Par 64 & 56 / 300w 2x und 500wtt 2x an eine dimmerbar

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Hallo

Ich möcht eigentlich zwei par 56 mit jewails 300watt und zwei par 64 mit jewails 500 watt an eine Dimmerbar hängen!!

Nun wollt ich wissen ob das so überhaupt Machbar ist, denn ich habe schon gehört, man soll dimmer in einem gerät nicht
verschieden belasten!?

Vielleicht weis jemand ob das geht, oder hat ohne damit etwas zu grillen schon einige erfolgreiche gigs absolviert! :)

mfg. Matthias
 
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Hallo Matthias,
Was verstehst du unter einem Gerät?
Wenn man einen Dimmer (Phasenanschnitt) mit einer Ohmschen Last belegt die unter seiner Leistungsgrenze liegt - was soll da passieren??
Meinst du mit deiner Dimmerbar einen 4-fach Dimmerpack in einer Bar mit je einer Kanne an jedem Kanal? Jeder Dimmer ist für sich autark - Da passiert nix solange du die Leistungsgrenzen des Dimmers nicht überschreitest; eine Symmetrie der Last ist nicht notwendig.

Mal ohne dich persönlich irgendwie in Frage zu stellen und bitte nicht falsch verstehen:
Weißt du was du da tust und verstehst etwas von E-Technik oder bastelst du ins Blaue?
Einfach nur um den Hintergrund deiner Fragen zu verstehen.
 
Ich kenn mich eigentlich sehr gut mit e-technik aus !!!
Ich hatte nur von einigen personen, von denen ich dachte, sie
wären Profis auf diesem gebiet, den Rat bekommen, an dieser
Bar so etwas nicht zu machen!!

Und das verunsicherte mich etwas, weil ich bisher immer auf sie gehört habe.
Und genau deswegen fragte ich hier einfach mal, ob jemand damit schonmal
irgendwelche Probleme hatte. Denn im Moment war ich mir auch nicht mir so
sicher, weil mir bisher jeder, mit dem ich mich darüber unterhalten hatte, eine
andere Antwort gab

Und um solche fragen nochmal zu klären ist ja ein forum da!!
____________
mfg. Matthias
 
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Ich mach sowas regelmäßig, hat noch nie Probleme gegeben... alles andere wäre ja auch erstaunlich ;)
 
Wie gesagt: Jeder Kanal hat seinen eigenen Dimmer und somit seinen eigenen Leistungs-Triac/Thyristor und die dazu notwendige Phasenanschnitt-Elektronik. Somit würde ich die Angesprochenen Probleme in das Reich der "Urban Legends" verbannen. Dass dabei natürlich die maximale Last jedes Kanals nicht überschritten werden darf sollte klar sein.
 
Netstalker hat schon einiges richtiges gesagt. Ich stimme ihm und WhiteLucker zu, solange die Maximalbelastung der einzelnen Channels UND der der ganzen Bar nicht überschritten wird, kein Problem. Welche Dimmerbar du hast, hast du uns noch nicht veraten. Daher kann dir hier auch keiner eine definitive Aussage über die Maximallasten machen. Gewöhnlich gehen aber ~1KW pro Kanal und 2KW-3,6KW je nach Stromanschluss 2-3,6KW Gesamt. Für deine Scheinwerfer also noch kein Problem.


Was deine Kollegen meinten, trifft auf einen drei-pasig angeschloessenen Dimmer zu, also z.b. einer mit einem CEE Stecker. Hier sollten alle drei Phasen gleichmäßig belastet werden. Sonst kann es zu Spannungsproblemen und Nullleiterüberlastung kommen.

Grüße
 
Achso na ich habe die Eurolite dtb-405 (sehr schlechtes modell!!)

Ich habe mir jetzt nen harting dimmer bestellt, weil mich die Bar zu sehr
Genervt hat!!

mfg. Matthias
 
Achso na ich habe die Eurolite dtb-405 (sehr schlechtes modell!!)

Sieht ja fast identisch zu https://www.thomann.de/de/botex_t4_bar.htm aus - vermutlich der gleiche Chinamann?
Welche negativen Erfahrungen hast du denn mit den Bars?
Für irgendwelche Dryhire-Partykundschaft find ich die Teile garnicht übel - bevor ich da erklärt habe wie das Dimmerrack (inkl. Hotpatch!!) zu verkabeln und bedienen ist...
 
Was deine Kollegen meinten, trifft auf einen drei-pasig angeschloessenen Dimmer zu, also z.b. einer mit einem CEE Stecker. Hier sollten alle drei Phasen gleichmäßig belastet werden. Sonst kann es zu Spannungsproblemen und Nullleiterüberlastung kommen.

Das ist Quatsch (zumindest bei überwiegend Ohmscher Belastung *), denn der Nulleiterstrom kann nicht größer werden als der größte einzelne Außenleiterstrom !!
Nochmal genau im Elektrofachbuch nachkucken unter Drehstrom !



