Leistungs- /Verkabelungsproblem bei Strat-Selbstbau

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Guido1962
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Hallo an Alle,
bin neu hier und konnte bis her keinen Threat finden, der mein Problem im Kern trifft.
Kleine Vorgeschichte:
Ich besitze einen uralten AMP IBZ Ibanez GX60 und eine wunderschöne (auch uralte) EKO C-33
mit 2 Humbuckern. Wenn ich die anschließe, brauche ich den AMP nur minimal aufdrehen und es
passiert schon ordentlich etwas. Der Overdrive-Regler bringt ebenfalls ordentlich Verzerrung.

Nun habe ich mir eine Strat gebaut (Teile von ML-Factory). Alles hat super gepasst und das Ding
ist -o Wunder- auch super spielbar. Nun das Problem:

Die Leistung ist nicht mal annähernd wie meine alte C-33 und -komischerweise- regelt der Overdrive-Regler
am AMP nun die Lautstärke anstatt zu Verzerren. Ich muß den Volume-Regler der Gitarre und den
Overdrive-Regler am AMP voll aufdrehen um grade mal Zimmerlautstärke zu erreichen.
Der Output der Gitarre reicht kaum, um das Stimmgerät zur Arbeit zu bewegen. Und ich glaube nicht,
daß das bei einer selbst gebauten Strat ev. auch mit nicht allzu hochwertigen PUs so sein muß.

Ich bin kein Elektriker und deshalb wäre ich für Hilfe dankbar, die ich auch als
Hobbybastler verstehen kann.

Hier noch einige Angaben zu der aktuellen Ausstattung:
Die 3 Pickups sind Wilkinson Vintage Sound und unter den Potis und dem 5-Wege-Schalter
ist eine Alufolie. Die gesamten E-Fächer (unter dem Pickguard und Klinkenbuchse) sind
mit Abschirmlack gestrichen.

Hier eine Zeichnung der originalen Verdrahtung:

plan_alt.jpg

Nach Durchsicht zahlreicher im WWW vorhandener
SSS-Schaltpläne und Tipps habe ich folgende Änderungen durchgeführt:

plan_neu2.jpg

Ausserdem habe ich bereits den Volume-Regler ausgetauscht,
um auszuschließen, daß der verbaute falsch oder defekt sein könnte.
Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende.
Wie bekomme ich eine passable Leistung aus der Gitarre?

Liebe Grüße
Guido
 
Eigenschaft
 
Hallo,
das Schaltungsdiagramm ist schon richtig.
Vorausgesetzt du hast tatsächlich alles so angeschlossen wie im Diagramm
müsste bei den Wilkinson PU's und aufgedrehtem Gain-Poti schon ein ordentlicher
Sound zu hören sein.

Daten der verbauten Wilkinson-PU's
Widerstand Bridge 6,1 kOhm / Mid 5,6k / Neck 5,6k
staggered pole pieces
string spacing Bridge 52mm / Mid+Neck 50mm.

Da du nach klassischer Strat-Schaltung verdrahtet hast:
stratschaltung.jpg
muss das eigentlich funktionieren.

Ich weiß nicht konkret wo der Fehler liegt, ab zu 99%
ist etwas falsch verlötet worden.

Gruß
Jo
 
Wahrscheinlich bist Du schneller, wenn Du alles nochmal auseinandernimmst und komplett neu zusammenlötest, als wenn Du nach einer kaputten Lötstelle oder einem Kurzschluss suchst.
Testweise kannst Du ja mal einen der Pickups direkt an die Klinkenbuchse löten, um zu sehen ob er überhaupt Output liefert - oder Du misst einfach mal die Widerstände der (losgelöteten) Pickups durch um zu sehen, ob sie noch funktionieren.
 
Hallo Leute,

vielen Dank für die schnellen Tips. Habe gestern noch alle 3 Pickups zusammen direkt mit der Klinkenbuchse verlötet
(auch die Masseleitungen). Erschreckenderweise hat sich gar nichts verändert. Die gleichen Symptome sind noch da,
also schlappe Leistung und Volume am AMP über Overdrive-Regler regelbar. Dann habe ich den Neck-PU einzeln mit der Buchse
verlötet. Wieder keine Verbesserung. Zu den beiden anderen bin ich noch nicht gekommen. Durchmessen kann ich leider im Moment nicht, da ich mein Messgerät beim letzten Umzug irgendwo vergraben habe.

Wer oder was "veräppelt" mich da?

Die Wahrscheinlichkeit, daß alle 3 PUs den selben Fehler haben ist doch eigentlich sehr gering.
Könnte ich -rein theoretisch- durch irgendeinen Fehler die PUs selbst zerschossen haben?
Das Pickguard wurde ursprünglich praktisch komplett fertig verlötet geliefert und ich habe
nur die entsprechenden Leitungen mit der Buchse und der Federplatte vom Tremolo verlötet.

