Ja, wobei der
DX-Programmer von Jellinghaus extrem rar ist und natürlich nicht von Yamaha kommt.
Der
Roland PG-1000 hingegen ist ein reguläres Roland-Produkt; Roland hat in den 80ern für diverse Synthesizer ohne analoge Bedienoberfläche einen Programmer angeboten, mit dem man die "gewohnten" Schieberegler, Potis und Knöppe nachrüsten konnte.
So z.B. auch für den
MKS-80 (Jupiter 8 im Rack) oder den beliebten
Einsteigersynth JX3p.
...Anmerkung zum PG-1000: die Schieber, die der an der Oberfläche hat bilden nur 1 Partial, also 1/2 Tone oder 1/4 eines fertigen D-50-Sounds (=Patch) ab - das läßt erahnen, daß das Editieren direkt am D-50 mittels Cursortasten, Joystick und Mäusekino etwas mühsam ist.
Dazu kommt Rolands unsägliche Verschachtelungs-Taktik (Partial, Tone, Patch), bei der man ständig vorwärts und rückwärts in irgendwelche Sackgassen der Tonerzeugung maneuvrieren muß.
Sehr schade, denn der D-50 ist ein gestandener Synthesizer, der neben seinem nostalgischen Wert auch nach heutigen Maßstäben gut klingt und interessante Features zu bieten hat.
Ein Digitalsynth, den man einfach liebhaben muß, weil das digitale hier kein Nachteil ist: der klingt fett, kann warm, hat relativ schnelle Hüllkurven und ein brauchbares Filter, und das "frühdigitale" offenbart sich in Artefakten, die das Teil interessant und unverwechselbar machen, ohne schäbig oder billig zu wirken.