* Anders sieht das bei hauptsächlich kapazitiver Belastung (Schaltnetzteile, LED geraffel....), oder hauptsächlich Induktiver Belastung aus.
Dort kann es sehr wohl zu Nulleiterüberlastungen kommen.
 
Bei der Dimmerbar zerdonnert rägelmässig der gleiche triac. !! Ich habe ihn schon ca 3x gewechselt. ausserdem hat der eine channel wahrscheinlich nen wackler drinn. denn bei heder etwas naja *unsanften* Berührung flackert die Lampe kurz auf. egal ob per dmx gesteuert oder über einen eingebautes programm. Sie ist nicht ordentlich verarbeitet. Zum einen ist die Zugentlastung, die das fest angeschlossene Kabel (welches für mich auch einen negativpunkt darstellt) kaputtgegangen. so hängen jetzt die einzelnen Drähte einfach heraus,da sie durch die zugentlastung ja nicht mehr gehalten werden können. Ich diese buchsen verdeckt werde auf jeden fall rückseitig nen powercon einbauen. Ausserdem werde ich die dmx Buchsen a.erneuern (da nach zehnmal stecken nicht mehr viel los ist --> Neutrik) und b. Ebenfalls auf die rückseite verlegen, da der dmx in oder output (einer von beiden) von dem Haltebügel der par 64 verdeckt wird

Mein komisches smartphone ist an den vielen oder weniger vielen Rechtschreibfehlern schuld !!

mfg. Matthias
 
Das ist Quatsch (zumindest bei überwiegend Ohmscher Belastung *), denn der Nulleiterstrom kann nicht größer werden als der größte einzelne Außenleiterstrom !!
Nochmal genau im Elektrofachbuch nachkucken unter Drehstrom !

Solange die Phasenverschiebung tut was sie soll (und das tut sie ;) ) hast du recht. Danke fürs Aufpassen :great:
 
Ach ja, nicht dass das jetzt falsch verstanden wird:

Die Nulleiterüberlastung passiert tatsächlich so schnell nicht, trotzdem muss ein Dimmer mit CEE-Anschluss (also dreiphaisg berieben) immer symetrisch belastet werden. Bei stark unsymetrischer Belastung verändern sich trotzdem die Spannungsverhältnisse. Im schlimmsten Fall liegen 400V statt 230V an den Geräten an.
 
Bei stark unsymetrischer Belastung verändern sich trotzdem die Spannungsverhältnisse. Im schlimmsten Fall liegen 400V statt 230V an den Geräten an.

Da muss ich Dir aber ausnahmsweise mal widersprechen. Das passiert im Normalbetrieb garantiert nicht, selbst wenn man den Dimmer (oder meinetwegen auch irgendeinen Baustromverteiler mit CEE auf mehrere Schuko) mit aller Gewalt im Schieflastbetrieb fährt. Erhöhte Spannungen an den Betriebsmitteln bei unsymmetrischer Außenleiterbelastung hast du nur dann, wenn der N hochohmig bzw. gleich gar nicht vorhanden ist und es dementsprechend eine Sternpunktverschiebung gibt.

Im Umkehrschluss ist das der Grund, warum Drehstrommotoren keinen N benötigen - hier sind drei identische Wicklungen vorhanden, deshalb muss der Sternpunkt zur Stabilisierung nicht extra mit dem N verbunden werden.
 
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SB ich stimme dir voll und ganz zu !!!
Das ist Grundstoff Elektrotechnik im 2ten Lehrjahr!


Ausserdem, wie will man denn das schaffen, Dimmerkanäle mit dem Pult so anzusteuern, dass keine Schieflast entsteht?

Der LD sagt zum Operator:
so nun machen wir hier die blauen, und dort die roten Scheinwerfer an...
Sagt der Operator zum LD:
tut mir leid, das geht nicht, sonst haben wir Schieflast am Dimmer....
 
Zuletzt bearbeitet:
Erhöhte Spannungen an den Betriebsmitteln bei unsymmetrischer Außenleiterbelastung hast du nur dann, wenn der N hochohmig bzw. gleich gar nicht vorhanden ist und es dementsprechend eine Sternpunktverschiebung gibt.

Bei Nullleiterabriss passiert diese Spannungsverschiebung, kenn man ja. Stichwort Bauernstrom.

Das mit Nullleiter das nicht mehr passieren kann, war mir wohl entfallen. Trotz des Genusses des "Grundstoffes" eines zweiten Lehrjahrs ;)

Somit gehört die Aussage Dimmer gleichmäßig belasten also ins Land der Gerüchte?
 
Gab es nicht mal die Idee, ein Satzschließendes Zeichen zu genehmigen und für jedes weitere dann Obolus zu verlangen? ;)

Aber danke für die Antwort.
 

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