Ich bin echt ratlos und werde mir vermutlich gleich ein paar verschiedene PUs bestellen,
um mal einen Vergleichstest machen zu können.
Falls noch jemand eine Idee hat, wäre ich sehr dankbar.

LG Guido
 
Hallo Guido,
eventuell "veräppelt" Dich Deine Ausgangsbuchse (In sich vedreht, falschrum angeschlossen, schlabberiger Kontakt, schlechte Lötstelle...).
Schließ mal (mit Krokoklemmen) einen Tonabnehmer direkt ans Gitarrenkabel an.
Ansonsten brauchst Du ein Messgerät ("Multimeter"), um den Fehler zu finden. Das billigste aus dem Baumarkt (ab 5 €) reicht.
Viel Erfolg
Uwe.s.
 
Hast du auch die Höheneinstellung der Pickups zu den Saiten beachtet. (Ich weiß doofe Frage aber oftmal sind's die kleinen Fehler)
 
Jeder kleine Tip ist hilfreich, vielen Dank.

Den Anschluß direkt ans Kabel probiere ich aus. An die Buchse habe ich auch gedacht und habe deshalb bei der letzten Aktion eine neue und teurere Buchse angelötet, also müßten hier auch 2 Buchsen gleichzeitig im Eimer sein.

Die PU-Abstände zu den Saiten habe ich auch zwischendurch immer verändert, zuletzt wirklich bis knapp unter die Saiten, ohne nennenswerte Verbesserung.

Ich habe jetzt ein paar verschiedene PUs bestellt, da ich, falls ich hieran nicht endgültig verzweifle, noch ein weiteres Projekt im Hinterkopf habe.

Wie auch immer, des Pudels Kern ist die Frage: welcher Umstand veranlasst meinen Overdrive-Regler am Amp, das Volume zu regeln anstatt den Klang zu verzerren??? Mal unabhängig von der geringen Leistung?

Bei einer falschen Polung (z.B. an der Buchse) würde man -denke ich- gar nichts hören. Da die komplette Schaltung überbrückt wurde, kann der Fehler ja nur noch bei den PUs, bei der Buchse oder am AMP liegen. AMP kann ich eigentlich auch ausschließen, da der bei meinen beiden anderen Gitarren problemlos funktioniert.

Wie ist es denn mit der Saitenmasse, falls der Kontakt zwischen Tremolofederplatte und Saiten nicht steht, könnte das einen solchen Einfluss haben? Oder würde es dann nur brummen??

Ich bin gespannt auf die anderen PUs....

LG Guido
 
Hallo, das der Overdriveregler deines Amps nur die Lautstärke anhebt,
liegt wohl daran, das von den PU's zu wenig Signalleistung kommt.
Den gleichen Effekt hast du mit aktiven EMG-Pickups, wenn du diese
ohne Stromversorgung spielst.

Die "Saitenmasse", sofern diese richtig angeschlossen ist, darf auf die
Signalstärke keinen Einfluss haben. Ist diese nicht angeschlossen, kann
es sein es etwas mehr brummt.

Ich denke aber auch, dass du zunächst die PU's messen solltest um einen
Defekt festzustellen bzw. auszuschließen. Garantie ist ja leider nicht mehr,
da du selber gelötet hast.

Gruß
Jo
 
Hallo Leute,

die PUs habe ich gemessen und die Werte sind ok, sogar etwas höher als angegeben (um 6 kohm). Ich habe jetzt alles ausgetauscht. Am Hals sitzt jetzt ein ungesplitteter Twin Blade Humbucker, Mitte und Steg habe ich (testweise) ganz "billige" 2,99-€-Single Coils eingesetzt. Wie man später auf den Bildern sehen kann, sind die Pickups sehr dicht unter den Saiten. Alle Potis ausgetauscht gegen neue mit 500k (wg. dem Twin Blade Humbucker). Alle Kabel durch neue ersetzt und komplett neu verlötet.

Ergebnis: Die Performance ist jetzt schon mal wesentlich besser als vorher, was aber nicht an dem Twin Blade Humbucker liegt,
von dem bin ich etwas entäuscht. Da habe ich schon deutlich mehr erwartet. Eine Verzerrung durch den Overdrive-Regler kann ich nach wie vor NICHT erreichen. Der Klang der Gitarre ist eigentlich nur Clean. Die 2,99-€-SCs sind gar nicht mal schlecht, zumindest bei mir nicht schlechter als die Wilkinson-SCs.
Ausserdem habe ich ein leichtes "Grundbrummen", welches fast weg ist, wenn ich die Saiten berühre, ist zwar noch akzeptabel, aber ich werde die Saitenmasse nochmal überprüfen und ggf. nachbessern müssen. Bei der Gelegenheit: Ist es bei dieser Schaltung erforderlich, die Masseleitungen auch an den Abschirmlack im E-Fach zu führen? Bzw. bringt das irgend etwas?

