserdem brummt der Bass über andere Verstärker nicht. Bass kann man also ausschliessen.

Somit bleibt wohl nur der Verstärker. Welches Teil im Verstärker erzeugt ein solches Brummen? Und was kann man dagegen machen?

Hier mal ein Bauplan des G&K 800 R (http://www.gallien-krueger.com/manuals/800rb.pdf).

Vielen Dank für eure Hilfe
Peter
 
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Hallo Peter,

willkommen im Musiker-Board!

Gibt der Verstärker denn auch dann ein Brummen von sich, wenn kein Bass angeschlossen ist? Oder hast Du mal einen anderen Bass angeschlossen?

Ist das Brummen auch dann vorhanden, wenn der Amp nicht mit einem anderen Netzstrom-betriebenen Gerät (Mischpult/"PA", Effektgeräte etc.) verbunden ist (Stichwort "Brummschleife").
Das ist aber eine Bedienungsanleitung und kein Schaltplan.

Bei Bedarf habe ich aber einen zur Verfügung, will ihn hier nur wg. des Urheberrechts nicht öffentlich posten. Also notfalls bei mir anfragen ...
 
Hallo,
ja, die Standardprozeduren für die Brummchecks haben wir allen schon durch (Leuchtstoffröhren, Netzteile von Effektgeräten, Keyboard, Laptop, PC etc.). Der Bass brummt alleine auch nicht, die Erdung des Basses ist völlig in Ordnung! Das ist bereits mehrfach überprüft worden (andere Räume, andere Verstärker etc). Wäre bei einem Stingray auch sehr ärgerlich....

Ich habe es bereits an mehreren Orten und mehreren Verstärkern ausprobiert. An gleichzeitig laufende Netzteilen von Effektgeräten etc. liegt es auch nicht, auch nicht am Proberaum, denn dieses Brummen tritt überall auf, also auch auf Bühnen und in anderen Proberäumen oder bei mir zu Hause.

Das Brummen ist immer da, wenn ein Bass angeschlossen wird. Das Brummen hört auf, wenn man metallische Teile am Bass anfasst, manchmal aber nur, wenn man den Bass umgehängt hat, dieser also am Körper anliegt.

Ein eingeschleifter Kompressor von EBS (auch kein Schrott!) verstärkt das Brummen, der -10db - Knopf am Amp reduziert das Brummen. Trotzdem ist es weiterhin vorhanden. Das Brummen geht auch über den direct-out, d.h. liegt auf der PA auch an, wenn keine eigentliche Bassbox am Amp angeschlossen ist. Wie gesagt, bei Berührung von metallischen Teilen am Bass (Potis, Saiten, Brücke etc.) verschwindet das Brummen.

Mir ist schon klar, dass es wohl ein Problem mit der Masse ist. Aber wo finden? Ach ja, einer der Ausgänge für die Boxen (Hoch, 4 Ohm) hat eine Macke, d.h. gelegentliche Aussetzer. Kann es daran liegen?

Wir stehen vor einem Rätsel. Irgendwelche Tips? Würde diesen Verstärker nur sehr ungerne ausrangieren....

Gruss
Peter
 
***

Mir ist schon klar, dass es wohl ein Problem mit der Masse ist. Aber wo finden? Ach ja, einer der Ausgänge für die Boxen (Hoch, 4 Ohm) hat eine Macke, d.h. gelegentliche Aussetzer. Kann es daran liegen?

Gruss
Peter


Hy Peter,

bei alten Amps entstehen gerne mal sog. kalte Lötstellen an den häufig genutzten Buchsen, also Ein- und Ausgangsbuchsen. Hier werden im Laufe der Zeit -auch bei vorsichtiger Handhabung- mechanische Kräfte ausgeübt, die die Lötstellen auf den Platinen "ausleiern".

Bin mir ziemlich sicher, dass es daran liegt, kommt bei meinen älteren Amps auch hin und wieder vor.

Lösung: Amp aufmachen und mit einer starken Lupe alle Lötstellen der Buchsen überprüfen. Eine kalte Lötstelle ist nicht immer leicht zu entdecken. Wenn Du ein erfahrener Lötkolbenschwinger bist, kannst Du alle Lötpunkte vorsichtig wieder "auffrischen" (-> sonst lieber Werkstatt).
Damit müsste dein Problem zu beseitigen sein.

LG
RJJC
 
Lösung: Amp aufmachen und mit einer starken Lupe alle Lötstellen der Buchsen überprüfen. Eine kalte Lötstelle ist nicht immer leicht zu entdecken. Wenn Du ein erfahrener Lötkolbenschwinger bist, kannst Du alle Lötpunkte vorsichtig wieder "auffrischen" (-> sonst lieber Werkstatt).

Entweder das - oder platte Elkos.

Für beide Fälle der Hinweis: Netzspannung macht klein, schwarz und hässlich (und liegt mit etwas Pech auch noch relativ lange nach dem Ausschalten an).
 

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