Dies ist die aktuelle Schaltskizze:

Strat_HSS.jpg

So ganz zufrieden bin ich mit der Situation noch nicht, bin gespannt, ob irgendwann nochmal die Erleuchtung kommt. Jetzt sind erstmal ein paar Tage "Bastelpause". Bis zum nächsten Projekt. Dafür habe ich mittlerweile ja genügend Bauteile/Ersatzteile gehortet ;-).

Hier nur einige Bilder von der Strat....Body und Hals sind nur weiß-transparent gewachst und nachträglich mit 400er übergeschliffen, damit an einigen Kanten/Stellen das Holz wieder durchkommt (für einen beabsichtigten Used- oder Aged-Look).

strat_01.jpg
strat_02.jpg
strat_03.jpg
strat_04.jpg

Ich hoffe, sie gefällt Euch auch.
Falls doch noch jemend eine Idee hat, was für eine Krankheit das Schätzchen haben könnte
wäre ich für weitere Hilfe dankbar.

LG Guido
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast Du auch mal den Twin Humbucker direkt an das Kabel mit Krokoklemmen ausprobiert?
Also, normalerweise müsste dich dann nämlich der Verstärker anbrüllen, wenn Du DIREKT
aufs Kabel zum Verstärker gelötet hast. Schon mal das Kabel getauscht?..Nein, hier hält Dich keiner
für einen Trottel, wir wollen nur den Fehler konstruktiv finden :) ;)

Bei direktem anlöten, MUSS Dein Verstärker BRÜLLEN. Also, keine Buchse zwischen. Vieleicht sogar ein altes
Gitarrenkabel nehmen, auf einer Seite den Stecker abschneiden ( bei ML sind immer schlechte Klinkenkabel bei)
und direkt auf den Twin Humbucker löten.

Zum Overdrive regeln. Wenn ich mit fast keinem Signal in den Verstärker gehe, kann auch ein Overdriveregler nicht mehr viel
bewerkstelligen, weil Overdrive, verzerren, auch nur übersteuern ist.

LG
 
Ich nehme immer nur ein Kabel, auch für meine anderen Gitarren, ein gewebeummanteltes Fender-Kabel. Ich probiere es aus und werde den Humbucker direkt an ein altes Kabel (welches ich natürlich vorher teste) löten. Es wäre mal g... ein Lebenszeichen von den PUs zu hören ;-), danke und LG Guido
 
Wie man später auf den Bildern sehen kann, sind die Pickups sehr dicht unter den Saiten.

Die Pickups sind zu dicht unter den Saiten. Stell sie mal folgendermaßen ein:
Saite am letzten Bund herunterdrücken und Pickup herunterschrauben, bis du einen Abstand von mindestens 2, besser 3 Millimeter von der Oberkante des Magneten des Pickups bis zur Unterkante der Saite hast.
Mach das am Anfang bei allen Pickups und sowohl bei den hohen als auch bei den tiefen Saiten. Wenn deine Gitarre nun einigermaßen Output liefert, kannst du die Pickups immer noch feinjustieren (Halspickup weiter runter, zu den hohen Saiten anschrägen)

Gruß Daniel
 
Hallo!

Wenn ich das richtig verstehe, dann könnte ich zu wenig Output haben WEIL der Abstand zu gering ist?? Das ursprüngliche Problem war ja, daß ich injedem Fall zu wenig Output habe, egal wie weit oder nah die Pickups an den Saiten sind. Ich habe mich bei dieser aktuellen Config von weitem Abstand an die geringstmögliche Distanz zu den Saiten herangetastet, ohne das die Magneten die Saiten beeinflussen. Bei dieser Einstellung hatte ich bis jetzt die besten Ergebnisse. Ich gehe davon aus, daß irgendwo anders noch ein Fehler steckt.

Gerade habe ich mir einen Seymour Duncan Schaltplan mit einem Humbucker angesehen. Da sind 250k-Potis eingesetzt und die grüne Leitung ist samt blanker Seele an den Vol-Poti gelötet. Die schwarze Leitung ist an den 5-Wege-Schalter gelötet. Ich habs genau anders herum gemacht (grün an Schalter, schwarz und Seele an Masse/Poti) und werde das heute abend ebenfalls prüfen, ob das einen Unterschied macht.

LG Guido
 
Hallo!

Wenn ich das richtig verstehe, dann könnte ich zu wenig Output haben WEIL der Abstand zu gering ist??

Ja. Wenn die Magneten die Saiten in der Schwingung behindern, hast du zu wenig Output. Die Perspektive deines Fotos ist nicht perfekt, aber ich hatte die Vermutung, dass die Pickups zu dicht an den Saiten sind. Wie gesagt, die Saiten im letzten Bund herunterdrücken und den Abstand messen. 3mm um am Anfang sicher zu gehen sind ein guter Startwert. Dann kann man immerhin ein falsches Setup ausschließen und sich auf die Elektronik konzentrieren.

Die farbliche Zuordnung der Kabel von splittbaren Humbuckern ist nicht eindeutig festgelegt, und varriert auch innerhalb verschiedener Modellreihen der Hersteller (bspw. Seymour Duncan!). Korrektes anschließen ist am einfachsten möglich, wenn du vom Hersteller direkt ein Anschlussdiagramm explizit für deinen Humbucker beziehst, oder den Humbucker durchmisst.

Gruß Daniel

/Edit: Mir ist gerade der Gedanke gekommen, dass dein Humbucker nicht automatisch splittbar sein muss, nur weil er ein Dual Blade ist ;) Falls er es doch ist, hast du die einzelnen Spulen korrekt miteinander in Serie verbunden? Oder anders gefragt, wie viele Leitungen hat dein Humbucker?
 
Hallo.

Ein Anschlußplan war nicht dabei, aber die Auskunft von ML war, daß Rot und Weiß (die bereits zusammengelötet waren) die Split-Kabel sind. Entsprechend habe ich das Teil praktisch wie einen SC angeschlossen (also schwarz an Masse und grün an Schalter). LG Guido

---------- Post hinzugefügt um 13:17:34 ---------- Letzter Beitrag war um 11:55:01 ----------

PS: also 4 Leitungen (Rot, Weiß, Grün und Schwarz) plus eine nicht isolierte, blance Seele.
 
Hallo Leute,

danke an alle für die zahlreichen Tips, die alle irgendwie zur Lösung beigetragen haben.

Gestern abend:

1. Twin Blade Humbucker gemessen, fast 15 kohm.
2. Twin Blade Humbucker separat direkt an abgetrenntes Gitarrenkabel gelötet und siehe da, er hat "gebrüllt".
3. Mit vertauschten Leitungen (grün und Seele an Masse, schwarz an Schalter, gem. Seymour Duncan-Plan) angelötet.
Ergebnis: immer noch mäßige Leistung, fast völlige Auslöschung in Kombination mit Mittel-SC, also wieder zurück.
Ursprünglich korrekten Anschluß wieder hergestellt (schwarz und Seele an Masse, grün an Schalter. Zusätzlich ein Kabel vom Abschirmlack zum Poti-Gehäuse montiert/verlötet. Ergebnis: immer noch mäßige Leistung aber nur noch minimales "Grundbrummen".
4. Verzweiflung...Fernsehpause.
5. Idee: Gitarre, abgetrenntes Gitarrenkabel und Meßgerät aufs Fernseh-Sofa geholt und ganz entspannt ein paar Messungen gemacht. Eigentlich müßten ja am Gitarrenkabel in Schalterstellung 1 (Twin Blade Humbucker) auch annähernd die fast 15 kohm meßbar sein. Es waren aber weniger als 1 kohm, also Buchse abgeschraubt und direkt an den Anschlußkabeln der Buchse gemessen: AHA fast 15 kohm. Buchse wieder eingeschraubt: nicht mal 1 kohm. Und dann war sie plötzlich da, die ERLEUCHTUNG: beim Festschrauben der Buchse hat sich der relativ massige Nasenbügel der Buchse gegen den Abschirmlack gedrückt, na toll (er leitet also doch ;-). Ein wenig Elektro-Isolierband auf die Aussenseite des Nasenbügels geklebt und zusätzlich noch auf die Innenseite der Buchsenfräsung. Messung am Kabel: fast 15 kohm.
6. Ab zum AMP (leider war es schon spät): Und endlich "brüllt" sie.

Jetzt ist es endlich so, wie ich es auch etwa erwartet habe. Nun kan ich in aller Ruhe an die Feineinstellungen gehen und am Sound feilen. Die Kombionation Twin Blade Humbucker/Mittel-SC gefällt mir schon ganz gut. Mittel- und Steg-SCs einzeln oder zusammen klingen recht hart, fast "blechern", da hilft vielleicht noch die Feineinstellung der Saitenabstände zu den SCs.

Also danke an alle nochmals für die Geduld und die Hilfe.
Ich freue mich schon auf ein neues Projekt ;-)

LG
Guido
 

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